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Das erste mal im Puff, eure Meinung?

G6ravjity >Off


Menschenskind, "Es hinter sich bringen", "wissen wie es ist", und "nicht dumm dastehen" das sind Lappalien.

Viel viel stärker aber ist der Wunsch, es einfach mit einer Frau zu machen und zu vögeln. Es ist geil und es macht Spass.

Als ich länger als einen Monat ohne Freundin war, kriegte ich Zustände.

(Das zweite "s" im ersten Wort ist kein Schreibfehler :-) )

BIonny 9Swan


leute die keinen sex haben, sind verkrampfter, unausgeglichener. jeder psychologe kann dir was über störungen erzählen, die durch ein fehlendes sexuallleben hervorgerufen werden. der mensch braucht 14 freundschaftliche berührungen pro tag, sonst gehts ihm schlecht, und damit sind nicht rempler in der s-bahn gemeint. kurz gesagt: hast du keinen sex, fehlt deinem leben der biologische sinn. und glaub mir, so sehr du das auf geistiger ebene leugnest, auf psychischer ebene merkt man das mit der zeit. ich will gar nicht wissen wie man sich mit 30 fühlt, bei mir war es mit 21 schon schlimm genug.

Prinzipiell hast Du ja recht.

Aber: Sex kann man auch mit sich selbst haben. SB kann zumindest einige dieser Probleme lösen.

Die 14 freundlichen Berührungen am Tag: dazu braucht man nicht unbedingt Sex. Freunde, Familie sind auch für diese Streicheleinheiten da. Und von einer Prostituierten kriegst Du keine freundlichen Berührungen, das ist für sie nur Pflichterfüllung.

Mit ist klar, daß ein Leben ohne Partner und ohne Sex schwer ist und das man sich wegen diesem Zustand schlecht fühlen kann.

Nur: in den Puff gehen ist keine Lösung für dieses Problem.

Ehrlich gesagt finde ich es erbärmlich in den Puff zu gehen, egal aus welchen Gründen. Noch Jungfrau zu sein finde ich dagegen überhaupt nicht erbärmlich.

Nicht zwangsläufig trifft das alles auf "echten" Sex zu.

Sicher nicht. Wenn alle Punkte auf der Liste zutreffen ist es "Idealsex" der fast nie etwas mit der Wirklichkeit zu tun hat. Aber einige Punkte sind immer zutreffend, auch bei ONS oder reinen Sexbeziehungen. Mit der Aufzählung wollte ich nur ein paar Dinge nennen, die bei Puffsex allesamt fehlen.

MWurprhey


sorry, aber...

...SB löst kein problem. weil SB ist eben nur SB. oder würdest du SB mit richtigem Sex vergleichen?

Mit ist klar, daß ein Leben ohne Partner und ohne Sex schwer ist und das man sich wegen diesem Zustand schlecht fühlen kann.

und nochmal sorry, aber ich glaube du hast keine ahnung wie schwer das ist, und wie schlecht man sich deswegen fühlen kann, wenn man noch nie sex oder einen partner hatte. was war für dich die längste zeit ohne beziehung und ohne sex?

Ehrlich gesagt finde ich es erbärmlich in den Puff zu gehen, egal aus welchen Gründen. Noch Jungfrau zu sein finde ich dagegen überhaupt nicht erbärmlich.

tolles statement. es ist nur total irrelevant wie du das findest, wenn jemand noch jungfrau ist. solange du nicht mit ihm ins bett gehst, um das ändern, hilft ihm dein verständnis dafür kein stück weiter.

das ist genau die diskussion die ich in meinem ersten post angesprochen habe. wer das nicht kennt, weiß nicht wie es ist, und äussert sich dazu aus einer sehr entspannten position, in der man sehr gut moralisch entrüstet sein kann. es ist ziemlich einfach, andere aufgrund ihren handeln aus situationen heraus zu verurteilen, in die man selber nicht kommen kann. ist nicht persönlich gemeint bonny, aber ich kann die situation, und die gedanken, die einen auf die idee bringen fürs erste mal in den puff zu gehen durchaus nachempfinden. und sie es mal so: meinst du der gedanke sein erstes mal im puff zu erleben, ist für denjenigen, dem diese idee kommt so extrem geil?

