Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

W,ind%manNn


@ zyme1

Bitte sage Du zu mir. Ich sage jetzt auch einfach mal Du zu Dir. Wenn es Dir nicht paßt, dann sage es mir! Du bist womöglich genauso verkrampft wie ich. Wie Du sprichst und schreibst ist Deine Sache - hauptsache Du bis Du selbst!

Genau das meine ich: Worum es geht ist ganz einfach. Wir sind Männer. Von Frauen erzogen und kultiviert, geprägt. Immer wenn meine Mutter ein Problem mit Vater hat, dann kommt sie zum Kind und "spricht sich aus". An diesem Punkt sind viele "Jungmänner" stehen geblieben. Die machen das, was sie bei Frauen immer machen - emotional bestätigen, auch wenns halt nervt. Im Grunde ist das ja nicht schlecht und gibt auch wirklich Pluspunkte beim anderen Geschlecht. NUR: Wenn MANN sich verhält wie eine FRAU, dann ist MANN halt ein super toller "Freund" für eine FRAU - aber das geschlechtlich "Gegenpolige" das fehlt. Ein Mann (mein Vater) ist "wild". Er ist nicht böse. Er sagt nur immer ganz deutlich was er wirklich denkt - er achtet sich selbst. Das ist männliche Energie. Das ist ein Mann! - Er ist kein sich verbiegendes, männliches Trauerwesen. Wenn was nicht paßt, dann wird das gesagt - das ist Mut. Er schreit nicht, aber er sagt das was er wirklich denkt und fühlt! Klar, dass das meiner Mutter nicht immer so paßt. Aber im Grunde sagt auch sie, was sie denkt und fühlt - nur dass sie bei mir Dampf über ihn abläßt! Mit welchem verdammten Recht spricht sie bei ihrem Kind über die Fehler ihres Mannes? - Was wird der Mann - weil Vater ja so böse ist? -> Er wird weiblich, hört zu und hält seine Klappe!

Ich benutze hier den Begriff "wild" für den Mann. "Der Wilde Mann" ist nicht böse - er ist deutlich, unverbogen, direkt und offen. Frei genug um das zu sagen was er denkt und das auszudrücken was er fühlt. Was andere denken und fühlen ist ihm nicht ganz so wichtig (er achtet andere und deren Meinung), weil ihm wichtig ist was sein Bauch sagt. Ich behaupte : Im Bauch eines jeden Mannes liegt etwas tiefes, wildes, ungezähmtes. Das ist es, was die Mutter uns "Jungmännern" genommen hat oder nie gegeben hat. Das ist der Schlüssel zur Männlichkeit. Die Mutter verbietet dem Mann das "er selbst sein" - so enstehen wir(!) hier wir(!) Waschlappen! Ich piense auch, weil keine da ist die mal ordentlich mit mir ... . Aber ich bin selbst schuld daran! Warum verhalte ich mich auch wie ein Waschlappen und nicht so wie ich wirklich bin?!

WXusloxn


@ Windmann & Zyme

Schöne Beträge mit vielen guten Gedanken und Selbstreflektionen.

Es wird doch immer gesagt, Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zu Besserung. Falls das stimmt, sind hier viele kurz vor dem Durchbruch.

Myonik!aa65


Windmann

Solange du deiner Mutter die Schuld gibst, wird sich nichts ändern. Selbst die Verantwortung für sich übernehmen ist das Zeichen einer reifen Persönlichkeit, egal, ob Mann oder Frau. Im übrigen weinen sich die allerwenigsten Mütter - und ich kenne einige, bin selbst eine von Söhnen - über die Männer bei ihren Söhnen aus. Im Gegenteil, wenn überhaupt die Kinder, dann sinds die Töchter, aber in aller Regel Freundinnen, denn die Kinder können gar nicht viel beitragen, geschweige denn helfen. Ich habe ein Superverhältnis zu meinen Söhnen und der ältere ist kein Jungmann mehr, das bloß nebenbei.

Außerdem ist es Sache der Männer, in der Erziehung mehr mitzuwirken, aber wo gibt es sie in Kindergarten und Grundschule? Das ist doch den meisten unter ihrem Niveau, sonst gäbe es ja mehr.

