Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

KrwaFk


Wüstensohn

Warum fragst du zyme ob er mal in einem Fussballstadion war? Das ist glaube ich nicht der beste Ort um Frauen kennen zu lernen. Oder steckt etwas anderes hinter der Frage was ich nicht durchschaut habe?

Wqüstehnsoxhn


@ windmann

Sehr interessanter Beitrag. Die Sache mit der verpassten Pubertät ist auch mein Hauptproblem, wenn auch aus anderen Gründen. Aber der Effekt, dass ich dadurch gehemmt bin, sowie ein 'Freiheits- und Bindungsproblem' habe ich auch. Zum Puff: Es macht etwas männlicher und reifer, und es gibt dir einen Optimismus-Kick, aber mit Frauen kennenlernen hat es überhaupt nichts zu tun. Es kann sogar kontraproduktiv wirken, weil es dort viel zu einfach geht und sie sich alle Mühe gibt, während im richtigen Leben der Mann halt schon selber etwas leisten muss, insbesondere beim näheren Kennenlernen. Man kann sogar mutmassen, dass man bei einer Beziehung dann die direkte Professionalität beim Sex vermisst (was ist Zärtlichkeit...?). Immerhin weiss man, dass man kann...

@kwak

Im Fussballstadion lernst du maximal über einen Freundeskreis eine Frau kennen, allerdings i.a. eine sehr umgängliche. Die Frage gestellt habe ich, weil ich mir vorstelle, dass es ihm dort viel zu prollig ist. Andererseits ist es eben genau diese irrationale und fast kindische Begeisterungsfähigkeit, die ein Fussball-Fan aufweist, welche Frauen bei Männern oft interessant und lustig finden. Als Denkanstoss...

Z]ySmex1


@Wüstensohn

Zu deiner Frage nach meinen Stadionbesuchen:

War bisher in 4 oder 5 Bundesligaspielen mit früheren Schulkameraden gewesen - liegt auch schon mindestens 4 oder 5 Jahre zurück.

Das Prollige schwimmt da natürlich immer mit, aber das kann durch die in solchen Arenen gegenwärtige Massensuggestion spielend aufgewogen werden.

[Allerdings gehe ich da sicherlich nicht hin, um Frauen kennenzulernen. Keine vernünftige Frau die ich kenne, schaut sich sowas regelmäßig an.]

Die Bundesliga interessiert mich heute auch nicht mehr, aber auf ein Länderspiel der deutschen Elf bei der WM würd ich ganz sicher hingehen, sollte sich die Gelegenheit ergeben. Dies allein schon aus nationalem Pflichtgefühl und Stolz.

Sprich das Gefühl der in Wallung gebrachten Massen löst bei mir eine Art Adrenalinstoß aus, der mich die paar prolligen Scherzkekse schnell vergessen lässt.

Wenns nach mir ginge, könnte man unsere Bevölkerung - ähnlich dem römischen Vorbild - durch (Brot haben wir ja bereits genug) richtige Spiele klar in bessere Stimmung versetzen. Dies vor allem dadurch, dass solche Darbietungen es den Zuschauern viel weitreichender als bei Fußballspielen ermöglichen, ihre Aggressionen loszuwerden.

Kann mich noch gut erinnern wie ich zum ersten Mal das Kolloseum in Rom sah und mir dachte, was das für eine italienische Schande ist, einen solchen Ort derart dem Verfall preiszugeben.

PS: Der letzte Einschub zielt vor allem auf die Damen ab, die mir unterstellten, ich habe ganz gewöhnliche politische Vorstellungen..

ZDymxe1


stop

der schöne Bau heisst natürlich Kolosseum

:-)

Luewbian


Zyme1:

Dies allein schon aus nationalem Pflichtgefühl und Stolz.

Es scheint, deine Rationalitaet hat doch auch Grenzen. ;-D

Kwak:

Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen. Ich habe dir einen Hinweis gegeben, eine grobe Assoziation, die ich aus deinen Postings bekam. Wenn du dem nicht weiter nachgehen willst, deine Sache.