@aspasia:

Genau das gleiche Problem, dass keiner mit einem Sex haben will, müsste ja auch ein gewisser Anteil der Frauen haben. Ich frage mich, warum die nicht in einen Puff wollen

gibts denn überhaupt puffs für frauen? vielleicht liegts daran das sowas schwerer zu finden ist, als ein puff für männer. nichts desto trotz ist das eine frage die du evtl. eher weiblichen jungfrauen stellen solltest... hallo, meldet euch, und klärt uns auf

DMes"irexless


Ich finde die meisten Argumente, mit denen gegen den Puff angegangen wird, einfach erbärmlich. Natürlich ist der Verkehr mit der Frau dort reine Befriedigung der Neugier, des Sexualtriebes und gewissermaßen auch das Gefühl, endlich zu denen zu gehören, die "es" schon ein mal getan haben.

Der Thread-Eröffner hat niemals behauptet, zu der Frau irgendwelche Gefühle aufzubauen oder den Orgasmus seines Lebens zu erleben. Klar kann das erste mal schief gehen. Das erste mal geht aber auch mit Mädchen seines Alters schief, und zwar wesentlich öfter. Die Chance, mit der Hure guten Sex zu haben ist wesentlich größer als mit einer verklemmten Göre seines Alters. Und das erste mal mit einer halbwegs Bekannten zu haben, setzt den Kerl wesentlich mehr unter Druck weil die Nachwirkungen, wenn es mal nicht geklappt hat, wesentlich größer sind.

Auf der anderen Seite wird hier von vielen auf einmal die Selbstbefriedigung beschwört, die, genauso wie die Prosituierte auch, nur der Triebbefriedigung und dem Druckabbau gilt. Ist das etwa die Erfüllung der sexuellen Träume? Wohl kaum.

Ich kann mich genau an meine Jugendzeit zurückerinnern, als der Drang nach dem ersten GV fast unerträglich wurde. Ich hätte damals fast jede genommen, nur um mal das Gefühl zu spüren, in einer Frau zu sein und mich in ihr zu ergiessen. Etwa so muss es allen gehen, die längere Zeit keinen GV hatten und eine einigermaßen gesunde Libido haben. Mir ging das zuletzt vor 2 Jahren so als meine Freundin nach der Geburt 6 Wochen nicht konnte. Das war die Hölle. Ich verurteile niemanden, der in den Puff geht, egal aus welchen Gründen. Das Ausleben des Sexualtriebs ist ein grundsätzliches Menschenrecht !!!

A^mar'ena


So, nun möchte ich mich als Frau zu Wort melden, die selbst ihr erstes Mal ziemlich spät hatte, und dann auch nur "um es endlich hinter sich zu haben", also ohne großartige Gefühle für den Mann.

Ich schreibe hier einfach mal meine Geschichte rein, um Euch etwas zum nachdenken zu geben, speziell denjenigen, die absolut kein Verständnis dafür haben, wenn Männer ihr erstes Mal im Puff erleben, um endlich den seelischen Druck loszuwerden.

Also, ich bin eigentlich nicht gerade unansehnlich, etwas zu dick zwar, aber sicher nicht hässlich. Mit knapp 17 hatte ich meinen ersten Freund, mit dem ich aber über Petting nicht hinausgekommen bin, denn dann war er plötzlich wieder mit seiner Ex im Bett gelandet und unsere Wege trennten sich. So bitter enttäuscht, ging ich erstmal auf Distanz zur Männerwelt. Es gab stets genügend Männer, die mich in Discos und auf Parties anflirteten, leider jedoch viele, die wohl nur auf Sex scharf waren. Eine Beziehung war also nicht in Sicht. Und da ich mein erstes Mal nicht als ONS erleben wollte, blieb ich halt weiterhin Jungfrau.

Und so gingen die Jahre ins Land, alle meine Freundinnen hatten feste Beziehungen, verbrachten immer mehr Zeit mit ihrem Liebsten, und ich immer mehr Zeit allein zu Hause.

Ich konzentrierte mich mehr und mehr auf die Arbeit und meinen Sport, hatte dadurch aber fast keine Gelegenheit mehr, einen passenden IHN kennen zu lernen. Gleichzeitig wuchsen meine Verzweifelung und die Angst, als ewige Jungfrau zu enden. Denn nun kamen auch immer mehr die Gedanken auf, wie soll das denn werden, wenn ich denn mal einen Freund finde. Sich mit 23 als Jungfrau zu outen ist doch wohl äußerst peinlich, dachte ich und steigerte mich mehr und mehr in eine Panik vor dem ersten Mal rein! Zumal ich schon seit je her älter wirke und auch schon immer auf Männer stand, die mind. 5 Jahre älter sind. Es ging soweit, dass ich bei jedem Flirt abblockte, um mir nachher keine Blöße geben zu müssen.

Manchmal dachte ich wirklich schon daran, einen Callboy zu engagieren. Oder alternativ ins Kloster zu gehen.

