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Gefühle vs. Geilheit

16.06.04  00:47

An welcher Stelle während einer sexuellen Begegnung muss/darf für einen Mann gefühlvolles Empfinden in orgasmusorientiertes Denken überwechseln, damit die gesamte Begegnung leidenschaftlich bleibt und das Verwöhnen der Frau nicht als notwendiges Übel empfunden wird? Wo ist die Grenze, an der Mann nur nach daran denken kann, ihn reinzustecken?

Bei mir wechselt das Empfinden meistens schon beim Küssen, spätestens aber, wenn ich in irgendeiner Weise mit seinem harten Schwanz zu tun habe. Dennoch kann ich dann noch an etwas anderes denken, als mich auf ihn drauf zu setzen (oder mich durchf**ken zu lassen).

Wie ist das bei euch Männern? Wie ist es für euch, wenn die Frau in eurer größten Geilheit (also an der Stelle (da interessiert es mich, WO die ist), wo ihr ihn nur noch reinstecken wollt) z.B. geleckt werden will? Empfindet ihr das dann als notweniges Übel, um schlußendlich zum Sex zu kommen oder könnt ihr eure Geilheit "auf die Seite schieben" und euch ganz auf die Erregung der Dame konzentrieren?

Ich freue mich auf eure Antworten (falls ihr meine Fragen verstanden habt)! ;-)

pDatt|y123x4

16.06.04  01:10

Ich weiß nicht

ob ich das jetzt richtig verstanden habe :-/ aber ich probiere es mal.

Es kommt bei mir immer auf den ersten Kontakt an, (Kuss, berührungen stimmung)

wenn die richtige Stimmung da ist (meiner seits) dann kann aus Gefühlen

schon schnell mal Geilheit werden :-p dann kommen die gedanken wie lege ich sie flach!

Aber meisten passiert mir das noch nicht beim Küssen (kann auch sein das da meine Freundin eine wichtige Rolle spielt ;-D

Hoffe ich habe das Thema ein bischen getroffen ;-)

Awskfard

16.06.04  10:17

Also bei mir fängt es schon beim küssen an, und wenn sie mich dabei noch so lieb anschaut.

Es ist dann nicht so das ich sie nur noch flach legen will abe rich merke schon wie ich zu kämpfen habe.

Aber ich schaffe es dann doch immer ein sehr sehr langes Vorspiel zu praktizieren.

Ist es net schön wenn man sichdie ganze Zeit auf den Abschluss freuen kann :-)

Gruß DaniG

D6anixG

16.06.04  11:05

Viele Fragen, die du da stellst, patty.

Sie kreisen alle um das Problem einer vermeintlichen Grenze zwischen Geben und Nehmen, zwischen eigenem Empfinden und dem Verwöhnen des Partners. Du stellst Dir diese Grenze als einen festen Punkt in dem linearen Ablauf einer gelungenen sexuellen Begegnung vor, und da möchte ich Dir widersprechen. Es gibt diesen "einen" Zeitpunkt nicht; Geben ist Nehmen ist Geben ist Nehmen usw. Du täuscht Dich, wenn Du denkst, daß der Partner seine Lust beiseite schiebt, wenn er Dich leckt; der Lustgewinn ist auch auf seiner Seite. Der Wechsel vollzieht sich fließend; die präzise Verbuchung einer bestimmten sexuellen Äußerung auf die Konten "meine Lust" oder "Deine Lust" ist nicht möglich. Ich durfte oft genug erleben, daß eine (von außen betrachtet) egoistische, auf die eigene Lustempfindung abzielende Handlung dem Anderen genausoviel Lustgewinn einbrachte. Ich geb Dir ein Beispiel: die Erregungskurve der Flaneuse steigt beträchtlich, wenn ich sie inmitten eines zärtlichen Geplänkels in die Kissen drücke, ihre Handgelenke fixiere, um sie dann kräftig zu stoßen. Es erregt sie ungemein, mich derart unbeherrscht und bestimmend zu erleben, denn sie begreift meine Handlung nicht als egozentrische Äußerung, sondern als eine von ihrem Körper, von ihrer erotischen Ausstrahlung ausgelöste Reaktion. Das setzt bei ihr weitere Lust frei, die mir natürlich nicht verborgen bleibt. So steigern wir uns gegenseitig in die Lust hinein.

Oder, um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Wenn der harte Schwanz deines Partners bei Dir Gefühl in Geilheit umschlagen läßt, so wäre es nach meiner Ansicht falsche Rücksichtnahme, "an etwas anderes zu denken" und ihm nicht sofort zu signalisieren, daß Du jetzt "durchgef***t" werden möchtest. Spontane Geilheitsbekundungen dieser Art wird Dein Partner bestimmt nicht als Egoismus verbuchen.

Was ich hier geschildert habe, bezog sich auf eine gelungene sexuelle Begegnung, sprich, auf einem Idealzustand menschlicher Sexualität. Damit soll in keinster Weise behauptet werden, daß es realiter immer so abläuft. Auch zwischen Flaneur und Flaneuse nicht. ;-)

DEefr Flaxneur

16.06.04  11:21

Ich bin zwar ein mann, aber es ist nicht so, dass das eigentliche reinstecken nun unbedingt das ziel von -verkehr- ist. Für mich jedenfalls nicht

Sollte es also so sein, dass ich kurz vorm spritzen bin und sie möchte jetzt gerne geleckt werden, dann kann ich mir zwei sachen vorstellen...

1. 69

2. ich lecke sie und rubbel mir dabei einen und wir spritzen gemeinsam ab

LNov*elet8ter

16.06.04  11:21

Danke erstmal für die Antworten :-)

@ Der Flaneur:

Ich hab nach der individuellen Grenze gefragt und diese Grenze gibt es, auch wenn sie variabel ist ;-)

Du täuscht Dich, wenn Du denkst, daß der Partner seine Lust beiseite schiebt, wenn er Dich leckt; der Lustgewinn ist auch auf seiner Seite.

Nun, ich habe mir sagen lassen, dass es für einen Mann schwierig sein kann, das Verwöhnen der Frau als eigenen Lustgewinn zu empfinden, wenn er ihn in diesem Moment schon nur noch reinstecken will! Ist das so falsch?

Ich weiß schon, dass jeder anders ist...

Wenn du, Flaneur, das Lecken deiner Frau als Lustgewinn empfindest, egal zu welchem Zeitpunkt, heißt das auch, dass du die ganze Zeit dabei einen Ständer hast? Hat das überhaupt einen Zusammenhang?

pRat;tyx1234

16.06.04  11:57

@patty

Ja, ich habe die ganze Zeit einen Ständer dabei, denn näher kommt man ja an eine Muschi nicht dran, sieht sie, riecht sie, schmeckt sie...

Was soll denn bitte geiler machen, als das?

L@oHveletctxer

16.06.04  11:57

@patty

Ja, ich habe die ganze Zeit einen Ständer dabei, denn näher kommt man ja an eine Muschi nicht dran, sieht sie, riecht sie, schmeckt sie...

Was soll denn bitte geiler machen, als das?

LPo6veqlettxer

16.06.04  11:58

Nun, ich habe mir sagen lassen, dass es für einen Mann schwierig sein kann, das Verwöhnen der Frau als eigenen Lustgewinn zu empfinden, wenn er ihn in diesem Moment schon nur noch reinstecken will! Ist das so falsch?

Nein, ist es nicht. In solchen Situationen weichen die Vorstellungen der Partner über den weiteren Verlauf ihrer sexuellen Begegnung voneinander ab. Sie möchte geleckt werden, er hingegen will ihn reinstecken. Wichtig finde ich in solchen Situationen, daß beide ihre Wünsche dem Anderen verbal (oder durch entsprechende körperliche Andeutungen) mitteilen. So könnte folgender Dialog die Situation bereinigen: Er (beugt sich über ihr): "Komm, ich will dich jetzt spüren!" - Sie (nimmt seinen Kopf, knabbert an seinen Lippen und flüstert): "Magst du mich vorher ein bißchen lecken?" Ein kluger Liebhaber würde nicht versuchen, seine Interessen zuerst durchzusetzen, auch weil die Frau weiß, daß er nach seinem Orgasmus das Lecken eher als Pflicht denn als Neigung vollziehen wird. Es liegt also auch in seinem Interesse, zuerst zu lecken und dann zu penetrieren.

Wenn du, Flaneur, das Lecken deiner Frau als Lustgewinn empfindest, egal zu welchem Zeitpunkt, heißt das auch, dass du die ganze Zeit dabei einen Ständer hast? Hat das überhaupt einen Zusammenhang?

Nein, ab und zu läßt der Ständer etwas nach. Lust habe ich trotzdem drauf. Wie Du siehst, besteht da kein Zusammenhang, es kam schon vor, daß beim Lecken aus Geilheit wieder Gefühl wurde, daß ich plötzlich das Bedürfnis hatte, meinen Kopf auf ihre Bauchdecke zu legen und einfach ihrem flachen, schnellen Atem zu lauschen. Sie ist dann etwas verduzt, gönnt mir die vermeintliche Ruhepause, um nach einer Weile meinen Kopf mit energischen Handgriffen wieder an die vorderste Front zu bugsieren.

DEer F9laneuxr

16.06.04  12:01

@Der Flaneur

Aus Deinem Posting von 11:05 spricht unheimlich viel Liebe, ich mußte lächeln :-)

SeiXnah

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