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"Tiefe" beim Blasen

h{elix p)omat8ia


Naja,es muß zwar kein "Deep Throat" sein,

... aber etwas Variation in der Tiefe scheint meinem Freund gut zu gefallen.

A(n>ck


@ Rolf, du spinnst ja!

Ich werde doch nicht bis über meine Grenzen gehen, nur weil es meinem Partner gefallen würde.

Hier würde fast jeder akzeptieren, wenn man keinen Analverkehr haben wollen würde, ohne es probiert zu haben. Aber beim "Deep Throat" ist das was anderes? *kopfschüttel* Heisst es nicht immer, man soll die Grenzen des anderen akzeptieren?

Man muss wirklich nicht alles unbedingt probieren, wenn einen der Gedanke schaudert und ein Mann, der mir deswegen die rote Karte gibt... wie er meint.

Achja, Muschi lecken und bis zum Anschlag rein ist ein Unterschied. Wenn er mich leckt und ich ihm einen blase, gebe ich ihm genau das zurück, was er mir gibt. Und wenn ich diesbezüglich nicht weiter gehen will, sollte er das akzeptieren.

@ Calacirya

Ganz recht. DAS will ich nicht. Man kann trotzdem aufgeschlossen sein.

R!olfC )x))


@Anck

nur weil es meinem Partner gefallen würde.

Das "nur" sagt schon vieles, wie du deinen Partner siehst. Ich vermute mal, dass es dir auch in anderen Fällen egal ist, wie er denkt oder fühlt.

Atnck


Genau!

Dass du nur diesen Teil zitierst, zeigt, dass du nicht genau auf das ganze Post eingehen kannst. Lassen wir's.

Mfau=smaus


Nun...

...muß ich mich mal auf die Seite von Anck stellen.

Wenn jemandem eine sexuelle Praktik absolut nicht zusagt, dann finde ich es ganz normal, daß er / sie sie auch nicht ausübt. Nur dem Partner zuliebe.... Toll - ich als Partner würde mir da ziemlich schäbig vorkommen, wenn ich weiß, daß meine Freundin das nur mir zuliebe macht und es selber überhaupt nicht mag.

Ich für meinen Teil habe schon ausprobiert, den Penis meines Freundes "tiefer" einzulassen. Was dabei herauskommt ist ein riesiger Würgereiz. Sorry, das turnt mich so ab, daß eh nichts mehr dabei herauskommt. Ich hab´s probiert und ich habe einfach keinen Bock, mich fast übergeben zu müssen, nur weil mein Partner das geil findet. Und ich habe auch keine Lust, Ewigkeiten daran rumzuprobieren mit dem Risiko, daß mein Essen mich ein zweites Mal besucht. Mein Partner akzeptiert das. Es macht ihm ohnehin keinen Spaß, mich würgen zu sehen.

Jedem / Jeder das seine / ihre. Weil man gewisse Praktiken ablehnt ist man noch lange lange lange kein/e schlechte/r Liebhaber/in.

R aubUmiezxe


Mein Motto...

... sagt eigentlich schon alles dazu.

Wenn ich neugierig und experimentierfreudig bin und dabei etwas entdecke, dass ihn befriedigt, mache ich das gern. Wenn Kraft, Ausdauer oder Einfühlsamkeit gefragt sind, gebe ich gern alles.

Aber wenn es darum geht, mich und meinen Ekel oder meine Kotzgrenze zu überwinden, muss ich passen. Meine Motivation muss sein, dass ICH es will, nicht dass ich mich überwinden muss.

Wer hat was davon? Er, der sieht, dass ich für ihn sogar über die Kotzgrenze gehe? Oder ich, dass ich so eine Selbstbeherrschung habe? Was hat das beides denn mit Lust zu tun?

Wenn mich ein Mann damit nervt, dass er mir ungebeten seinen Schwanz bis zum Anschlag in den Hals schiebt, stecke ich ihm postwendend meinen Finger in den Hals. ALLE Männer haben bisher an der Stelle gewürgt und empört reagiert. Dabei ist mein Finger viel kleiner als jeder erigierte Penis.

Ein Geschenk ist etwas, dass man freiwillig hergibt. Wenn jemand einem Mann einen Deep Throat schenken will, ist das okay. Aber wenn jemand das nicht will, so muss man das akzeptieren. Egal ob aus Ekel, Brechreiz oder Unlust. Da gibt es keine Diskussion.

@ Calacirya Was mir an Deinem Motto nicht gefällt, ist der Befehl. Würdest Du schreiben: "Ich bin meine eigene Grenze und ich erhebe mich immer wieder darüber", wäre es was anderes. Jeder sollte die eigenen Grenzen überschreiten, wenn ihm danach ist, nicht weil es jemand anders verlangt!

P2IMPxIN


naja aber man kanns doch mal versuchen o_O

ich mein, wenn's einem nicht gefällt, lässt man es in zukunft, aber wieso nicht einfach mal schaun, ob's einem nicht vielleicht doch gefällt

t:ras:hmaxn


@ Raubmieze

>

@ Calacirya

Was mir an Deinem Motto nicht gefällt, ist der Befehl. Würdest Du schreiben: "Ich bin meine eigene Grenze und ich erhebe mich immer wieder darüber", wäre es was anderes. Jeder sollte die eigenen Grenzen überschreiten, wenn ihm danach ist, nicht weil es jemand anders verlangt.

Derlei Sätze sind weniger als Befehl denn als Ratschlag aufzufassen, denn genau so sind sie gemeint. Bestes Beispiel ist der berühmte kategorische Imperativ von Kant:

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz werde.

Kant wird sich wohl kaum eingebildet haben, allen Zeitgenossen diese Lebensführung aufzwingen zu können. Durch die Verwendung der Befehlsform soll in solchen Fällen die Richtigkeit der jeweiligen Aussage bekräftigt werden; eine ernsthafte Erwartung der Folgeleistung (= Befehl) impliziert dies hingegen nicht.

C~alVacibrya


Ganz recht. DAS will ich nicht. Man kann trotzdem aufgeschlossen sein.

das Ganze erinnert mich an endlose "Av - Ja oder Nein" - Diskussionen. Viele WOLLEN nicht, sie haben im Kopf diese Barriere. Daran kann man leider nichts ändern. Der eine nennt sie "Grenzen", und behauptet, trotzdem aufgeschlossen zu sein ;-D ... der andere nennt es "ich mag nicht", "ich ekel mich" etc. Alles dasselbe.

Aber wenn es darum geht, mich und meinen Ekel oder meine Kotzgrenze zu überwinden, muss ich passen. Meine Motivation muss sein, dass ICH es will, nicht dass ich mich überwinden muss.

und wie erreichst du es, so motiviert zu sein?

Was mir an Deinem Motto nicht gefällt, ist der Befehl. Würdest Du schreiben: "Ich bin meine eigene Grenze und ich erhebe mich immer wieder darüber", wäre es was anderes. Jeder sollte die eigenen Grenzen überschreiten, wenn ihm danach ist, nicht weil es jemand anders verlangt!

da stimme ich dir zu. Aber mit ein wenig gewisser Hilfe von anderer Seite geht es einfacher, das "Grenzen Überschreiten".

Übrigens habe ich das nicht als Befehl aufgefasst, sondern als Aufforderung.

Oder, wie trashman sagt, noch milder, als Ratschlag.

Grainne

p}ra1xis


niemand soll beim sex rumwürgen oder sich gar übergeben

das ist ja absurd!

die beschriebene technik gehört auch sicher nicht in den bereich der standards, sondern ist sehr kompliziert und eher als gelegentliche spielerei zu sehen.

was hat man eigentlich davon?

für den mann kann ich das nicht beantworten. für mich ist es ein euphorischer, übermütiger rauschhafter zustand, der mich dahin treibt es versuchen zu wollen, eingebettet in ein idyllisches liebesspiel.

natürlich bekommt man nicht besonders gut luft, bisweilen sogar gar keine. darum kann man nicht in einer dem "normalen" penetrativen sex vergleichbaren weise verfahren mit "rein- und raus".

der mann kann nur ganz kurz hinein und muss sich zurückziehen, wenn die frau zu wenig sauerstoff hat. ein nicht gänzlich dummer mensch bemerkt so etwas rechtzeitig.

in der summe schätze ich, ist diese technik nicht wirklich etwas, was jeder ausprobiert haben sollte, sondern eher im bereich der exzentrischen ticks anzusiedeln.

freundlichst,

C5alac1iryxa


natürlich bekommt man nicht besonders gut luft, bisweilen sogar gar keine.

erklär mir das mal. Kannst du nicht durch die Nase atmen?

Grainne

A#nxck


@ Calacirya

Schau, es ist doch eigentlich ganz einfach. Wenn du sagst, "Alles dasselbe", dann ist das falsch. Damit wirfst du alles in einen Topf.

Denn: Man soll in einer Beziehung über sowas diskutieren können, was sind die Wünsche von meinem Partner, was sind meine. Was bin ich bereit zu versuchen, wo gehts aber nicht. Man kann experimentierfreudig sein und trotzdem eine Facette (deep throat) der Sexualität ablehnen. Ich wusste nicht, das der "deep throat" mittlerweile zum Standard gehört... nur weil man alles trainieren KANN, heisst es, dass man alles trainieren MUSS?

Wäre es jetzt der Blow Job im allgemeinen, würde ich sagen, dass kann man durchaus dem Partner zuliebe machen, wenn man es selber nicht so mag, oder man kann auch bereit sein Anal Sex auszuprobieren, aber auch wenn man es nicht will, ist man deshalb nicht prüde. Ist das nicht jedermanns/jederfraus Recht?

Hast du schonmal Sekt und Kaviar probiert? Magst du SM, bist du devot? Bist du ein Fan von Rollenspielen? Lust auf GangBang?

Wenn auch nur eines davon "nein" lautet, weil du es dir absolut nicht vorstellen kannst, aber dein Freund würde sich das wünschen, wärst du bereit es zu probieren, um deine Sexualität zu "erweitern"? Alles vom oben genannten?

RsolNf< ))x)


Also...

... ihr zuliebe würde ich gar nichts tun.

Denn darum geht es nicht beim Sex. Wer in diesem Kategorien denkt ("ich hab dir einen geblasen, jetzt musst du aber auch meine Muschi lecken"), der macht einen Handel. Es geht vielmehr darum, selber an der Lust des anderen Lust zu empfinden. Also die Lust zu teilen.

Das bedeutet in meinem Fall: Ja, ich mache alles, was sie irgendwie antörnt. Auch wenn mich vielleicht der ein oder andere Gedanke nicht so vom Hocker reisst. Das ist überhaupt keine Frage und ich mache das nicht lustlos "ihr zuliebe".

Sicher gibt es bei allem Grenzen. "Kaviar" wäre eine für mich. Aber ob das noch als sexuelle Praktik gilt, ist wohl zweifelhaft und der Hausarzt dürfte da wohl auch seine Bedenken haben.

Aber sonst probiere ich alles - das ist ganz selbstverständlich. Nicht alles muss gut sein oder muss zur Dauerpraktik werden. Aber einfach was ablehnen ohne Grund, kommt bei mir nicht in Frage.

AEnBck


Mit dem "ihm zuliebe" tun

... wollte ich nicht den Eindruck eines Handels erwecken.

Aber einfach was ablehnen ohne Grund, kommt bei mir nicht in Frage.

Nein, ohne Grund sicher nicht. Aber was ein plausibler Grund ist, bleibt jedem selber überlassen. Siehst du, jeder hat seine Grenzen. Und auch die bleiben jedem selber überlassen.

CByMxaN


also

"ich mag's einfach nicht" ist für mich garantiert kein plausibler Grund. Es bleibt meiner meinung nach auch nicht jedem selbst überlassen was ein plausibler grund ist, denn wenn es so wäre bräuchte man ja garkeinen grund.

@anck So wie du es sagst, nämlich das es jedem selbst überlassen ist einen plausiblen grund zu definieren, gibst du jedem die möglichkeit aus keinem - einen grund zu machen. Insofern widerspricht sich das was du schreibst. Gründe sucht man doch um etwas zu rechtfertigen. Wenn es mir aber selber überlassen wird einen grund als plausibel zu definieren wird er es für die person (en) gegenüber welchen ich mich rechtfertigen will nie aufgrund meiner, sondern immer aufgrund ihrer eigenen definition sein (wenn ich will).

Wenn ich also jetzt mal du spiele und zu meinem Freund sage "ich deepthroate nicht weil ich es nicht will", dann ist dies deiner aussage nach ein plausibler grund (du hast ihn ja für dich definiert). Für deinen Freund nur dann, wenn er selbst es als einen plausiblen Grund ansieht. Deine definition ist für seine entscheidung irrelevant. In wirklichkeit ist ein grund erst plausibel, wenn er auch plausibel erscheint und zwar nicht dir (du sucht ja keinen grund um dich vor dir selbst zu rechtfertigen) sondern dem, den du mit hilfe deines grundes von der plausibilität deiner entscheidung überzeugen willst.

Insofern ist deine aussage dermaßen widersprüchlich, dass ich zumindest sie nicht anerkennen kann. Du kannst doch nicht schreiben:

Nein, ohne Grund sicher nicht

und im nächsten Satz deine aussage quasi sinnlos machen, indem du jedem selbst überlässt

[...] was ein plausibler Grund ist [...]

Wenn es jedem selbst überlassen ist, was ein plausibler Grund ist, gibt es keinen allgemein gültigen grund für etwas. Wenn doch, dann kannst du ihn immer anzweifeln, und er ist somit nicht existent.

Siehst du, jeder hat seine Grenzen. Und auch die bleiben jedem selber überlassen

Das stimmt auch nicht. Ich denke das brauch ich jetzt nichtmal ausführen, mit etwas nachdenken weiß jeder warum. Es wäre ja schön wenn es so wäre. (oder doch nicht? dazu is es mir jetzt ehrlich gesagt zu spät... )

Zum schluss: Versteh mich nicht falsch, ich respektiere deine meinung durchaus und kann mir auch vorstellen in einer ähnlichen situation mal einen ähnlichen standpunkt einzunehmen, aber garantiert nicht mit deiner argumentation.

Liebe Grüße,

Antworten

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