Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

mLarRc-anWton


Vielleicht zur Ergänzung

Als ich meinem Schwager gesagt habe, daß er dies und jenes bei meinem Neffen nicht machen darf, erziehungsmäßig meine ich, das waren Dinge, die sich vielleicht indirekt im Erwachsenenalter auf die Sexualität auswirken werden, dann hat er auf mich gehört. ER hat auch eine gute Ehe mit meiner Schwester. Meinem Vater, das weiß ich, wurden in dieser Zeit auch gewisse Dinge klargemacht. Aber er war ja zu stolz, um sich darauf einzulassen. Ob er wenigstens darüber nachgedacht hat, weiß ich nicht. Sein Verhalten meine ich, was ich mir hätte abkupfern sollen. Meine Eltern sind zwar schon sehr lange verheiratet, grundsätzlich eine normale Ehe, aber ehelich gesagt möchte ich nicht in deren Fußstapfen treten.

Tyor=tolxa


@ Lunacy

OK, dann muss ich meine Frage revidieren: Wieso muss man seine Eltern annehmen, um eine Partnerin zu finden?

Zur Ergänzung: Meine Mutter hat aus meiner Sicht sehr viel falsch gemacht in der Erziehung, und sie ist eine Frau, die nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzt (um es mal wohlwollend auszudrücken) und selbst mehr als genug Probleme hat, so dass ich mir jedes Mal ihr Leid anhören darf, obwohl die Rollenverteilung doch eigentlich umgekehrt sein sollte. Dennoch ist sie meine Mutter.

Aber was soll ich von einem Mann halten, der es nötig hatte, während meines Studiums mein Kindergeld zu versaufen, so dass ich teilweise nicht wusste, wie ich den Monat überstehen sollte, selbst aber am liebsten zwei Mal im Jahr in Urlaub gefahren wäre, wenn meine Mutter sich nicht geweigert hätte? Der seiner Familie das Leben zur Hölle macht, sowohl auf materieller als auch auf psychischer Ebene? Bei dem immer andere schuld an etwas sind, er aber selbst unfähig ist, die Verantwortung für sein Leben und seine Fehler zu übernehmen? Der minütlich seine Meinungen und Ansichten ändern, gerade so, wie es im genehm ist und Vorteile für ihn bringt? Sorry, aber so einen kann ich einfach nicht mehr als Vater annehmen.

Und jetzt noch einmal die Frage: Wieso muss man seine Eltern annehmen, um eine Partnerin zu finden?

TSortxola


a_M_s

Das ist ein sehr wahres Wort! Leider ist es auch leichter gesagt als getan, aber in welchen Situationen ist das nicht so?

Klar ist es nicht einfach, aber was soll man tun? Zuhause sitzen, rumgrübeln, durch das meistens schwachsinnige Fernsehprogramm zappen, stundenlang im Internet surfen? Davon wird es auch nicht besser. Ich selbst bin gerade wieder in der Situation, in der ich emotional mal wieder Richtung Depression abdrifte. Eine Freundin hat einen Typen kennen gelernt, mit dem sie jetzt nur noch abhängt (und genau so hatte es mit ihrem letzten Typen auch angefangen). Eine andere Freundin, in die ich mich letztes Jahr heftig verliebt hatte, heult mir nur noch die Ohren voll, dass Männer ja eh alle nur oberflächliche Idioten sind und sich keiner für sie interessieren würde. Außerdem hätte sie ja nie jemanden, mit dem sie etwas unternehmen könnte, meint aber, meine Vorschläge ignorieren zu können, so dass ich mir dann anhören darf, dass sie doch eigentlich mit wollte. ...

Und trotzdem versuche ich, das beste aus der Situation zu machen. Schützenfest, Universitätsball, Tanzkurs, Kino, Festivals. Und wenn sich wirklich niemand findet (was bei mir eher die Regel als die Ausnahme ist), dann auch alleine. Bin vor einer halben Stunde z.B. erst aus dem Kino gekommen, Doppelpack Batman / Krieg der Welten. Alleine. Morgen gibt es koreanische Trommler in Düsseldorf. Geh ich auch alleine hin. (Und durfte mir gestern von der oben erwähnten zweiten Freundin anhören, dass sie da ja eigentlich auch mitwollte, aber auf meine diesbezügliche E-Mail gar nicht reagiert hat.) Nächste Woche Burgfolk-Festival in Mülheim. Evtl. treffe ich dort einen Bekannten, der in einer dort auftretenden Band mitspielt. Ansonsten bin ich auch dort alleine unterwegs.

Wäre ich lieber mit Freunden und Bekannten dort? Ja. Und warum mache ich das dann alleine? Weil es allemal besser ist als alleine zu Hause vor dem Fernsehen oder dem Rechner zu hängen. Und weil so zumindest eine - wenn auch nur sehr geringe - Chance besteht, vielleicht doch mal jemanden kennen zu lernen.

W"u7sloxn


Tortola

Weil es allemal besser ist als alleine zu Hause vor dem Fernsehen oder dem Rechner zu hängen. Und weil so zumindest eine - wenn auch nur sehr geringe - Chance besteht, vielleicht doch mal jemanden kennen zu lernen.

Denke auch das ist der richtige weg. Irgendwann wird es klappen. Zumindest die statistische Warscheinlichkeit spricht dafür. ;-)

Das mit den Freundinnen die sie über die oberflächlichen, gemeinen Männer ausheulen (die eigentlich alles Schweine sind) ist DER Klassiker schlechthin! Bloß das sich diese Frauen immer wieder genau diesen Typ Mann (unterbewußt, aber trotzdem gezielt) suchen.

Sich dieses Gejammer anzuhören macht auf Dauer keinen Sinn.

Auch ihre Sprüche, dass sie ja "EIGENTLICH" mitkommen wollte, ist totaler Quark. Sie wollte ebend NICHT, sonst hätte sie alles stehen und liegen gelassen und wäre einfach mitgekommen. Sie wollte nicht, weil sie kein romantisches Interesse an dir hat, dich aber von Zeit zu Zeit als Kummerkasten ganz gut gebrauchen kann.

Oberflächliche Machos werden für die Affären gesucht, normale, ehrliche, unspektakuläre Männer zum Ausheulen.

Dieses Verhalten trifft auf die Mehrzahl jüngerer Frauen zu.

Im fortgeschrittenem Alter haben dann normale Typen langsam bessere Chancen, weil dann der sichere und zuverlässige Versorger gesucht wird.

Aber das ist ja alles wirklich keine neue Erkenntnis.

moarc-a?nton


Tortola

Die Frage war zwar nicht an mich gerichtet, aber ich mache mich auch mal auf die Suche nach einer Antwort. Wieso muß man seine Eltern annehmen, um eine/n Partner/in zu finden? Weil mich meine Eltern auf meinen weiteren Lebensweg vorbereiten sollten, ja gar mußten? Ne, ich weiß nicht. Um mit mir und der Welt ins Reine zu kommen, damit ich innerlich frei werde? Übrigens habe ich auch Fälle gesehen, wo ichder Meinung war, daß das Elternhaus u. a. dafür gesorgt hat, daß der oder die jenige den falschen Weg in seiner Sexualität gegangen ist und somit sein Glück auch nicht gefunden hat.

c\itruonyxx


@ tortola

du hast recht. die chance jemanden kennen zu lernen, wenn man draußen was unternimmt, ist um einiges größer, als dass man jemanden kennen lernt, während man allein zu hause ist ;-D. wird denn jemand an unserer tür klingeln und sich uns vorstellen?

"hallo. ich habe gehört, du suchst jemanden zum weggehen? ich brauche auch jemanden?" ???

eher unwahrscheinlich!!!!! ;-)

also müssen wir uns ENTSCHEIDEN:

drinnen versauern oder raus gehen

es ist nicht immer einfach, allein loszuziehen. aber wenn man erst im auto sitzt, ist es doch eigentlich immer ein gutes gefühl!

Tvortoxla


citronyx

wird denn jemand an unserer tür klingeln und sich uns vorstellen?

Vorstellen nicht unbedingt, aber zumindest an der Tür klingeln schon. Zu meiner Studienzeit gab es nämlich zumindest eine süße Pizzafahrerin, die hin und wieder bei mir geklingelt hat. ;-D

TDortoalKa


Wuslon

Na ja, so ganz jung ist sie mit ihren 28 Jahren ja nun auch nicht mehr. Aber sie braucht angeblich ältere Männer, die schon einiges in ihrem Leben erlebt haben und wissen, was sie wollen. Ein 35jähriger war ihr Anfang des Jahres noch nicht reif genug. *schulterzuck* Na ja, wenn sie selbst an diesen Bullshit glaubt. :-/

Dass sie dennoch am liebsten heute Abend mit zu der Veranstaltung gegangen wäre, nehme ich ihr jedoch sofort ab. Haben nämlich sehr viele gleichartige Interessen. Und da ich nicht gerade mit einem üppigen Freundes- und Bekanntenkreis gesegnet bin, wollte ich den Kontakt zu ihr Ende letzten Jahres auch nicht abbrechen lassen (zumal ich sie über eine Freizeitpartnerbörse gerade zum Zweck des gemeinsamen Ausgehens kennen gelernt habe). Ich kann damit auch recht gut umgehen, hab aber verständlicherweise keine Lust, mir ihr Gejammer anzuhören. Wenn ich dann mal einwerfe, dass sie doch nur die Augen aufzumachen braucht und dass da zumindest einer ist, den sie hätte haben können, bekomm ich dann nur zu hören, dass wir das Thema doch schon mal hatten. :-/

TXortoxla


marc-anton

Wenn ich meine Eltern als Vorbild für meine Freizeitgestaltung ansehen würde, dann würde ich tagein tagaus entweder nur zuhause vor dem Fernseher hängen und in Selbstmitleid vergehen oder aber auf der Terasse sitzen, mich vollaufen lassen, der Familie das Leben zur Hölle machen und in Selbstmitleid vergehen. Zwei Alternativen, mit denen ich mich ganz und gar nicht anfreunden kann. Da such ich mir doch lieber einen eigenen Weg.

Und damit ich innerlich frei werde, muss ich meine Eltern auch nicht unbedingt annehmen. Dazu ist es nur erforderlich, sich von ihrer Anerkennung frei zu machen, sich selbst bewusst zu sein / werden und dann einfach seinen eigenen Weg zu gehen. Und meine eigene Erfahrung gibt mir recht: nachdem ich mit meinem Vater gebrochen habe, da ich seine komischen Macht- / Psychospielchen nicht mehr mitspielen wollte (war jahrelang der Lieblingssohn, der was aus sich macht), bin ich a) bei meinem Vater unten durch (nach dem Motto: Der brave Sohn gibt Widerworte? Jetzt mag ich ihn nicht mehr. (Ist aber nicht nur bei mir so. Mein Vater - ein totaler Kontrollfreak, wie ich ihn mittlerweile bezeichne - kann es einfach nicht ertragen, wenn andere Leute (Familienmitglieder) andere Vorstellungen als er selbst haben.)) und b) sehr viel freier und entspannter geworden.

Tsor`tolxa


Ach, da fällt mir noch was ein ...

Man muss nicht unbedingt seine Eltern annehmen, um eine Partnerin zu finden. Was ich jedoch für grundlegend erachte, ist, seine gesamte Situation und inbs. die Vergangenheit, die einen an den augenblicklichen Punkt geführt hat, zu akzeptieren und anzunehmen. Denn nur, wenn man mit sich selbst inkl. seiner eigenen Vergangenheit mit all ihren Fehlern, für die man ganz alleine verantwortlich ist (Stichwort: man hat immer die Wahl unter den gegebenen Rahmenbedingungen!), annimmt, kann man die innere Ruhe und Zufriedenheit finden, die eine positive Ausstrahlung bewirken.

Und kommt mir jetzt bitte nicht wieder mit: Ist doch alles leichter gesagt als getan. Das weiß ich aus eigener Erfahrung nur zu gut. *:)

JWac#kaGroxo


die lieben Eltern

interessantes Thema mit den Eltern. Ich hab ja vor ein paar Jahren mal ein paar Sitzungen bei nem Therapeuten gehabt. Mich hats auch manchmal genervt wenn er immer nach meinen Eltern gefragt hat. Ich hab gedacht es geht um Meine Probleme und nicht um meine Eltern. Aber nicht umsonst fangen Pschologen immer bei den Eltern an, denn da gibts wohl mehr Zusammenhänge als man sich eingestehen will.

Es heisst ja das Väter einen beachtlichen Einfluß auf die Entwicklung des Selbstbewußtseins ihrer Söhne haben. Habe kürzlich erst auf nem Dorffest einen ehemaligen Schulkameraden getroffen der in dem Dorf wohnt. Er war mit seinen zwei Brüdern und einigen Freunden da und ab und zu ist sein Vater mal dabei gewesen und hat ein Bier mitgetrunken. Sowas macht mich manchmal etwas neidisch, aber ich könnte mir das bei meinem Vater nicht vorstellen. Aus meiner frühen Kindheit habe ich gute Erinnerungen an meinen Vater, aber je mehr ich erwachsen wurde je mehr wurde er zu einen sturen alten Mann, der bei jeder Gelegenheit mit altklugen Sprüchen oder anderweitg subtil klarzustellen versucht, dass er der Herr im Haus ist und ich sein Maß an Erfahrung und Weisheit nie erreichen werde. Gespräche gibt es daher nur sachbezogen. Über Gefühle reden, das haben wir beide nie probiert. Nach einer Freundin hat er mich nie gefragt, ich glaube es interessiert ihn nicht mal (vielleicht ist er auch froh, denn so lange wie ich keine Freundin habe, hat er einen Punkt mehr den er im Leben besser gemacht hat.).

Da ich Einzelkind bin konzentrierte sich die ganze Liebe meiner Mutter auf mich die ihr bestes Tat mich zu verwöhnen und zu einem Muttersöhnchen zu machen, was ihr nicht ganz gelungen ist. Dadurch war ich aber nie in der Situation dass ich jemandem Liebe oder Zuneigung geben musste oder jemanden "beschützen" (z.B. kleine Geschwister) musste/konnte. Emotional war ich immer der nehmende Teil. Daher bin ich glaube ich auch im Bezug auf Frauen unsicher, da ich nicht weiß was ich ihnen geben kann. Daher strahle ich vielleicht nicht diese gewissen Nestwärme und Geborgenheit aus, die doch letztendlich jeder irgendwie in einer Partnerschaft sucht. Gehts jemandem ähnlich?

dyeaddheabrt


hallo an alle!!!!

also ich bin jungmann mit 21, allerdings weiss ich auch ziemlich genau

warum es so ist. is ne mischung aus chrakter und erfahrung....

naja wollt hier einfach mal reinschauen.

machts gut!

C'asimxier


Eltern haben einen großen Einfluss

Eltern prägen die Entwicklung der Kinder entscheident mit.

Eine Mutter die ihren Sohn nicht loslassen kann, versucht ihn an sich zu binden mit aller Kraft.

Da wird an der Freundin rum genörgelt, sie ist nicht gut genug für Dich usw.

Das beinflusst ein Kind/ Jugendlichen schon stark.

a%_M_xs


Eine Mutter die ihren Sohn nicht loslassen kann, versucht ihn an sich zu binden mit aller Kraft.

Da wird an der Freundin rum genörgelt, sie ist nicht gut genug für Dich usw.

Sicherlich richtig. Kennt man ja als das Ödipussi-Syndrom! Steht an dieser Stelle allerdings nicht zur Debatte, da die meisten hier, mich eingeschlossen, denn 1 Woche kann man nicht wirklich als Beziehung bezeichnen, noch nie eine Freundin hatten.

Gruß aMs

K"wxak


Eltern

Sicher haben die Eltern einen großen Einfluss auf die Entwicklung ihrer Kinder. Aber die Frage ob ein Zusammenhang zum JM-Sein besteht ist schwer zu beantworten. Das zeigt sich dadurch, dass einige JM Geschwister haben die einen Freund/Freundin haben.

Eine Mutter die ihren Sohn nicht loslassen kann, versucht ihn an sich zu binden mit aller Kraft. Da wird an der Freundin rum genörgelt, sie ist nicht gut genug für Dich usw.

So etwas gibt es bestimmt ist aber sicher keine sehr häufige Ursache des JM-Seins. Wenn ein Mann eine Freundin hat die er wirklich liebt wird er nicht zulassen, dass seine Mutter die Beziehung stört. Aber wie schon gesagt wurde hatte ein JM typischerweide noch gar keine Beziehung.

Es gibt sogar den umgekehrten Fall, dass die Mutter sich wünscht, dass ihr Sohn endlich die richtige Frau findet, weil sie gerne Enkel hätte.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH