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Angst vor Sex/Blockade

R)otue Son>nenbxlume hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich habe einen Mann kennen gelernt. Er ist beruflich öfter in meiner Stadt und wir verstehen uns gut. Nun hat er mich heute,als wir bei ihm im Auto waren, geküsst und angefangen zu streicheln.

Innerlich habe ich sofort blockiert und habe ihm das dann auch gezeigt. Er wusste nicht was los ist und ich konnte es ihm auch nicht sagen. Stattdessen musste ich anfangen zu weinen.

Mein Problem ist,dass ich dieses Verhalten von mir kenne. Sobald es in Richtung Sex geht,blockiert mein Körper und ich wünschte mir das ich im Boden versinken könnte.

Beim Sex kann ich mich nicht fallen lassen,Kann den Kopf nicht abschalten und liege einfach nur passiv da. Ich kann nicht sagen oder zeigen was mir gefällt und für Mann muss der Sex mit mir einfach nur frustrierend sein.

Dabei habe ich oft Lust auf Sex und auch einige Phantasien. Aber auch wenn ich diese mitgeteilt habe, kann ich mich nicht auf Sex einlassen.

Wieso habe ich diese Blockade was den Sex angeht und wie bekomme ich diese weg? Ich möchte den Sex endlich mal genießen und meinem (Sex)-Partner auch zeigen/hören lassen,dass mir das gefällt was er macht.

SB klappt bei mir nicht. Wenn ich Lust habe und anfange mit sb dann verschwindet die Lust wieder und ich bin auch nicht mehr feucht. Auch mit Gleitgel kommt die Lust nicht wieder.

Ich will das ändern und hoffe das mir jemand helfen kann. Ich möchte nicht mein ganzes Leben lang diese Probleme haben. :(

Antworten
MQain4e]r


Vielleicht solltest du einmal zuerst einen / eine Frauenärztin zu Rate ziehen.

Sicher hast du noch viel mehr zu erzählen als wie bisher.

Schule, Jugend, Pubertät, ect.pp..

Ich wünsche Dir viel Erfolg und viel Glück ! :)^

Rjote =Sonnenbxlume


Wieso Frauenarzt? Inwiefern kann mir der bei meiner Angst helfen?

Voerh=u^etexr


Frag ich mich auch.

Wie alt bist du denn? Wie sahen deine ersten sexuellen Erfahrungen aus? Gab es negative Erlebnisse?

RKote SFonnyenyblume


Ich bin,seit zwei Tagen, 26 Jahre alt.

Die ersten Male (mit 14 J.) waren schmerzhaft und daher nicht so schön. Das hat sich dann aber gelegt.

Ich wollte auch recht viel ausprobieren. Die Beziehung ging aber nicht mehr lange. Nach zwei Jahren hatte ich einen neuen Partner und ab da war dann diese innere Blockade. Ich habe zum Beispiel sehr lange gebraucht um seinen Penis überhaupt anzufassen. Ich hatte bzw habe immer Angst was falsch zu machen oder ihm dabei weh zu tun.

Ich kann,wenn es zum Sex kommt,meinen gegenüber nicht ausziehen oder beim Sex (über den Rücken) streicheln.

Ich lasse mich ausziehen und hoffe dann,dass sich der Mann selbst auszieht.

Anfangs muss er meine Hand nehmen und mit mir zusammen seinen Penis anfassen. Lässt er meine Hand los,dann traue ich mich nicht weiter zu machen oder meine Hand überhaupt zu bewegen.

In meiner Erziehung wurde das Thema Sex von meinem Stiefvater extrem tabuisiert. Warum weiß ich nicht.

V/erhuexter


Du hattest also mit deinem ersten Partner zwischen 14 und 16 keine Probleme mit dem Sex. Mit allen folgenden Partnern aber plötzlich schon?

Was wolltest du denn alles probieren bzw. wieso erwähnst du das? Konntest du alles umsetzen?

Hat dein erster Partner mal gesagt, dass du was falsch machst bzw. dass er Schmerzen hat?

JBak$oby


Irgendwas läuft bei dir gewaltig schief.

Du leidest ja selbst drunter, wie man lesen kann.

Ich würde mich einem entsprechenden Therpeuten anvertrauen.

Ferndiagnosen bringen hier wenig.

Es kommt einem fast so vor, als ob du ein traumatisches Erlebnis hattest, was du nicht verarbeitet hast.

Hoffentlich kann dir jemand helfen.

Alles Gute für dich ! @:)

R.ot[e Syonn<enblumxe


Mit meinem ersten Freund hatte ich ungefähr 5x Sex,bevor wir uns getrennt haben.

Dann war ich knapp zwei Jahre Single und mit 16 J. Hatte ich dann wieder eine Beziehung mit besagter Problematik.

Damals hat mir niemand gesagt,dass ich was falsch mache oder das er Schmerzen hat. Nur ist er immer extrem schnell gekommen. Manchmal war er gerade drinnen,dann ist er schon gekommen. Richtiger Sex war kaum möglich bzw immer sehr schnell zu Ende.

Generell bin ich eigentlich recht offen was Sex betrifft. Kann mir z.B. 3er, Clubs, fesseln und Augen verbinden etc sehr gut vorstellen.

J+akoxby


Naja, du kannst es dir eben nur vorstellen. Wenn es ans Umsetzen geht, blockierst du ja und da leidest du drunter.

Es geht ja nicht darum, möglichst exotische und sensationelle Dinge zu tun.

Es soll erfüllend sein, und zwar für beide.

Rfot"e Sonmnenb<lume


Wie bekomme ich diese innere Blockade weg? Muss ich dafür wissen wo sie herkommt?

Würde es Sinn machen eine Sexualtherapie zu machen? Ist das ein Thema dafür? Oder wäre da ein "normaler" Therapeut besser?

Ich möchte das einfach los werden und den Sex endlich genießen können. Mit Kopf abschalten,fallen lassen etc.

tpantra1[948


Wie bekomme ich diese innere Blockade weg? Muss ich dafür wissen wo sie herkommt?

Das wäre sicher hilfreich.

Würde es Sinn machen eine Sexualtherapie zu machen?

Ich denke JA !!

Geh einfach zu Deiner Krankenkasse und frage, welchen Weg Du beschreiten kannst/solltest. Die Krankenkasse hat Listen von Therapeuten, unter denen Du nach Probesitzungen einen auswählen kannst. Ich würde Dir eine Therapeutin empfehlen.

Den Kontakt zu Deiner Krankenkasse kannst Du auch schriftlich aufnehmen. Das ist häufig einfacher als gegenüber einer unbekannten Person das Innerste nach außen zu kehren.

Viel Glück, das wird !!

Vderh?uetexr


Wenn du nicht selbst darauf kommst, was sich "in dir" mit 16 verändern hat, dass es nun so ist braucht es wohl professionelle Hilfe.

sWhe*e


Liebe Rote Sonnenblume,

alles was du beschreibst, klingt so, als könntest du den Gedanken an Sex nur zulassen und genießen, solange du dabei passiv bleiben kannst. Deine Lust vergeht, wenn "Erwartung" von außen ins Spiel kommt. Du schreibst, auch wenn du beginnst, dich selbst zu befriedigen, vergeht dir die Lust (wenn du selbst also aktiv wirst), dies hängt sicher mit der Tabuisierung alles Sexuellen zusammen, die du in der Kindheit durch deinen Stiefvater erfahren hast.

Kann es vielleicht sein, dass du in deiner Kindkeit wenig wertgeschätzt wurdest von engen Bezugspersonen und Liebe sich an Leistung koppelte? Denn du hast ganz offensichtlich Angst davor, Fehler zu machen, zu versagen.

RHote SXonnenebluxme


Hallo,

Ja das war in der Tat so. Also Liebe habe ich generell kaum zu spüren bekommen. Ich wurde von meinem Stiefvater massiv (schulisch) unter Druck gesetzt, es gab keine normalen Unterhaltungen sondern nur Vorwürfe, anschreien,Türen knallen und ja,auch körperliche Gewalt in Form von Schlägen.

Ich habe bzw versuche es immer allen recht zu machen um nichts falsch zu machen.

Ich würde die Krankenkasse da gern außen vor lassen und die Behandlung selbst zahlen. Ja,ich weiß was das kostet. ;-)

s[hee


Also Liebe habe ich generell kaum zu spüren bekommen.

Ich habe bzw versuche es immer allen recht zu machen um nichts falsch zu machen.

Das tut mir sehr leid. Ich halte es auch für eine gute Idee, das Problem mit therapeutischer Hilfe anzugehen, da es alleine schwierig oder vielleicht sogar unmöglich sein wird, alte Muster zu durchbrechen :)*

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