Loe*wiaxn


Wuestensohn

Zum Puff: Es macht etwas männlicher

Was fuer ein Konzept von Maennlichkeit liegt dem zugrunde? (Und warum ist es etwas Gutes, in diesem Sinne maennlich zu sein?)

K&wak


Lewian

Ich wollte mich nicht rechtfertigen. Ich wollte nur deine Frage beantworten.

W_üst%en@sohxn


@ zyme

Wenns nach mir ginge, könnte man unsere Bevölkerung - ähnlich dem römischen Vorbild - durch (Brot haben wir ja bereits genug) richtige Spiele klar in bessere Stimmung versetzen. Dies vor allem dadurch, dass solche Darbietungen es den Zuschauern viel weitreichender als bei Fußballspielen ermöglichen, ihre Aggressionen loszuwerden.

Wo war das schon wieder? Genau, 'Brave New World'. Und welches 'Soma' würdest du heute vorschlagen, um die Massen zu kontrollieren? Genetisch modifizierte Nahrung?

@lewian

Zum Puff: Es macht etwas männlicher

Was fuer ein Konzept von Maennlichkeit liegt dem zugrunde?

Wohl ein klassisches. Als erstes pures Leistungsdenken: Man will fähig sein, 'das Erbgut weiterzugeben'. Weiter ein Gefühl, normal und sexuell definierter zu sein. Diesbezüglich auch weniger zweiflerisch.

Und warum ist es etwas Gutes, in diesem Sinne maennlich zu sein?

Es ist für das eigene Selbstbewusstsein und -vertrauen gut. Man ist, ich wiederhole mich, normal und fähig im 'Kerngeschäft' . Kerngeschäft deshalb, weil man ein Produkt sexueller Interaktion ist und ein - bei älteren JM tendenziell krankhaft verdrängtes - Programm hat, welches den Wunsch fördert, selber aktiv zu werden. Dazu fällt mir eine alte StarTrek-Folge ein. Kirk wird in zwei Personen gespalten. Die eine ist gut und schwach, die andere böse und willensstark. Yin und Yang? Die Lieben und Netten (nur gut und schwach) kriegen nie eine Frau ab, weil sie immer allen alles recht machen wollen, und nicht 'Mann genug sind', ihren ersten Wunsch (ich möchte diese Frau), konsequent in einen Plan umzusetzen und diesen durchzuführen, weil irgendwer dabei verletzt werden könnte, z.B. die eigenen Gefühle, wenn man abgewiesen wird, oder ihre, wenn man es sich wieder anders überlegt, oder diejenigen eines Freundes, der sie auch begehrt, oder sogar der Mutter, welche sich eine andere Schwiegertochter vorstellen würde. Ein 'Mann' denkt in entscheidenden Situationen weniger rücksichtsvoll, dafür zielgerichteter und konsequenter und macht mehr, auch wenn es mal ein bisschen weh tut. Ist eine solche Männlichkeit akzeptabel?

L<ewEiaxn


Wuestensohn

Es ist nicht an mir, zu entscheiden, ob dein Konzept akzeptabel ist.

Ich gebe allerdings ein paar Sachen zu bedenken:

1) Ein Freund von mir ist nicht in der Lage, Kinder zu bekommen. Dieses hat er nach Jahren mit guten, aber in der Hinsicht erfolglosem Sex mit seiner Freundin aerztlich herausfinden lassen. Woraus folgt, dass du deine diesbezuegliche "Leistungsfaehigkeit" im Puff keinesfalls beweisen kannst. Abgesehen davon, was bringt es, das Erbgut weitergeben zu koennen, wenn man es nicht tut?