Mit 23, dann während eines Urlaubs in Spanien, flirtet mich zwei Wochen lang täglich einer der anderen Urlaubsgäste an, ein recht hübscher noch dazu. Anfangs blockte ich auch bei ihm ab, doch irgendwann sagte ich mir, diesen Kerl wirst Du wohl nie wieder sehen, also kann es Dir egal sein, was er nachher über dich denkt. Also, tue es! Es kam also der erste Kuss, im Laufe des Abends dann Petting, und am nächsten Abend - zwei Tage vor meiner Abreise - war es dann soweit. Ich erzählte ihm vorher was von "lange keinen Sex gehabt, letzter Freund etwas grob gewesen" um meine Verkrampftheit zu erklären. Nach ausgiebigem Vorspiel inklusive OV schliefen wir dann miteinander. Er war nicht gerade sanft und es tat schon ziemlich heftig weh, aber ich war schon stets eine recht gute Schauspielerin, und so lächelte und stöhnte ich also vor mich hin, versuchte mich rhythmisch mitzubewegen, und nach 10 min. war es vorbei. Ich blieb nur noch kurze Zeit in seinem Zimmer und verabschiedete mich dann mit dem Argument, früh aufstehen zu müssen. Ich fühlte mich erstmal richtig mies und wollte einfach nur unter die Dusche. In der Nacht habe ich dann auch kaum geschlafen.

Am nächsten Tag, nach dem Frühstück, sprach ER mich dann darauf an, dass ich geblutet hätte. Ich redete mich damit raus, dass ich im Laufe der Nacht meine Menstruation bekommen hätte und das Blut daher also nicht vom Sex käme. Er schien es mir zu glauben. Ich verbrachte den Tag dann außerhalb des Hotels, um ihn nicht sehen zu müssen, am Abend sahen wir und noch kurz und plauderten ein wenig. Und am nächsten Morgen flog ich wieder nach Hause.

Und was soll ich Euch sagen? Es gibt sicher schönere Gelegenheiten, um sein erstes Mal zu erleben. Doch ich bin froh, dass ich es getan habe. Mit der Gewissheit, es endlich hinter mir zu haben und somit nicht mehr den Staus der Außenseiterin als alternde Jungfrau zu haben, konnte ich mich viel ungezwungener in der Gesellschaft bewegen. Ich musste nicht mehr beschämt versuchen, mich rauszureden, wenn in meinem Freundeskreis die Gespräche um das Thema Sex begannen. Ich fühlte mich einfach wieder als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft! Und ich konnte auch schlagartig viel ungezwungener Flirten, denn der selbst auferlegte Druck war ja weg.

Heute, vier Jahre später, führe ich eine glückliche Beziehung. Sicher war das erste Mal mit einem richtigen Partner auch noch mal eine Spannungssituation, denn so wirklich sexuell erfahren war ich ja auch da noch nicht. Aber ich war deutlich entkrampfter, als ich es als Jungfrau hätte sein können. Und es war dann auch wirklich schön, ohne irgendwelche Peinlichkeiten. Auch beim Blasen war ich ja keine absolute Anfängerin mehr und hatte somit eine gewisse Selbstsicherheit.

Und ich glaube ganz ehrlich, dass ich mit diesem Traummann heute nicht zusammen wäre, wenn ich damals in Spanien nicht endlich den jegliche Gefühle abschottenden Panzer gesprengt hätte, den das Jungfrau-Sein für mich bedeutet hat…

d~oppxio


wow

ein schöner Beitrag, Amarena....offen und vernünftig.

alles gute weiterhin!

CWonna{issehur


als ich mit 23

mit meiner ersten Freundin zum ersten Mal Sex hatte, da war das ein einschneidendes Ereignis in meinem Leben.

Ich war verliebt mit der vergleichslosen Intensität desjenigen, der eine ganze neue Welt noch vor sich weiss, und der seine langjährigen Träume Gestalt annehmen fühlt.

Ich denke sehr selten an mein Erstes Mal zurück, die Details sind unwichtig geworden und es war auch keineswegs der beste Sex, den ich jemals hatte. (Insofern gebe ich allen Recht, die finden, das Erste Mal werde masslos überschätzt. Es wird).

Aber diese Nacht war eine Weichenstellung. Ich begann zu erfahren, dass auch ich für eine Frau begehrenswert sein kann. Es war der Abschluss einer langen und stellenweise quälenden Zeit, in der ich mit meiner Schüchternheit und meinem regen, aber leider immer platonischen, Interesse an Beziehungsfragen und allen möglichen sexuellen Belangen allein war. Ich konnte den halben Kinsey Report zitieren und war in eine ganze Menge Liebeskummereinzelheiten aus meinem Kollegenkreis eingeweiht, aber daneben...

