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Junggesellenabschied

s~ens1ibelman


Ist es wirklich so verkehrt, wenn man der Meinung ist, dass es sich für einen vergebenen Mann nicht gehört, einer anderen Frau an die Brüste zu fassen / dass sich eine andere Frau an ihm reibt / ihm ihre Brüste ins Gesicht drückt? ":/ Ich kann ja auch nicht zu irgendeinem hingehen und dessen Muskeln befühlen. Da würde mein Freund ja genauso im Dreieck springen.

Da hat vermutlich jeder eine eigene Sichtweise. "Das gehört sich nicht" ist im Prinzip nichtssagend, weil ohne Argument. Wenn du Probleme damit hast, wenn er andere Frauenbrüste berührt, so ist das deine persönliche Sicht, die der Partner akzeptieren kann oder nicht.

Ich kann ja auch nicht zu irgendeinem hingehen und dessen Muskeln befühlen. Da würde mein Freund ja genauso im Dreieck springen

Mir wäre es ziemlich egal, wenn meine Frau die Muskeln eines anderen Mannes befühlen wollte (obwohl ich bei ihr diesen Wunsch noch nie hab aussprechen hören, oder verspüren können, vermutlich, weil sie da bei mir genug befühlen kann ;-D ). Andererseits habe ich auch nicht das Bedürfnis verspürt, anderer Frauen Brüste zu betatschen- da müsste ich schon ziemlich "ausgehungert" sein. Insofern haben wir da über 32 Jahre nie ein Problem gehabt und mussten uns da noch nie "verständigen".

Ich befürchte halt nur irgendwie, dass er die wegen dem Gruppenzwang vergessen könnte.

Sag ihm, dass du dich da unwohl fühlst. Vermutlich steckt da das Bemühen dahinter, absolut "die Einzige" zu sein- das Gefühl dafür darfst du ja haben, das steht dir frei- zum Problem würde es ja nur, wenn der Partner das nicht ganz so scharf sieht.

EjhemaliPger NutEzer (#591x816)


Ist es wirklich so verkehrt, wenn man der Meinung ist, dass es sich für einen vergebenen Mann nicht gehört, einer anderen Frau an die Brüste zu fassen / dass sich eine andere Frau an ihm reibt / ihm ihre Brüste ins Gesicht drückt? ":/

An sich nicht, nein. Da ist natürlich jeder anders. Aber es macht durchaus einen Unterschied ob er es macht weil er das jetzt will, oder ob es jetzt "passiert" weil die Stripperin meint das jetzt in die Show einbinden zu müssen. Ob er dann von sich aus ablehnt oder aus Gruppenzwang mitmacht obwohl er nicht wirklich Bock drauf hat sind eben Sachen die man ohne Verlustängste bereden sollen könnte. Auch wenn es bereits passiert ist. Das ist eben das was ich meinte, dass Eifersucht Raum schaffen kann soetwas heimlich zu tun. Was beim aufkommen der Tatsache dann erst Recht einen starken Vertrauensbruch darstellt und nicht mehr einfach zu beheben ist.

Ich meinte auch nicht dass du in dem Fall dass er dir sagt er hat sie berührt einfach akzeptieren sollst. Das hätte einen ähnlichen Effekt wie "mach was du willst solange ich nichts davon erfahre". Kein gutes Gefühl für dich, auch nicht für ihn auf Dauer.

Es braucht durchaus Auseinandersetzung mit dem Ganzen. Aber es bietet auch das Potential zu erkennen, dass solche Siuationen nicht unbedingt als Bedrohung der Beziehung angesehen werden müssen. Eifersucht die nicht ausgesprochen und wo nicht zusammen versucht wird die Hintergründe zu finden bietet auch ein nicht geringes Potential Beziehungen zu bedrohen.