2) Ich halte es fuer einen grundsaetzlichen Irrtum vieler Menschen, sich irgendetwas aus "Normalitaet" zu machen. Es geht darum, dass man so, wie man eben ist, herausfindet, wie man sein Leben gluecklich und sinnvoll gestalten kann. Wenn das von irgendeiner Norm (die in diesem Falle ja weder moralisch noch juristisch begruendet ist) abweicht, dann tut es das eben. Gut, es verschafft vielen Charakteren offenbar Erleichterung, wenn sie sich "normal" fuehlen koennen. Ich habe aber irgendwie den Eindruck, dass es im Sinne eines gewissen im Umlauf befindlichen Maennlichkeitsbildes, das durchaus mit deinem Cpt. Kirk-Ansatz verwandt sein koennte, eher als unmaennlich gilt, der "Normalitaet" hinterherzulaufen. Mal abgesehen von der Frage, inwiefern es in irgendeiner Form "normal" ist, sich im Puff entjungfern zu lassen.

3) Deine Definition nimmst du vor. Das der Puffbesuch dich "normaler" und "sexuell definierter" macht, ist eine Folge deiner Selbstzuschreibungen. Diese so vorzunehmen, ist natuerlich dein gutes Recht. Ich behaupte aber doch, dass fuer das von dir angefuehrte Ergebnis eher deine sprachlichen Konzepte als der Vorgang der Entjungferung ursaechlich sind.

4) Konsequenz und Zielgerichtetheit stehen Frauen genauso gut zu Gesicht wie Maennern. Vermutlich gilt das fuer deinen ganzen letzten Absatz. Bestimmte Dinge sollte der Mensch mal lernen, ob man oder Frau. (was davon hast du im Puff gelernt?)

Abgesehen davon kann ich mich an einen Faden erinnern, in dem jemand (unbreakable?) gegen die Lieben und Netten gehetzt hat und sich diverse Frauen meldeten, deren Kerls sie fuer "lieb und nett" hielten und die sie fuer ihre Faehigkeit zur Ruecksichtnahme lobten (ich bin dafuer auch von meiner Freundin schon gelobt worden). Dass die nie Frauen abbekommen, stimmt offenkundig nicht. Was man braucht, ist ein bisschen Mut, nicht Ruecksichtslosigkeit - und Maenner und Frauen brauchen Mut.

Z`yMmxe1


@ Wüstensohn

Wo war das schon wieder? Genau, 'Brave New World'. Und welches 'Soma' würdest du heute vorschlagen, um die Massen zu kontrollieren? Genetisch modifizierte Nahrung?

hab ich doch eben ausgeführt - Spiele erfreuen die Massen und halten sie zufrieden.

Von einer gewaltlosen perfekten Gesellschaft habe ich gerade nicht geschwärmt, weil sie dem menschlichen Wesen zuwiderläuft. Das genau ist ja der Grund, weswegen ich eine weitergehende Unterhaltungskultur befürworten würde, welche ur-menschliche Bedürfnisse bedient.

KRw-ak


Wüstensohn

und nicht 'Mann genug sind', ihren ersten Wunsch (ich möchte diese Frau), konsequent in einen Plan umzusetzen und diesen durchzuführen

Es ist nicht möglich diesen Wunsch in einen Plan umzusetzen den man Punkt für Punkt abarbeiten kann. Dazu gibt es zu viele Dinge die man nicht weiß und deshalb nicht planen kann.

weil irgendwer dabei verletzt werden könnte, z.B. die eigenen Gefühle, wenn man abgewiesen wird

Interessanter Gedanke. Wenn ich der Meinung wäre eine Chance zu haben würde ich dieses Risiko eingehen. Es ist besser klare Verhältnisse zu haben als sich hinterher sagen zu müssen wenn ich nicht gezögert hätte, hätte es doch was werden können. Aber wenn ich schon erkannt habe, dass es nichts werden kann laß ich es sein.

Ein 'Mann' denkt in entscheidenden Situationen weniger rücksichtsvoll, dafür zielgerichteter und konsequenter und macht mehr, auch wenn es mal ein bisschen weh tut. Ist eine solche Männlichkeit akzeptabel?