Ich hatte wiederholt daran gedacht, mir mein erstes Mal zu kaufen, was ich dann aus irgendwelchen nicht sehr klaren Gründen doch nicht getan habe.

Doch dann, seit 23, laufe ich mit der Gewissheit rum, du hast zwar sicher ne Menge verpasst und Gelegenheiten nicht erkannt - aber [b]aus eigener Kraft[/] deinen Platz auf dem Spielfeld erobert.

Das war entscheidend für mein Selbstbewusstsein, und auch als meine erste Liebe nach 33 Tagen ihr zutodebetrübendes Ende nahm, blieb die unerschütterliche Überzeugung, was einmal gefunkt hat, das wird wieder funken.

Ich sage - nicht dem Threaderöffner, sondern all denen, die ungerecht lange auf ihr Erstes Mal harren: Ich weiss, es kann verdammt hart sein, aber lohnt sich, es auf der freien Wildbahn tun zu wollen.

Raubmieze hat es auf der ersten Seite viel besser gesagt, als ich es selber könnte:

Du musst auch noch etwas anderes bedenken: Wenn Du später eine Freundin hast, werdet Ihr bestimmt auch mal über dieses Thema reden. Dann musst Du entweder gestehen, dass Du dafür in den Puff gegangen bist, was sie nicht so toll finden wird. Oder Du musst es ihr verschweigen oder sie anlügen. Ist auch beides nicht so toll.

Zusatz: Gilt nicht nur der Freundin gegenüber. Auch sich selbst.

B8onn,y Swaxn


und nochmal sorry, aber ich glaube du hast keine ahnung wie schwer das ist, und wie schlecht man sich deswegen fühlen kann, wenn man noch nie sex oder einen partner hatte. was war für dich die längste zeit ohne beziehung und ohne sex?

Jeder war mal in der Lage noch nie eine Beziehung oder Sex gehabt zu haben.

Die längste Zeit war also bei mir 19 Jahre. 19 Jahre ist recht spät als Alter für den ersten Sex und es gab sehr viele Mädchen, die vor mir Sex und Beziehung hatten. Ich wollte es auch, aber nicht um jeden Preis. Sex mit einem Fremden oder bezahlen für Sex wäre für mich ein zu hoher Preis.

es ist nur total irrelevant wie du das findest, wenn jemand noch jungfrau ist. solange du nicht mit ihm ins bett gehst, um das ändern, hilft ihm dein verständnis dafür kein stück weiter.

Falls ich irgendwann mal einen Mann treffen und ihm nahekommen würde, der sein erstes Mal in Puff erlebt hat, würde mich das abstoßen. Daß er eventuell Jungfrau ist würde für mich keine Rolle spielen.

Mein Verständnis kann ja gar nicht weiterhelfen, dazu ist es nicht gedacht. Helfen kann man sich nur selbst.

nd sie es mal so: meinst du der gedanke sein erstes mal im puff zu erleben, ist für denjenigen, dem diese idee kommt so extrem geil?

Das versteh ich ja grad nicht. Wenn man es weder geil findet, noch als Lösung sieht, wieso tut man es dann?

-pmen|sche,nkinxd-


@murphey

...und, nimms mir nicht übel menschenkind, auf statements wie deines bezieht sich der letzte absatz meines posts. du kannst das gefühl nicht verstehen, weil du es nicht erlebt hast. das ist nichts was man dir vorwerfen kann, aber wenn du nach captain futures aussage und meinen ergänzungen die motivation nicht verstehst, musst du dann trotzdem dagegen halten?

wo halte ich gegen was?

Ichhabe gefragt, wieso man so unbedingt sex haben muss, dass man dafür bezahlt.

jeder psychologe kann dir was über störungen erzählen, die durch ein fehlendes sexuallleben hervorgerufen werden.

ob jeder psychologe das kann - egal. und diese störungen werden durch einen puffbesuch behoben?

der mensch braucht 14 freundschaftliche berührungen pro tag, sonst gehts ihm schlecht, und damit sind nicht rempler in der s-bahn gemeint.

1. wohger stammt diese these? 2. wird dieses sol durch eine prostituierte erfüllt?

kurz gesagt: hast du keinen sex, fehlt deinem leben der biologische sinn.

der mensch hat aber eben nicht nur einen biologischen sinn.

.

desireless

Das Ausleben des Sexualtriebs ist ein grundsätzliches Menschenrecht !!!

ach?

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Gravity

(Das zweite "s" im ersten Wort ist kein Schreibfehler )

danke, dass du mich, warum auch immer auf deinen witzigen wortwitz hinweist......

D|es5irjelvesxs


Ich denke, viele von uns können schon gar nicht mehr nachvollziehen, welche explosive Neugier und Triebkraft, gepaart mit einer schmerzvollen Schüchternheit, in pubertären Jungen schlummert. Dazu kommt der Gruppenzwang und die ständige Konfrontation mit Gleichaltrigen, die "es" schon einmal getan haben und die Minderwertigkeitsgefühle vervielfachen.

Täglich sind solche Jungen mit dieser Situation konfrontiert. Sie sehen, wie Ihre Freunde mit Mädchen Zärtlichkeiten austauschen und abends nach der Party miteinander verschwinden. Sie hören, wie sie sich über Ihre Erlebnisse mit dem anderen Geschlecht austauschen und wissen, daß sie nicht dazugehören und nichts beitragen können. Sie sehen abends im Fernsehen oder im Kino, wie Kerle ihres Alters zwanglos Sex mit hübschen Mädchen haben als wäre es das selbstverständlichste der Welt. Sie hören abends, wie es ihre Eltern miteinander treiben oder bekommen mit, wie die Geschwister bei anderen übernachten oder selber jemanden mit nach Hause bringen.

Nur eben sie gehören nicht dazu und betrachten diese Welt, in der sie gerne mitleben würden, von aussen. Das ist die Hölle und ich habe sie selber durchlebt.

Es gibt ja das Sprichwort, daß man niemals über jemanden urteilen soll, in dessen Schuhen man nicht mal ne Meile gelaufen ist. Deswegen, ich habe vollstes Verständnis wenn auch junge Leute in den Puff gehen um sich wenigstens von dem Schlimmsten zu befreien. Ich habe es selber nicht getan aber der Grund dafür ist wieder ein ganz anderer.

d>j elem:en(t of c)rimxe


hallo

ich will auch mal wieder meine Geschichte erzählen. Das habe ich zwar schon mehrfach, aber wer sie schon kennt, kann ja den Beitrag überlesen.

Ich bin 22 und auch noch Jungfrau, also mann- wie auch immer. Und das liegt daran - also bei mir kommt echt alles zusammen: ich seh scheisse aus und bin auch noch behindert. Ich sitz nich im rollstuhl, ich kann (muss) sogar arbeiten und studieren aber ich bin einfach anders. man hört es an meiner aussprache und meinen Bewegungen. und deswegen kein sex und keine liebe für den dj. und ich kann nichts machen. no fun.

d[j e}l emexnt< oft crixme


hallo

ich will auch mal wieder meine Geschichte erzählen. Das habe ich zwar schon mehrfach, aber wer sie schon kennt, kann ja den Beitrag überlesen.

Ich bin 22 und auch noch Jungfrau, also mann- wie auch immer. Und das liegt daran - also bei mir kommt echt alles zusammen: ich seh scheisse aus und bin auch noch behindert. Ich sitz nich im rollstuhl, ich kann (muss) sogar arbeiten und studieren aber ich bin einfach anders. man hört es an meiner aussprache und meinen Bewegungen. und deswegen kein sex und keine liebe für den dj. und ich kann nichts machen. no fun.

übrignes habe ich mir schon oft überlegt, in einen puff zu gehen. aber irgendwie habe ich Angs davor. Ich glaube, es würde nicht funktionieren. Wahrscheinlich wäre ich im entscheidenden Moment zu deprimiert.

w]usc>h{ixg


Ich kann mich erinnern, daß...

...in meinen Jünglingsjahren ein paar von meinen Klassenkameraden oder andere aus unserer Umgebung häufig mit einem als sehr freizügig geltenden Mädchen rumgemacht haben.

Es ging das Gerücht, daß sie es mit einigen sogr "richtig gemacht" habe.

Ich war in dieser Zeit (ich war so etwa 12-14) nicht wirklich daran interressiert, "es" mal richtig zu probieren. Da hatte ich andere Sorgen.

Später dann, in einer anderen Schule, gab es einen Jungen in meiner Klasse, der mir erzählte, sein Vater habe eine regelmäßige Beziehung mit einer Prostituierten und er wollte die mal für seine "Entjungferung" fragen.

Das war ja schon richtig heiß (ich war da schon 16!).

Wir konnten die Dame häufig sehen, weil sie gleich neben unserer Schule wohnte. Sie glich in keiner Weise dem gültigen Klischee einer Prostituierten, das wir bis dahin hatten.

Ich kam meinem Freund zuvor und sprach sie beim Einkaufen (natürlich mit hochrotem Kopf!) erst mal ganz harmlos an.

Sie antwortete unbefangen und entspannt, konnte aber wohl merken, daß ich ein intensiveres Gespräch mit ihr suchte.

Sie fragte mich denn, ob ich ihr helfen könnte, den Einkauf zu ihr nach Hause zu schleppen. Natürlich war ich bereit (wusste gar nicht recht, wie mir geschah).

Bei ihr angekommen, bat sie mich ein wenig weiter zu plaudern und etwas bei ihr zu bleiben. Natürlich hatte sie vermutet, daß da was ganz anderes hinter steckte. Ich platzte natürlich mit dem Namen des Vaters meines Freundes (welche Wortkonstruktion ;-) ) heraus und sie fühlte sich bestätigt über das, was mich bewegte.

Sie hat sehr geschickt und in ganz einfühlsamer Weise das Thema gelenkt (gar nicht mal verfängliche Themen) und beim Erzählen mal meinen Arm berührt oder meine Hand genommen. Ich bin bald geplatzt vor Spannung.

Dann drückte sie mich an ihre Rundungen und fragte mich, ob ich mal wieder vorbeischauen wollte, und fügte hinzu: 'wenn ich nicht so aufgeregt wäre'. Geschickterweise machte sie gleich einen richtigen "Termin", eine Zeit, die ich wirklich einhalten konnte.

Mit immer noch klopfendem Herzen bin ich auch zum Termin erschienen; aber ich wurde ja erwartet und sie begrüßte mich eher wie ein Familienmitglied.

Ihr Outfit war bei diesem Gespräch anders. Sie trug nichts einengendes, ich konnte ihre Brüste unter der Seidenbluse richtig erkennen und bemerkte auch unter ihrem langen, engen Rock keine eingeschnürten Stellen von Höschen oder so was.

Außerdem fand ich (wohl aus Verlegenheit) Interresse an Ihrem riesigen Aquarium. Sie zeigte und benannte mir die verschiedenen Fische, beugte sich dabei nach vorne und gab mir die herrlichsten Aussichten auf ihre BH-freie Brust.

Das Eis war gebrochen und sie legte einen Arm um meine Schultern. Dabei kam sie mit ihrem Kopf dicht an meinen und drehte mein Gesicht zu ihr hin um mir im nächsten Augenblick einen Kuss zu geben. !! Mein erster Kuss mit einer richtig großen Frau !! Mein Herz drohte zu zerspringen.

Und sie .... drückte mich zart an ihre Brust, zeigte mir wo ich meine Hände als nächstes lassen sollte und führte mich mit geschickten Bewegungen auf den Weg, sie zu streicheln.

Ich hatte kapiert, daß es jetzt an mir war, etwas zu unternehmen.

Sie sprach nicht mehr viel und zeigte mir mit Gesten, Lächeln und (wohl gespieltem) Stöhnen, wo und wie ich weiter machen musste.

Ich weiß heute wirklich nicht mehr, wer von uns beiden begann, den anderen auszuziehen. Mir war es so, als ob sie schon sehr lange kannte. Sie hat mir an dem Tag das minimalste beigebracht, was ich wissen musste. Hat mich anschließend gefragt ob ich noch mal zu ihr kommen möchte und mich mit einem sehr ( ! sehr ! ) intensiven Kuss verabschiedet.

Diesen Kuss hab ich noch am dritten Tag danach gefühlt!

Meinem Freund hab ich natürlich von alle dem nichts gesagt und er hat es nie erfahren. Wenn er von diesem Thema anfing, sagte ich immer, ich würd' sowas nicht machen. Wenn sein Vater das für richtig hielt, sollte er ruhig mal 'ne Nummer spendieren.

Aber sie war mein Geheimnis.

Ich bin noch zwei mal bei ihr gewesen und sie hat mich glauben gemacht, daß ich gut gelernt habe. Sie war in nichts so etwas wie eine Prostituierte für mich (hab ja auch nichts bezahlt). Sie war mein Schwarm!!

Sicher kann ich nicht sagen, daß so etwas wiederholbar bei jedem ist. Es war sicher eine besondere Fügung für mich. Aber sie hat mich mit Bedacht und fachkundig in die Welt der körperlichen Sinne geführt. Sie hat mir den Schrecken und die Nervosität genommen. Sie war für mich eine Art liebe und fürsorgliche Tante.

Wir haben uns noch oft auf der Straße gesehen und uns wie gute alte Bekannte begrüßt; aber nie wieder in ihrer Wohnung getroffen.

Mxurp,hexy


@menschenkind

also die these mit den 14 berührungen stammt aus GEO. und nein, ein puffbesuch ändert an der lage in der man sich befindet nicht wirklich etwas. aber er gestattet demjenigen zumindest einen blick auf etwas, was ihm bis dahin verwehrt war. wenigstens hat man danach eine idee wie es sich anfühlt. meine ganzen ausführungen sollten eigentlich eher erklären, wie wichtig beziehungen und sex auch für die psyche sind, und was es auslöst, wenn man weder das eine, noch das andere hat, um damit deine frage nach dem "warum" zu beantworten.

Cbapt#ain FWut5urxe


Re: einige (Finger wundgetippt)

Ich bekam die Meldung "Der Text ist zu lang", daher poste ich meinen Text auf zwei- oder gar drei mal:

Hallo Leute,

es haben ja eine ganze Menge Leute geantwortet, wow, das brodelt ja richtig hier! Ich fühle mich persönlich gefordert, auf viele der Beiträge einzugehen, weil ich oft zitiert wurde und außerdem vor derselben Frage stehe wie der Thread-Eröffner.

@ Gravity Off:

Danke für Dein Lob, und danke ebenfalls für Deine aufmunternden Worte. Ich habe etwas Angst vor dem ersten Mal, gerade deshalb, weil ich weiß, daß ich mich mein Leben lang daran erinnern werde. Es ist die letzte große Grenze vor den eigenen Kindern, würde ich sagen. Ich kann mir schon gut vorstellen, daß ich eine Prostituierte finden würde, die Verständnis hätte, und mir auch menschlich zusagen würde (sind ja Leute wie Du und ich, nur mit freieren Moralvorstellungen, das darf man nie vergessen). Ich werde aber sicher nicht ins Puff pilgern und sagen "heute geht was", sondern ich werde sicher erst ein, zweimal hingehen, um zu sehen, ob es mir da gefällt, von der Atmosphäre bis zu den Mädels. Allein der Gedanke, daß das Dürfen nicht mehr eine Frage ist, läßt mir das Blut in den Kopf schießen, das kann ich längst nicht so locker anpacken wie eigentlich jeder andere. Doch einlesen werde ich mich sicher zuvor. Hoffentlich werde ich selber nicht auch noch sauer sein, daß ich es selbst nicht früher getan habe. Das wäre halt schon Kacke, wenn ich nach dem ganzen Frust und der Ablehnung mich nun ärgern müßte, daß ich nicht früher auf die Lösung gekommen bin...

@ Bonny Swan:

Es mag schon stimmen, daß Puffsex all das vermissen läßt, was eine Beziehung ausmacht, aber wenn man nunmal keine Beziehung hat und auch keine kriegen kann, dann ist Puffsex das Höchste der Gefühle. Gut zu wissen, daß es noch besser kommen kann, in besseren Zeiten! Doch ich glaube schon, daß Puffsex "richtiger" Sex ist, immerhin für meine Seite. Und der Erstling als Jungfrau merkt noch nicht, was (angeblich) alles besser sein kann.

@ kinglowie:

Ich hab nicht den Eindruck, daß die Leute in Deinen Äußerungen einen festen Entschluß erkennen.

@ Murphey:

Wahnsinn, Du sprichst mir aus der Seele! Es ist wirklich ganz genau so! Man weiß halt einfach nicht, ob jemand jetzt eine Anspielung macht oder man bloß etwas nicht verstanden hat, und wenn es um intime Details geht, dann ist man immer außen vor. Und das nimmt einem in meinem Fall mit 31 eben keiner mehr als "normal" ab. Ich dachte mit 14: Jetzt suchst Du Dir mal eine Freundin. Mit 16 dachte ich dann: Naja, kommt schon noch, bist ja noch jung. Mit 18 dann: Jetzt kannst Du Autofahren, vielleicht klappt's ja jetzt langsam. Mit 20: Nun, langsam würdest Du schon auch gern mal ein bißchen knutschen und so, zumal das Abi naht und Du vor Ende der Schule schon auch mal was erlebt haben solltest. Mit 25: Also langsam wird es spät, könnte man meinen. Noch ist nicht alles verloren, Du bist ja erst ungefähr 10 Jahre sexuell in Frage kommend, und Spätzünder gibt's überall, das kompensiert sich schon noch. Mit 30: Dein Leben ist zu einem Drittel vorbei, Deine sexuelle Leistungsfähigkeit ist bereits wieder auf dem absteigenden Ast, Deine Freunde sind allesamt in Beziehungen oder zwischen Beziehungen, haben geheiratet und die, die Kinder haben, sind kein Einzelfall mehr. Du bist jetzt zweimal 15 geworden, hast Deine komplette Teen- und Twenzeit verschissen, und immer hat noch keine Deine Qualitäten erkannt (außer als Umzugshelfer und "guten Freund", so eine Scheiße), sind die denn alle blöd? Anscheinend. Mit 31 dachte ich dann: Auch das letzte Jahr, in dem ich die Kurve noch mit einem Mindestmaß an Würde hätte kratzen können, ist gelaufen, und ich habe nun ehrlich gesagt eine Scheißwut auf die Frauen. So wie ich das kommen sehe, wird irgendwann schon eine hängenbleiben, die sich von 15-30 mit zig Partnern ausgetobt hat, und dann sucht sie sich einen Dummen zum Kinderkriegen und zahlen. (Das klingt gehässig, ist aber leider mein Eindruck der ganzen Angelegenheit).

Zurück zum Thema: Man wird im engen Freundeskreis behandelt wie immer, allerdings fühlt man sich immer mehr Scheiße, weil man diese dummen Teenagersorgen hat, während sich andere über normale Themen wie Immobiliefinanzierung, Ruhestand und nicht zuletzt Kindererziehung unterhalten. Im Kreis der nicht so engen Freunde werde ich behandelt wie der Elefantenmensch, irgendwie als Freak, und ernstgenommen werde ich auch nicht, habe ich zumindest das Gefühl. Der im Hintergrund mitschwingende Tenor ist "Der ist ja noch nichtmal ein Mann, wie soll denn der irgendwas wissen von der Welt?" (Und sie haben recht: Ich bin leider noch kein Mann!) Der Sozialstreß, von dem Du offensichtlich aus eigener Erfahrung sprichst, ist gewaltig, und für alle Nicht-Jungfrauen nicht nachvollziehbar. Was noch fieser ist: Ein entfernter Bekannter von mir ist nun mit 32 in seine erste Beziehung geschlittert. Seither ist er wie ausgewechselt, und vor allem scheint er sich nicht mehr an seine Qualen und Leiden als alte Jungfrau zu erinnern. Wenn man ihn die Zeit von vorher erinnert, dann winkt er bloß ab und will nichts mehr wissen. Als wäre er gehirngewaschen worden.

@ doppio:

Ich denke, daß das erste Mal in puncto Sexualität absolut unwichtig ist, aber in puncto Persönlichkeitsentwicklung an Wichtigkeit nicht überboten werden kann. Daß ein professioneller Dienst Geld kostet, ist extrem ärgerlich (wieso sollte die Jungfrau für etwas zahlen, was wirklich der ganze Rest der Welt, sogar die größten Idioten, kostenlos nachgeschmissen kriegen? Es ist zum Wahnsinnigwerden, das kann ich Euch sagen!), aber was soll man machen? Ohne Prostituierte wäre unsere Gesellschaft sicher um einiges aggressiver, zumindest von Seiten der Männer. Und dann noch die Idee mit der guten alten Bekannten: Das funktioniert nicht. Ich hab das zwar nicht direkt probiert, aber das Thema kam oft genug auf, und die einstimmige Meinung der Damen ist, daß so eine Aktion zwar möglich wäre (man wird ja menschlich und körperlich angeblich nicht abgelehnt), aber die Freundschaft würde dadurch aufs Spiel gesetzt, und das wollen die Mädels nicht. Daß sie einem mit so einem uneigennützigen Liebesdienst möglicherweise die Seele retten, kommt ihnen jedoch nicht in den Sinn. Einer meiner 3 oben erwähnten Küsse (und der Busen, ahem) war mit einer alten Bekannten, die ich kenne, seit sie 5 war. Das war ein bisserl ein Geknutsche, und es war unglaublich toll, auch wenn sie ständig gesagt hat "Ich lieb Dich nicht, ich lieb Dich nicht", aber was soll's. Ins Bett hätte ich keine einzige meiner Freundinnen bekommen, das kann ich Dir versichern, und ich denke, daß das die aller-allermeisten Freundinnen auch nicht wollen, denn die sehen in einem platonischen Freund eher eine männliche Freundin, die bei komplexen Themen das Ganze aus Sicht der Männer beleuchten kann.

@ DJ element of crime:

Hi Bursch, auch noch aktiv? Cool! Sag mal, bist Du denn noch unter uns Jungfrauen, wenn ich mal ganz unverblümt fragen darf? Und dann das mit den Gründen für Sex: Ich hatte mal eine Freundin (platonisch), für die war Sex eine Sportart, doch auf die Idee, mich mal ranzulassen, kam sie einfach nicht, auch wenn ich das Thema an hochprozentigen Abenden deutlich aber leise habe anklingen lassen. Weiber...

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