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Prostitution in Zeiten von Tinder und Co noch Notwendig ???

MXelC7x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Med 1 Gemeinde..... *:) @:) *:)

mal wieder beflügelt durch einen Faden hier, halte ich es für Notwendig, diese Frage zu stellen und bin schon auf Eure Antworten gespannt.

Liebe Moderatoren, diese Frage hat auch durchaus einen medizinischen/psychologischen Hintergrund @:)

Also es begab sich, das ich in einem faden gelesen habe, das Sex in der heutigen Zeit, mittels Apps wie Tinder und einschlägigen seiten wie po......, swing.... und co. de , leicht verfügbar und somit immer zu finden sei, wenn die Geilheit juckt und Mann und / oder Frau sich unwohl ohne fühlt.

Prostitution gibt es ja nun schon so lange, so lange es Menschen gibt. Nicht umsonst heißt es ja, das es das älteste Gewerbe der Welt sei. ich möchte hier jetzt nicht näher darauf eingehen, warum sich das entwickeln konnte, ich denke mir, dass sich ein jeder die Gründe dafür denken kann.

Nun haben sich die Zeiten seitdem enorm zu unser aller Vorteil, verändert. Frauen haben dieselben Rechte wie die Männer und es gibt das Internet.

Frauen leben sich heute genauso in ihrer Sexualität aus, wie es die Männer tun, sie haben ONS, teilen den Männern mit, was ihnen gefällt und so weiter. Gleichzeitig haben Männer und Frauen die Möglichkeit, sich für unverbindlichen Sex, mittels verschiedener Internet-Plattformen und Apps, zu verabreden. Da kann nun die Ansicht kommen, das es Prostitution nicht mehr bedarf, es scheint so, als ob Sex inzwischen für jeden, jeder Zeit an jeder Stelle, verfügbar ist.

Nach meiner persönlichen Sicht auf die Dinge, ist dem längst nicht so. Sex ist weder für Mann, noch für Frau ständig verfügbar ist.

Warum ???

Da gibt es mehrere Antworten drauf, wo fange ich am besten an, warum ich das so sehe ":/

Ich fange am besten bei meiner persönlichen Erfahrung an, die ich als Beinamputierte Frau sammeln konnte.

Es begab sich, dass ich als Singel Frau, Beinamputiert, von keinem Mann, seit der Amputatio mehr wahrgenommen wurde, ich somit keinen ONS mehr auf die herkömmliche Weise, Cafe, Kneipe und Co, gefunden habe.

So meldetet ich mich auf einem Internetportal für unverbindliche Sex-Dates an. Mannomann, bekam ich Post, ich hatte im Profil meine Behinderung dargestellt. Es schrieben mich Paare, Solomänner, verheiratet Männer und auch Frauen an. Viele Soloherren erzählten mir dann im Laufe der Zeit, das sehr viel weibliche Profile sogenannte Fakes sind, sich dahinter ein Mann verbirgt, so wie es auch hier in der Plattform, der Fall ist.

Ich war da schon so etwas wie ein Einzelstück, einer der wenigen angemeldeten Frauen, die Mann auch real treffen konnte.

Es gab auch Männer, die mir berichteten, das sie sich schon mal unter anderem Namen, auf der Seite getummelt haben, doch nachdem sie eine Solo-Dame getroffen haben, sich abmeldeten, weil die Solo-Dame, hingegen der Vereinbarung, das sich aus dem treffen keinerlei Verpflichtungen ergeben, in den Mann wohl verliebt und Besitzansprüche hatten. Ein Ehemann berichtet mir, das sich die Dame in ihn verliebt hat und anfing ihn zu stalken., bis hin dazu, zu drohen, der Ehefrau alles zu erzählen, sie sagte ihm, dass sie Bilder von dem treffen hätte, diese der Frau dann zeigen würde. Es gab Männer darunter, die sich ausschließlich mit Paaren treffen wollten, weil dies die Garantie biete, dass die Frau hinterher nicht mehr wolle.

