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Erektionsprobleme, Neue Freundin, Orgasmusprobleme

AElex|3581 hat die Diskussion gestartet


Guten Abend,

es mag sein, dass die Überschrift, für meine Anfrage, leicht irritierent ist. Ich wusste nicht wie es hätte besser sein können.

Kurz zu mir,

ich bin 35 Jahre alt, Nichtraucher, Gesundh. alles ganz gut. Sport regelmässig, Arbeit recht stressig und dadurch auch zum Teil wenig schlaf was sich auch in Essgewohnheiten niederschlägt.

Meine Freundin ist 23 Jahre alt, bin Ihr 3. Freund.

Sex ist Ihr nicht so wichtig , eher kuscheln, küssen etc.

Mein Problem, ist folgendes.

Sofern es mal zum Akt kommt, habe ich Probleme die Erektion zu halten.

Meine Freundin verkrampft, beim eindringen, verzieht das Gesicht und ich versuche noch vorsichtiger zu sein. Doch dann geht meine Erektion komplett dahin. Ich möchte ihr nicht wehtun.

Bisher hatten wir nur einmal richtig sex miteinander.

SOnst läuft es eher so ab, das sie sich an mich reibt und ich irgendwann zwischen Ihren Schenkel komme.

Wir sind nun ein Jahr zusammen. Wenn es gut läuft, ist es einmal im Monat ein intimer MOment. Da sex ihr nicht wichtig ist.

Bisher habe ich es auch noch nicht geschafft, Ihr einen Höhepunkt zu beschenken.

Wem geht es noch so?

Antworten
j_ust_>lookin%g?


Viel kann ich nicht dazu sagen... aber ich hoffe es geht wenigen Leuten so... also in gleich mehreren Bereichen.

Suheilxagxh


Alex

Vielleicht liegt es am Alter und der sexuellen Unerfahrenheit Deiner Freundin?

Es gibt allerdings auch Menschen, die wenig bis kein sexuelles Verlangen haben...

Redet miteinander!

Aelex3U581


Auch wenn der Faden nun ein jahr alt ist und die beziehung nicht mehr ist.

ich habe geredet, nachgefragt und versucht noch mehr vorsichtig oder langsamer es anzugehen.

doch es half alles nichts. anscheind muss sie erst noch das entdecken für sich selbst.

wie gesagt, es war ihr nie wichtig.

und doch suche ich die schuld bei mir.

Danke für die Antworten

S[ch`warzx666


und doch suche ich die schuld bei mir.

Mach das auf keinen Fall, vielleicht wart ihr einfach sexuell inkompatibel, sie ist asexuell oder hat sich eben noch nicht entdeckt. Was mich nur immer wieder wundert, dass man heutzutage die Sache mit dem "sich noch nicht entdeckt haben" bei bereits jenseits der 20 jährigen öfters liest, während ich zu Jugendzeiten so einige hatte, die deutlich jünger waren und bereits beim ersten Mal gevögelt haben, als ob sie nie etwas anderes gemacht haben.

Amlexf3568z1


Guten Morgen,

ja, wenn das so einfach wäre, sich nicht die Schuld zu geben.

Was mich in den Wahnsinn treibt, ist der Gedanke das es beim nächsten besser klappt.

Man hat ja nicht mal zusammen geduscht.

Und es gab gewisse Sachen, die ich mit ihr erleben wollte.

Manchmal frage ich mich auch, ob sie einfach devot ist und ich sie hätte führen können.

Ich werde es nie erfahren.

Ich versteh nur nicht warum alles passte und da war der Knackpunkt.

Was denkt sich die Natur/Schicksal oder sonst was, wenn es dann doch nicht funktioniert.

DtieDBosi4smachtxdasxGift


Alex3581

In meinen Augen bringt es eher wenig Dir den Kopf über eine Vergangenheit zu zerbrechen, die Du nicht im Nachgang ändern kannst.

Ich kann Dir nur aus meiner Lebenserfahrung heraus sagen, dass die Triebstärke (Libido), die Neugier auf den Sex als Entdeckungsreise, die Sinnlichkeit und Hingabe für den Partner etwas ist, dass ein Mensch hat bzw. aus eigenem Antrieb entwickeln möchte oder nicht.

Die Lust zum Sex sollte keine Überredungskunst sein, sondern ein im übertragenen Sinne ein Geschenk an den Menschen und die Partnerschaft die man eingeht. Je wichtiger einem selbst die erfüllte Befriedigung ist, die eigene und natürlich auch die des jeweiligen Partners, desto aktiver ist das eigene Verhalten dahin gehend.

Bei Beiträgen wie Deinen kann ich nur sagen, Du kannst niemanden zur "Jagd" tragen, die Lust daran muss im eigenen Selbst entstehen.

Es kann so immens viele Ursachen haben, warum diese vor einem Jahr 23 jährige sich Dir gegenüber nicht öffnen konnte. Das kann in ihrer Erziehung liegen, in Kindheitserfahrungen, die Vertrauen beschädigt hat. Den eigenen Körper nicht annehmen wollend, schlechte und sehr schmerzhafte Vorerfahrungen im Bereich gemeinsamer Sexualität, gemachte Vorwürfe durch ehemalige Partner, unempathische Reaktionen usw.

Die Palette kann sehr breit sein, die genau zu dem geführt haben, was Du mit ihr erlebt hast. Fakt ist, dass es nicht einzig in Deiner Verantwortung lag, dass sich an eurer komplizierten Art Sexualität auszuleben wenig positives entwickelt hat.

Wäre ihre Neugier und sinnliche Art mit Dir "vereint" zu sein, stark ausgeprägt gewesen hätte es diese Art "Kummer" zwischen euch nicht gegeben.

Und ja, natürlich leidet die Erektionsfähigkeit eines Mann immens darunter, wenn er vom Kopf her ständig im Hinterkopf haben muss, "ich darf nicht wehtun, ich muss dies, das und jenes beachten.....pp". Das bremst das sich fallen lassen aus, und Du warst ständig damit befasst sie zu beobachten, und sobald eine Art von erkennbarer Abwehr vorhanden war, sofort in die Vollbremsung zu gehen.

Jemand der Angst hat, wird selbst bei Liebhaber der sexuelle Virtuose ist keinen Orgasmus zulassen können, weil der Körper im inneren "Alarmmodus" ist.

Dir darüber für Dich Gedanken zu machen, was hätte warum wie anders sein können, ist keine Lösung und überlagert Dein "Freisein" für eine künftige Beziehung und sexuelle Begegnung.

Ein Stück weit ist jeder selbst für die eigene Lust und die Orgasmusfähigkeit verantwortlich. Wenn man selbst nicht weiß oder heraus gefunden hat, wie der eigene Körper reagiert, was er braucht um sich wohlzufühlen und in den Zustand von sich fallen lassen kommen kann, wird es auch ein Partner nicht richten können.

Für mich das Wichtigste ist sich im Kopf Lust, sinniches Spiel und den Umgang mit einem Partner vorstellen zu können und bereits dadurch in innere Vorfreude und Schwingung zu gelangen. Ich weiß, dass Menschen nicht gleich sind bzw. reagieren und dafür jeder als Individuum andere Anreize braucht.

Aber vieles läuft über den Kopf, und natürlich auch die eigene innere Einstellung in Sachen Sex. Eine Frau sollte Freude daran haben sich am Körper je nach Präferenz am Körper des Gegenübers zu erregen und darauf zu reagieren, wie der andere reagiert.

Das was Du von Deiner Ex-Freundin beschrieben hast, klang eher nicht danach. Es war sicher eine Mischung aus vielem. Vielleicht hat sie auch der Altersabstand innerlich eingeschüchtert, die Angst Du könntest weit erfahrener sein, Dinge von ihr erwarten zu denen sie noch keinen Zugang gefunden hat.

Es lag an vielem, aber sicher nicht an Dir als Mann und sexuellem Partner. Aus diesem Grund machen Deine Selbstzweifel in Bezug auf diese junge Ex-Freundin für die Gegenwart und Deine sexuelle Zukunft zu wenig Sinn.

AIleDx33581


Hallo,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

Sehr verständlich und aufbauend geschrieben.

Leider bin ich ein Kopfmensch und versuche alles zu ergründen.

DjieDosi:smaDchtd5axsGift


Ein Kopfmensch bin ich auch, und dennoch gibt es Bereiche in unserem Leben, die sich jeder Ration entziehen werden. Es wäre gut, wenn Du das so für Dich zulassen könntest.

Es gibt Dinge, die schwer bis gar nicht aktiv beeinflussbar sind. Eine Frau die Angst hat ihre Sexualität zu (er)leben kannst Du nicht für die Freude an der Sinnlichkeit 'missionieren', völlig unabhängig wie sehr Du es Dir wünschst, weil Du sie geliebt und begehrt hast.

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