Um ans Ziel zu kommen muss man seine eigenen Ziele wichtiger nehmen als die von anderen. Das ist ganz natürlich. Aber ein typisches JM-Problem ist erst garnicht in die Position zu kommen ein solches Ziel in Sichtweite zu haben. Und ein nicht vorhandenes Ziel kann auch nicht konsequent verfolgt werden.

Kfwak


Mal abgesehen von der Frage, inwiefern es in irgendeiner Form "normal" ist, sich im Puff entjungfern zu lassen.

Es ist sicher nicht so ungewöhnlich. Wüstensohn ist sicher nicht der Einzige der diesen Weg gewählt hat. Ich denke auch darüber nach. Wie ich vor einiger Zeit schon geschrieben habe gibt es sogar ein Bordell in dem ein sog Anfängerservice angeboten wird. D.h. die Frauen bieten an sich um Männer die ihr erstes Mal erleben wollen besonders aufmerksam zu kümmern. Daraus kann man schließen, dass es nicht ganz ungewöhnlich ist.

Übrigens finde ich es egal ob es als normal angesehen wird. Jeder muss für sich selbst entscheiden ob es für ihn der richtige Weg ist.

WVind3mann


@ Zyme1

"Das genau ist ja der Grund, weswegen ich eine weitergehende Unterhaltungskultur befürworten würde, welche ur-menschliche Bedürfnisse bedient."

Denke da folgendes : Könnte mir vorstellen dass es dir gerade weniger um die gesamte Gesellschaft/Politik geht. Wie steht es mit dir? Was sind deine "ur-menschlichen Bedürfnisse"? Was fehlt dir um glücklich sein? Wo sind deine Probleme? - Meine Theorie ist da : Geht es dem Einzelnen gut, dann geht es auch der Gesellschaft gut. Ich fange darum bei mir an.

Im Übrigen : Nehme an dir tut das Forum genauso gut wie mir :)^ .

@Wuestensohn

"Das der Puffbesuch dich "normaler" und "sexuell definierter" macht".

Klar, was ist "Normal"? - Ich glaube bei dem Thema "Bordell" oder "Puff" gibt es verschiedene Ebenen oder Perspektiven von denen aus man soetwas betrachten kann. Mir fallen da ein :

1. Verheirateter Mann mit Frau (und evtl. Kinder), der sexuell recht zufrieden ist. Sich manchmal vielleicht gerne was extremeres wünschen würde, aber im Grunde doch die übliche "Hausmannskost" gut findet. Wie soll so Jemand verstehen warum Männer zu einer Prostituierten gehen? Woher soll dieser Mensch wissen was "sexueller Hunger" ist, wenn er ihn nicht kennt?

2. Verheirateter, unzufriedener Mann mit einer Frau die selbst unzufrieden ist und deren Sexualleben sich auf "Fastfood" beschränkt (die "berühmten" 5 Minuten), weil ansonsten der Mann keine Ruhe gibt. Solche Typen tun mir fast noch mehr leid, als ich mir selbst im Moment! Wer nämlich genau weiß, was er denn vermißt und es trotzdem nicht haben kann - dem geht es wirklich schlecht! Früher konnte ich es nicht verstehen, dass Männer ihrer "armen Frau" das antun. Heute verstehe ich es etwas besser. Es gibt Beziehungen, die nur so vor sich hin vegetieren und man wohl nur noch zusammen ist, weil man das so gewohnt ist - weil sich gerade kein Ausweg anbietet. Männer/Frauen in solchen Beziehungen tun mir wirklich leid... Sogar diese Perspektive verstehe ich und kann ich mitlerweile irgendwo nachvollziehen.

