Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

ibck#e81


Don Carlos

"wir lieben dich auch, wenn du homosexuell sein solltest"

Das hatte ich auch schon, nicht nur einmal %-|

Zwar nicht in diesem konkreten Wortlaut, aber eben immer hinten herum angedeutet. "Wir haben nichts gegen Schwule..."

Kwak

Es kann sein, dass dein Vater nie in deiner Situation war und es deswegen nicht nachvollziehen kann. Ist mal eine Vermutung von mir.

Ja ich denke schon, dass es bei ihm anders war. Wenn ich so meine Oma manchmal erzählen höre, scheinen ihm die Mädchen hinterher gerannt zu sein, im Gegensatz zu mir, wo Frauen nicht mal ansatzweise einen Schritt in meine Richtung zu machen scheinen.

Aber das ist vergleichsweise harmlos. Stell dir vor du hast jüngere Geschwister die schon lange Freund/Freundin haben. Das ist echt zum ko...

Zum Glück habe ich keine jüngeren, aber einen älteren Bruder. Der hat aber auch ein wahnsinns schlag bei den Mädels. Als er 16 war stand bei uns irgend wann mal eine 20 jährige vor der Tür. Damals fand ich das noch lustig, mitlerweile mache ich mir Gedanken, wie er das geschafft hat. :-/

m:arc-Jantxon


Nun, wenn hier schon von Opa und Vater

gesprochen wird. Ich denke, daß diese Personen einen Einfluß auf das Verhalten der Kinder ausüben. Bis zu einem bestimmten Grad zumindest. Mein Elternhaus war und ist zwar in Ordnung, aber in dem zwischenmenschlichen Bereich haben meine Eltern meiner Meinung nach ihre Aufgabe nicht erfüllt. (Würde man sie darauf ansprechen, dann würden sie mit Sicherheit sagen, daß sie erwarten, daß ich ihnen eine gute Schwiegertochter nach Hause bringe, aber bitte keine Schlampe. So haben sie das nämlich ihren Freunden und anderen Familienmitgliedern gegenüber angedeutet.)Und das einfach nur, weil sie sich nicht darum gekümmert haben. Erst jetzt im Alter, da die Kinder von meiner Schwester ihr Alter erreichen, in dem die Vorbilder so wichtig sind, sind meine Eltern zu Musterbeispielen geworden. Im materiellen Bereich haben meine Eltern sehr wohl sich bemüht. Ich habe im Erwachsenenalter auch eine gute materielle Absicherung.

lJittlteandxy


Die Frage stellt sich tatsächlich, inwieweit das Elternhaus die Fähigkeit, eine Beziehung aufzubauen, einschränkt. Gibt es Gemeinsamkeiten bezüglich der Eltern der hier mitlesenden JM?

lDuSnaHcy ,lunaxcy


Mein Elternhaus war und ist zwar in Ordnung, aber in dem zwischenmenschlichen Bereich haben meine Eltern meiner Meinung nach ihre Aufgabe nicht erfüllt. [...]Und das einfach nur, weil sie sich nicht darum gekümmert haben.

Worum haben sie sich "nicht gekümmert" - ich verstehe gerade nicht, was du meinst.

l4unacy l`unxacy


mich haben mal meine eltern relativ explizit nach meiner sexuellen orientierung befragt

*kreisch* in deinem Profil les ich, du bist 1984 geboren - ja heiliges Kanonenrohr, glauben jetzt die Eltern auch schon an diesen _Schwachsinn_ von wegen "unnormal" - Junge, Du bist 21...

lwunacy ulunxacy


*seufz* immer vergess ich es

das erste ist an marc-anton

das zweite an Don Carlos

*seufz*.

Übrigens haben mich früher die "zarten Andeutungen" auch immer tierisch genervt - kann ich also gut verstehen.

i@ckxe1


Ja früher haben meine Eltern auch immer gesagt such dir blos eine vernünftige Freundin. (vernünftig - bezogen auf ihre Umgangsformen)

Ich glaube ich wäre damals schon froh gewesen überhaupt irgend eine Freundin zu haben.

In gewisser Weise glaube ich auch, dass die Eltern und näheren Verwandten einen Teil zur Entwicklung beitragen. Ich glaube, um so mehr man von den Eltern dieses Bild vermittelt bekommt, dass die Mädchen die süßen kleinen wehrlosen sind, dann prägt es doch ungemein.

m<arc"-qantozn


luancy luancy

In materieller Sicht haben meine Eltern ihre Hausaufgaben gemacht = ich habe einen guten Job und die finden das toll. In Bezug auf die Frauen = ich habe mich ihnen (meinen Eltern gegenüber) längst zurückgezogen. Heißt also, auch wenn ich eine Frau haben werde, werden sie in erster Zeit nicht viel davon haben, weil ich es auch nicht will. Es ist ähnlich wie bei meiner Tante. Die älteste Tochter hat schon sehr lange Familie, das Verhältnis ist auch zum Schwiegersohn sehr gut. Beim mittleren Sohn haben sie es sich selber mit der Schwiegertochter verkackt. Beim jüngsten, der hat auch etwas spät damit angefangen. Jetzt hat er eine Freundin und wohnt sogar mit ihr zusammen. Da sagen die schon mal, ja, die beiden laden uns mal ein oder kommen zu uns, aber nie richtig lange. Wer seine Hausaufgaben nicht macht, darf keine allzugroße Ernte erwarten. Das gilt hier für die JM und die Eltern. Auch bei anderen Leuten, irgendwie bei so ziemlich jeden, ist was schiefgelaufen in der Erziehung, was sich im Erwachsenenalter negativ auswirkt. Dann erreiche ich ggf. nicht das Ziel, das ich vor Augen habe, im allgemeinen Sinne. Ich persönlich finde auch nicht die Leute vorbildhaft, die mit 40 oder 50 sagen, ich hatte schon 20 oder 30 Partner. In der Jugend mag das noch ok sein. Vorbildlich sind für mich die Leute, die eine feste Partnerschaft aufbauen konnten und somit gemeinsam auf materieller Ebene etwas erreicht haben. Ich habe in meiner Familie 2 Vorbilder, meine Schwester und eine Cousine. Alle anderen, auch wenn sie lange verheiratet sind, meine Eltern einbezogen, sind für mich keine Vorbilder. Dazu muß erwähnt werden, daß die beiden Frauen, deren Männer und die Kinder auch bereit sind, schwierige Zeiten durchzumachen und nicht alles hinschmeißen, weil der Partner plätzlich mit dem Rauchen anfängt. Diese Einstellung hat zweifellos auch mit meiner Persönlichkeit zu tun. Und etwas hinschmeißen tue ich auch gern.

lIunBa~cy Dlunacy


marc-anton [[juhu, dran gedacht :-x]]

Wer seine Hausaufgaben nicht macht, darf keine allzugroße Ernte erwarten.

Siehste, und genau da liegt der Haken :-(

Ich hab das Gefühl, du stellst dich vor deine Eltern hin, am besten noch auf ein kleines Podest und beurteilst sie. Das habt ihr gemacht, brav, das habt ihr nicht gemacht - böse!

So funktionierts aber doch nicht. Du musst doch deine Eltern irgendwie annehmen, sonst wirst du nie eine Partnerin finden.

:-( ,

mBa=rc-3anJton


luancy luancy

Du checkst es nicht. Für mich reicht es, wenn es andere, die es betrifft, halbwegs tun. Zur Klarstellung, ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern und predige ihnen nichts. Das würden die sich auch Gott sei Dank nicht gefallen lassen. Weiterhin habe ich auch keine Lust mer, diesbezüglich lange Texte zu schreiben. Mir viel das zu dem Thema eben ein und ich schreibe hier eben manchmal etwas spontan.

luunacuy .lunacxy


marc-anton

Aha, ich check es nicht - na gut, wenn du meinst.

Seine Eltern nicht als Eltern zu achten oder achten zu können, hat nix mit Predigen oder nicht predigen zu tun. Glaub mir, bei wars genauso.

Mir fiel das zu dem Thema eben ein und ich schreibe hier eben manchmal etwas spontan.

Und warum rechtfertigst du dich? - Das tun wir doch alle.

Gruß,

mZa`rc-axnton


luancy luancy

Wenn du mir im Bezug zum Umgang mit Frauen was erzählen möchtest, dann kann ich nie genug lernen. Was die Achtung gegenüber meinen Eltern angeht, daß solltest du dich nicht aufspielen. Die habe ich nämlich. Ich habe mal ziemlich ernst meinen Schwager gerügt, weil mein Neffe eine Phase hatte, wo er unter Druck gesetzt wurde. Das sind im Kindesalter so Dinge, die sich im Erwachsenenalter spiegeln könnten. Da ich bestimmte Paralelen zwischen mir und meinem Neffen gesehen habe und sehen, habe ich mich da in der Runde, ich, meine Eltern, meine Schwester und mein Schwager, da eingemischt und gesagt, was ich davon halte. Das hat mir niemand übel genommen. Im Gegenteil, sowas festigt. Ich kann behapten von meinem Schwager im Umgang mit Frauen mehr gelernt zu haben, als von meinem Vater. Meinen Vater ehre ich, meinen Schwager nicht in der Art. Wir kommen halt gut miteinander aus.

