» »

@Männer: Wer nicht hören will, muss fühlen

wkieaNuchimfmexr


Joey34

ich habe diese punkte nur rein hypothetisch angebracht

Ich hab auch hypothetisch drauf geantwortet, denn aus dir sprach ja die Befürchtung, sie könne auch irgendwann mal "erwachen".

diese geduld aufbringen, gemeinsam an der situation was zu ändern.

Ja, finde ich auch, aber im Falle von Cala hat sie bei ihrem Mann gegen eine Mauer angeredet. Der hat sie völlig ignoriert.

JWoe|y34


@wieauchimmer

Ich hab auch hypothetisch drauf geantwortet, denn aus dir sprach ja die Befürchtung, sie könne auch irgendwann mal "erwachen".

Ich hoffe mal, dass Sie erwacht, und wir beide noch mehr Spass miteinander haben werden. Mir ist aber durchaus bewusst, dass dann auch die Erwartungshaltung an meine Person wächst!

In Bezug zu cala...ja leider gibt es auch solche Männer.

COarlx S.


rio-rio

Zum tausendsten Male... Das was du als "Lerndefizit" oder als "Erfahrungsdefizit" bezeichnest, stellt sich für mich als ein Unterschied der Bedürfnisse verschiedener Individuen dar. Hat also nichts mit "Defizit" zu tun. Sondern damit, das man das tut was man mag und das nicht tut was man nicht mag.

Wer würde von einer Frau anderes verlangen.

trashman:

Wenn dir etwas Harsches einfällt nur zu.

Ich habe zumindest das Gefühl, das ich mich befreit habe. Befreit von einem Druck etwas sein zu müssen was ich garnicht sein möchte. Auch wenn das heißt, das der Preis dafür ist, ohne Beziehung zu leben.

C9arl xS.


wieauchimmer

Nein, aber dann ist die einzige Konsequenz, sich zu trennen.

Wenn der Sex das wichtigste ist ja. Ob er wirklich so wichtig sein muss, daran zweifle ich noch.

tjrQasfh~man


@ Carl S.

Wenn dir etwas Harsches einfällt nur zu.

Nicht nötig. Ich habe meine Einstellung, du hast die deinige. Und diese vor allem nicht mit fadenscheinigen Argumenten und cholerischem Duktus vorgetragen. So ein Arsch bin ich denn doch nicht, dass ich so viel Ehrlichkeit nicht zu schätzen wüsste... ;-)

Im Übrigen liegen unsere Mentalitäten in dieser Hinsicht so weit auseinander, dass auch Debatten über mehrere Seiten auf keinen gemeinsamen Nenner kommen würden. Die dafür nötige Energie kann man in sinnvollere Diskussionen oder Freizeitbeschäftigungen stecken.

mQorg\enlxuft


trashman

Warum nur überrascht mich das nicht, dich damit auf den Plan zu rufen? :-D

Und welche Konsequenzen gezogen?

generell: Sexbeziehung(en) und (Lebens)partnerschaft getrennt.

im Bereich der Sexbeziehung: ich kenne hier nur Obsession oder Langeweile. Mit beidem kann ich nicht leben. Derzeit spiele ich mit dem Gedanken, mir den passenden Lover zu basteln ;-)

Im Übrigen: Welche gegensätzlichen Aspekte hast du konkret im Auge, wenn du sagst, die seien nicht unter einen Hut zu bringen? Was genau wird sie innerhalb einer Beziehung nicht finden, dass ihr in sexueller Hinsicht so wichtig ist?

Kennst du doch alles schon, oder? Männliche Dominanz schliesst weibliche Selbstverwirklichung generell aus, und umgekehrt. Selbst für den Lebens(teil)bereich der Sexualität halte ich ein Gedeihen neben-/miteinander nur unter zusätzlichen besonderen Bedingungen für möglich.

So ist es. Im Übrigen zeichnet sich weibliche Intelligenz u. a. dadurch aus, dass eine Frau erkennt, wie wichtig diese Selbstbestätigung für einen solchen Mann ist und diesen Begriff nicht reflexartig negativ besetzt.

Das zu erkennen war mir nie ein Problem. Damit respektvoll umzugehen, ohne sich selbst zu verleugnen, uff, da wird es dann schon schwieriger...

wDieaGuchixmmer


rio-rio

wenn man sich mal anschaut, daß gerade Männer der in Frage kommenden Generation mit dem Bewußtsein aufgewachsen sind, daß IHRE Wünsche "billig", "primitiv" und "egoistisch" sind,

mit dem Bewußtsein, daß KEINE Frau wirklich Spaß am Sex hätte und daß ihnen diese Bewußtsein sogar im späteren Leben von ihren Frauen und Freundinnen bestätigt worden ist,...