Ich kann ja auch nicht zu irgendeinem hingehen und dessen Muskeln befühlen. Da würde mein Freund ja genauso im Dreieck springen. ":/

Das hängt halt davon ab wie die "Bedingungen" der Beziehung aussehen. Ich hätte in meiner Beziehung kein Problem damit wenn meine Freundin das machen würde. Sie kann beim feiern auch tanzen mit wem sie will oder sogar mehr, solange wir offen und ehrlich damit umgehen und mir die Möglichkeit gegeben wird meine Meinung darüber zu äußern und wenn es mich stört, die Bereitschaft kommt daran zu arbeiten. Bei mir würde es halt problematisch werden wenn sowas heimlich geschieht. Auch wenn da sgrade nach offener Beziehung klingt, das ist es auch nicht. Es gibt durchaus Situationen in denen einer von uns Eifersucht bekommt.

Die aktuellen Moralvorstellungen geben einem das auch so vor, dass es in einer Beziehung als Bedrohung gilt wenn der Partner gegengeschlechtliche Kontakte pflegt. Aber gerade in den letzten Generationen ist es zum Glück normal geworden dass der Partner gegengeschlechtliche Freunde/Kumpels haben kann. Wenn das bei euch auch so war, ist das doch schonmal gut. Dann habt ihr euch eh schonmal damit beschäftigen müssen was das bedeutet. Kann ich sowieso jedem empfehlen, gegengeschlechtliche Freundschaften sind einfach was tolles.

Bietet ein/e beste/r Freund/in des Partner eigentlich nicht deutlich mehr Potenzial die Beziehung bedrohen zu können als eine Stripperin die man einmal und dann nie wieder sieht und einem auch nichts bedeutet emotional? Immerhin handelt es sich bei ersterem um einen Menschen den man wirklich gern hat, gerne mit diesem etwas unternimmt, ihm vertraut und auch über persönliche Dinge reden kann. Der Unterschied zum Menschen mit dem man eine Beziehung führt liegt da (in der Regel) nur noch in der sexuellen Komponente und unter Umständen am gemeinsamen Haushalt. Wieso sieht man da heutzutage nicht mehr ein deutlich größeres Konfliktpotential? Weil wir uns mit diesem Thema bereits deutlich besser auseinandergesetzt haben. Es ist heutzutage normal gegengeschlechtliche Freundschaften zu pflegen, auch wenn sie theoretisch ein gößere Bedrohung für eine Beziehung bieten können als eine unbekannte, aussenstehende Person die derjenige nur einmal sehen wird. Vor 200 Jahren noch hätte eine gegengeschlechtliche Freundschaft des Partners wahrscheinlich deutlich mehr Probleme verursacht, als ein Ausrutscher mit einer Person welche eigentlich keine weitere Bedeutung für den Partner hat. Hängt halt stark von der sozialen Konditionierung ab. Welche man aber selbstreflektorisch auch für sich selbst neu definieren kann wenn man will.

Ich hab das auch erst lernen müssen nachdem schon ein Streit ausbrach, der echt nicht ohne war. Ich hab auch eine beste Freundin(auch ein paar weitere "Kumpel"-Freundinnen), mit der sich meine Freundin auch schon früh selbst anfreundete. Bevor ich mit meiner Freundin zusammenzog und ich nur mit meiner besten Freundin feiern war, was schon häufiger vorkommt, haben wir normalerweiße bei meinem Vater gepennt, weil dieser ein Gästezimmer hat und am Stadtrand wohnt. In einem Bett, mit einer Decke. Haben wir schon so gemacht bevor ich meine Freundin kennen lernte und war halt einfach normal für uns, haben da nie groß darüber nachgedacht. Das gleiche auch öfters wenn wir in in ihrer Gegend was machten bei ihr daheim (vor allem ist es für sie schon auch immer wieder praktisch wenn wir in ihrer Gegend was machen, ein Bekannter der etwas von ihr will, sie aber nicht, dort pennen will und sie dann einfach mich ins Bett holt a la: sorry ist mein Wahlbruder der pennt in meinem Bett, kriegst die Couch daneben ]:D ). Kennen uns halt schon ewig(seit wir 12 sind glaub ich). Irgendwann kam es wie es kommen musste. Meine Freundin kam halt eines Tages grad zu meinem Dad und weckte uns. Hat natürlich erstmal sonst was gedacht was wir da gemacht hätten(v.a. weil wir doch bischen angekuschelt dalagen).

Das was die ganze Sache wirklich schlimm gemacht hatte, war die Überraschung dabei. Sie hätte halt nie mit sowas gerechnet, vor allem als sie anfangs noch dachte wir hätten Sex gehabt. Es hat auch verständlicherweise einige Zeit gedauert bis sie mir glaubte dass wir nur gepennt haben und ich halt nie was sagte weil das schon so normal war und schon Jahre bevor wir uns kannten das so machten. Mittlerweile hat meine Freundin selbst einen besten Freund, der auch ein guter Freund meinerseits ist (haben mittlerweile auch schon im selben Bett gepennt und meine Freundin und beste Freundin sind auch wieder gut befreundet ;-D ), was mich sehr freut. Ich tat mich wahrscheinlich auch einfacher weil ich "dasselbe" habe. Jedenfalls war es seitdem nie wieder ein Problem, weil wir offen und ehrlich alles miteinander bereden was man so getan hat. Das gibt dem Partner auch einfach das Gefühl dass es einem auch wirklich wichtig ist, dass der andere alles weiß und man die Möglichkeit hätte sein Veto einzulegen wenn man meint es geht zu weit. Das war seitdem aber nie mehr nötig, da wir offen und ehrlich zugeben wenn wir das Gefühl haben Eifersucht kommt auf und dann versuchen können herauszufinden woran das liegt. Oftmals liegen hinter der Eifersucht nämlich Beziehungsprobleme oder auch Dinge die einem fehlen/die man sich vom Partner wünscht, meist sogar kleinere Sachen. Nur ist es nicht immer leicht herauszufinden was es ist. So kann man aufkommende Verlustängste verarbeiten und beiseite schaffen, da man sich gegenseitig das Gefühl gibt, alles dafür zu tun um den Partner nicht zu verlieren. Wahrscheinlich wäre es sogar mittlerweile kein großes Problem mehr sogar weiter zu gehen als "nur" im selben Bett neben jemanden zu pennen, solange der andere das weiß und einverstanden ist (bisher haben die beiden "nur" mal etwas rumgeknutscht vor allem aus Neugier, fanden sie aber seltsam). Und trotzdem wüsste ich dass erstmal wieder Eifersucht aufkommen würde und verarbeitet werden muss. Gleichzeitig ist es ein super tolles Gefühl den Partner zu sehen wie er glücklich ist.

Es ist schon etwas Arbeit, da man sich immer wieder miteinander hinhocken und dran arbeiten muss. Aber es bereichert eine Beziehung auch ungemein. Ist aber auch nicht für jeden geeignet gleich soweit zu gehen, ganz klar. Das fordere ich auch von niemandem. Mir geht es hier auch mehr darum, dass Eifersucht ein Zustand ist, dem man am besten mit aktiver Konfrontation begegnet. Das soll keinesfalls bedeuten dem Partner einen Freifahrtschein ausstellen zu müssen. Das würde es auch bei uns nie geben, der andere muss schon erst sein ok geben können. Er sollte aber auch einfach die Möglichkeit haben offen und ehrlich gestehen zu dürfen wenn mehr passiert ist als vorher ausgemacht war ohne gleich befürchten zu müssen die Beziehung sei hinüber. Menschen machen Fehler und das hört erst mit dem Tod auf. Manchmal macht man sogar den selben Fehler nochmal.

Natürlich darf man dann auch erstmal sauer oder enttäuscht sein, das ist eine ganz natürliche Reaktion und sollte auch nicht mit Fleiß unterdrückt werden. Solange man dann anfangen kann selbst darüber zu reflektieren und das dann dem Partner mitteilt was genau die eigenen Gedanken dabei sind. Nach diesem Prozess stellt sich sehr wahrscheinlich auch die Erkenntniss ein, dass es keinen Grund gibt die Beziehung als bedroht anzusehen.