Tsortoxla


@ Lunacy

So funktionierts aber doch nicht. Du musst doch deine Eltern irgendwie annehmen, sonst wirst du nie eine Partnerin finden.

Wieso muss man ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern haben, um eine Partnerin zu finden? Kann ich nicht nachvollziehen.

@ all

Und ja, das Umfeld hat einen großen Einfluss auf die eigene Persönlichkeit. Aber da gehören nicht nur die Eltern dazu. Und wenn jemand ankommt mit der Aussage, dass man ja gar keine andere Wahl hat und es ja zwangsläufig so kommen musste. Bullshit! Jeder kann an seinen Einstellungen, Überzeugungen, ... etwas ändern. Man muss nur wollen.

BTW, da die Frage schon aufgeworfen wurde: die Scheidung meiner Eltern ist seit mehr als 15 Jahren überfällig, mit meinem Vater rede ich seit mehr als einem Jahr kein Wort mehr.

Aber die kaputte Ehe meiner Eltern dafür verantwortlich zu machen, dass ich noch immer JM bin? Ist vielleicht ein Teil der Erklärung, aber mit Sicherheit nicht ursächlich. Da gibt es zu viele andere Aspekte. Aber wenn ich mir meinen zweiten Bruder (20 Monate jünger als ich) ansehe, der bisher auch nur eine knapp dreijährige Beziehung vorweisen kann (die dann auch von ihr ausging) ... Irgendwas wird schon dran sein. Nur passt mein kleiner Bruder dann nicht mehr so ins Schema.

Aber ehrlich gesagt hab ich auch keine Lust mehr, mich ständig zu fragen, wieso und weshalb. Es ist meine Vergangenheit, an der ich eh nichts mehr ändern kann. Wichtig ist doch nur, im hier und jetzt zu leben, (positiv) in die Zukunft zu blicken, mit sich selbst ins Reine zu kommen und die Vergangenheit einfach Vergangenheit sein lassen.

l#unacyO lusnacxy


Tortola

So funktionierts aber doch nicht. Du musst doch deine Eltern irgendwie annehmen, sonst wirst du nie eine Partnerin finden.

Wieso muss man ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern haben, um eine Partnerin zu finden? Kann ich nicht nachvollziehen.

Ja ist denn annehmen und ein gutes Verhältnis haben das Gleiche ???

Gruß,

aG_M<_s


Wichtig ist doch nur, im hier und jetzt zu leben, (positiv) in die Zukunft zu blicken, mit sich selbst ins Reine zu kommen und die Vergangenheit einfach Vergangenheit sein lassen.

Das ist ein sehr wahres Wort! Leider ist es auch leichter gesagt als getan, aber in welchen Situationen ist das nicht so?

Meine Eltern sind für mich die Größten. Auch wenn ich das gegenüber ihnen nie so offen zugeben würde. Sie haben mich immer mein Leben leben lassen, unabhängig ob es sich um Beruf, Freunde oder andere Dinge handelte, und mich immer zur Selbstständigkeit erzogen.

Allerdings gibt es da eine Sache, die, was das JM-Dasein angeht, vielleicht nicht ganz unwichtig ist. Wir haben im Familienleben nur selten Gefühle gezeigt oder darüber gesprochen. Auch die Themen Liebe oder Aufklärung wurden und werden eher nur nebenbei behandelt. Das kann mir aber auch ganz recht sein, da meine Eltern auch nie auf die Idee kommen würden, mich zu fragen, warum ich denn keine Freundin mit nach Hause bringe oder ob ich vielleicht homosexuell sein könnte.

Leider hat das aber auch dazu geführt, dass ich heute mit keiner potentiellen Freundin über meine Hautkrankheit sprechen kann. Wie dem auch sei, ich mache meinen Eltern deswegen sicherlich keine Vorwürfe, denn jeder ist sich selbst der nächste. Zudem bekommen Eltern auch von niemanden eine "Bedienungsanleitung" und das ist, ehrlich gesagt, auch gut so!

Gruß aMs

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