3. Jungmann. Keine Frau, keine Kinder - vielleicht nicht mal Haustiere (so wie ich). Tagein, tagaus. Bei Jedem Annäherungsversuch gibt es einen Tritt in den Unterbauch (Neudeutsch: "die Eier"). Trotzdem keine Frau zum Kuscheln, zum Reden, zum Scherzen und zusätzlich der Schmerz aus den immer verkrampfter werdenden Annäherungsversuchen. Ich verstehe das mitlerweile, wenn ein Jungmann aus diesem Grund zu einer Prostituierten geht. Obwohl, geschworen hatte ich mir da mal was anderes ... .

Ich mache mir sehr viel Gedanken um das Thema, wohl auch weil es momentan "mein Thema" ist. Manchmal ist es wohl nicht so wichtig, wie genau man ein Problem löst, wenn man an einer Weg-Gabelung steht (gehe ich jetzt rechts herum oder nach links?). Gehe ich nach Rechts, dann hat das Vorteile und Nachteile. Links ebenso. Beides kann eine Lösung sein, aber wenn man merkt, dass man mit Rechts in einer Sackgasse gelandet ist, dann muß man mutig sein und irgendwann umkehren. Dann braucht man richtigen Mut!

Wichtig ist - meiner Erfahrung nach - das man sich zugesteht, dass man nicht weiter kommt und das Problem vollständig und nachhaltig lösen möchte. Niemand kann immer alle Probleme alleine lösen - das gibt es nicht. Wer das sagt, der lügt!

Die zwei Wege die ich sehe sind folgende :

1. Warten bis ich mit einer Frau aus Liebe intim werden kann.

2. Zu einer Prostituierten gehen.

Den 1. Weg gehe ich schon seit ich 13 Jahre alt bin. Seitdem habe ich eine wahnsinnige Menge "Unterbauch Tritte" vom weiblichen Geschlecht kassiert. Manchmal habe ich wohl auch welche ausgeteilt - im Grunde wird es vielleicht 0:0 ausgehen. Wenn eine

Frau ankommt, die an einer Beziehung interessiert ist, dann bekomme ich Angst. Angst vor der Sexualität und Angst vor den Einschränkungen einer Beziehung. Das ist bei mir so. Die Angst blockiert mich/verändert mich! Was ich bräuchte wäre wohl eine Frau einfach zum kuscheln ... aber woher soll man die nehmen? Gibt es so eine überhaupt?? - Wohl kaum. Wenn das so ist, dann bin ich wohl in einer Sackgasse gelandet. Ich kann meine Angst nicht ablegen.

Der 2. Weg : Das Mittel gegen Angst heißt : "Einfach tun!" Wenn du vor etwas Angst hast, dann : "Denke nicht nach - tu es einfach!". Wie in der alten Nike Werbung : "just do it!". In manchem Kampfsportarten lernt man das auch - wenn es um das Thema "Fallen" geht; in der "Fallschule". Mir steht mein eigener Stolz im Weg vielleicht doch zu einer Prostituierten zu gehen. Mir geht es nicht darum, dass ich einfach meine Jungmännlichkeit verliere - es geht mir darum, dass etwas zur Lösung des Problems tue. Wenn der 1. Weg (Idealfall) nicht geht, dann muß ich wohl einen andern Weg nehmen um das Problem in den Griff zu bekommen. Der Nachteil beim 2. Weg ist eben dass durch den Gang

zu einer Prostituierten mein "Beziehungsproblem" nicht gelöst wird. Ich bekomme womöglich die Angst vor "meiner eigenen Sexualität" genommen - ich kann diese dann auch den Frauen "zeigen", aber mein "Freiheitsdrang" bleibt bestehen.

Wenn es ein Problem gibt das ich alleine nicht lösen kann, dann gibt es auf dieser Erde immer Jemanden der mir dabei helfen kann. Bei meinem "Beziehungsproblem" muß ich mir helfen lassen - sonst bringt mich auch der (zugegeben moralisch fragwürdige) Gang zu einer Prostituierten nicht wirklich weiter. Die Prostituierte nimmt mir nur die Angst vor der Sexualität - mehr nicht.