"Mir könnte Jemand ins Gesicht schlagen und ich mache mir auch noch Gedanken darüber warum er das gemacht hat."

Das soll eine Aussage über deine weibliche Seite sein, da die männliche unterdrückt ist. Welche Frau würde so verquer denken? Frauen lassen sich nicht schlagen und machen sich dann auch noch Gedanken darüber, sie werden wütend. (Von gewissen sexuellen Hörigkeiten mal abgesehen..) Wenn du es nicht wirst, dann liegt es nicht daran, dass du zu weiblich bist, sondern an mangelndem Selbstwertgefühl.

sagt nur immer ganz deutlich was er wirklich denkt - er achtet sich selbst. Das ist männliche Energie.

Das ist Quatsch. Abgesehen davon, dass es manchmal schlicht unhöflich ist, machen das Frauen ganz genauso. Solange du in so einem weiblich-männlich Denkmuster gefangen bist - noch dazu so antiquierte Denkmuster über männliches und weibliches Verhalten! - und andere für dein Unglück verantwortlich machst, wirst du nicht viel gewinnen. Die "ich bin ein Opfer"haltung ist so ziemlich das Unattraktivste, was man sich vorstellen kann.

iAronagrieffZon


Die "ich bin ein Opfer"haltung ist so ziemlich das Unattraktivste, was man sich vorstellen kann.

richtig, aber sie ist auch die bequemste. darum wird sie so oft benutzt.

Außerdem ist es Sache der Männer, in der Erziehung mehr mitzuwirken, aber wo gibt es sie in Kindergarten und Grundschule? Das ist doch den meisten unter ihrem Niveau, sonst gäbe es ja mehr.

wieder richtig. ich studiere diplom-pädagogik und an meiner uni haben wir einen frauenanteil von 90%. hauptsächlich grundschullehrerinnen. die männer da kannst du an einer hand abzählen.

"Mir könnte Jemand ins Gesicht schlagen und ich mache mir auch noch Gedanken darüber warum er das gemacht hat."

ist mir auch einmal passiert. allerdings einmal und nie wieder. einen weiteren erklärungsansatz kann man auf meiner homepage finden.

WAin`dnmxann


@ Monika65

Danke für Deine Antwort. Ich versuche jetzt mal etwas Deinen Argumenten entgegenzuhalten :

a) Deine Aussage: "Solange du deiner Mutter die Schuld gibst..."

Meine Mutter hat keine Schuld, außer dass sie in meiner Kindheit wirklich zu mir über Themen gesprochen hat, die zu weitreichend und evt. belastend für mich wahren. Das was meine Mutter getan hat ist das, was jede gute Mutter macht - sie kultiviert ihren Sohn. Das ist auch gut so. Das ist aus meiner Sicht die Rolle der Mutter. Es liegt beim Sohn, dann ab einem gewissen Alter manche Dinge zu überdenken und ggf. auch zu verwerfen. Er geht dann seinen eigenen weg. Damit er seinen eigenen Weg gehen kann braucht er die Erlaubnis des Vaters - er wird auf eine Art "Initiiert", d.h. von Männern zum Mann gemacht. In vielen Naturvölkern gibt es das noch heute. Bei uns "Zivilisierten" gibt es solche Bräuche nicht mehr. Früher hat der Sohn evtl. auch beim eigenen Vater eine Ausbildung gemacht - eine ganz andere Beziehung. Ich bin als Jugendlicher nachhause gekommen ... und wer war da? ... die Mutter.

b) Deine Aussage : "...Sache der Männer mehr mitzuwirken..."

Ja!

c) Deine Aussage : "...Welche Frau würde so verquer denken?..."

Niemand will hier Schlagen. Mir geht es darum, dass ein Mann dafür verantwortlich ist, was er mit sich machen läßt. Ich lese die

Stopschilder im Gesicht der Männer - im Job, in der Kneipe, ... . Warum SAGT keiner "STOP BIS HIER HER UND NICHT WEITER" ?

Ich bin ein Mann. Was und wie eine Frau denkt ist dann für mich interessant, wenn ich sie liebe - sie mich als Mensch interessiert.