Da habe ich auch vollstes Verständnis für. Der Punkt ist nämlich: Auch Männer sind Opfer dieser gesellschaftlichen Dinge und ihrer von ihnen erwarteten männlichen Rolle. Der einizge Unterschied ist, dass innerhalb dieses Rollenspiels die Frau diejenige Rolle spielt, die keinen Sex braucht, sondern nur Liebe und damit ihre eigene Sexualität geopfert wird. Die Erziehung zur Keuschheit und Sittlichkeit bezog sich früher vor allem auf Frauen. Männer (außer Priester) durften immer zu ihrer Sexualität stehen. Die von Frauen wurde regelrecht verleugnet und das spiegelt sich immer noch in den Medien wieder.

Die meisten sexuellen Dinge sind für die sexuell aktiven Männer, während Frauen in der Rolle sind, diesen Männern sexuell "dienlich" zu sein, das heißt auch, dass sich alles nach den Bedürfnissen von Männern richtet und diese Bedürfnisse, wie ein "echter Mann" sein sollte, werden wiederum geprägt von falschen Vorstellungen (z.B. aus Pornos). Beide sind Opfer, aber Frauen spielen in diesem Rollenspiel auch noch den passiven, sich für die sexuellen Bedürfnisse des Mannes aufopfernden, selber keine Bedürfnisse habenden Part. Schau dich einfach um: Zeitschriften, 0190-Werbung...fast alles ist auf die Bedürfnisse wie sie ein Mann hat (oder eher nach allgemeinen Vorstellungen haben sollte) ausgerichtet. Erst so langsam etablieren sich Sexshops für Frauen. Frauen scheinen in der Öffentlichkeit sexuelle Neutren zu sein und das prägt eine Frau, die sich dann auch selber als sexuelles Neutrum sieht.

Wenn die Frauen irgendwann aufwachen und etwas an sich selber ändern, wieso bleiben die Männer dann im Tiefschlaf? Man hat manchmal echt das Gefühl bei vielen Männern, dass sich ab 30 in ihrem Leben bis zur Rente nicht mehr großartig etwas ändert, oder sie bekommen die Mitlifecrisis und was tun sie da? Anstatt ihre Ehe wieder aufzufrischen, meinen sie ihre Bestätigung und ihr Glück gerade bei einer jungen, naiven, unerfahrenen Frau zu finden.

wQieauechimmexr


rio-rio

Man kann es nur noch anderen "beibringen".

Das kommt mir wesentlich "weniger" vor.

Etwas gemeinsam zu lernen verbindet ungemein.

Und der Preis dafür ist, daß man es nie wieder so kriegt, wenn man diesen Partner aufgibt.

Das befürchte ich ebenfalls, aber ICH habe diesen Partner nicht aufgegeben, sondern er mich. Dadurch habe ich zumindest einen Vorteil: Ich kann darüber frustriert sein, wenn ich es nie wieder so antreffe (Ich könnte vielleicht Glück haben und einen finden, der auf dem selben Stand ist, wie ich, aber da kann man sich irren, hab jetzt einen Lover der früher mit seiner jetzigen Exfrau künstlerische SM-Pornobücher rausgebracht hat. Er ist aber trotzdem total schüchtern. Außerdem fehlt mir, dass ich ihn nicht richtig liebe). Wenn mein Ex in Zukunft nicht ebenso eine Frau findet wie mich, dann muss er sich aber in den Hintern beißen, dass er wegen dem Sammeln von vielleicht gar nicht so tollen Erfahrungen mich aufgegeben hat.

(und wir hatten sogar noch tolle Ideen, was wir noch alles ausprobieren könnten. Wir waren regelrecht im Lernfieber und ein Ende war nicht abzusehen)

J;oe y34


dank wieauchimmer

und ihrer argumentation, kann ich die weibliche sicht der dinge verstehen.

ich hoffe nur, dass umgekehrt die frauen auch die männliche sicht der dinge, bzw. die umstände, warum vielfach manche dinge so sind wie sind, verstehen können. ich nehme jetzt aber mal die männer aus der masse heraus, die es nicht einsehen, auch sich ändern zu wollen.

natürlich, wieauchimmer, müssen auch männer sich kritisch hinterfragen. alles was hier besprochen wurde, hat für mich nicht nur bezugspunkte in sexueller hinsicht, sondern bilden grösstenteils auch die grundpfeiler einer vernünftigen beziehung. denn diese unterliegt ja auch ständig permanenten wandlungen.

w_ieatuchim!mer


morgenluft

generell: Sexbeziehung (en) und (Lebens) partnerschaft getrennt.