Eghemali(gerI Nutzer (x#591816)


Das schafft eine unglaublich starke Vertrauensbasis und wenn man erstmal soviel Energie reingesteckt hat das aufzubauen wird man von ganz allein immer achtsamer diesem Fundament nicht zu schaden. Ganz egal ob der allgemeine Konsens der Beziehung ist, dass beide auch weitere "emotionale oder auch sexuelle Verstrickungen" haben können, oder strikt "klassisch Treu" bleiben. Keine Frage, Treue ist nach wie vor ein sehr wichtiges Element einer Beziehung. Nur dass jeder "Treu sein" anders definiert und auch die eigene Definition in ständigem Wandel ist. Für die einen heißt das nur für den einen Partner da zu sein, für mich z.B. Ehrlichkeit und Verlässlichkeit gegenüber unseren ausgearbeiteten Abmachungen. Da gibt es auch kein "besser" oder "schlechter" zwischen den einzelnen Definitionen, genauso wie Heterosexualität nicht besser oder schlechter als Homo-/Bisexualität ist.

Aber das ist eben genau der Umstand warum Eifersucht entstehen kann. Weil Treue für jeden eine andere Bedeutung und sich dann auch noch über die Zeit verändern kann. Es ist auch anfangs nicht einfach darüber offen und ehrlich zu reden, nichts zu sagen scheint einem da gerne mal einfacher. Darüber zu schweigen funktioniert nur temporär, irgendwann werden die Defizite jedoch zu groß um noch effektiv daran arbeiten zu können. Darunter zähle ich auch "simple" Verbote. Simpel steht hier für eine Begründung des Verbots die der Partner nicht oder nur unzureichend nachvollziehen kann. Versteht der Partner nicht warum man etwas verboten bekommt ist die Hemmschwelle sich darüber hinwegzusetzen deutlich niedriger.

Nur weiß oftmals derjenige der das Verbot ausspricht selbst gar nicht so genau was der Hintergrund dafür ist. Menschen sind vor allem emotional wenn es um Beziehungen geht, da hat es die Rationalität nicht immer leicht. Und das ist auch gut so, was wäre schon eine rein rationale Beziehung? Ziemlich fad. Trotzdem kann man den Hintergrund herausfinden, warum man das Bedürfnis hat dem Partner etwas verbieten zu wollen. Manchmal ist das leichter wenn man den Partner mit einbezieht dabei.

Um nochmal auf das erste Zitat von dir zurückzukommen: Kannst du für dich sagen was exakt dich an der Vorstellung stört wenn dein Freund die Stripperin berühren würde? Bisher hab ich zwar rausgelesen, dass du ne Stripshow grundsätzlich nicht magst(natürlich dein gutes Recht), aber bei einer anderen unbekannten Frau würde es ja genauso aussehen? Kannst ja auch deinen Freund mal fragen ob er weiß aus welchem konkreten Grund es ihn stören würde wenn du einen unbekannten Mann berühren würdest. Das ist eine etwas ungewohnte Art zu denken und deshalb anfangs auch gar nicht so leicht. Denn ein "Ich will dass nur du mich berührst" ist mehr das Symptom der Störung nicht die Ursache. Aber kennt man erstmal das Kind beim Namen tut man sich auch leichter sich zu arrangieren und Kompromisse zu finden. Vielleicht kommt letzten Endes auch dabei raus dass ihr beide denselben Hintergrund dabei habt. Dann ist es am einfachsten eine Abmachung zu finden mit der beide glücklich sind. Wahrscheinlicher ist, dass die Vorstellungen etwas auseinander gehen. Was auch nicht schlecht ist, je länger ihr euch damit vernünftig auseinander setzt, desto wichtiger wird es automatisch für den anderen das ganze so zu gestalten dass man sich nicht gegenseitig verletzt. Gleichzeitig schafft es Raum dem Partner Freiheiten geben zu können von denen man dachte, das müsste man verbieten, weil man eben weiß dass er es nicht machen würde wenn es dich verletzen könnte.

PS: Puuh, sorry wenn das jetzt soviel Text wurde ;-D Hab zur Zeit mehrere Beziehungsprobleme in meinem Freundeskreis und bin dementsprechend recht beschäftigt mit dem Thema @:)

E\hemvaliger Nutz<er (#x528611)


Ich würde ausrasten.

Echt. Ich verstehe die TE.

Mir geht es genauso.

Ich weiß aber woran das liegt. Ich habe wenig Selbstwertgefühl und hätte Angst, dass er die hübscher und sexier findet als mich.

Ich hatte diesen Fall schon und daran, bzw daran, dass er mein Treuerverständnis kannte und sich drüber hinweggesetzt hat, ist letzendlich JAHRE SPÄTER die Beziehung zerbrochen.

Gut, er hat sich auch NIE die Mühe gemacht, mein Vertrauen wieder aufzubauen, aber was bei mir weg ist, ist weg.

Mein Aktueller hat das auch schon durch und meinte Ohm war es peinlich von der angetanzt und angefasst zu werden.

ANGEBLICH will er keine Stripperin bei seinem JGA, aber ich traue seinen "Freunden" alles zu.

Ich habe aber auch gabz klar kommuniziert, schon vor Beginn der Beziehung, WO meine Grenzen liegen. Er hat eingewilligt. Wenn er sich das anders überlegt OHNE mor was dazu zu sagen, kann er gehen. Gemeinsames Kind hin oder her.

Ich kenne mich. Ich würde mich vor ihm dermaßen ekeln, dass er sich auf dieses Reptuliennievau herabbewegt hat, dass ich jeglichen Respekt vor ihm verlieren würde.

Ich könnte den nicht mal mehr min nem Stock angiegeln....

Damit wäre die Beziehung TOT.

Wenn er ne Stripperin zum JGA bekommt, ob abgesprochen oder als Überraschung von seinen "Freunden" die haben die Bezeichnung nucht verdient, hat aber andere Gründe werde ich die Hochzeit absagen.

Wer seinen en Tag vor der Hochzeit als "letzten Tag in Freiheit" feiert, ist kein Ehemann für mich.

Ich schätze meinen Freund ja auch so ein, dass er vielen nur nach dem Mund redet. Vielleicht hat er mir nur zugestimmt mit meiner Einstellung, um keinen Stress zu bekommen?

Der hat sich so oft von Freunden manipulieren lassen... Und seiner Familie... Und vom Chef. Der war selber schon mehrfach im Puff und da wird es noch genug geben, was ich nicht weiß.

Was andere Frauen angeht, da traue ich meinem Freund nur so weit wie ein Schwein scheisst.

Ich würde das nicht mitmachen. Ich würde da die komplette Beziehung hinterfragen und mich fragen

1. Was sind das für Freunde die ihn überreden? Sie kenne ihn ja und wissen er sagt nicht nein!

2. Wer lieber Stress mit mir hat und lieber mich verletzt als zu seinen Freunden Nein zu sagen ist ne Wurst.

E9hemaliRger Nuctzer (D#52861l1x)


Und ja, meine Eifersucht bekämpfe ich. Aber gabz weggehen wird sie nie

geoo~ut


Benutzerin005

braucht keinen Mann sondern einen Knecht.

Subjekte ihres Schlages sind ursächlich dafür verantwortlich,

dass Mann sich nicht mehr binden und vermehren will.

Ich fasse es nicht!!

EmhemaliGger Nut(zer (#59x1816)


Benutzerin005: Das hört sich bei dir aber schon um einiges arger an als bei der TE.

Ich weiß aber woran das liegt. Ich habe wenig Selbstwertgefühl und hätte Angst, dass er die hübscher und sexier findet als mich.

Ich hatte diesen Fall schon und daran, bzw daran, dass er mein Treuerverständnis kannte und sich drüber hinweggesetzt hat, ist letzendlich JAHRE SPÄTER die Beziehung zerbrochen.

Gut, er hat sich auch NIE die Mühe gemacht, mein Vertrauen wieder aufzubauen, aber was bei mir weg ist, ist weg.

Das beschreibt im Prinzip genau was ich in dem ellenlangen Text beschrieb. Versucht man nicht gemeinsam den Grund einer Eifersucht zu beseitigen/aus zu diskutieren, sondern spricht Verbote aus die der Partner u.U. nicht ganz nachvollziehen kann, ist die Hemmschwelle ziemlich niedrig es doch zu tun. Kommts raus was heimlich passierte ists dann erst richtig kacke für die Beziehung.

Aber zumindest wüsstest du ja schon den Grund der Eifersucht. Weiß das dein Partner? Wenn nein, rede mit ihm. Vieleicht findet ihr ja raus woher deine Defizite im Selbstwertgefühl kommen.

Wer seinen en Tag vor der Hochzeit als "letzten Tag in Freiheit" feiert, ist kein Ehemann für mich.

Ich schätze meinen Freund ja auch so ein, dass er vielen nur nach dem Mund redet. Vielleicht hat er mir nur zugestimmt mit meiner Einstellung, um keinen Stress zu bekommen?

[...]

Was andere Frauen angeht, da traue ich meinem Freund nur so weit wie ein Schwein scheisst.

Aber wenn ich das lese, muss ich ehrlich sagen, hat die Beziehung wahrscheinlich eh schon einen ziemlichen knacks. Wenn so gar kein Vertrauen in den Partner da ist, wovon lebt die Beziehung dann noch?

Soviel wie ich hier rauslesen kann, passt das ziemlich gut auf die Frau meines Onkels, die er vor knapp 10-15 Jahren kennen lernte(weiß nimmer genau). Am Anfang war noch alles schön und gut, nachein paar Jahren gings dann richtig los mit den Problemen.

Niemand verstand warum die beiden zusammen blieben. War einer von ihnen mal allein, hat man von ihr nur gehört dass er sich vollkommen zurückzieht, ihr nichts mehr erzählt von sich, kaum noch Körperkontakt oder sonstiges.

Von ihm kam immer nur wie sie ihm alles mögliche vorschreiben will, und sobald einmal nicht alles so läuft wie sie will kommts Geschrei.

Das ging am Ende soweit, dass Sie sogar eifersüchtig auf meine Mutter(also schon seine leibliche Schwester) oder gar seine Tochter(aus voriger Ehe) wurde, wenn er mit ihnen was unternahm. Ich könnte mir auch durchaus vorstellen dass er sie in der Zeit betrogen hat. Auch kein Wunder wenn daheim durchgehend schlechte Laune herrscht.

Haben sich mehrfach gegenseitig aus dem Haus geschmissen währenddessen. Alle haben gesagt die sollen die Beziehung beenden, hat keinen Sinn. Aber sie haben ja das Haus kam dann. Vor 3 Jahren haben beide sich endlich in Paartherapie begeben, seitdem gehts bergauf. Trotzdem unverständlich warum man sich erstmal 10 Jahre durchgehend miese Laune antun muss.

Und ja, ich kann mir durchaus vorstellen dass dein Freund(Verlobter?) deinen Forderungen nur zugestimmt hat damits keinen Stress gibt. Das ist halt ein ziemlich wackeliges Fundament.

Wenn du seinen Freunden und ihm so sehr in allem misstraust kann das auf Dauer echt haarig werden. Selbst wenn mans nicht ausspricht bekommt der Partner mit wenn der/die Lebensgefährte/in ein Problem mit den Freunden hat. Und fällt die Entscheidung gegen die Freunde, kann ich mir sehr gut vorstellen dass sowas wie bei meinem Onkel raus kommt.

Wenn du deine Eifersucht bekämpfen willst ist das durchaus löblich, funktioniert aber auch nur wenn man den Partner da voll mit einbindet.

Denn bleibt der Zustand so, muss ich goout irgendwie Recht geben. Klingt zwar hart, aber triffts schon auf den Punkt. Jeder Mensch braucht seine Freiheiten. Auch bei den Femdom-Praktizierenden würden die allerwenigsten Männer wirklich total power exchange (also 24/7) wollen. Klar gibt es die auch, aber das scheinen wenige zu sein. Der "Durchschnittsmensch" braucht einfach seine Freiheiten, klar können die je nach Beziehungstyp in die eine oder andere Richtung beschnitten sein. Wenn aber eine Seite das nicht ganz nachvollziehen kann und/oder es auch zuviel wird, läuft das schnell auf depressive Phasen zu... Dann fangen erst so richtig Beziehungsprobleme an.

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