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Wenn die Freundin ein Junge ist!

Yrin Z- xT


Richtig @ Bonny Swan

Dem Schulrekktor geht es nichts an, was die Schüler/Schülerinnen privat machen! Dazu gehört auch, wie sich eben selbige kleiden!

Ich hatte in meinem ehemaligen Gymnasium ebenfalls meinen ersten Freund. Für die Lehrer und der Rektorin war es nicht gerade super, aber sie haben es eben tolerieren müssen!

Namen und Geschlecht können eben durch das zuständige Standesamt geändert werden!

Folgender Rechtsanspruch kann geltend gemacht werden:

Adelstitel – Umschreibung nach Geschlechtsumwandlung?

BayObLG

Az.: 1Z BR 98/02

Beschluß vom 02.10.2002

Vorinstanzen: LG München – Az.: I 16 T 9145/02; AG München 721 UR III 365/01

Gründe:

I. Die Beteiligte zu 1 wurde 1948 als Kind männlichen Geschlechts der Eheleute Freiherr von ... und seiner Ehefrau Freifrau von ... geboren und mit dem Vornamen Josef im Geburtenbuch des Standesamts eingetragen. Mit Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Schöneberg vom 26.6.2001, rechtskräftig seit 9.8.2001, wurden die Vornamen der Beteiligten zu 1 nach § 1 des Gesetzes über die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen (Transsexuellengesetz - TSG) in "Anna Eva" geändert. Die Änderung der Vornamen wurde im Geburtseintrag des Standesamts am 21.8.2001 als Randvermerk beigeschrieben. Das Standesamt erteilte daraufhin der Beteiligten zu 1 eine Geburtsurkunde mit dem Namen "Anna Eva Freiherr von ... ". Mit am 5.12.2001 beim Amtsgericht eingegangenem Schreiben wandte sich die Beteiligte zu 1 gegen die Ausstellung der Geburtsurkunde mit dem Namenszusatz "Freiherr" und beantragte, den Standesbeamten anzuweisen, eine Geburtsurkunde mit dem Namensbestandteil "Freifrau" auszustellen.

Das Standesamt erteilte der Beteiligten zu 1 am 7.12.2001 eine Geburtsurkunde mit dem Namen "Anna Eva Freifrau von ... ". Das Landratsamt - Standesamtsaufsicht - (Beteiligter zu 2) hält diese Urkunde bezüglich des Namensbestandteils "Freifrau" für unrichtig und wies das Standesamt am 20.12.2001 an, die Urkunde vom 7.12.2001 einzuziehen und eine Geburtsurkunde mit der Namensbezeichnung "Anna Eva Freiherr von... " auszustellen. Das Standesamt hat daraufhin die Beteiligte zu 1 aufgefordert, die Geburtsurkunde vom 7.12.2001 zurückzugeben.

Mit Beschluss vom 12.4.2002 hat das Amtsgericht den Standesbeamten beim Standesamt angewiesen, der Beteiligten zu 1 eine Geburtsurkunde mit dem Familiennamen "Freifrau von ... " auszustellen. Gegen diese ihm am 22.4.2002 zugestellte Entscheidung hat der Beteiligte zu 2 am 30.4.2002 sofortige Beschwerde eingelegt, die das Landgericht mit Beschluss vom 19.6.2002 zurückgewiesen hat. Gegen die ihm am 1.7.2002 zugestellte Entscheidung des Landgerichts hat der Beteiligte zu 2 am 15.7.2002 sofortige weitere Beschwerde eingelegt, mit der er die Aufhebung der vorinstanziellen Beschlüsse und ein Absehen von einer Anweisung an den Standesbeamten anstrebt.

II. Das Rechtsmittel ist zulässig; es ist insbesondere form- und fristgerecht eingelegt worden (§ 49 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2, § 48 Abs. 1 PStG, § 27 Abs. 1, 29 Abs. 2, Abs. 1 Satz 3, Abs. 4, § 21, § 22 Abs. 1 FGG). Das Rechtsmittel hat aber in der Sache keinen Erfolg.

Yhin -x T


Wissenswert zu dem Thema ist,

dass es eben auch ein TransexuellenGesetz gibt.

Nachzulesen im nachfolgenden Link:

[[http://www.dgti.org/tsg.htm]]

rtitxa2


es gibt im TSG die sogenannte kleine Lösung, d.h. daß erstmal nur der Vorname geändert wird. Das wird beim zuständigen Amtsgericht beantragt, dazu benötigt man Gutachten von 2 Psychologen. Wenn die beide das befürworten, gibts einen Gerichtsbeschluß, nachdem alle Ausweispaiere geändert werden.

Die geschlechtsangleichende OP erfolgt später, in der Regel nicht vor dem 18ten Geburtstag.

Es ist aber auch vor der amtlichen Namensänderung zulässig in der gewünschten Geschlechtsrolle zu leben und den entsprechenden Vornamen zu benutzen. Die Schule hat das zu akzeptieren. Probleme kann es lediglich bei der Benutzung der Umkeideräume und der Toiletten geben, falls die Mitschülerinnen das nicht akzeptieren.

dann ist es an der Schulleitung, eine Lösung zu finden (zB. Lehrertoilette)

@ titus

ich finds toll wenn Du voll und ganz zu ihr stehst, in der Situation braucht sie jemanden, der zu ihr hält und sie unterstützt

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