Ihr macht mir Sorgen! Bei meiner letzten Beziehung klappte beides zusammen. Meint ihr, das war so ein extremer Sonderfall, dass ich mich vom Gedanken verabschieden kann, sowas jemals wieder zu finden? Ich wollte eigentlich mal langsam über die Trennung hinwegkommen, aber bei diesen Aussichten fällt mir das schwer!

Cfarl ,S.


trashman

Im Übrigen liegen unsere Mentalitäten in dieser Hinsicht so weit auseinander, dass auch Debatten über mehrere Seiten auf keinen gemeinsamen Nenner kommen würden.

Der gemeinsame Nenner ist zudem nicht notwendig. Es ging mir darum, meinen Standpunkt zu klären. Jeder hat seinen eigenen, eine Bewertung in gut und schlecht ist nicht angebracht.

wVieauc]himxmer


Joey34

dass umgekehrt die frauen auch die männliche sicht der dinge, bzw. die umstände, warum vielfach manche dinge so sind wie sind, verstehen können.

Verstehen auf jeden Fall, aber Akzeptieren ist noch etwas anderes. Die erste Voraussetzung zum Akzeptieren ist nämlich, dass auch der Mann erkennt, dass er in einer Rolle steckt. Wenn man hier aber immer wieder so dumme Theorien hört wie "Ein Mann hat die evolutiönäre Aufgabe, seinen Samen zu verstreuen", dann wird sogar noch versucht, diese männliche Rolle als etwas "Natürliches" zu rechtfertigen. Klar ist dann die Konsequenz, dass so ein Mann nicht im Traum daran denkt, an sich selber etwas zu verändern.

Männer mit der völlig gesellschaftsunkritischen Einstellung, dass alles so wie es ist, ganz biologisch natürlich begründet ist, gibt es aber leider sehr viele, denn damit haben sie eine prima Ausrede, sich nicht anstrengen zu müssen (Schau dir z.B. mal an, was das Gros der Männer über Prostitution denkt, der Prototyp dessen, dass eine Frau ohne nach ihrer eigenen Lust gefragt zu werden, einem Mann gegen Geld sexuell dienlich ist, als Entladestation. Sehr viele Männer finden das völlig "natürlich" und behaupten, es läge in der Natur der Geschlechter, dass eine Frau immer eine Hure ist und ein Mann immer ein Freier. Sie glauben kein bisschen, dass es sich hier um einen kulturellen Einfluß handelt, nämlich den des Patriarchats).

Da ist dann Hopfen und Malz verlohren. Da kann man Verständnis für haben, aber akzeptieren würde ich das nicht.

mBorge%nlu%fxt


Joey34, Monika65, rio rio

Ja, nun frag ich mal morgenluft "WIE SOLL ICH DENN DANN FICKEN LERNEN ?"

Indem du mit jemandem fickst, der/die es kann.

Das kommt mir doch bekannt vor. Sex und Beziehung passen irgendwie nicht zusammen...

;-D

Interessant finde ich, daß hier mogenluft sagt:

Hemmungen sind nichts Absolutes, sie stehen in Bezug zum Partner.

Was ja nichts anderes heißt, als daß Calacirya, in gewissem Rahmen, mit dafür verantwortlich ist, daß ihre Typen es alle "nicht bringen".

Nein, stimmt so nicht. Mitverantwortung in dem Sinne, dass sich einer in sich zurückzieht wenn er erkennen muss, dass er doch nicht der so ausnehmend tolle Liebhaber ist, das ja.

Das ist aber genau das, was Calacirya und eigentlich auch morgenluft ständig weit von sich gewiesen haben.

Das ist aber auf was anderes zu beziehen. Nämlich dass wir keinen Einfluss darauf haben, mit welchen "Qualitäten" ein Mann mal daherkommt, und wie er diese selbst einschätzt. Und da: :-o

Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum hier völlig ausgeschlossen wird, daß ZWEI unerfahrene Menschen MITEINANDER lernen können.

Gute Frage. Das liegt nämlich - Lernbereitschaft mal vorausgesetzt - wirklich nicht am Mann, sondern an der Frau. Meistens - sage ich mal - hat eine unerfahrene Frau keinen entsprechenden Zugang zu ihren sexuellen Empfindungen. Sie kann einem unerfahrenen Mann nichts über sich beibringen, weil sie es selbst nicht weiss. Sie ist darauf angewiesen, dass der Mann "das Richtige" macht, um ihre sexuelle Lust erst selbst erfahren zu können. Ein unerfahrener Mann weiss aber nicht, was das Richtige ist. Es bleibt alles dem Zufall überlassen. Meine eigene Anfangserfahrung war derart, dass mein Partner - auch unerfahren - sich zwar unheimlich experimentierfreudig und erfahrungsbegierig auf mich eingelassen hat. Ich habe das zwar alles geteilt, und zwar mit Freude, nicht etwa lustlos oder gleichgültig, meine Bedürfnisse konnte ich ihm aber nicht mitteilen, weil ich selbst keine Ahnung hatte. Mich brachte das in Puncto sexuelle Selbsterfahrung überhaupt nicht weiter. Erst ein anderer Mann, der 15 Jahre älter war als ich, bei dem hatte ich praktisch auf Anhieb den ersten Orgasmus. Ganz einfach deshalb, weil er wusste, wie es geht. Die richtigen Knöpfe gedrückt, sozusagen. Aus eigener Erfahrung kann ich Unerfahrenen - wie trashman schon - nur den Tipp geben, sich an Erfahrene zu halten, sonst gleicht das Ganze nicht selten einem Lotteriespiel.

rSio-r-io


Ehrlich gesagt... :-)

Beide sind Opfer, aber Frauen spielen in diesem Rollenspiel auch noch den passiven, sich für die sexuellen Bedürfnisse des Mannes aufopfernden, selber keine Bedürfnisse habenden Part.

Wenn beide unberfriedigt sind spielt das doch eigentlich auch keine Rolle.

Der Sex wird doch beiden vermiest. :-(

Dieser aktiv-passiv ROLLE werden sie doch beide nicht gerecht.

Ich denke DAS ist es was die angeblich so "getroffenen Herren" hier viel mehr trifft:

Sie mussten genauso auf ihre Träume verzichten, mussten "sich anstrengen" um auch nur ein bißchen davon zu erleben, hatten NIE den leidenschaftlichen Sex, den sie sich ja schließlich genauso gewünscht haben, mussten für sich selbst (ohne Hilfe) dieses ganze Rollenklischee (in das sie doch genausowenig "passen") irgendwie hinbiegen und haben vielleicht ihr Bestes getan um auch ihren Partnerinnen das zu ermöglichen, weil zu Leidenschaft nun mal zwei gehören und jetzt...

Sagt irgendjemand, SIE hätten ja immer ihren Spaß.

:-(

Wirklich.

Ich glaube nicht, daß es Männern in Punkto Sex irgendwie "besser" geht, oder daß sie irgendetwas einfacher hätten.

Und zwar aus einem wichtigen Grund:

Zu leidenschaftlichem Sex gehören ZWEI.

Und genau ein Mann, der das weiß, sie bemüht hat, auf den Partner eingegangen ist und trotzdem/deshalb nie befriedigenden Sex hatte, der wird sich vermutlich übel auf den Schlips getreten fühlen, wenn die Lösung rumgeht: Die Meisten Männer bringen es einfach nicht.

Und ich denke, die die sich in ihrer "Ehre verletzt fühlen" würden sowas viel mehr geflissentlich ignorieren.

Damit will ich sagen, DIE "Herren" die hier "aufschreien" sind vielleicht eben NICHT die "Looser" sondern "die Guten".

Und die sind nicht weniger frustriert als die "Damen".

maorgen'lufxt


wieauchimmer

Ihr macht mir Sorgen! Bei meiner letzten Beziehung klappte beides zusammen.

Offensichtlich doch nicht so ganz, das hast du dir anscheinend noch nicht so klar gemacht.

Meint ihr, das war so ein extremer Sonderfall, dass ich mich vom Gedanken verabschieden kann, sowas jemals wieder zu finden?

Eine Beziehung, die früher oder später entweder an dem einen oder an dem anderen scheitert, kannst du jederzeit finden. Aber das willst du doch nicht, oder?

Ich wollte eigentlich mal langsam über die Trennung hinwegkommen, aber bei diesen Aussichten fällt mir das schwer!

Ich glaube du wirst so lange zu beissen haben, so lange du nicht deine eigenen Anteile am Scheitern der Beziehung herausziehst. NUR daran kannst du wachsen und deine Zukunft gestalten. Dem verweigerst du dich aber völlig. Du übersiehst ausserdem, dass diese "Aussichten" nicht trostlos sind, sondern die bewusste Konsequenz von eigener Erkenntnis und Einsicht. Als zukunftsweisend, nicht vergangenheitsbezogen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH