» »

Warum fällt es Frauen so schwer, sich nackt auszuziehen?

wxieau<chimmexr


Dichter und Denker

Und das hat man ja auch : "Die Verhaltungsforschung"

und du meinst wirklich, deine Ausführungen entsprechen dem neusten Stand der Verhaltensforschung ???....oder er dem, wie du dir das so zusammenreimst?

wtieyauch@immxer


Joey34

vergessen wir nie, sex ist in erste linie arterhaltung.

Doch, das vergiß mal ganz schnell, weil es nicht stimmt. Sex ist in erster Linie Sozialverhalten.

JNoIe?yx34


definier mir

...in diesem zusammenhang der begriff "sozialverhalten" in bezug zu sex?

würde mich echt interessieren. (das ist wirklich ernst gemeint, nur für denn fall das zu an meinem posting zweifelst...)

Jqoey3F4


nachträglich editieren

geht das eigentlich..kann ich mein posting nachträglich bearbeiten? fühle mich nämlich jetzt ziemlich schlecht ob der ganzen rechtschreibfehler :-)

D^ichter udnd .DWenxker


@

wieauchimmer:

Was meinst Du denn mit zusammen gereimt? Die Fakten sind eindeutig....und unumstößig. Der intelligente Leser wird sicher nicht glauben das man in ein paar Zeilen das erklären kann, was in tausenden von Büchern festgehalten worden ist.......aber das Grundprinzip stimmt!.

@der Katrin

na so einfach ist es dann auch nicht. Den Menschen als "Tier" zu bezeichnen wäre es sich zu einfach gemacht.

Der Mensch ist kein Tier, sondern vielmehr eine Tierart im Gesamtbild der Evulution. Die Fähigkeiten eines Menschen geht in seiner Einzigartigkeit weit über das was andere Tiere zu leisten vermögen. Der Mensch handelt nicht aus Instekt, sondern kann denken. Der Mensch ist das einzigste Lebewesen das es geschafft hat sich selber über die Natur hinweg zu setzen und versucht seine Herkunft zu erklären.

Aber: Ist dies Genial? Ist dies die Krone der Schöpfung.....oder einfach nur eine defekte kranke Anomalie der Evolution? Sehen wir es so. Der Mensch kann denken, und dies macht er auch. Aber wofür setzt er diese Fähigkeit ein? Um Atombomben zu bauen, um Kriege zu führen um ganze Völker aus zu radieren? Der Mensch kann denken, er weiß das die Natur langsam aber sicher kaputt geht bei all seinen Erfindungen wie Auto, atomare Energie etc. Er rechnet wie lange die Natur das noch verkraftet und berechnet genau den Tag vorraus wann die Erde untergeht. Aber tut er etwas entsprechendes damit es nicht soweit kommt?

Der Mensch hat soviel Technik, Hilfsmittel erfunden und ist dennoch "zu blöd" diese zu kontrollieren.

"Die Geister die ich rief"

Bei all dieser Technik hat der Mensch das Augenscheinige verloren - seine Herkunft. Er vergißt, das er aus Fleisch und Blut ist. Ein ganz normales Gehirn besitzt und die Naturgesetze immer noch gelten wie bei jedem Tier dies auch der Fall ist.

Wenn man einem Menschen sagt er sei ein Tier, dann ist Entrüstung die Antwort....."Wir sind doch viel mehr-oder"

Sind wir es wirklich?

Bei den Dingen im Leben, wo noch keine Maschinen erfunden wurden, kommt der Mensch ins stottern. Gefühle wie Liebe, Hass, Zärtlichkeit und besonders bei der Sexualität gerät der Mensch ins stottert (Komisch das dies bei der westlichen Kapitalistengesellschaft wesentlich stärker ist, als bei Naturvölkern)

Immer dann wenn das Stammhirn sich über die Intelligenz setzt, und dies ist generell bei Gefühlen der Fall, ist der dem "eigentlichen" Tier so nah wie nie.

Und dann kommt der Zwiespalt: Würgt er diese Gefühle ab.....(im einzelnen oder im jahrtausenden Kollegtiv "Kirche"), dann fehlt dem Menschen etwas. Er verstockt und wird agressiv......

Läßt er diesen Gefühlen freien Lauf, dann wird es zu "tierisch", und das kann sich die Krone der Schöpfung nicht leisten. Hat es doch die Kirche schon seit tausenden von Jahren gesagt: Der Mensch ist kein Tier........

