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Wenn die Freundin ein Junge ist!

tUytus hat die Diskussion gestartet


Hallo. Ich bin 17. Seit zwei Monaten bin ich mit einem Mädchen zusamen, das mir schon seit langem gefallen hat. Sie ist erst vor einem Jahr in unsere Schule gekommen.

Sie geffelt mir sehr. Sie ist super lieb, hübsch und weiblich! (sie trägt sehr gerne Röcke und Kleider und Schminkt sich - meine vorherrigrén Freundinen haben es nicht getan!)

:-/ Sie ist eigentlich meine Traumfrau! Das Problem ist dass sie eigentlich eine Junge ist! Also eine Transsexuelle. Aber sie hatte noch die Operation nicht und weist noch nicht ob sie es haben möchte.

Nun weiss ich nicht wie ich was mit mir los ist! Und wir haben sehr viel Spass miteinander. Auch der Sex ist super! Ich hatte vorher nie Analverkehr gehabt! Aber ich werde erregt von ihrem Penis, besonders wenn sie auch eine Errektion hat. Bin ich schwul?

Soll ich es meinen Eltern und Freunden sagen? Oder sie dazu überreden sich zu operieren? Oder sie verlassen?

Danke für eure Antworten!

Tytus

Antworten
s*ab(rinxa


Wenn's Dir Spaß macht und Du glücklich bist, ist doch alles o.k. Warum gleich Eltern und Freunde einweihen. Laß es so laufen, wie es ist. Kommt Zeit, kommt Rat.

d\erHKBatWrixn


Die Diskussion wird auch hier

[[http://med1.de/Forum/Psychologie/Beziehungen/88810/]] geführt.

f\ragen1ragxen


Das weiß er doch, immerhin hat er sie selbst eröffnet...

YRin -/ T


Liebe und andere menschliche Bedürfnisse

Mann/frau muss immer bedenken, dass der Partner/die Partnerin halt ein Mensch ist, der eben auch gewisse Bedürfnisse hat. Dazu gehört eben die Liebe...

Menschen, die in einem "falschen" Körper "gefangen" sind, zählt mann/frau eben zu den Transsexuellen. Sie sind von Geburt an so und sie wollen erreichen, endlich in ihr wahres Geschlecht hineingebracht zu werden (das vielleicht durch eine Geschlechtsanpassung). Viele dieser Menschen sind gezwungen, ihr Leben lang sich zu verstecken. Sie haben entweder nie oder erst spät ihr "Coming Out"...

Deine Freundin, tytus, ist ein Mädchen und du musst sie auch als eine solche behandeln.

Sicher kann es sein, dass du es schön findest, wenn du sie erregst. Sexuelle Reaktion, ist eben die Erektion, die sich ja halt bei ihr zeigt, weil sie nun noch über die männlichen Sexualorgane verfügt. Dass du aus diesem Grunde schwul bist oder zumindest bisexuelle Veranlagungen hast, glaube ich keineswegs. Für dich ist und bleibt es ein weibliches Wesen, welches du äusserst anziehend findest und in das du dich nun verliebt hast...

Sollte eure Liebe lange halten und ihr seit eurer Zuneigung sicher, so kannst du es auch deinen Eltern sagen: Es ist und bleibt für dich eben eine Frau und das hat, wie ich schon vorher geschrieben habe, nichts mit homophilen Neigungen zu tun...

Wenn deine Freundin eine Geschlechtsangleichung (Operation) vor hat, mache ihr Mut, unterstütze sie...

Alle Unwegsamkeiten kann eure Liebe begegnen. Auch der grösste "Gegenwind", der euch vielleicht begegnen wird, wird sie nie zu Fall bringen können!

Viel Glück euch beiden!

sNabPrina


also nix gegen tytus, hab ich ja oben geschrieben. Aber warum bezeichnet er (ihr) sie als Mädchen. Er hat doch noch einen Penis, ist also biologisch noch ein Mann. Und im Ausweis müßte auch ein männlicher Vorname stehen. Frage: Nimmt er/sie Aufbaupräparate dammit sich ein Busen bildet? Hat er sich schon gebildet? Was sagt die Schulleitung dazu.

d4erKa.t5rxin


Sabrina

ist der Penis so wichtig? Oder so störend? Für den Schreiber doch anscheinend nicht. Er liebt den Menschen und er liebt den Menschen als Frau. Ich denke, wenn er damit klarkommt, ist das OK. Ein anderer muß damit ja nicht klarkommen. Ich wäre auch vorsichtig damit, ihm einreden zu wollen, er wäre jetzt schwul oder bi (nicht von Dir, Sabrina, allgemein), das macht ihn nur unsicher. Ich denke, die beiden haben eine bestimmte Beziehung zueinander, die man nicht definieren muß.

mZogornchxild14


kein fake

da gabs vor ein paar wochen mal einen beitrag im fernsehen, da gings um das thema transsexualität. wurden zwei fälle vorgestellt, ein mädchen aus süddeutschland, ungefähr 16, das sich als junge fühlt und ein junge aus holland, der sich als mädchen fühlt. der junge war 12! sah auch aus wie ein mädchen, voll süss, mit langen haaren, schlank, geschminkt, trug auch mädchenkleider und - was ich absolut fantastisch fand - war in seiner klasse und vorallem bei den mädchen seiner klasse voll akzeptiert. die albern rum zusammen, gehn zusammen in die disco, alles wie bei ganz normalen mädchen. auch die eltern stehen dahinter. behandeln ihn/sie wie ein mädchen. er/sie steht auch unter ärztlicher betreuung, kriegt irgendwelche medikamente, damit die pubertät und der stimmbruch verzögert wird. das programm sieht dann ein geschlechtsumwandlung vor, wenn er/sie älter ist.

sCabrixna


derKathrin

Mir geht es doch nur um die genaue Bezeichnung. Er schreibt ja auch "wenn die Freundin ein Junge ist". Soviel mir bekannt ist, wird im Ausweis erst nach der Geschlechtsumwandlung ein weiblicher Vorname eingetragen. Ich schrieb ja bereits, daß ich es o.k. finde.

dver,KaYtrxin


moonchild

Also bei einem 12-jährigen würde ich da nicht medikamentös eingreifen. Wer soll das verantworten? Und wenn es sich der Junge nach der ersten großen Liebe in eine Frau doch noch mal anders überlegen will? Oder es zumindest relativiert?

Daß er/sie von allen akzeptiert wird, ist ok, aber man sollte ihm bis zum Ende seiner Pubertät die Freiheit lassen, sein Geschlecht selber zu bestimmen.

Ycin e- T


@derKatrin

Soviel ich weiss, wird eine Geschlechtsanpassung erst im Erwachsenenalter durchgeführt. Nach mehrmaligen Gesprächen mit Psychologen, Ärzten etc., die eben auch auf die Probleme nach der Anpassung aufmerksam machen! Vorhergehende Anpassungen können aber auch schon im Vorfeld geschehen. Genau auseinandersetzen müsste mann/frau sich denn mit der Thematik "Hermaphroditen"... (würde nicht unbedingt in dieses Thema passen und vertiefe ich auch nicht!)

Bei angeführten Titelthema ist es so, dass das Mädchen (im Augenblick ist es ja noch vom äusseren Erscheinungsbild und nach den Papieren ein Junge) als solches auch akzeptiert und angenommen werden muss. Mann/frau redet dieses Mädchen eben nur mit dem Mädchen-Rufnamen an! Damit wird eben ausser acht gelassen, was im Ausweis steht und schon im Vorfeld wird dieses Mädchen auf das zukünftige Leben vorbereitet. Alles andere machen denn Psychologen, Ärzte etc. und eben zum Schluss das Standesamt, dass eben besagten Rufnamen ändert! Dieses sind aber Eingriffe, die nur Äusserlichkeiten tragen... Innerlich fühlt eben ein Mensch ganz anders und muss eben umzugehen lernen mit seiner Situation fertig zu werden!

m9oo9ncghilxd14


derKatrin

also das war so, dass mit den medikamenten eben verhindert werden solllte, dass er stimmbruch kriegt, weil das ja mit der pubertät zusammenhängt und sich dann nicht nur die stimme verändert. so genau hab ich das nicht kapiert, aber ein geschlechtsumwandlung ist dann später eben einfacher, weil er dann irgendwie weiblicher wirkt. im dem programm waren aber nicht nur ärzte, sonder auch psychologen und die eltern waren einverstanden und er wollte es auch ganz fest. er hat gesagt, sein glücklichster tag war, wie seine mam mit ihm mädchenkleider einkaufen gegangen ist und er merkte, dass sie ihn so akzeptiert. ob das mit 12 zu früh ist, kann ich nicht sagen

AFndi-x81


Also zu früh ist es nicht,

für viele wäre es TS wäre es auch von Vorteil gewesen wenn sie bereits vor Beginn der Pubertät mit der Behandlung begonnen hätten.

Eine sehr gute Freundin von mir, die ebenfalls transsexuell ist, wäre darüber auch froh gewesen wenn sie in diesem Alter mit den Hormonen beginnen hätte dürfen.

Es gibt natürlich auch welche die erst später merken das sie das falsche Geschlecht haben, dann kann man es natürlich nicht ändern.

Man kann nur hoffen das dieser erste Versuch an einem Teenager Früchte trägt und bald andere junge Transsexuelle Menschen auch schon in diesem frühen Alter richtig behandelt werden können.

Eine geschlechtsangleichende OP darf erst ab 18 durchgeführt werden.

@Sabrina:

Das mit dem männlichen/weiblichen Vornamen und dem eingetragenen Geschlecht ist halt leider so ein Problem, aber da sind auch die Gesetzgeber dran beteiligt. Für viele TS ist es oft ein harter Kampf bei den Behörden, um überhaupt als Frau anerkannt zu werden.

Die Freundin von mir muß im öffentlichen Alltag (Arbeit/Schule) auch als "Mann" leben, eben weil es noch nicht anders geht.

s#abr,ilnxa


Das meine ich ja gerade Andi und wundere mich deshalb, daß er von seiner Traumfrau spricht, die erst vor einem Jahr in die Schule gekommen ist. Das darf doch bei unseren strengen Behörden, wie Du richtig schreibst, gar nicht sein. Ich denke nicht, daß ein Schuldirektor zuläßt, daß ein Junge (und das ist er ja noch) mit Mädchenkleidern in die Schule kommt. Ist irgendwie seltsam obwohl ich tytos gut verstehen kann und ihm alles Liwebe wünsche und wenn es für ihn die Traumfrau ist, dann ist sie es eben (ob nun mit Penis oder nicht)- Ich schreib ja hier immer: Jeder nach seiner Facon. Die beiden schaden niemand anderen.

B_onIn>y Sw!axn


Was hat der Rektor damit zu tun?

Es geht den Schulrektor gar nichts an ob man mit Mädchen- oder Jungenkleidern in die Schule geht. Er hat in der Richtung überhaupt keine Handhabe.

Die Behördenprobleme beziehen sich eher darauf, daß in Pass und Personalausweis ja das alte Geschlecht und der alte Vorname eingetragen sind.

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