Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

A(usseAnste1hender


Da ist man mal drei Tage nicht hier und schon verliert man völlig den Anschluss...

herr koch

Sei doch nicht so streng zu dir.

Wenn ich mich richtig erinnere, war das euer erstes "richtiges" Date? ??? Mit "richtig" meine ich, dass ihr erstens das Treffen im Voraus vereinbart habt (also nicht bloss zufällig am gleichen Ort gewesen seid und auch nicht "nur" noch ein Feierabendbier zusammen getrunken habt) und zweitens, dass ihr alleine unterwegs gewesen seid. Oder hattet ihr das auch schon?

Da ihr beide Spass hattet, sehe ich nicht, wo das Problem ist. Natürlich hattest du dir viel vorgenommen, aber manchmal kann gerade das dazu beitragen, dass man blockiert ist. Denn dadurch werden unter Umständen auch die Erwartungen (an sich selbst, an den Anderen, die ganze Situation) zu gross. Danach ist man enttäuscht, wenn nicht alles tatsächlich so geschehen ist, wie man es sich vorgestellt hatte.

Damit meine ich, dass man es vielleicht einfach einmal auf sich zukommen lassen sollte. Schauen wie sich die Situation entwickelt und dann aus der Situation heraus handeln. Dann hat man auch viel weniger Zeit sich Gedanken darüber zu machen, wie sie wohl auf eine bestimmte Handlung (z.B. den Arm um sie legen) reagieren wird.

Monika65

Liebesgeständnisse gehören außerhalb der Pubertät in eine bereits existierende Beziehung oder zumindest erst in die Zeit des beidseitigem Verliebtseins, nicht ins Vorfeld davon.

Das ist zwar schon ein paar Seiten her, aber ich möchte es einfach noch einmal hervorholen, weil ich das auch so sehe. :-)

Wenn man seine Liebe (oder sein Verliebtsein) nicht schon anderweitig gezeigt hat, wie soll der/die Angesprochene dann wissen, ob es sich bei dem Liebesgeständnis nicht bloss um leere Worte handelt?

A0u2ssenistehYender


PS.

11,6% Geek ;-)

h]erGr koxch


mja, das stimmt sicher ... hab ja extra eine blume an die jacke geheftet am bahnhof (als erkennungszeichen) ;-)

gestern war ich ziemlich mies drauf. weil ich wieder heimkam und einfach "nichts" vorzuweisen hatte. jedenfalls nichts, das ich nicht schon oft hatte. heut morgen war ich schon wieder etwas gefangener.

morgen werd ich wohl wieder aufm damm sein.

ich hab mir einfach zuviel erhofft. aber dass ich eben grad gar nichts versucht hab, was ich mir vorgenommen hab ... das wurmt schon. aber vielleicht war das gestern nacht nötig, um etwas druck abzulassen. damit ich entspannter an die sache ran kann. ich wollte einfach mal etwas weiterkommen. und das "date" wär ja ideal gewesen dazu.

LEewiaxn


herr koch

Frag dich mal Folgendes:

Wenn du diesen Faden nicht haettest, nicht die ganzen Ratschlaege bekommen und nicht 50 Leute, die gespannt auf Neuigkeiten lauern... haettest du das Ganze dann als Versagen empfunden? Haettest du dir fest was vorgenommen, was du hinterher nicht gebacken bekommst?

Oder wuerdest du dich jetzt einfach ueber den schoenen Tag freuen, den ihr zusammen hattet?

Auch schon andere haben das geschrieben: Du hast irgendwie eine "Uebung" daraus gemacht, die du bestehen musst (und leider nicht bestanden hast) - und dabei ist deine Begeisterung fuer sie (einfach die moegliche Begeisterung ueber den schoenen Tag) unter die Raeder gekommen. Ich will dir das nicht vorwerfen - ich kenne das selber sehr gut. (Auch, in meinen Vorsaetzen plattgemacht zu werden durch zufaellig auftauchende Bekannte - Scheisssituation. :-()

Du hast dich selbst unter Druck gesetzt - aber hast du dich nicht auch unter Druck setzen lassen?

Ich habe in juengeren Jahren, als ich noch Mitglied in diesem komischen Club war, der diesen Faden definiert, mehrere Versuche gemacht, Frauen meines Herzens zu gewinnen. Weil ich's irgendwie mit mir selber nicht ausgehalten habe, habe ich meistens diverse Freundinnen und Freunde eingeweiht und Tipps bekommen und musste dann entsprechend "Bericht erstatten" (das Internet gab's damals ja noch nicht ;-D).