Aus Sichtweise einer Frau denke ich vielleicht wirklich verquer, aber wir können uns gerne mal darüber unterhalten, wie logisch ICH manchmal das Verhalten von manchen Frauen finde (meine persönliche Meinung).

d) Deine Aussage : "...Selbstwertgefühl..."

Ja. Meines ist zu klein. Ich bin nicht Mann genug, dass ich mich wirklich SELBST verteidigen würde. Wie kann sich da eine Frau bei mir sicher fühlen?

e) Deine Aussage : "...Quatsch...unhöflich..."

Klar, ist das unhöflich. Das ist genau was ich meine. Ein Mann ist nicht immer ein Gentle-Mann. Ich meine natürlich nicht Respektlos oder Primitiv - auf die Verpackung (also wie man etwas sagt) kommt es auch an. Das du so darüber denkst ist für mich ganz klar. Du bist ja auch 'ne Frau und legst wahrscheinlich sehr viel Wert auf Kultiviertheit. Wichtig ist das ich mich einfach traue das auszudrücken was ich denke - auf irgendeine Weise! - Es muß nicht immer die Galanteste sein.

f) Deine Aussage : "...männlich-weiblich Denkmuster gefangen..."

Klar ist das vermischt. Es gibt kein reines "weiblich" oder kein reines "männlich" (sonst könnten wir gleich diskutieren was das Wort "Normal" bedeutet). Aber es gibt Dinge die bei meinem Vater anders sind, als bei mir. Mein Vater läßt sich nicht von seinem Chef übers Ohr hauen und hält die Klappe und buckelt weiter. Der sagt : STOP, MEIN FREUND !!!

g) Deine Aussage : "... Opferhaltung..."

Ich bin kein Opfer. Ich bin ein Schlaffie, der oft nicht zu seiner eigenen Meinung steht und diese vertritt. Das das so ist, dafür bin ich selbst Schuld. Niemand sonst und nur ich kann das ändern.

i) Deine Aussage : "...super Verhältnis zu meinen Söhnen..."

Toll. Bist bestimmt eine gute Mutter. Am Verhältnis Mutter-Sohn will ich hier nicht nagen. Ich habe hier nur erzählt wie das bei mir war, und worin meine Schwierigkeiten bestehen. Dein Sohn kann sich im übrigen täglich bei dir dafür bedanken, dass du dich nicht

bei ihm augeweint hast als er klein war - vielleicht wäre er sonst

auch etwas "unsicher" und möglicherweise immernoch "Jungmann".

Möglicherweise.

TMasbche]nwolfx76


Ja natürlich,

.. das "Du" ist in sämtlichen Internetforen, die ich kenne, natürlich Standart.

Bei allem Verständnis für den Drang oder die Angewohnheit, sich auf einer hohen kommunikativen Ebene zu bewegen, aber für´s Flirten ist das DENKBAR ungeeignet.

Ghetto-Gossensprache verabscheue ich auch - obwohl ich sie beinahe dialekt- und fehlerfrei draufhabe ;-D - aber ihr seht das zu bierernst.

Meiner bescheidenen Erfahrung nach langweilen sich Frauen schnell, wenn man ZU geschraubt daherkommt. In dem Moment, wo man auf andere herabsieht und sie ernstgemeint verbal niederschmettert, mag das eine gewisse Befriedigung erzeugen, mehr aber auch nicht.

Was das Wilde angeht.. Die Mischung machts. Einer Frau die Klamotten vom Leib zu reißen und sie ungestüm zu Boden zu werfen und wild rumzuknutschen liegt mir genauso wie ein Streichelabend.

Das hat mir allerdings nicht meine Mutter beigebracht. Meine Mitmenschen staunen immer wieder:

Ich gröhle auf Veranstaltungen rum und gehe piekfein und sehr freiwillig in die Oper..

Wenns mir einfällt, trage ich nachts mit rauchenden Reifen, heißer Braut daneben und Sonnenbrille Ampelrennen aus , kann aber auch ganz unscheinbar durch die Gegend rollen.

Geh in den härtesten Actionthriller ins Kino und kann bei Titanic (ja, ich hab den Film gesehn und fand ihn sogar gut!) heulen.

Ich verabscheue lateinamerikanische Musik und stehe dazu.

Arbeite teilweise im schlimmsten Dreck und entwickle dann wieder komplexe Anlagen.

Und 1000e andere Dinge. Ich bin ich und kein beliebig austauschbarer gutsituierter schlipstragender "jeden-Sonntag-um-7:03-Brötchen-Holer", der seine Angetraute als Möbelstück behandelt und sie täglich 6:17 mit den Worten "Guten Morgen, mein Schatz" weckt..

Wichtige Stationen auf meinem Weg waren bisher

- mein bester Freund

- eigene Wohnung

- eigene Firma

- tolerieren eigener und fremder Marotten

ich sehe nicht besonders spektakulär aus, bin auch nicht so selbstdastellerisch, wie das hier klingen mag. Aber ich denke, das Wichtigste ist eine stabile Persönlichkeit und gesundes Selbstbewußtsein, um auch bei den Frauen halbwegs anzukommen.

Wie sagte ich schon zu meiner Freundin? Wir sind zwar beide nicht unbedingt massenkompatibel, aber markant ;-)

Mich habe schon immer etwas unnahbare Menschen fasziniert, die stets sehr beherrscht und souverän auftreten. Also versuchte ich das nachzuahmen, was allerdings eher mißlang - ich kann keine Rolle spielen. Ich muß z.B. bei Problemen wild fluchen, um eine Lösung zu erkennen. Ich hatte auch kein Problem, zu meiner Freundin in der Kennenlernphase zu sagen: "Welch Anmut und ebenmäßig Antlitz Ihr doch habt, gar lieblich spielt Ihr Haar im Wind - und was für geile Titten!" Ja, es ist primitiv, aber - Taschenwolf ;-)

vg TW76

KPestrKa


Taschenwolf

"Welch Anmut und ebenmäßig Antlitz Ihr doch habt, gar lieblich spielt Ihr Haar im Wind - und was für geile Titten!" Ja, es ist primitiv,

Ich schmeiss mich wech ;-D ;-D Primitiv? Ne, ich hätte den Spruch auch klasse gefunden, Taschenwolf ;-)

T@asch6enw_oBlfx76


*:)

.. ich sag ja, rein sinngemäß und auseinanderklamüsert ist der Satz primitiv. So primitiv, daß sich ein bierernster "seriöser" Mensch drüber aufregen würde..

Ich stand mit einem Gläschen Wein vor ihr, "musterte" sie, lächelte sie an, brachte den Spruch und "verschluckte" den letzten Teil so, daß sie es gerade so hören konnte ;-D Es war sprichwörtlich umwerfend :-p

vg TW

D>aughte?r of Twvilight


@ Tortula

Du hast recht, mit 30 würde ich garantiert anders drüber reden.

Weil ich nämlich mit 30 nicht mehr "freiwillig" Jungfrau gewesen wäre, das ist mir dann doch zu spät.

Aber ein paar Jährchen wäre ich noch gut damit klar gekommen.

Deswegen brauchst du nicht lachen.

Ich hoffe, du hast es nicht so fies gemeint, wie es sich angehört hat.

Ich habe nur ganz normal meine Meinung gesagt, die ich haben kann auch wenn ich nicht 30 und Jungfrau bin. :-)

Ich finde so wie so, dass sich der Ton von manchen hier sehr aggressiv anhört, auch wenn es vllt einfach nur so rüber kommt, weil man sich nicht von Angesicht zu Angesicht unterhält.

Aber manche sollten sich diesen Schuh vllt doch anziehen und versuchen ihren Stil ein bisschen zu verändern oder mit Smilies arbeiten, damit man merkt, wenn ihr etwas nicht so ernst meint.

MfG und seit nett zueinander! @:)

M9oni;ka65


Windmann

Ich bin kein Opfer. Ich bin ein Schlaffie, der oft nicht zu seiner eigenen Meinung steht und diese vertritt. Das das so ist, dafür bin ich selbst Schuld. Niemand sonst und nur ich kann das ändern.

Das ist deine Geschichte, gut. Aber du hast hier Mütter generell verantwortlich gemacht, nicht DEINE Mutter und, was genauso wichtig wäre, deinen Vater. Wir hatten hier auch schon die Theorie, dass Mütter schuld sind, weil sie ihre Söhne zu sehr verwöhnen und sich um sie sorgen.

Fast jeder trägt ein Päckchen aus der Kindheit, das macht uns aus und das ist unsere individuelle Herausforderung. Es ist gut, wenn du dich damit auseinandersetzt, aber manches wirkt bei dir hm, irgendwie angelesen.

Mir geht es darum, dass ein Mann dafür verantwortlich ist, was er mit sich machen läßt.

Jeder Mensch ist das. Eine Frau vielleicht nicht? Jeder Erwachsene ist das. Du transportierst mir einfach zu viel Klischeedenken.

Das du so darüber denkst ist für mich ganz klar. Du bist ja auch 'ne Frau und legst wahrscheinlich sehr viel Wert auf Kultiviertheit.

Schon wieder das männlich-weiblich Klisscheedenken, mit dem du mir noch dazu mitteilst, dass du es, einmal eingeordnet, nicht mehr Ernst nehmen brauchst. Ich lege keinen Wert auf Kultiviertheit, aber ich mag Menschen nicht, die alles rausposaunen, was ihnen nicht passt. Davon kenne ich mehr Frauen als Männer, das ist keine männliche Eigenschaft per se. Für sich einstehen ist etwas anderes, man muss nicht alles mitmachen, aber das müssen Frauen genauso wenig. Ich bin sehr dafür, dass du dich zu einem Menschen entwickelst, der zu sich stehen kann, aber bitte... warum musst du das als "männlich" definieren? Für mich ist das einfach erwachsen und integer, weder männlich noch weiblich. Ein integrer Mensch wächst aus diesem Rollendenken heraus.

Dein Sohn kann sich im übrigen täglich bei dir dafür bedanken, dass du dich nicht

bei ihm augeweint hast als er klein war - vielleicht wäre er sonst

auch etwas "unsicher" und möglicherweise immernoch "Jungmann

Er war unsicher, als er jünger war. Hatte mit Akne zu kämpfen, war nie der typische Junge, ist er auch jetzt noch nicht. Aber er hat das auf seine Weise sehr gut bewältigt und hat heute eine sehr eigene Ausstrahlung. Bedanken muss er sich bei mir nicht, wie gesagt, sooo häufig ist dieses Verhalten bei Müttern nicht, weil Kinder in der Regel überhaupt keine adäquaten Gesprächspartner sind bis sie ein gewisses Alter erreicht haben. Wenn es bei dir so war, dann hast du natürlich Grund, darüber nachzudenken und daran zu arbeiten, denn dieses Verhalten ist sicher nicht in Ordnung. Passiert aber wahrscheinlich, wie gesagt, Töchtern noch häufiger. Mach keine Regel daraus, es ist deine Geschichte.

Ansonsten wünsche ich dir, dass du zu dir findest, zu DIR und nicht zu irgendeinem Bild von Männlichkeit.

WWindxmalnxn


@ Monika65

%-| Ich möchte hier Niemandem erklären dass seine Mutter Schuld ist. Ich will hier ganz bestimmt nicht sagen : "Leute, behandelt eure Mütter schlecht, die ist schuld, dass ihr noch jungfräulich seid!"

Ich habe für mich - bei mir - die Vermutung, dass der Schlüssel zu mir selbst was mit meinen Eltern zu tun hat. Sowohl Mutter, als auch Vater. Mit meiner Beziehung zu meinen Eltern (vielleicht auch mit der Beziehung meiner Eltern miteinander) und mit der damit verbundenen (oder fehlenden) Selbstsicherheit.

Klar, gelesen habe ich schon sehr, sehr viel - aber jetzt werd' ich's umsetzen :-) .

@Daughter of Twilight

Bin jetzt wieder artig @:)

@Taschenwolf76

Danke für Deine Geschichte. Finde den Spruch auch sehr lustig.

DXon GCaRrlos


Taschenwolf

Bei allem Verständnis für den Drang oder die Angewohnheit, sich auf einer hohen kommunikativen Ebene zu bewegen, aber für´s Flirten ist das DENKBAR ungeeignet.

mir geht?s da ähnlich wie zyme1.

gerade die probleme mit - wie er es ausdrückst - linguistisch weniger versierten geschöpfen eine akzeptable gesprächsbasis aufbauen zu wollen, sind zumindest auch mir nicht vollends unbekannt - wobei ich die aussage in seiner heftigkeit zumindest teilweise abmildern möchte.

es ist schlicht so, dass ich themengebiete und gespräche schätze die a) politische themen tangieren und b) oftmals auch kulturelle sachverhalte anschneiden. da mag es verständlich sein, dass sich 17 oder 18 jährige eher abgeschreckt denn angezogen fühlen und folglich lieber gleichgesinnten den vorzug geben, als einem "abgehoben wirkenden freak" wie mir.

Meiner bescheidenen Erfahrung nach langweilen sich Frauen schnell, wenn man ZU geschraubt daherkommt.

die erfahrung habe ich auch schon gemacht. wenn man zu geleckt wirkt, dann ist das eher von nachteil als von vorteil.

mittlerweile glaube ich sogar, dass dies eines meiner größten probleme ist. es ist mir - bis auf zwei ausnahmen - bislang gänzlichst unmöglich gewesen mit frauen wirklich intime gespräche zu führen oder gar das stadium des "bekannten" zu verlassen und vermehrt als "freund" oder gar "potentieller partner" wahrgenommen zu werden - und dies geschah auch nur bei den in meinem umkreis rar gesäten frauen, die intellektuell auf einer welle mit mir zu schwimmen pflegten; was jetzt natürlich nicht heißen soll, dass ich mir selbst ein sonderlich hohes maß an intellektueller reife und geistiger schärfe zuspreche. es bedeutet schlicht, dass diese frauen meine interessen und neigungen entweder selbst zu schätzen wussten, sie aber zumindest respektierten und nicht mit einem schockierten "waaas du liest schiller ... wer isn das nochma?" reagierten (oder schlimmer noch: "ich lese nichts ... bücher sind plöd").

kurz gesagt: meine interessen sind einfach zu wenig kompatibel mit denen meiner potentiellen sexualpartnerinnen, so dass sich eine einigermaßen brauchbare gesprächsbasis erst gar nicht finden lässt. ich habe einfach keine ahnung welche themengebiete ich anschneiden kann und welche eher abschreckend wirken. und selbst wenn ich es wüsste . es würde mir unendlich schwer fallen mich mit einer 18 jährigen über ihre neuen schuhe, oder über irgendeine andere belanglosigkeit zu unterhalten.

folglich: ohne ordentliche gesprächsbasis - kein small talk. ohne small talk - kein kennenlernen. ohne kennenlernen - keine engere bekanntschaft. ohne engere bekanntschaft - kein näheres kennenlernen. ohne näheres kennenlernen - kein sex.

hinzu kommt ein weiteres problem: bei gesprächen mit fremden frauen indiziere ich mich oftmals selbst bzw. vermeide gewisse themen und wirke daher wohl schlicht und ergreifend verflucht langweilig. in den augen der frauen bin ich wohl ein literatur und politikinteressierter, verklemmter freak, mit dem man sich allenfalls über geschichte und die zwei bereits oben genannten themen unterhalten kann - mehr aber auch nicht. lustigerweise sind die beiden einzigen frauen, die mich wohl als freund bezeichnen würden (und von denen ich bereits oben berichtet habe) lediglich deshalb teil meines freundeskreises, weil sie mit meinen besten freunden in einer beziehung leben/lebten. strenggenommen habe ich also nur deshalb kontakt mit ihnen, weil meine freundschaft zu ihren lebensabschnittsgefährten eben diesen kontakt bedingt/bedingt hat.

ich habe abseits der bereits erwähnten interessen natürlich auch noch andere vorlieben, die weitaus weniger "freakig" oder "abgehoben" wirken als mein interesse an politik, literatur und geschichte. diese interessen und vorlieben kann ich aber immer nur dann zum ausdruck bringen, wenn ich unverkrampft bin. ich würde mir zwar durchaus humor zusprechen, aber lustig bin ich stets nur dann, wenn ich unverkrampft bin - und das bin ich so gut wie nie, wenn ich mich mit frauen unterhalte, die mir gefallen.

damit bleibt das hauptproblem schlicht und ergreifend erhalten: ich komme einfach nicht wirklich ins gespräch mit mir unbekannten damen und wenn es mir einmal gelingt, dann gehen mir ziemlich schnell die themen aus. ich bin zwar kein stubenhocker, ziehe es aber vor lieber in gemütlichen kneipen oder bars einzukehren als die nacht über in irgendwelchen diskotheken zu verbringen und mich dort in saufgelagen zu ergehen. logisch, dass ich da nicht mit spektakulären geschichten wie "xy hat am Samstag wieder gekotzt hahaha" aufwarten kann.

selbst in internetchats habe ich keine ahnung welche themen passend sind und wie ich mit jemandem ins gespräch kommen soll - von der realität ganz zu schweigen.

was also machen?

mein bester Freund

- eigene Wohnung

- eigene Firma

- tolerieren eigener und fremder Marotten

an punkt zwei arbeite ich gerade. die semesterferien werde ich zum geldverdienen nutzen und dann wohl in einem jahr in ein kostengünstige einzimmerwohnung umziehen. ich denke, dass gerade eine eigene wohnung viel selbstvertrauen und eigenständigkeit vermitteln kann.

MXoni}ka6x5


Don Carlos

kurz gesagt: meine interessen sind einfach zu wenig kompatibel mit denen meiner potentiellen sexualpartnerinnen, so dass sich eine einigermaßen brauchbare gesprächsbasis erst gar nicht finden lässt.

Ich glaube, deine "große Stunde" kommt noch, wenn du, selber älter, mit älteren Frauen zu tun hast. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du mal sehr punkten kannst mit deinen "abgehobenen" Interessen.

ZhymVe1


@ Don Carlos / Monika65

-> Don Carlos

Durchwegs interessant, deine Aufarbeitung. Bezüglich meiner These über die möglichen Ursachen aus Kindertagen würde mich insbesondere interessieren, inwieweit Frauen dein Umfeld in der Kindheit bestimmt haben. Oder war das Verhältnis ausgeglichen bzw. gar zu Gunsten männlicher Bezugspersonen ausgeprägt?

Was deine Ausführungen zur "Attraktivität" deiner Gesprächsthemen auf Frauen anbelangt: Exakt dieselbe Vermutung quält mich in Bezug auf meine eigene Vorgehensweise.

Dabei weiß ich aufgrund meines atypischen Menschenbildes und meiner ungewöhnlichen politischen Ansichten jedoch stets genau, dass ein ungehemmtes Äußern meiner tatsächlichen Meinung immer zum beziehungspolitischen Super-GAU führt. Daher muss ich beständig versuchen, die volle "Härte" meiner Ansichten weitreichend zu entschärfen.

Sprich nicht einmal bei solchen für Frauen eher langweiligen Themen kann ich frei und ungezwungen auftreten.

-> Monika65

"Ich glaube, deine "große Stunde" kommt noch, wenn du, selber älter, mit älteren Frauen zu tun hast. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du mal sehr punkten kannst mit deinen "abgehobenen" Interessen."

Die Vertröstung auf später ist gerade nicht geeignet, Männer unseres Schlages zu beruhigen.

Eine solch optimistische Erwartung an die Zukunft wüsste ja im allgemeinen auch zu beantworten, wieso es bisher noch nicht auf diese Art funktioniert hat. Das kann sie allerdings nicht - die Krux besteht gerade darin, dass wir die Ursache für unser bisheriges Dilemma nicht (völlig) begreifen können!

Aus diesem Grunde fehlt einer solchen Vertröstung auf später das einzig Essentielle: der tröstende Charakter.

Oder möchtest du behaupten, dass sie Frauen erst später als Herren für solche Themen zu interessieren beginnen?

Dann würde dein Appell einen ganz neuen Sinninhalt erfahren!

Allerdings kannst du dir dann vermutlich denken, wie "ermutigend" für jemand Anfang 20 (wie mich) eine solche Aussicht erscheint...

-> An die Runde im allgemeinen:

Mitunter kam mir der Einfall, das gegebene Schicksal als solches hinzunehmen. Einzig mit Verstand allein kann man den hormonellen Einfluss ja nicht überwinden - das Gefühl beim Erblicken einer attraktiven Frau, doch gern mit so jemand sein Leben zu verbringen, lässt sich ja nicht beheben.

Dies kann teilweise enorm belastend werden, insbesondere zu Klausurzeiten am Semesterende, wenn man drängenderes zu tun hat, als über das eigene Dasein zu grübeln.

Dann kam mir folgender Einfall: Seit Jahrzehnten greift die "Pille" der Frau intensiv in ihren Hormonhaushalt ein - gibt es vielleicht Wirkstoffe, die den männlichen Sexualtrieb eindämmen/vorübergehend aufheben und einem somit für stressgelagerte Studienphasen Befreiung aus dieser deprimierenden Lage verschaffen könnten?

aTMxs


Vorab:

@Taschenwolf76

"Welch Anmut und ebenmäßig Antlitz Ihr doch habt, gar lieblich spielt Ihr Haar im Wind - und was für geile Titten!"

Herrlich, einfach herrlich! Könnte mich ja fast nass machen vor Lachen!

@Zyme1, Don Carlos

Würdet ihr mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass ihr im Alter von 21, vorausgesetzt es kommt in naher Zukunft auch dazu, eher noch zu den so genannten "Spätzündern" und nicht zu den "Problemfällen" gehören würdet, zu denen ich mich zähle? Zumindest sehe ich das so.

Noch was zu Zyme1s Beiträgen:

Es lässt sich ein gewisser Perfektionismus aus deinen Beiträgen erkennen. Ich mag diesen Schreibstil und halte auch den Inhalt deiner Beiträge für sehr gelungen. Ich selbst verfolge ebenfalls einen mehr oder weniger perfektionistischen Lebensstil, der vielen Menschen und insbesondere potentiellen Partnern wohl eher zuviel des Guten wäre. Leider lässt sich Perfektionismus nur soweit verwirklichen, wie es die individuellen Umstände auch erlauben.

Ich attestiere mir durchaus eine gewisse Attraktivität. Ich bin groß und schlank und mit ein bisschen Training wäre wahrscheinlich sogar die Erfüllung bestimmter oberflächlicher Schönheitsideale möglich. Leider musste ich mich ab einem bestimmten Alter mit weniger schönen Hautkrankheiten beschäftigen, die nicht unbedingt dem Selbstbewusstsein zuträglich waren, während der Freundeskreis die Vor- und Nachteile von Liebe und Sex erfahren durfte. An eine Heilung nach schulmedizinischen Möglichkeiten ist nicht zu denken und die Methoden der Alternativmedizin halte ich für höchst fragwürdig.

Nun… warum schreibe ich das an dieser Stelle? Ich frage mich einfach, wo das eigentliche Problem liegt? Wenn es nur darin besteht, dass du mit 21 einen gewissen Intellekt und hohes Sprachniveau bieten kannst, nach eigenen Worten sehr attraktiv bist, einen rationalen Denkstil verfolgst und ein harmonisiertes Miteinander schätzt, dann würde ich, ehrlich gesagt, gerne mit dir tauschen!

Ich kann aber von dir bzw. Don Carlos geschilderte Probleme durchaus nachvollziehen. Ich bin auch kein Freund von oberflächlichen Smalltalks, sondern ziehe eher Unterhaltungen über das aktuelle Zeitgeschehen vor. Mir war aber bisher nicht bewusst, dass es so wenige weibliche "Gegenpole" geben soll. Das ist eigentlich nicht meine Erfahrung, ganz im Gegenteil.

Wie dem auch sei, ich denke auch, dass ihr früher als später zu unverhofften Freuden kommen werdet. Immer nur am Ball bleiben!

Gruß aMs

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