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Schlechtes Gewissen beim Fremdgehen

KTlau2dia5x7


Hallo, zusammen.

Also ich hätte auch früher nicht gedacht, dass mir so etwas wie Fremdgehen passieren könnte. Schließlich bin ich i. d. Regel auf alle Fälle ein "Vernunft-Mensch". Nur was ich im Laufe meines 36-jährigen Lebens gelernt habe: Wer ohne Sünde ist - werfe den ersten Stein. Und: Du musst erst einmal geraume Zeit in den Schuhen eines anderen gelaufen sein, bevor Du Dir ein Urteil erlauben solltest!

Nach einigen Jährchen Ehe kehrt wohl bei allen ein gewisser Ehe-Alltag ein. Viele Probleme tun ihr übriges! Da ist nicht nur der schlechte Gesundheitszustand meines Mannes, sondern vielmehr auch die Schwiegereltern-Problematik. Wir wohnen in einem Haus und ich werde bereits jahrelang bekämpft wie ein Schädling. Auch Geschwister meines Mannes äußern sich unflätig... Mein Mann hat es nie gelernt, sich auf die "Hinterfüsse" zu stellen, einmal zu seiner Partnerin zu stehen (auch nicht bei meinen überaus zahlreichen Vorgängerinnen). Und so erlebt man halt so einiges an Enttäuschung/Schmähung durch den Partner und dessen Family. Das ganze Dorf wundert sich, dass ich es über viele Jahre nun schon in diesem Haus aushalten kann.

Ich denke, beide Partner müssen immer wieder an der Beziehung "bauen" und wenn da halt immer nur von mir Anregungen kommen, wirds irgendwann recht beschwerlich.

Schlechtes Gewissen plagt mich natürlich wegen dem Fremdgehen. Aber ich denke, man muß da unterscheiden: Grundsätzlich kommt eine Trennung für mich nicht in Frage. Ich will für unsere noch recht jungen Kinder die Familie erhalten. Nur manchmal wird halt alles zu viel. Die Familie und der landwirtschaftliche Betrieb steht und fällt mit mir.

Fremdgehen sichert für mich ein Stück weit den Fortbestand unserer kleinen Familie. Hinterher komme ich wieder mit viel mehr Energie zurück in den Alltag und packe so einiges, wo eine andere Frau längst "auf und davon" wäre. Es ist ja auch nicht so, dass man wahllos den "nächst-besten" aufgabelt. Aus einer Alltags-Begegnung mit einem Mann hat sich eine vertraute Beziehung ergeben. Es tut uns "Fremdgehern" beiden gut. Für jeden ist klar, dass wir beide unsere eigenen Familien nicht aufgeben wollen. Wir geniessen das Zusammen-sein. Es ist einfach sehr schön, wieder einmal richtig wahrgenommen zu werden. Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet zu werden und auch für attraktiv empfunden zu werden. Vielleicht kann der eine oder andere das nachvollziehen? Auf die leichte Schulter nehme ich es trotzdem nicht.

Ohne ab und zu diesen "Tapetenwechsel" wäre ich wohl schon längst "auf und davon".

Klaudia57

ewinesu"essemamxa


Ich finde es kommt immer darauf an, warum und wie man den Partner betrügt. Ohne Grund geht schonmal gar nicht. Ich zu meiner Person, bin noch nie fremdgegangen , habe es auch nicht vor. Kann aber den einen oder anderen verstehen , warum derjenige es macht und würde vielleicht in der selben Situation das selbe tun.

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