Ein Kreislauf der nicht einfach zu besiegen ist.

Aber eins ist sicher: Der Mensch unterwirft sich generell folgender Punkte:

1. das eigene Überleben (Ausnahme: Mutter-Kind)

2. Das Leben erhalten durch Nahrungsaufnahme

3. Lebenserhalt durch Fortpflanzung

.

.

.

Und genau dieser Rangordnung unterwirft sich auch jedes Lebewesen...

Also was ist der Mensch....?

Ein hochkompliziertes Wesen......das die Fähigkeit hat, die einfachsten Dinge zu komplizieren (Sex, etc) und die schwierigsten Dinge zu begreifen.

Gruss Dichter und Denker

w<ieaucjhimmxer


Joey34

...in diesem zusammenhang der begriff "sozialverhalten" in bezug zu sex?

Beim Sex werden sowohl Hormone ausgeschüttet, die das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, als auch körpereigene Drogen, die mich regelrecht nach dem anderen süchtig machen (daher auch der Trennungsschmerrz. Das ist Entzug). Menschen sind nunmal Wesen, die es psychisch benötigen, von anderen anerkannt zu werden, Zuwendung von anderen Menschen zu erhalten und die intimste Art, wie zwei Menschen sich nah sein können, ist eben Sex. Man bereitet sich gegenseitig Lust und Spaß. Dabei muss man bedenken, dass Menschen zu Fremden normalerweise einen gewissen Sicherheitsabstand einhalten.

Zur Verdeutlichung Aussagen von und zu Prostituierten:

"Der Kunde bekommt vorgespielt, daß er in diesem Moment der interessanteste und attraktivste Mann für die Sexarbeiterin ist, und daß sie die Zeit mit ihm genießt. So kommt er am schnellsten zu seinem Höhepunkt und hat dabei das Gefühl, sein Geld auch lohnend angelegt zu haben. Sowohl Franziska als auch Carola stellen ihre Kunden mit wenig Anstrengung zufrieden. Eine Prostituierte mit schauspielerischer Begabung kann mit relativ geringem Einsatz eine erotische Atmosphäre schaffen.

Birgit betont, daß eine gute Prostituierte auch geduldig zuhören muß, damit ihr Gast sich ernst genommen fühlt:

"Viele kamen, die haben gesagt, '[...] komm, wir setzen uns hin, wir rauchen zwei, drei Zigaretten, wir trinken einen Kaffee, und wir reden nur.' Passiert oft. Und du hilfst auch viel mit Reden. Die brauchen dann nur jemanden, der ihnen zuhört."

Hier spricht Birgit die therapeutische Funktion an, die eine Sexarbeiterin immer wieder übernehmen muß. Manche Kunden wollen nicht in erster Linie eine sexuelle Dienstleistung, sondern erwarten von der Sexarbeiterin Verständnis und Einfühlungsvermögen. Die Prostituierte muß sich die Probleme der Männer anhören und ihnen die Aufmerksamkeit geben, die sie in ihrem Alltag bei anderen Menschen vermissen.

In keinem anderen Beruf ist der soziale und physische Kundenkontakt so nah, wie zwischen einer Prostituierten und ihrem Freier. Um die Sexarbeit über längere Zeit hinweg ausüben zu können, muß sich die Sexarbeiterin ihre emotionale Unabhängigkeit gegenüber dem Kunden erhalten. Dazu setzt sie verschiedene Strategien ein. Zum einen versucht sie sich weitmöglichst vom Freier abzugrenzen. Zum anderen halten viele Prostituierte Privat- und Berufsleben strikt getrennt.

Für die Abgrenzung der Prostituierten zu ihrem Kunden ist es wichtig, daß sie den Kontakt klar als Geschäftsverhältnis definiert und dabei deutliche Grenzen setzt. Dies bewerkstelligen die Sexarbeiterinnen, indem sie sich durch die Einführung von Tabubereichen eine eigene Intimsphäre schaffen und bewußt Sex und Gefühlswelt trennen.

Dazu gehören körperliche Tabuzonen, die dem Lebensgefährten oder Ehemann vorbehalten sind und die der Freier zu respektieren hat.

J(oeyk3f4


@wie auch immer

vielen dank für diese ausführungen...so hab ich es bewusst noch nicht gesehen, hast aber absolut recht mit deinen ausführungen.

interessanter aspekt, welche therapeutische aufgaben prostituierte haben :-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH