Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

Zpyme21


An die Runde

Diese gutgemeinten Ratschläge auszuführen ist schwerer, als sie zu erteilen :-)

[Btw: zur Psychotherpie würd ich nicht uneingeschränkt raten. Das hilft zwar, um Depressionen loszuwerden und eine positivere Sicht auf die Dinge im allgemeinen zu bekommen. Sie kann aber auch nur da ansetzen, wo es auch Lichtblicke gibt (Wahrnehmungssache ->Glas halb voll statt halb leer) - und wenn man(N) noch keine erhellenden Erfahrungen in Punkto Frau zu verbuchen hat, kann auch der Therapeut nicht zaubern.]

"Und bloß nicht die Neugierde vergessen! Was gibt es nicht alles zu entdecken, ob auf der Straße "

Nunja...

Die Neugierde ist meines Erachtens da oder eben nicht da. Das Gerede von der Möglichkeit, seine eigene "Neugier zu wecken" klingt in meinen Ohren wie eine Fata Morgana unter Gutmenschen.

Treffe ich also auf der Strasse einen Haufen Punks, kann mich das so neugierig machen, dass ich auf die zugehe und sonstwas berede. Ich kann mir aber auch wünschen, dass plötzlich ein großer LKW vorbeikommt und die freundlichen Herrschaften "mitnimmt". Wenn ich mir letzteres aber instinktiv wünsche, werde ich mich nicht im Traum motivieren können, noch mal eben mit ihnen zu plaudern.

"Bernds Aussagen hätten sicher eine ENORME Wirkung hier. Schade, dass er sich nicht meldet."

Kann man ihm keine persönliche Nachricht schicken mit dem Inhalt, er solle seinen heutigen Standpunkt einmal verdeutlichen?

"By the way: '1984', nicht 'Brave New World'."

Lasst uns nicht ins philosophische abdriften - wir haben schon genug echte Probleme :-)

"Etwas weniger kopflastig: 'Kein Mut, kein Mädchen'."

Das Problem hierbei ist folgendes: Wenn ich in zwischenmenschlichen Dingen von Natur aus nicht der mutige Typ bin, dann wirkt ein forscheres Vorgehen gekünstelt - was der entsprechenden Dame i.d.R. ja auch wieder negativ auffällt.

Desweiteren schlägt sich auch immer die Empirik durch - die aus vergangenen Versuchen ermittelte Erfolgswahrscheinlichkeit wirkt sich nicht gerade ermutigend aus. Mag sein, dass man sich über die Jahre verändert, und entscheidende charakterliche Parameter einem permanenten Wandel unterliegen. Allerdings unterlag man ja auch bisher schon einem solchen Wandel - ohne dass sich an der persönlichen Lage etwas nennenswertes verändert hätte.

ZNymex1


lol

"Wenn mir eines in meinem Suff gerade auffällt (nachdem ich mit meinem Kumpel, dem geborenen Frauentyp, unterwegs war) dann das, dass man umso Chancen bei Frauen hat, je weniger man spricht. Gleichzeitig muss der Schwachsinn des Gesprochenen unverhältnismäßig stark ausfallen."

:-D

Das gibts umgekehrt doch genauso! Liegt an der Spezies Mensch, nicht an der Frau allein 8-)

LJewiaxn


Zyme1

Was verstehst du denn von Psychotherapie? Weisst du, was "Gestalt" ist oder "Familienaufstellung" (um mal jemandes anderen Lieblingsrichtung zu bemuehen ;-))?

Ich war nicht depressiv, als ich meine Therapie begonnen habe, es ging um ganz andere Sachen (uebrigens auch nicht darum, "endlich kein Jungmann mehr zu sein" - das habe ich nie als primäres Problem angesehen), und es war groesstenteils erfolgreich.

Die Neugierde ist meines Erachtens da oder eben nicht da. Das Gerede von der Möglichkeit, seine eigene "Neugier zu wecken" klingt in meinen Ohren wie eine Fata Morgana unter Gutmenschen.

Diese Einstellung klingt freilich wie ein gutes Rezept, um zu verhindern, mehr Neugierde zu lernen. Wir sind verantwortlich für unsere Möglichkeiten, und wenn du dir ausführlich einredest, dass es diese Möglichkeiten nicht gibt, hast du sie tatsächlich nicht.

Freilich könnte man sich stattdessen auch auf etwas einlassen und etwas ausprobieren, anstatt vorher schon (vermutlich ohne jeden konkreten Erfahrungshintergrund) zu wissen, dass es nicht gehen kann.

Z.ymxe1


@ Lewian

Musstest du dann auch beim Neurologen diese tolle Frage ausfüllen?

"Hatten sie in letzter Zeit weniger Sex als früher?"

a) genauso oft wie früher

b) etwas weniger oft

c) nur noch selten

d) kaum mehr

Leute ich kann euch sagen, als ich das gelesen hab musste ich so lauthals lachen - die Leute im Wartesaal meinten wohl ich sei nicht mehr ganz dicht! :-D

Eiskalt (und ja auch der Wahrheit entsprechend !!) hab ich dann A angekreuzt

*lol*

Lhewiaxn


Zyme1

Hä?

Was soll ich beim Neurologen?

Du scheinst wirklich etwas seltsame Vorstellungen von Psychotherapie zu haben...

MKarvIinx67


1 % sanguinisch

93 % melancholisch

5 % cholerisch

18 % phlegmatisch

(im grossen Test)

Der kurze Test sieht etwas anders aus:

10 % sanguinisch

60 % melancholisch

10 % cholerisch

50 % phlegmatisch

ZKymue1


@ Lewian

Na was wird man wohl beim Neurologen tun, hm?

Vielleicht rausfinden, obs körperliche Ursachen gibt bevor man sich in ne ellenlange Therapie stürzt?

Junge junge, du machst mir Spass

LoolaxX5


@ Zyme

Junge, Junge ich muss echt sagen, dass du bisher der EINZIGE in diesem Faden bist, bei dem ich Pech als Ursache für sein JM-Sein für ausgeschlossen halte... :-/

ibma-go


"Wenn mir eines in meinem Suff gerade auffällt (nachdem ich mit meinem Kumpel, dem geborenen Frauentyp, unterwegs war) dann das, dass man umso Chancen bei Frauen hat, je weniger man spricht. Gleichzeitig muss der Schwachsinn des Gesprochenen unverhältnismäßig stark ausfallen."

Das gibts umgekehrt doch genauso! Liegt an der Spezies Mensch, nicht an der Frau allein

Meine (subjektive) Erfahrung sagt mir da aber was anderes. In der Praxis läufts ungefähr so ab:

Mann spricht zu Frau gequirlten Mist in penetranter Lässigkeit...

Frau denkt: "Der ist aber schnuckelig"

Mann spricht zu Frau stilvoll und beherrscht...

Frau denkt: "Halt die Klappe, Du nervst"

Dagegen:

Frau spricht zu Mann gequirlten Mist in penetranter Lässigkeit...

Mann denkt: "Verdammt, bist Du scharf"

Frau spricht zu Mann stilvoll und beherrscht...

Mann denkt: "Verdammt bist Du scharf"

Das klassische Muster. Es lässt sich vielleicht nicht auf 100% der Männer und Frauen übertragen. Aber es ist erschreckend, wie oft man es beobachten kann, und am eigenen Leib erfährt (aus meiner Sicht nämlich IMMER). Zumindest ist das am Wochenende so, wenn der Alkohol fließt, die Bässe hämmern und die Sehnsüchte überhand nehmen.

Lrewixan


Zyme

Du sprichst offensichtlich über etwas, von dem du nicht die Bohne was verstehst. (Sofern es um meine Gründe für die Therapie geht, ist das völlig offensichtlich, denn ich habe darüber nichts verraten - was Therapie allgemein betrifft, liegt der Verdacht so schwer auf der Hand wie eine Kanonenkugel.)

Komisch, du bildest dir doch sonst so viel auf deine Rationalität ein.

K3es^trxa


Lewian

Komisch, du bildest dir doch sonst so viel auf deine Rationalität ein.

Nach meiner Erfahrung benutzen Menschen (auch ich noch vor ein paar Jahren) gerne ihre Rationalität um eine Schutzmauer um sich herum aufzubauen, um an die schmerzhaften Stellen nicht hinkommen zu müssen. Aber sobald von einem Gegenüber (wie jetzt grad von Dir bei zyme) ein kleiner Kratzer reinkommt, zischen die meist "negativen" und schmerzvollen Gefühle mit Überdtuck an die Oberfläche. Ich habe in solchen Situationen viele Menschen sehr verletzt, weil ich nicht wusste, wie ich damit umgehen soll :°(

L/ew iaxn


Kestra

Guter Hinweis! (Ob Zyme ihn aber auch zu schätzen weiss?)

cIitr9oxnyx


@ lewian

vielleicht ist es auch gar nicht so wichtig, dass zyme es zu schätzen weiß. wichtiger ist vielleicht, dass die anderen im thread zymes rationalität besser einschätzen und es durch kestras rat NICHT zu verletzungen kommt.

Krestrxa


@ Lewian

Ob Zyme ihn aber auch zu schätzen weiss?

Ich glaube (noch) nicht, ich habe das Gefühl er ist noch nicht soweit. Ich war bei weitem nicht so sehr von einer Mauer aus Rationalität gefangen (ich wähle bewusst diese Wort!). Trotzdem hat es bei mir viele und sehr tiefe existentielle Krisen (u.a. Trennung vom Vater meiner Kinder, Unfalltod des eigenen Vaters, Verdacht auf Leberkarzinom) gebraucht, bis ich meine Lektionen endlich gelernt hatte und ich die Mauer fallenließ, ich mich mit meinen schmerzhaften, eingesperrten Gefühlen beschäftigt habe

@ citronyx

wichtiger ist vielleicht, dass die anderen im thread zymes rationalität besser einschätzen und es durch kestras rat NICHT zu verletzungen kommt.

Ja, es kann durchaus sein, dass man weniger verletzt wird, wenn man weiß warum warum der andre so (über)reagiert, z.B. mit Sarkasmus, Wut usw. Ich kann mit solchen Menschen relativ gut umgehen, da ich selbst einmal so war. Ich versuche teilweise sogar solche Reaktionen zu provozieren (sprich einen Kratzer reinbringen), daher kann ich mich vorher schützen, weil ich weiß, was auf mich zukommen kann. Aber auch ich habe meine Grenzen und nicht alle hier können sich so abgrenzen. Und: Wenn ich den Grund kenne, heisst das noch lange nicht, dass der andre einen Freibrief hat ;-)

KMwxak


@ Windmann

Zu deinem gestrigen Beitrag.

Die Frage zu einer Prostituierten zu gehen stelle ich mir schon länger. Die entscheidende Frage ist ob man sich danach besser fühlt als vorher. Das hängt hauptsächlich davon ab wie es ablaufen würde. Wenn es positiv verläuft fühlt man sich danach sicher besser. Mit positiv meine ich man hat das Gefühl sein Geld sinnvoll ausgegeben zu haben, es ist ein schönes Erlebnis an das man sich gerne erinnert. Wenn es negativ verläuft fühlt man sich danach schlechter. Damit meine ich man ist sein Geld los und ist nicht weiter wie vorher. Man wurde also abgezockt. Weil man vorher nicht wissen kann wie es verlaufen wird konnte ich mich bis jetzt noch nicht zu diesem Schritt entschließen. Es gab noch weitere Gründe warum ich es bis jetzt noch nicht getan habe. Wenn ich gerade dachte, dass ich in absehbarer Zeit eine Freundin finden werde habe ich die Idee eines Bordellbesuchs wieder zu Seite gelegt.

Was die moralische Fragwürdigkeit betrifft finde ich, dass es jeder für sich selbst entscheiden sollte. Man sollte es auf jeden Fall so machen, dass es niemand den man kennt erfährt.

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