Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

C&oppser


Meine Meinung ist, man muss diese ganzen Beziehungssachen einfach vergessen und abhaken.

Das ist ne Möglichkeit, Rückschläge zu vermeiden.

Muß ja aber nicht endgültig sein.

EXrzkanz"ler Ridxcully


Stereo_Typ hat eine soziale Phobie! Wieviele JMs haben eine soziale Phobie? Sicherlich eher die Wenigsten. Er hat keinen hoch bekommen, weil der Stress in der Situation zu viel war und nicht weil er ihr nicht zeigen wollte, dass er sie will. Das sind zwei unterschiedliche Dinge.

LMewi-an


herr koch:

wie ändert man sich?

Indem man Dinge tut, die man noch nie getan hat . Und nicht sofort die Flinte ins Korn wirft, wenn sie auf Anhieb keine Wunder wirken.

ja ich frage mich, ob ich mich ändern muss... ich glaub nämlich nicht...

Nein, musst du nicht. Aber du kannst nicht erwarten, dass sich deine Situation aendert, wenn du dich nicht aenderst. Also sich beschweren, dass man noch JM ist und gleichzeitig sagen, "ich will mich nicht aendern" - das geht nicht zusammen.

Kwak:

Mag ja sein, dass du beim Treffen bereits verbandelter Frauen besonderes Pech hast. Ich kann mich aber erinnern, dass du reihenweise Vorschlaege, wo man Singlefrauen kennenlernt, in den Wind geschossen hast. "Kann ich nicht - will ich nicht." Wie bei Herrn Koch gilt: Entweder man aendert was, oder man muss die Situation halt nehmen, wie sie ist.

jaboroso, Morrissey und andere:

Lieb sein allein ist nicht der Fehler. (Wurde auch schon oft genug diskutiert.)

A~lodhaf.erxa


Gott, ihr seid einfach zu schnell...

...für so alte Damen... ;-D

herr Koch: Für mich sind Veränderungen nie um der Veränderung selbst willen wichtig. Ich versuche einfach nur, aufmerksam zu mir zu sein. Sprich, ich frage mich, wo stört mich etwas an mir? In meinem Leben? Womit fühle ich mich absoult nicht wohl? So in etwa wie: Äh... mag ich das da jetzt wirklich essen? Schmeckt das überhaupt? Oder würgts nur der Hunger rein?

Und gleichzeitig schaue ich, ob es überhaupt etwas Wichtiges ist, was mich stört. Könnte es mein Gleichgewicht, meine Balance ernsthaft verschieben oder ist es eben nur momentan unangenehm, aber nichts von Bedeutung. Schließlich muss ich mich nicht an Nebenschauplätzen aufreiben und mich damit vielleich gar von den ganz ernsthaften Sachen ablenken...

Dann denke ich drüber nach, analysiere ein bisschen; lass es wieder ruhn. Ich geh nicht mit dem Presslufthammer dran. Da könnte auch zu viel Gutes bei kaputtgehen. Der Meißel tut es auch. Langsam, kleine Schritte und eher nach Gefühl als nach dem Denken. Ohne Druck. Aus dem Augenwinkel heraus.

Interessanterweise hat sich nach der Methode bei mir noch nie etwas verschlechtert. Ganz im Gegenteil. Hmm... also muss sie wohl für mich richtig sein. ;-)

C'oppner


Er wirkt lediglich asexuell auf Frauen, weil er es einfach nicht schafft, ihnen sein Interesse zu signalisieren.

Genau. Weil er es sich selbst vielleicht gar nicht erlaubt, Interesse zu signalisieren?

h%err xkoch


gut, dann tu ich das ja bereits. früher hab ich nichts gemacht und ihr dann nach mehr oder weniger langer zeit einen brief oder so geschickt und ihr die liebe "gestanden".

jetzt versuch ich, viel zeit mit ihr zu verbringen.

was fehlt, ist lediglich noch die weichenstellung, die "uns" in die "richtige" bahn lenkt.

jxablorosxa


herr koch

da gibt es pro Mensch wahrscheinlich mindestens einen Weg... Ich persönlich halte Körperlichkeit für nicht unwichtig, man muß spüren, daß man da ist, also Sport. Naja, und dann annehmen, was man im Leben gemacht und gefühlt hat, ob es nun verkehrt war oder nicht. Einfach vor sich dazu stehen, ohne sich zu verurteilen, ohne sich abzustempeln. Auf den Bauch achten, bereit sein, Nein zu sagen. Nicht zu allem Ja sagen, weils ja sonst womöglich nichts mehr geben könnte. Verzichten lernen. Nicht auf alles, aber es können. Sich etwas suchen, was einem nur selber gehört, und bewußt damit umgehen... das wären so ein paar Ideen...

C&opaper


@ Jaborosa

:)^

Aoldh.af!exra


@Zottelbaer & Windmann:

:)^ Euren Beiträgen kann ich echt nie was hinzufügen. Die entsprechen immer so auf den Punkt meiner Meinung, dass es schon unheimlich ist. ;-D Wollte ich nur mal anmerken...

hmerrj kocxh


eine grosse suche also ..

C@oppxer


eine grosse suche also ..

Ich würde fast sagen, es ist weniger suchen, sondern mehr anerkennen. Ansonsten ist das, was jaborosa schreibt, exakt das, was ich grade versuche.

ATld!hafexra


herr koch

Was Jaborosa geschrieben hat, gehört auch ganz bestimmt dazu. Davon abgesehen ist es bei mir eher ein Hineinhören als eine Suche. Auch wenn es mir gut geht und nicht etwa erst, wenn eine tiefschwarze Depriwolke ihr trübes Licht auf mein Haupt wirft. Ich hör halt gerade auch ein richtig guten Wohlfühltagen in mich rein, ob da irgendwo leise was an einer Tür kratzt, was raus oder rein mag...

hBerr <kocxh


dieses ganze mit-sich-selbst-befassen ist mir völlig fremd ...

jrab4or7osa


...eine große Suche

die auch sehr schnell vorbei sein kann, wenn man merkt, daß man sich gar nicht finden will, weil man sich schon längst hat. Oder anders: bei einer Suche vergleicht man das, was man findet, mit dem, was man sucht. Da man aber selbst das ist, was man "sucht", geht das nicht unbedingt. Beobachteter und Beobachter sind ein und dieselbe Person... Wobei man, denke ich, schon herausfinden kann, was man will und nicht alles hinnehmen muß. Ich denke auch, daß ein Mensch so komplex ist, daß er gedanklich nicht zu erfassen ist. Vielleicht ist das das, was man akzeptieren sollte. Man sollte vielleicht nie soweit kommen, daß man sich komplett kennt. Vielleicht geht es also nicht ums "Sein", aber ohne zu sich zu stehen wird man nie irgendwas wollen können oder nicht wollen können. Wer NUR "ist", wird starr.

AfldhaVferxa


dieses ganze mit-sich-selbst-befassen ist mir völlig fremd ..

Aber herr koch, das stimmt doch gar nicht. Du befasst dich doch ständig mit dir selbst. Du weißt doch z.B., was du gerne ist, was du gern anziehst, ob du lieber in den Bergen oder am Meer Urlaub machst; dass du nicht gerne tanzt, aber den Zoo gut findest... :-D

Und ich bin mir sicher, ein paar tiefergehende Dinge über dich weißt du ganz bestimmt auch.

Intensive Selbsterkenntnis ist schon wichtig. Sich zu hinterfragen, sich selbst kennen zu lernen. Aber bitte, dies sollte man auch nicht übertreiben. Und alles komplett nur noch in Frage stellen. Immer. >:( Danke, nein.

Jaborosa hat das gut gesagt. Man kann sich gar nicht komplett selbst sehen und zu 100% ergründen. Warum sollte man das auch. Ich seh das eher so, dass man schlicht ein offenes Herz und ein waches Auge für sich haben sollte. Dabei aber auch behutsam sein. Können wir nicht genau das bei anderen? Und tun wir es da nicht, weil wir denken, es ist gut für sie, auf diese Art und Weise da zu sein? Warum tun wir dieses "Gute" dann nicht auch uns?

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