» »

@Männer: Wer nicht hören will, muss fühlen

RBolf [ )})x)


Freud

drei herausragendsten Kennzeichen der weiblichen Persönlichkeit Passivität, Masochismus und Narzissmus erkennt und dies auch noch der weiblichen Natur zuschreibt.

Volle Zustimmung. Zumindest die drei lautesten Diskutantinnen hier demonstrieren die ganze Zeit nichts anderes..

;-D

w!ieaucHhimm/er


Raoul Duke

Was mich aber wundert, ist warum so viele Frauen zu ihm gegangen sind. Was er so dachte, und wie er empfand stand doch in den Papers die er publizierte.

Was für eine Frage!

Als die wissenden Menschen behauteten, die Erde sei eine Scheibe, haben es auch alle geglaubt, obwohl jeder hätte sehen können, dass es nicht so sein kann (Horizont am Meer). Die meisten Dinge, die wir glauben, glauben wir, weil sie uns irgendwelche Leute (anfangs die Eltern) gesagt haben. Bewußtsein führt nämlich auch sehr stark zu sein. Wird mir vom weiblichen Geschlecht ein bestimmtes Bild vermittelt, wie Frau angeblich von Natur aus ist, dann seh ich mich auch selber erstmal so.

Ich habe Freud ja auch nicht zitiert wie es mir gerade passt, sondern als jemanden der sehr gut nachvollziehbar gezeigt hat, dass es Triebe gibt, deren Stärken und Ausprägungen nicht willentlich und auch nicht durch akut einwirkende Ereignisse zu ändern sind.

Ist veraltert. Sie werden sehr durch äußere Einwirkungen und vor allem von inneren (gedanklichen) Einwirkungen gesteuert. Aber die These vom "Samenstau" scheint für Männer so praktisch zu sein, dass sich diese Verschwörungstheorie einfach nicht aus der Welt schaffen läßt. Sex wurde erst triebhaft, als er als triebhaft gesehen wurde und man nun seinen Willen anstrengen mußte, um dieser unwillendlichen Fernsteuerung entgegenzuwirken. Freud selber war ja am Ende auch klüger. Er ist von der These des Sextriebes abgekehrt und hat stattderssen von einer allgemeinen Lebensenergie gesprochen, von der Sex nur eine von vielen Ausprägungen ist.

"1910 erschien sein Aufsatz mit dem Titel: "Über 'wilde' Psychoanalyse". Freud distanziert sich in dieser Schrift deutlich von einem eingeengten Verständnis der Sexualität. Er rechnet zum "Sexualleben auch alle Betätigungen zärtlicher Gefühle" und gebraucht das Wort Sexualität "in demselben umfassenden Sinne, wie die deutsche Sprache das Wort 'lieben'"

"Vor etwas mehr als zwanzig Jahren hat Michel Foucault in L'histoire de la sexualité (Foucault 1976) gezeigt, daß sexuelle Normen und Kategorien ein System von Machtbeziehungen, eine Art und Weise, Macht zu denken und zu organisieren, konstituieren. Selbst wenn wir glauben, mit dem Sex einen essentiellen, innersten und eigensten Teil unserer Identität zu besitzen, sind wir den soziokulturellen Techniken des "Sexualitätsdispositivs" ausgeliefert. Foucaults Thesen haben die Historiographie der Sexualität revolutioniert: Die "alte", von der Freudschen Psychoanalyse beeinflußte Sexualitätsgeschichte bediente sich noch des "Dampfkesselmodells", nach dem ein biologischer "Sexualtrieb" durch kulturelle und gesellschaftliche "Repression" modelliert wird. Die "neue" Sexualitätsgeschichte hingegen rückte die produktive Konstruktion des Sexuellen in den Vordergrund und untersuchte vor allem die Sinngebung der sexuellen Begierde. Das Sexuelle, als Trieb, Begierde, Vorstellung usw., sei sozial und kulturell konstruiert - so lautete das neue Credo der meisten Sexualitätshistoriker und -historikerinnen.

Mit diesem konstruktivistischen "turn" ging der Sexualitätsgeschichte jedoch der klar definierte Gegenstand verloren und mit ihm auch die Anleitung, wie menschliche "Sexualität" (ein Wort, das eigentlich nur mehr in Anführungszeichen verwendet werden sollte) gedacht werden kann (Eder 1994). Sexualitätsgeschichte zu betreiben, bedeutete nun nicht nur, der Gegenstandskonstruktion in der Geschichte nachzuspüren, sondern auch das Sexuelle im Forschungsprozeß immer wieder neu zu definieren. Fest steht jedenfalls, daß die Sexualität auch für die Geschichtsforschung nicht mehr "einfach" faßbar ist. Es gibt bestenfalls Theorien, Thesen und Vorstellungen vom sexuellen Begehren und von sexuellen Kulturen, schlechtestenfalls Mythen, Ideologien und Projektionen davon. Besonders bei der Betrachtung "fremder" Kulturen und Gesellschaften steigt dabei die Gefahr, diese gleichsam als archaischen Widerpart der modernen westlichen Sexualkonstruktion zu sehen."

"Sexuelles Verhalten muß erst erlernt werden. Ansonsten sind eine Vielzahl aggressiver und destruktiver Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Pubertät erkennbar. Außer einer Vorliebe weibliche Gesellschaft aufzusuchen, findet sich jedoch nichts was an ein sexuelles Verhalten erinnert. Das muß erst erlernt werden, und erfolgt in der Regel durch:

" die liebenden Eltern, " in Relation dazu einhergehend mit dem Einsetzen der Autoerotik (im ersten bis vierten Lebensjahr) 2 und " der Aufklärung über das So-soll-es-Sein im Sexuellen.

Wie so gesehen weiterhin vom "a priori" der Triebsublimierung ausgegangen werden kann, die ein kulturelles Leben in jedem Fall verlange, bleibt unklar. 3 Ohne einen biologisch fertig ausgeformten sexuellen Trieb gibt es nichts, was sublimiert, d.h. kulturell umgebildet, werden könnte. Die Triebideologie Freuds einschließlich seiner Sublimierungstheorie ist, in der Rückschau betrachtet, eines der größten Mißverständnisse des 20. Jahrhunderts. Biologie und Kultur stehen sich nicht gegenüber, sie gehen von Anfang an miteinander einher." (von Joachim Sombetzki, kritische Männerforschung)

w)ieaPuchimxmer


Rolf)))

Du scheinst darauf hinaus zu wollen, dass man dich kein bisschen mehr ernst nehmen kann, aber das ist dein Problem, wenn du dich hier selber als "dumpf" darstellen willst. Keine Ahnung aber große Klappe!

sKtk


sgt mal .... schn wer mal gedacht das es auch eine frau nicht bringen kann ??? ??

ich finde es ja auch scheisse wenn männer nicht wissen wie eine frau feucht wird aber mal ehrlich , das muss man schon ein vollidiot sein!

aber auch frauen können es nicht bringen und ich finde das wird einfach nicht beachtet

RBolcf )h))


wieauchimmer

Du scheinst darauf hinaus zu wollen, dass man dich kein bisschen mehr ernst nehmen kann, aber das ist dein Problem, wenn du dich hier selber als "dumpf" darstellen willst. Keine Ahnung aber große Klappe!

Ich bemühe mich redlich, das Nievau der Diskussion nicht unbotmässig zu heben.

Aber du willst doch nicht etwas behaupten, du hättest mich bisher ernst genommen? Das wäre mir aber jetzt wirklich peinlich.

:-D

w"i+ea1uch{immxer


Rolf)))

Ich gehe davon aus, dass hier ernsthafte Dinge besprochen werden und nehme daher erstmal jeden grundsätzlich ernst. Wer sich aber wie ein Kasperl aufführt, wenn es um Dinge geht, die für andere ernst sind, der verhält sich einfach respektlos zu den Problemen anderer. Das zeugt von schlechtem Charakter.

MConik2aG65


Rolf

Anscheinend ist dir die etwas friedlichere Gangart, die im Moment herrscht langweilig, sonst würdest du nicht dauernd sticheln. Ein unangenehmer Charakterzug.

t&rasLhman


@ wieauchimmer

Du scheinst darauf hinaus zu wollen, dass man dich kein bisschen mehr ernst nehmen kann, aber das ist dein Problem, wenn du dich hier selber als "dumpf" darstellen willst. Keine Ahnung aber große Klappe!

Wie auch Calacirya empfehle ich dir für deinen Aufenthalt in Foren das Führen einer imaginären "Ignore-Liste" - entspannt ungemein... ;-D

CKalaciIrya


Oder: Lesen und Lächeln...

Grainne

J)oe<y3x4


also ist der sex für die frau doch fremdbestimmt

falsch gedacht. Wenn du gut wärest, würde sie (fast) immer wollen. Ganz, ganz wenige Ausnahmen.

wenn ich das so richtig verstehe, hat im prinzip die frau keine eigene sexuelle lust. diese muss erst durch den mann erweckt werden. ganz ehrlich gesagt, ist das eine einstellung und ein verhalten, welches ich nicht nachvollziehen kann. ihr frauen (und ich meine die, die das hier postulieren) machen es sich mit so einer einstellung deutlich zu einfach.

wo steht ihr lieben frauen denn mit euerer eigenen verantwortung. ihr wollt doch laut emanzipation auch verantwortung übernehmen. warum gebt ihr diese dann im sexuellen leben ab. klar, wenn der mann selber schlecht im bett ist, kann man auch als frau eine flasche nicht zur rakete machen. das wird euch hier kein mann abstreiten wollen. aber für mich hört sich dass alles so an, die frau liegt da und hofft dass der mann es gut macht, und wenn nicht, ist der mann ein versager. aber, die frau hat einfach nur da gelegen und hat sich bedienen lassen und selber nichts zu einem erotischen vergnügen beigetragen. sehr egoistisch!

m_orge[nluxft


Joey34

wenn ich das so richtig verstehe, hat im prinzip die frau keine eigene sexuelle lust.

Nein, das verstehst du falsch. Gemeint ist, dass Sex mit einem miesen Lover einfach uninteressant, weil unbefriedigend ist. Während ein Mann auch mit der schlechtesten Liebhaberin wenigstens "seinen Druck loswird", gelingt dies einer Frau mit einem schlechten Liebhaber nicht. Sie hat gar nichts davon.

Das mit dem erotischen Eigenbeitrag der Frau trifft insoweit nicht, als selbst die initiativste und aktivste Frau zB keinen Einfluss auf sein Durchhaltevermögen und seine (sonstige) Selbstbeherrschung hat. Und einen Orgasmus binnen kürzester Zeit "herbeizuhirnen", um damit dem Mann entgegenzukommen, ist nun einfach mal nicht möglich. Das ist der Punkt. Da geht es nicht ums "wollen", das ist wieder ein ganz anderes Kapitel.

F ekyan~drixa


also ich habe meistens lust*G* klar manchmal weniger aber das gibts auch bei Männern!!! s gibt beziehungen, darunter meine, wo manchmal sogar ich will und er nicht, wenn er z.B. zu müde ist. Ich denke Frauen sind da auch immer anders!!!

:-D

m.orge&nluft


Feyandria

also ich habe meistens lust*G*

auch mit einem miesen Liebhaber? ??? Wenn ja: worauf und warum?

Jiozey3x4


morgenluft

Jetzt stell ich mal eine andere These auf. Es ist doch absolut bekannt, dass Männer mehrheitlich ein Problem damit haben, denn Geschlechtsakt auf längere Zeit hinaus zu zögern. Jeder Mann kann sich anstrengen so viel er will, irgendwann ist mal ein Punkt erreicht, an dem auch er bei aller Mühe nicht mehr zurückhalten kann. Ich empfinde diese Tatsache auch als keinen Beinbruch. Schlimm wäre diese Tatsache, wenn ab diesem Zeitpunkt der Sex für diesem Moment gestorben wäre. Das wäre nicht nur schlimm, ich würde das als absolut fatal und für ein befriedigendes und langandauerndes Sexualleben bezeichnen.

Jetzt ist genau der Zeitpunkt eingetreten, wo der Mann seinen ersten Höhepunkt bekommen hat. Jetzt setzen für mich zwei "Mechanismen" ein, die dazu beitragen, dass sowohl der Mann wieder leistungsfähig wird (aber nicht zum Ziel seiner eigenen Befriedigung!!!, wenn ja, wäre dieses ein positiver Nebeneffekt!) und die Frau genau das bekommt, wonach sich trachtet.

1) Der Mann sollte sein Verwöhnprogramm fortführen, evtl. so wie es Cala in dem eigenes für sie eröffneten Thread schön beschrieben hat. Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass diese Methode auf für einen Mann, der bereits seinen ersten Höhepunkt hatte und somit erst einmal "geschwächt" ist, eine positive Reaktion hervorruft, da er ja hoffentlich in der Lage ist, Mimik und Gestik seiner Parnterin richtig zu deuten. Mir ergeht es auf jeden Fall immer so, dass wenn meine Frau geil wird, hat das zwangsläufig auch auf mich einen positiven Effekt, auch nach meinem 1. Höhepunkt.

2) Gewiss ist jetzt die Frau an der Reihe, verwöhnt zu werden. Es ist aber so, dass ein Mann nach dem Höhepunkt erst einmal erotisch betrachtet, auf einem niedrigeren Level angekommen ist. Seine Lust ist quasi erst mal auf ein Abstellgleis gelandet. Diese Lust gilt es gleichfalls wieder zum Leben zu erwecken, und zwar auch durch die Mithilfe der Frau! Ich betone nochmals, nicht um für den Mann zwangsläufig wieder einen Höhepunkt zu erzielen, sondern um für die Frau einen Mann zu erhalten, der mit seiner erneut aufgeflammten erotichen Energie mehr Geduld und Zeit aufbringen kann, sich intensiv seiner Frau zu widmen.

Letztlich sind diese beiden Punkte für mich enorm wichtig. Zeigen Sie doch, dass es hier nicht um egoistische Trieberfüllung geht, sondern um ein GEMEINSAMES ERLEBEN von Lust! Nicht das Individuum zählt beim Sex, sondern das Paar, was sich gegenüber eine Verantwortung für den anderen zu tragen hat. Wir brüsten uns immer mit der Aussage, dass Menschen keine Tiere sind. Blödsinn! Genetisch und evolutionär betrachtet haben wir immer noch den Trieb zur Arterhaltung. Punkt. ABER, wir haben auch dass Denk- und Vorstellungsvermögen, was uns zweifelsfrei vom Tierreich abhebt. Und dieses Vermögen sollten wir im Sexuallleben einsetzen, damit für beide Partner ein erfüllendes Ergebnis im gem. Sexuallleben herauskommt.

Mir sind alle Beschreibungen der beteiligten Frauen hier deutlich zu einseitig. Auch wenn es hier nicht um eine Schuldfrage geht, schwingt diese doch deutlich im Forum umher. Es gab seitens der Männer deutlich mehr Bekenntnisse zur eigenen Schwäche und der Bereitschaft, diese auch zu bekämpfen. Währenddessen ich leider diese Bereitschaft seitens der Frauen hier wahrlich nicht unbedingt feststellen kann.

Bestimmt haben Erziehung und gesellschaftliche Normen Schaden angerichtet. Nochmals, aber nicht nur bei euch Frauen, denen eingetrichtert wurde, Sex dient nur zur Befriedigung des Mannes. Sondern den Männern wurde doch quasi auch das gleiche Denkensmuster zuteil. Aber, und das ist für mich hier in dieser Diskussion das absolut nervigste. Frauen berufen sich hier genau auf diese vertrackte Situation, und lehnen sich zurück und fordern nun vom Mann, dass er wenigstens an seiner Situation was ändern könnte, zum Vorteil der Frauen. Nein, Frauen können auch was an Ihrer Situation ändern. Nur, das braucht Geduld. Jahrelang aufgebaute Dogmen lassen sich nicht von einer Generation auf die nächste verändern. Auch bei uns Männern funktioniert das nicht.

Nochmals! Männer und Frauen können nur gemeinsam diese alten Denkstrukturen aufbrechen. Dazu benötigt man die Bereitschaft und die Intelligenz von beiden Seiten. Wenn man aber so argumentiert von weiblicher Seite, dass das ja sowieso alles nur ein Problem der Männer ist, könnt ihr Frauen nicht unbedingt 100%ige Zustimmung erwarten. Denn damit drängt ihr die Männer erst einmal in eine Verteidungshaltung hinein. Und wenn hier schon die Psychologie herangezogen wird von einigen Frauen, sollten sie dieses nicht nur zu Ihrem eigenen Vorteil machen, sondern auch dieses auf Ihren Gechlechtspartner übertragen.

Maonikxa65


Joey

Die Tatsache, dass du davon ausgehst, dass ein Mann nach seinem Höhepunkt überhaupt weitermacht, um die Frau zu befriedigen, ist nach meiner Erfahrung alles andere als selbstverständlich. Und es ist sicher richtig, dass sich daran etwas ändert, ist auch Sache der Frau. Sie muss regelrecht diesen "Anspruch" rüberbringen, ich frage mich nur, warum? Ist er nicht von vornherein selbstverständlich, da man in der Regel eher selten gleichzeitig kommt, dass immer einer von beiden nach seinem Orgasmus noch an den anderen denkt?

Jeder Mann kann sich anstrengen so viel er will, irgendwann ist mal ein Punkt erreicht, an dem auch er bei aller Mühe nicht mehr zurückhalten kann.

Mein Freund kanns, es war auch ein für mich deutlich spürbarer Prozess, dass er es allmählich immer besser konnte. Er behauptet, das wäre reine Willenssache. Wie gesagt, er behauptet es.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH