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Achtung:Verheiratete Männer sind gefragt

Mwidg


Ich hatte mich verliebt!

Wir treffen uns schon zwei Jahre nicht mehr und trotzdem denke ich sehr oft an die schönen Stunden. Mir als Mann hat es fast das Herz zerissen.

Einerseits meine Frau, die für mich im Laufe der Zeit zum Kumpel wurde, andererseits die nette, anschmiegsame und zuckersüße Bekannte die mich mehrmals verführte. Die schmerzhafte Entscheidung auf diese spontanen körperlichen Begierden zu verzichten und wieder zurück in den Alltag zu kehren. Nun der Teufelskreis beginnt von vorne. Du kommst voller Erwartung nach Hause und jeden Tag das gleiche Spiel. Alltag eben, keine Zeit für den anderen. Wer würde da nicht manchmal gerne ausbrechen und mal wieder so richtig aufgeregt sein? Also, mir tut es leid nur zu arbeiten und zu schlafen, zwischendrin sollte man schon mal Zeit für die schönen Dinge haben. Wenn ich könnte, dann würde ich wohl wieder............, zumindest habe ich ja meine Träume noch.

Ich denke mich hat der Verstand meiner Geliebten gerettet.

Sie wußte, ich könnte Frau und Kind wohl nicht in Stich lassen.

Aber trotzdem habe ich mich in sie verliebt (es war eben nicht nur rein körperlich). Nur sagen kann ich ihr es wohl nicht. Ist wohl das schlimmste was Dir beim fremdgehen passieren kann. Es war dann echte Liebe eben. Wenn man da nur wüßte, daß sie einem nicht böse ist. Da stehst Du ihr gegenüber und kannst nur hoffen sie kann Gedankenlesen!?!

m?atusx-1


@mig

Wenn du sie doch so geliebt hast, warum warst du nicht stark genug und hast dich für sie entschieden? Ok die Kinder sind wichtig. Aber sie haben doch nichts davon wenn der Vater so unglücklich ist in der Ehe. Oder bist du auch ein guter Schauspieler?

Ist es nicht eher die Bequemlichkeit und die soziale und finanzielle Sicherheit warum du dich für deine Familie entschieden hast?

Denkt ihr nicht auch mal an die "Geliebte"?? Dass die vielleicht auch Gefühle hat und die Zeit, die sie investiert hat, nicht belohnt wird. Ich weiß ja nicht ob du ihr auch erzählt hast, dass du irgendwann mit ihr leben willst.

Hast du es in den zwei Jahren wo ihr euch nicht mehr seht ein einziges Mal bereut?? Hast du einmal gedacht: Hätte ich es doch anders gemacht aber jetzt ist es zu spät für mich.

Und mittlerweile bist du wieder glücklich mit deiner Frau und liebst sie? Oder hast du nie aufgehört sie zu lieben?

w{ieaKu$chimmxer


Mig

Alltag eben, keine Zeit für den anderen. Wer würde da nicht manchmal gerne ausbrechen

Aber du hattest doch auch Zeit für die andere und wenn deine Frau so überlastet ist, dann kannst du ihr ja was abnehmen. Deine Frau lebt den Alltag nicht alleine, sondern ihr beide, du auch, lasst es zu. Es hört sich gerade so an, als sei nur deine Frau an diesem Alltag Schuld, aus dem du dann das Bedürfnis hast, auszubrechen. Das ist eine bequeme Einstellung.

KHurt


@mig

Wer würde da nicht manchmal gerne ausbrechen

Natürlich ist das so, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.

Aber doch bitte (wieauchimmer hat es ja geschrieben) nicht mit der Begründung, die Ehe sei langweilig, zu alltäglich.

Denn dann kommt wieder mein Argument zum Tragen, Mann trennt sich nicht, weil dann die Geliebte auch zum "Alltag" wird und Mann will doch die Abwechslung.

Und dann kommt auch, was kommen muß, wechselt Mann zur Geliebten, geht man früher oder Später wieder fremd.

Also versucht man es "bequem" und hält beide, solange die Geliebt mitmacht.

Und damit es länger hält belügt man auch die Geliebte (selbst wenn die Gefühle echt sind)

Verliebt sein oder gar Liebe zu empfinden, ist gut und schön, die Begründung die Du nennst, warum die Geliebte "nur" Geliebte bleibt etwas "arm" (Entschuldige, soll kein persönlicher Angriff sein, wie ich schon schrieb, sind nicht alle Männer gleich und nicht alle Geliebtenbeziehungen gleich)

Ich breche auch aus, auch um wieder verliebt zu sein, aber ich erlaube mir das nur deswegen, weil ich dann meine Ehe auch nicht mehr als langweilig empfinde.

Wenn ich eine Geliebte habe, begehre ich meine Frau nur um so mehr und umgekehrt ist es auch so, wenn meine Frau einen Lover hat ist ihr Bedürfnis nach meiner Nähe auch größer ...

In diesem Fall muß niemand leiden, außer vielleicht eine Geliebte/ein Geliebter, der damit nicht klar kommt und dann ist eine Trennung von dieser/diesem unumgänglich.

In seinen Gefühlen schwelgen und die Partnerin sozusagen im gemeinsamen "Alltag" zurück zu lassen ist in meinen Augen sehr egoistisch und unfair ... aber so laufen eben die meisten Geliebtenbeziehungen ab ...

M>ig


Ihr habt ja recht!

Nur wollte ich ja eigentlich es bei einem Ausrutscher belassen. Wohl dachte ich nicht an die Konsequenzen und an die Achterbahnfahrt der Gefühle die wir vor uns hatten. Schauspieler bin ich keiner! Sogar meine Frau hatte bemerkt das ich nun ständig mit mir unzufrieden bin. Eigentlich liebe ich ja irgendwie beide und jede auf eine andere Art. Egoismus? Glaube nicht. Es hat sich so ergeben und ich konnte nicht Stopp sagen. Sicher ist nicht meine Frau Schuld. Es lag an mir. Mir fehlte eben etwas und hatte die Gelegenheit dazu. Aber deshalb ist eine Geliebte kein Mensch zweiter Klasse. Mag bei anderen sein, wenn das ganze nur rein körperlich ist. Ich kann sie auch verstehen, unzufrieden mit der Situation, aber irgendwie hatte es wohl auch für sie den Reiz des Verbotenen.?. Soziale und finanzielle Aspekte spielen natürlich auch eine große Rolle, wenn man überlegt wie es weitergehen soll.

Auch die Angst es würde dann wieder mit dem Alltag soweit kommen, das stimmt!

MHeistder J0odxa


*]@;

Maus

Ich habe eine Geliebte die genau wie ich Mitte 30 ist. Ihr und mir ging es von Anfang an nur um Sex. Ich verheiratet Kinder und die üblichen Sexnot, sie solo und von Haus aus ziemlich rattig. Inzwischen habe ich jedoch die Vermutung, daß sie die Beziehung nicht mehr so locker sieht. Wenn ich keine Zeit habe oder einfach keine Lust auf Sex wird sie richtig schnippisch. Ich habe ihr nie die große Liebe versprochen und gleich klargestellt, daß mir Frau und Kinder vorgehen. Da sie und meine Frau sich auch kennen mache ich mir langsam Sorgen. Wer ist den jetzt bei uns Übeltäter ?

wYieauc,himxmer


Kurt

Wenn ich eine Geliebte habe, begehre ich meine Frau nur um so mehr und umgekehrt ist es auch so, wenn meine Frau einen Lover hat ist ihr Bedürfnis nach meiner Nähe auch größer ...

Wie das funktioniert, verstehe ich allerdings nicht. Wenn ich mich verliebe, dann gehört meine Aufmerksamkeit, meine Gedanken, dieser Person, in die ich mich verliebt habe. Der andere stört mich dann nur in meinen Gedanken, es sei denn, ich kann ihm von meinem Gefuehlen erzählen und daran teilhaben lassen. Das auszuhalten, finde ich aber grausam. Ich könnte es nicht ertragen, wenn mir mein geliebter Partner über seine Schmetterlinge im Bauch zu einer anderen berichtet und ich mich am Besten mit ihm freuen sollte.

Ich habe doch nur EINE Aufmerksamkeit und wenn ich davon 50% einem anderen Mann widme, dann bleibt für meinen festen Partner nur 50% übrig und es wird nicht plötzlich 150% daraus. Wenn ich einen anderen näher kennen lerne, dann hofiert man sich anfangs so und zeigt sich von der besten Seite und was man sich erzählt ist neu, dass mir mein Partner dagegen langweilig erscheint und ich durch den Neuen abgelenkt bin.

Dass man vielleicht jedes Mal, wenn eine Affaire wieder beendet ist, seinen Partner wieder besonders zu schätzen weiß, kann ja sein, aber während ich meine Aufmerksamkeit auf einen anderen richte, kann ich sie nicht gleichzeitig zu meinem Partner verstärken. Das ist etwas, was mir so unlogisch erscheint, dass ich es kaum glauben kann. Wenn man den Partner nur noch als eine Art vertrauten Freund hat und ihn in dieser "Rolle" bleibend zu schätzen weiß und die Affairen für Erotik, dann kann man das vielleicht aufteilen, weil beide eine jeweils andere Funktion für mich haben. Die Frage wäre da aber für mich, ob ich mit dieser freundschaftlichen Rolle zufrieden wäre und mir das für Partnerschaft reicht.

wAixeau:chimmxer


Meister Joda

Wer ist den jetzt bei uns Übeltäter ?

Jeder, der mit den Gefühlen anderer spielt und sich nicht über die Konsequenzen klar ist. Wenn sich deine Affaire in dich verliebt hat, dann ist es etwas, was eben passieren kann, wenn man sich so intim auf jemanden einläßt, muss man damit rechnen. Wenn sie aufgrund ihrer Gefühle zu dir nun mehr von dir will, dann ist das keine Überltat, sondern ein völlig normaler Wunsch, den DU, indem du dich drauf eingelassen hast, in Kauf genommen hast. Davon auszugehen, dass da gefühlsmäßig nichts passieren kann, so naiv kann man nicht sein und sich daher auch nicht damit rausreden, dass man das doch gar nicht wollte. Ein Spiel mit dem Feuer ist ein Spiel mit dem Feuer und nicht ein Spiel im Sandkasten.

m)aus2-1


@ Meister Joda

Naja, wenn du ihr von Anfang an nichts versprochen hast, ist es ja gut. Nur bei mir ist es anders gewesen. Er hat ja schon von sich aus Pläne gehabt, wie es doch mit uns sein könnte.

Aber du kannst auch nicht ausschließen dass sie Gefühle entwickelt. Ich habe anfangs auch nicht an eine Beziehung mit ihm gedacht und fand es eher sch... was er seiner Frau antut, aber es kam mit der Zeit, dass ich ihn für mich haben wollte. Schließlich habe ich auch meine Zeit nach seinen Vorstellungen richten müssen.

Nun ist es bei dir passiert, sie hat sich evtl. in dich verliebt und du bist in einer scheiß Situation. Und wenn deine Frau davon erfahren würde könnte sie dir ganz sicher die Frage beantworten wer der Übeltäter ist. :-)

Mal was Allgemeines: Warum wird überhaupt geheiratet wenn in fast jeder Ehe das Fremdgehen und in andere verlieben an der Tagesordnung steht?

Also ich heirate bestimmt nicht, zumindest nicht in den nächsten 10 Jahren.

w[ieau8chimmxer


maus-1

Warum wird überhaupt geheiratet wenn in fast jeder Ehe das Fremdgehen und in andere verlieben an der Tagesordnung steht?

Man will eben alles haben: Ein festes "zu Hause", Geborgenheit, nicht alleine sein, familiären Status. Gleichzietig möchte man aber am lioebsten nicht auf die Vorzüge des Singel-Lebens verzichten, wo man tun und lassen kann, was man will. Die Nachteile möchte man aber nicht haben und wenn man sieht, wie viele Singels unter der Einsamkeit, Unverbindlichkeit, der Suche nach Geborgenheit und dem ständigen Gefühlswirrwar, dass man jemanden kennen lernt, sich verliebt und sich wieder trennt, leiden, dann sieht man, dass Singel-Leben auch nicht die Wonne ist.

Den wenigstens gelingt es aber, eine Ehe interessant zu halten, sich immer wieder vor Augen zu halten, welchen Wert sie hat und sich entsprechend für das gemeinsam Glück zu engagieren, denn sie wird zu schnell selbstverständlich.

m|aus-v1


@wieauchimmer

Ja da hast du wohl vollkommen recht. Naja, ich bin um eine Erfahrung reicher. Hoffe bei mir trifft der Spruch zu: "aus Fehlern lernt man". Bin mal gespannt was das Leben noch für Fehler mit sich bringt aus denen man lernen kann.

wbieagucIhimmxer


maus-1

Und das Dumme ist: Wenn man einigermaßen gelernt hat, wie das Leben so spielt, dann ist man wohl an dem Punkt, wo man dem Leben "tschüß" sagt.

Ich denke, man sollte auch nicht vergessen, dass gerade Fehler nicht nur menschlich sind, sondern das Leben auch interessant machen. Wie schon in Watzlawicks "Anleitung zum Unglücklichsein" geschrieben steht. Wie langweilig wäre das Leben, wenn alles so gut funktioniert, dass man das immerwährende Glück hat. Glück kann man doch nur genießen und wertschätzen, wenn man auch Unglück erlebt und man kann nur dann das Engegement aufbringen, sich sein Glück zu erhalten, wenn man weiß, dass hinter jeder Ecke das Unglück lauert. Wiegt man sich zu sehr in der Sicherheit des Glücks, dann wird man bequem.

mNausx-1


@wieauchimmer

Hast du eine ähnliche Erfahrung wie ich gemacht? Oder hast du sowas von der anderen Seite erlebt?

LBaorryBxS


Männer

Tja, ich bin auch sehr glücklich verheiratet - aber trotzdem gelüstet einem ja ab und an eine andere Frau - rein körperlich. Gefühle würde ich da nie einfliessen lassen, andererseits verschiesse ich mich auch ab und an in eine Frau - aber dann zieh ich mich von der zurück - sonst gibt das nur Stress!

Was ich nie tun würde, ist eine sexuelle Affäre mit einem jungen Mädchen (bin 36), denn die machen das aus Liebe und haben Hoffnung auf ein Leben, dass ich bereits mit einer anderen führe. Zudem bringt man die Mädchen wirklich in schwere seelische Not. Wenn einem also unbedingt nach einem anderen Körper gelüstet, sollte man sich eher an ne Profesionelle oder eine andere verheiratete Frau wenden, die auch nur Sex will.

wBieau8chimm0er


maus-1

Ich hatte so einen "freiheitsliebenden" Freund, fast vier Jahre lang. Unsere Beziehung war bis zum Schluss sehr erotisch, liebevoll und eigentlich wie man sich eine tolle Beziehung wünscht, aber als Mensch, der es noch nie geschafft hat, unabhängig zu sein und auch die Nachteile kennen zu lernen, "brauchte" er, wie er sagte, zwischendruch seine "Moechte-gern"- Unabhaengigkeit.

Er wollte nicht nur sexuelle Freiheit, sondern schien mich auch mehr und mehr selbstverständlich zu nehmen, als Alltag, als sein geborgenes zu Hause, um andere Frauen freundschaftlich und dann auch gerne erotisch kennen zu lernen, um nebenher ein Eigenleben zu führen, so als hätte er keine Beziehung, sondern wäre solo und auf der Suche (praktisch "Freiheit" als kleine Ausflüge, anstatt richtig) und forderte dafür mein Verständnis und sah nicht ein, wie mich das verletzte und er mir damit die Selbstachtung nahm.

Aus einer harmlosen Freundschaft zu einer Frau (denn er versteht sich ja mit Frauen besser. So immer seine Erklärung, wieso er dauernd Frauen kennen lernt), mit der er aber auch gerne eine Affaire gehabt hätte, ist nun ganz schnell seine neue Beziehung geworden und ich fühl mich einfach nur verar...t.

Was mir ein wenig Genugtuung verschafft. Seine Neue hatte ja auch angeblich eine so tolle, offene Beziehung, hat aber erst mit meinem Ex alles klar gemacht, bevor sie mit ihrem Freund Schluss gemacht hat. Meinen Ex hat ihre "Freiheitsliebe" ja sooo beeindruckt und ich denke, er wird jetzt erleben, wie grausam diese Art von "Freiheitsliebe" ist.

("Freiheitsliebe" deshalb in Anführungsstrichen, weil ich unter Freiheit nämlich etwas anderes verstehe, Selbstbestimmung und ich daher auch nicht glaube, meine Freiheit zu verlieren, wenn ich mich für eine Beziehung entscheide, mir um diese Mühe gebe und ihn nicht mit Fremdgehen verletze. Ich finde es eine armseelige Freiheit, die auf Kosten anderer gelebt wird, aus der Feigheit heraus, sich seiner Unabhängigkeit wirklich zu stellen und im Grunde m.E. nichts als Charakterschwäche ist.)

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