Ich habe immer mehr das Gefuehl bekommen, die Geschichten sind dann mindestens so sehr die dieser Freundinnen und Freunde - nicht mehr so sehr meine und gar nicht mehr die der "Angebeteten" - die von ihrem "Glueck" ja noch gar nichts ("Offizielles") wusste.

Was wuerde sie eigentlich denken, wenn sie das hier lesen koennte?

Ich bin besser gefahren, als die Geschichten von "ihr und mir" wirklich Geschichten zwischen "ihr und mir" wurden - und das "Publikum" darin nichts mehr zu suchen hatte.

Das muss fuer dich nicht richtig sein (und wuerdest du das entscheiden, der Unwille der Fadengemeinde waere mir sicher, aber damit kann ich leben ;-D) - fuer mich war's so.

(Naja, zugegeben, 1-2 Eingeweihte hab ich immer gehabt, mit denen ich mich im Notfall austauschen konnte. Aber ich habe nur Hilfe und Trost geholt, wenn ich meinte, ich brauche sie - was die lieben langen Wochen zwischen "ihr und mir" passiert ist - oder auch nicht -, war nur unser Ding.)

h(err% jkoch


stimmt sicher ... für mich allein hätt ichs wohl nicht in diesem mass als misserfolg gewertet.

nur das problem ist, ich kann sie problemlos ein jahr lang still und heimlich anhimmeln, ohne dass was passiert ... und das kann nicht ziel der übung (sorry, wieder das blöde wort, aber in unserem sprachgebrauch darf man das in diesem zusammenhang verwenden, ohne dass es einen abwertenden charakter hätte ;-)) sein. darum ist etwas druck nicht das falscheste.

ich freu mich ja auch über unseren ausflug gestern. ich weiss jetzt immerhin auch, was ihre lieblingstiere sind. und sie, welche meine. ein bisschen nähe hats also gebracht. ich werd mich noch mehr darüber freuen. aber dazu muss ich erst wieder etwas zur ruhe kommen.

T1or toHla


Ach Herr Koch :°_ Ich kann nur zu gut verstehen, was du da gerade durch machst. Ich glaub, ich hab es hier schon mal geschrieben gehabt, aber egal: vor ein paar Jahren gab es da eine Frau, die als Aushilfe in der Unibibliothek gearbeitet hatte. Zunächst hatte ich sie nur zufällig gesehen, aber um mich war es geschehen. Irgendwann hatte ich dann raus, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten sie da war, und ich hab meine Bibliotheksbesuche entsprechend getimed. Jedesmal mit dem Vorsatz, sie heute anzusprechen, mehr als ihr nur einen Zettel rüberzuschieben mit den Worten "Hallo. Diese Bücher stehen für mich zur Abholung bereit." Was soll ich dir sagen? Es ging einfach nicht. Ich habe ganz einfach nichts raus gebracht. Trotz diverser Vorlagen, die ich als Aufhänger nutzen konnte (Hey, warum läufst du denn hier barfuß in der Bib herum? Schönes Fusskettchen hast du da. ...) Ich hab mir Vorwürfe gemacht, wollte meinen Kopf am liebsten gegen die nächste Wand hämmern, ... Na ja, irgendwann lernte ich jemanden anders kennen und merkte, wie ich diese neue Person immer interessanter fand. Und siehe da, auf einmal, als ich keine Hoffnung, kein übertriebenes und hineingesteigertes Interesse an der Bib-Aushilfe mehr hatte, habe ich es tatsächlich geschafft und bin mit ihr ins Gespräch gekommen ...

hVerhr k#och


gut, das problem des ansprechens hab ich nicht, da hab ich glück.

TUor?tolxa


Nein, das war ja meine Situation. ;-) Aber was ich damit sagen wollte: ich hatte mich da selbst unnötig unter Druck gesetzt, hatte mir ausgemalt, was ich sagen würde, und es wochenlang zweimal die Woche vergeigt. Nur: es ging einfach nicht, all die ganzen Wochen, bis ich die Hoffnung verlor und somit der Druck von mir gewichen ist.

hQerr xkoch


hoff, dass es jetzt ähnlich ist ... naja. ich werd nun nichts mehr planen und mir nichts mehr vornehmen. etwas in den tag hineinleben und so keinen unnötigen druck aufbauen. wenns passt, passts, sonst schade.

cvarasmbol+s


Mensch rufs sie doch wenigstens mal kurz an, das dir der Tag mit ihr so gut gefallen hat und nach Wiederholung schreit ;-)

L{ol_aNXx5


hoff, dass es jetzt ähnlich ist... naja. ich werd nun nichts mehr planen und mir nichts mehr vornehmen. etwas in den tag hineinleben und so keinen unnötigen druck aufbauen. wenns passt, passts, sonst schade.