Alle diese Männer bejahten, das es mit einer Prostituierten leichter ist, weil hier die regeln ganz klar definiert sind und diese Frauen Sex und liebe trennen können.

Sie nahmen die Dienste der verschiedenen Bazahldamen des Portals gerne in Anspruch, ist es doch ein Garant dafür, das sie keine Konsequenzen, fürchten müssen.

Bei diesem Hintergrund und all dem was ich im Laufe meines Lebens mitbekommen habe, kann ich nur bejahen, Prostitution ist auch heute noch wichtig, denn Männer können schier daran verzweifeln, wenn sie keinen Sex bekommen und ihn brauchen. Das geht übrigens auch Frauen so, deshalb gibt es auch Call-Boys.

Dauernd verfügbarer Sex , das ist noch Zukunftsmusik und so wie ich die Welt bisher einschätze, das noch für eine verdammt lange Zeit.

Ich bin nun gespannt, was Ihr zu dem Thema sagt, natürlich werde ich immer wieder, meine Gründe f Pro Prostitution, noch vertiefen... @:)

Antworten
OElu-f


@ MelC77

dann wiederhole ich hier nochmal das, worauf Du Dich u.a. beziehst.

Was mich aber irgendwie auf dem Keks geht ist der Mythos vom immer verfügbaren Sex, der in den Medien und auch hier im Forum verbreitet wird. Für manche Leute mag Sex immer und leicht verfügbar sein, für sehr viele aber nicht. Solche werden hier und woanders zwar gerne und schnell als Loser, u.ä. beschimpft. Das ist aber erstens respektlos und zweitens realitätsfern. Für mich war bezahlte Arbeit z.B immer leicht verfügbar. Ich bekomme Stellen, wie andere Partner. Wenn mir eine Stelle nicht passt, kündige ich und nehme mir eine andere. Trotzdem ist mir bewusst, dass das nicht für jeden so leicht ist, und arbeitslose würde ich hier nicht als Loser beschimpfen. Für andere Leute ist es immer leicht gute Geschäfte zu machen und damit viel Geld zu verdienen. Trotzdem haben viele Leute berechtigte Geldsorgen.

Es gibt die große Gruppe der Jungmänner, die sich auch gerne mal hier melden, die noch nie eine Freundin hatten. Ich glaube, dass ist doch eine beachtliche Gruppe. Dann gibt es die Singles, die zwar keine Jungmänner sind, aber auch länger brauchen, bis sie wieder jemand gefunden haben, und in ihren Single-zeiten keine Frauen für einen ONS finden können oder wollen. Und dann gibt es noch die riesige Gruppe liierter Männer und Frauen(!), die einen Partner haben, der keinen oder kaum Sex möchte. Bei den Frauen, sieht es vielleicht etwas anders aus, aber auch da gibt es viele, für die Sex, oder jedenfalls die Art von Sex, die sie sich wünschen nicht leicht verfügbar ist. Wenn man als Frau halbwegs gepflegt aussieht und sich in einem entsprechenden Portal anmeldet, findet man garantiert einen Affen für einen ONS, aber wenn eine Frau Ansprüche an dem Mann, der Art der Beziehung oder der Qualität vom Sex stellt, sieht es schon wieder ganz anders aus.

Für mich ist Prostitution keine Lösung, aber ich kann es nachvollziehen, dass andere es als Lösung für ein Problem sehen. Und dieses Problem gibt es echt.

DranVte


Simple Antwort: Wenn kein Bedarf nach Prostitution da wäre, gäbe es sie nicht mehr.

Der "immer und überall verfügbare Sex" bezieht sich wohl nur auf Pornos - realer Sex ist für viele Menschen ziemlich schwierig zu bekommen.

F~lozvino[-2x.0


sogar noch mehr wie vorher.

Manche Männer finden leicht eine Frau für Sex, das ist aber eher die Minderheit, aber die von denen man immer hört.

Wie ja schon oft geschrieben ist die Nachfrage nach Frauen für Sex sehr groß und die Frau kann sich aus sehr vielen "Bewerbern" aussuchen. Und das können sie sogar noch, wenn sie Geld für den Sex bekommen.

Ein Durchschnittsmann hat es also umso schwerer eine Frau für Sex zu finden.

Schaut man sich z.B. auf Markt.de die Kontaktanzeigen "Frau sucht Mann" an, dann sind das zu 99% Frauen die TG (Taschengeld) oder Großzügigkeit erwarten. Aber trotzdem noch ordentliche Ansprüche haben.

Bei den Anzeigen "Mann sucht Frau" sagen die meisten gleich dass sie auch gutes Taschengeld zahlen, da sie sonst nie Sex bekommen werden.

Wenn es um Sex geht war es für Frauen also noch nie leichter, dafür Geld zu verlangen und für Männer noch nie so "normal", dafür Geld auszugeben.

E"volulzpze3r


Selbst wenn ein Mensch jederzeit die Möglichkeit hat Sex zu haben, kann es immer noch Gründe geben, sich Sex zu "kaufen". Entweder "leistet" sich der Mensch mal etwas Besonderes, oder sucht nach ganz bestimmten Qualitäten usw. usw.

Das ganze Prostitutionsgeschäft nur unter dem Aspekt des Druckablassens zu betrachten, ist ziemlich schmalspurig und klischeehaft. Ein Gewerbe, welches sich über so lange Zeit gehalten hat, muss wohl mehr bieten, als es einem auf Anhieb in den Sinn kommt.

Nur so als Beispiel: Der Business-Mann aus "Pretty Woman" hätte genügend Frauen kostenlos abschleppen können. Schon mal darüber nachgedacht, worin genau sein "Vergnügen" bestand? Sicherlich nicht allein darin, sein Ding wo reinzustecken. :=o

A1ltufndUnxreif


Ich habe eigentlich nicht den Eindruck, dass ständig jeder damit beschäftig ist, etwas fürs Bett zu finden, das ist doch quatsch.

im Übrigen kann man auch Sex mit sich selbst haben x:)

Doantxe


Manche Männer finden leicht eine Frau für Sex, das ist aber eher die Minderheit, aber die von denen man immer hört.

Klar, weil Männer in dieser Beziehung ja auch immer die Wahrheit sagen.

Es gilt die alte Regel:

Wenn man Männer und Frauen nach der Anzahl ihrer bisherigen Sexpartner fragt, dann muss man die Zahl bei Männern halbieren und bei Frauen verdoppeln, um auf ein korrektes Ergebnis zu kommen :-)

MkelxC77


Ich habe eigentlich nicht den Eindruck, dass ständig jeder damit beschäftig ist, etwas fürs Bett zu finden, das ist doch quatsch.

im Übrigen kann man auch Sex mit sich selbst haben x:)

AltundUnreif

Su vertue Dich da mal nicht, zum größten teil, wird das Internet rein für Dinge rund um Sex genutzt. Ob es nun Pornos sind, Internetportale für Sex-Dates oder Prostituierte selber eine Homepage haben. Die Nutzung des Internets für sexuelle Dinge, ist so breit gefächert, wie der Sex an sich ist.

Klar ist auch, dass es Männer gibt, deren Fetisch ist es zu Huren zu gehen, die eigentlich jede Frau die rumläuft haben könnten und dennoch eine Hure bevorzugen.

Auch Flozino-2.0 kann ich nur zustimmen, wir Frauen haben die Auswahl und sieben bei Internetportalen ordentlich aus.

Natürlich ist auch die Nachfrage nach Prostitution nach wie vor vorhanden, sonst hätte sie sich ja schon abgeschafft.

@ Oluf

Danke für die Wiederholung in diesem Faden Deines Beitrages @:)

r/azPorn80


Ich denke, es gibt trotzt Tinder und Co. einige Männer, die nicht einfach so zu Sex kommen, und deshalb weiterhin auf Prostituierte "angewiesen" sind. Ich selbst kann mich glücklicherweise nicht beklagen und komme immer zum Sex mit Frauen. Aber auch nicht einfach per Fingerschnipp. Auch ich muss mich auf den besagten Portalen gut verkaufen, sonst klappt das nicht einfach so. Solange dies gelingt, werde ich garantiert nie eine Prostituierte aufsuchen. Aber eben, ich spreche da für mich und verweise auf meinen ersten Satz.

M$elxC77


Mir ist gerade durch einen anderen faden wieder ins Bewusstsein gekommen, das es ja uch noch das Problem der sexuellen Vorlieben und das passende Pendant dazu finden gibt.

Nehmen wir doch mal das Beispiel, das ein Mann gerne in Frauenklamotten ein Frau beglücken möchte. Nun meldet sich dieser zunächst auf verschiedenen Plattformen an und begibt sich auf die Suche.

Das ist nun nicht von Erfolg gekürt und schon sind wieder wieder an dem Punkt, an dem sich dieser mann im gewerblichen

Milieu umsieht.

Also Fazit, für "handels üblichen Sex" findet man vielleicht über Tinder und Co, jemanden, doch sobald man gewissen Vorlieben hat, die nicht der Norm entsprechen, wird es schon wieder schwierig.

Somit wieder ein eindeutiges Pro- Prostitution.

Danke AltundUnreif für den Gedankenanstoß @:)

AmltunfdUnrxeif


@ MELC77 kein Problem,

gerne doch :)*

Prostituierte haben schon einen Job, den man nicht unterschätzen darf ... blöd ist es eben nur, wenn sie das machen, weil sie irgendwie dazu gezwungen sind. Ansonsten würde ich denken, dass es sinnvoll sein könnte, wenn die Krankenkasse - sozusagen anstelle eines Psychologentermins - dafür aufkommen würde ":/

Pge~ter Zx.


Interessant finde ich, dass ausser Mel nur Männer schreiben........

MBelC7x7


@ Peter Z.

ja das finde ich auch sehr Interessant, sonst können die Damen hier sich nicht genug zu diesem Thema äußern .

A3ltunEd!UnrVeif


Es gebe natürlich noch einen Grund, es soll welche geben, die sehen so scharf aus, dass Mann gar nicht anders kann - okay, Ausnahmen bestätigen die Regel 8-)

WDM ?201}4


Wenn man Männer und Frauen nach der Anzahl ihrer bisherigen Sexpartner fragt, dann muss man die Zahl bei Männern halbieren und bei Frauen verdoppeln, um auf ein korrektes Ergebnis zu kommen :-)

In dem Film "American Pie" ist das die sog. 3er-Regel. Bei Frauen mal 3, bei Männern durch 3 geteilt, dann bekommst du ein Ergebnis, das die Zahl der Sexpartner am besten widerspiegelt. ;-)

@ Topic:

Sex ist nicht überall verfügbar für jeden Menschen dieser Gesellschaft. Absolut nicht. Kenne genug singl-Männer, denen das Tummeln auf tinder und co dermaßen auf den Zwirn geht, weil da auf 1 Frau 30 Kerle kommen, und es einfach so extrem viel Zeit beansprucht, sich dort gut zu verkaufen und somit zumindest eine reelle Chance auf einen Sexkontakt zu haben. Und dass die Frauen heutzutage alle Hemmungen über Bord geworfen haben, und sich quer durch die Welt vögeln, ist für die große Mehrheit der Frauen nicht korrekt. Viele der Frauen erwarten auch auf Portalen wie tinder und co deutlich mehr von einem Mann als gute Optik und guter "Ausstattung" in der Hose. Die meisten liebäugeln nämlich auch dort, etwas Festes zu finden...

Entsprechend: Prostitution ist noch lange nicht ausgestorben.

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