Klar, ich wollte es immer so haben, dass ich das erste Mal mit einer Frau schlafe, weil ich sie liebe und sie mich liebt. Ich wollte immer beim ersten Mal "die Richtige" haben - vielleicht auch, weil ich es besser machen wollte als andere. Dafür bezahle ich jetzt den Preis : Für meine Stolz! Wer zu stolz ist, der verkrampf - wirkt künstlich, wird überkritisch und dessen Selbstwert wird von Anderen bestimmt. Das ist ein Naturgesetz : Was sich "künstlich" nach oben streckt, dass landet irgendwann wieder unten!

Moralisch ist es umstritten/fragwürdig zu einer Prostituierten zu gehen. Ganz bestimmt werden dort Frauen ausgenutzt, ganz bestimmt kann man sich dort anstecken, ... . Das ist die Situation dieser Frauen! Ich kann mir auf dieser Welt einen Fußball kaufen, den Kinderhände genäht haben oder Tomatenketchup, dass von einer unterdrückten Schwarzen Minderheit hergestellt wird. Ich kaufe mir Tee und Kaffee der nicht fair behandelt ist. Ich esse Tierprodukte von unglücklichen Tieren und ich trage Kleidung, die mit schwermetallhaltigen Farbstoffen aus Indien gefertigt werden. Ist das alles fair? Ist es fair, dass ich Jungmann bin und andere sind es nicht? Ist es fair, dass andere die Liebe bekommen nur weil sie eine Pubertät hatten und ich nicht? Warum wird ein Kind vom Auto überfahren aber ein "alter Sack" nicht? - Nein, fair ist das nicht. Das Leben ist nicht immer fair - es gibt langfristig zwar immer eine ausgleichende Gerechtigkeit - aber eine grundlegende Fairness kann man nicht erwarten. Was ich an meiner Situation etwas ändern kann, das ändere ich. Ich will das es mir gut geht. Wenn es mir gut geht, dann ist das das größte Geschenk dass ich Anderen Menschen geben kann. Ich kann nichts an der Situation von anderen Menschen - im Grunde auch nicht einmal etwas für meine eigene. Meine Situation kann ich aber ändern und ich werde...!

W)indmLanxn


@ Kwak

"Übrigens finde ich es egal ob es als normal angesehen wird. Jeder muss für sich selbst entscheiden ob es für ihn der richtige Weg ist. "

Habe nur vergessen oben deinen Namen einzufügen. Ist auch an dich gerichtet.

L^ewi@an


Windmann

Die zwei Wege die ich sehe sind folgende :

1. Warten bis ich mit einer Frau aus Liebe intim werden kann.

2. Zu einer Prostituierten gehen.

Es scheint mir ein Grundirrtum in diesem Faden zu sein, dass "warten" die einzige Alternative ist. Das klingt so passiv, als koenntest du selber gar nichts tun. Du kannst aber. Du kannst an deiner Begeisterungsfaehigkeit arbeiten, fuer den Fall, dass du "Angebote" bekommst, an deiner Faehigkeit, die "Richtige" in einer Frau zu erblicken, die dir vielleicht vorher nicht aufgefallen waere. Du kannst an deinem Mut arbeiten und versuchen, Ursachen fuer deine Beziehungs- und/oder Kontaktangst zu finden und zu beseitigen.

Man kann nicht alle Probleme alleine loesen, da hast du recht. Mir haben geholfen: Meditation und Philosophie (bzw. die Menschen, die mich damit konfrontiert haben), und auch eine Gestalttherapeutin (war bis 30 JM, wie ich frueher bereits schrieb). Eine Prostituierte haette mir natuerlich zu Sex verholfen, aber mein Weg hat mein gesamtes Leben verbessert.

Die Prostituierte nimmt mir nur die Angst vor der Sexualität - mehr nicht.

Dafuer gibt es keine Garantie. Es gibt auch Menschen, bei denen der erste Gang zur Prostituierten ein Trauma hinterlassen hat (wie ich von Psychologenfreunden weiss).

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