Wenn du jetzt wieder wartest, garantiere ich, dass der Druck wieder kommt!

Ich würde wie carambols sagen: Einfach weitermachen! Organisier euer nächstes Treffen. Je schneller das klappt, desto weniger Zeit hast du zum Nachdenken und Vorsätze fassen...

LG,

Lola.

h@e/rr kxoch


morgen gehen wir sushi essen. das weiss sie zwar noch nicht, aber sie wird sich freuen.

C$ophp\er


herr koch

Das ist wohl wirklich das beste... sich nicht unter Druck setzen. Ich habs auch gemerkt... je mehr ich gesucht hatte, je mehr Zwang dabei war, desto weniger war ich in der Lage, tatsächlich etwas zu erreichen. Locker und spielerisch geht alles wie von allein.

War wieder das alte Lied, oder? Warum etwas riskieren, wenn es doch augenblicklich schon gut ist? Man könnte etwas verlieren...

Nein... eigentlich kann man nur gewinnen.

Ich glaube, das Problem ist auch, daß wir meinen, nicht zu wissen, was genau zu tun ist. Daß wir meinen, Tips zu benötigen. Daß wir quasi einen Startschuß benötigen und Einverständnis der Angebeteten in irgendeiner Form.

Dabei ist doch Ver/Liebe/n so subtil... wie kann man da Klarheit erwarten?

Individuell ist es auch... die Situation ist immer was besonderes, denn nur wir selbst stecken da drin... wer sollte also besser wissen, was zu tun ist, als wir selbst?

Das einzige, was wir brauchen, ist Überzeugung.

Nix vornehmen, nichts erwarten, nicht unter Druck setzen (lassen). Dafür spontan machen, was zu machen ist.

Also... mach dir nichts draus. Warum auch? Ein schöner Nachmittag wars doch... wird ja nicht der letzte gewesen sein!

A8ld/hafveNrxa


herr koch

Lass dich mal ganz fest umarmen. :°_

Hör auf, mit dir ins Gericht zu gehen. Weder die Welt, noch dein Leben ist verloren. Genauso wenig wie es euer Zoobesuch war. OK, dein Sonntag heut ist sicher mies... ;-) Aber da muss ich Lewian zustimmen: ein recht großer Brocken von dem Druck, den du dir gemacht hast, kam von außen. Von hier, von uns. Also sei nicht so hart zu dir.

Schau, du hattest doch eigentlich einen richtig schönen Tag mit ihr im Zoo, oder? Und ihr hat es sicher auch gefallen! Konzentriere dich darauf; nicht auf ein "ich hätte/ich sollte/ich habe nicht". Ist doch Blödsinn. Ich habe es schon mal gesagt und wiederhole mich: du musst (und wirst!) deinen eigenen Weg und die passende Geschwindigkeit finden.

Es gibt Menschen, die gehen spazieren. Andere lieben Marathonstrecken und wieder andere sind Sprinter. Ja und? Klar kann auch einer entdecken, dass ihm statt 50km-Läufen doch eher Radfahren liegt. Oder rhythmische Sportgymnastik? ;-D

Aber auch das muss von innen kommen, gewollt sein und nicht durch zuviel Druck/Zwang verursacht. Ob man es nun sich selbst oder anderen recht machen möchte...

herr koch, vor 5/6 Jahren konnte ich trotz deulichstem Entgegenkommen meines Gegenübers nicht einen Zentimeter aus mir heraus. Es ging einfach nicht. Es war zuviel für mich. Ich war völlig mit mir selbst überfordert. Du meine Güte, was hat das wehgetan. Zum Mondanheulen.

Ich brauchte das aber auch. Es hat mich viel über mich gelehrt. Und ich brauchte die Zeit.

Gib sie dir auch. Und sei gut zu dir. @:)

hjerr? koxch


eben, ich seh schon wieder ein wenig sonnenschein. :-)

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