Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

L!olaXx5


;-D ja, ja das ist der Punkt an dem es psychologisch kompliziert wird. Aus unbegründeter und übertriebener Vorsicht zum Beispiel.

Z\ottedlKbaexr


Yepp

Schutz vor Enttäuschung und Verletzung, die durch zurückgewiesen werden ausgelöst würden, heißt ie magischen Worte. :)^

Tgor=toola


Vitalboy - 24.08., 00:14

Ich hab wohl eine etwas lange Leitung, sry aber jetzt hab ich es doch mal gerafft daß du noch JM bist... Was mich allerdings schon wieder etwas verwundert, denn bezogen auf die Rückmeldungen hier im Forum müßest du eigentlich genau wissen was man tun muss um Erfolg bei Frauen zu haben.

Tja, Du hast "meine Story" wohl immer noch nicht ganz gelesen, die sich hier auf diverse Beiträge verteilt. Schade eigentlich, denn ich habe keine Lust, jetzt noch mal alles zu wiederholen. Und was die Rückmeldungen angeht - das ist wohl der Unterschied zwischen mir und den meisten JM hier im Forum. Wie gesagt: alles eine Frage der eigenen Einstellung.

TEortxola


Nachtrag

Vielleicht spielt da aber auch etwas mit rein das man gar nicht so richtig in Worte fassen kann, so eine Art Aura oder ähnliches.

Aura = Ausstrahlung = Selbstbewusstsein = eigene Einstellung. Noch Fragen? ;-)

TAort'olGa


Steffi

Ja Himmel Arsch und Zwirn, ich wollte doch Gerüchte verbreiten

Ja, machen wir das denn nicht die ganze Zeit? Aber wir können doch nicht nur in eine Richtung Gerüchte verbreiten. Aber wieso schreib ich das hier eigentlich? Ich kann's Dir ja persönlich sagen, wenn Du gleich aus der Küche kommst. ;-D

T*orYtola


hoffnungslos - 24.08., 10:21

Ich konnte mir weder meine Eltern noch meine Mitschüler aussuchen. Was hätte ich anders machen sollen? Mich selbst zur Adoption freigeben, bewußt Klassenarbeiten versemmeln? Nicht wirklich, oder?

Hey, Deine Erfahrungen kenne ich nur zu gut, war bei mir nicht anders. Gut, es waren äußere Umstände, die Du nicht beeinflussen konntest (oder zumindest geglaubt hast, sie nicht beeinflussen zu können). Aber was bringt es Dir HEUTE, die Vergangenheit für Deine Situation verantwortlich zu machen? Der Einzige, der an Deiner Situation etwas ändern kann, bist Du selbst. Lass die Vergangenheit doch einfach Vergangenheit sein, lebe das Heute und sieh in die Zukunft, statt Deinen Blick immer wieder in die Vergangenheit zu richten.

TLortxola


hoffnungslos - 24.08., 10:40

Was bringt es mir, wenn ich mir dauernd einrede, ich wäre ein ganz toller Hecht?

Du darfst es Dir nicht einreden (doch, vielleicht am Anfang, um einen positiven Einstieg zu bekommen), Du musst es einfach wissen. Lass mich raten: gute Noten in der Schule waren für Dich einfach selbstverständlich? Dann lass Dir eins gesagt sein: gute Noten sind nicht selbstverständlich, sonst hätten sie ja alle gehabt. Es sind weit überdurchschnittliche Leistungen, und wenn die anderen ein Problem damit hatten, waren sie wohl nur neidisch. So musst Du das sehen, und nicht anders.

Das interessiert doch niemanden.

Was kümmern Dich die anderen? Es sollte in erster Linie Dich interessieren!

T,oIrtjol9a


striptease - 24.08., 10:50

aufgrund deiner erfahrungen müsstest du nach meiner theorie ein ganz gutes selbstbewusstsein haben, was deine geistigen fähigkeiten angeht

Theorie und Praxis - da haben wir's wieder. Glaub mir, so einfach ist das nicht. Ich kann hoffnungslos da durchaus schon verstehen, wenn man wegen guter Leistungen ständig ausgegrenzt wird und als Streber verschrien ist, mit dem niemand etwas zu tun haben will. Das lässt erst gar nicht zu, dass da so etwas wie Selbstvertrauen entsteht. Denn für einen selbst ist es mit der Zeit einfach selbstverständlich, solche Noten nach Hause zu bringen. Nichts mit positiven Eigenschaften, sondern reine Selbstverständlichkeit. Das hat am Ende bei mir dazu geführt, dass ich mir mit meiner 1,3 in der Diplomarbeit einreden musste, mich doch endlich mal darüber freuen zu dürfen. Immerhin war es ja keine 1,0 gewesen. Was mir da ganz einfach lange Jahre gefehlt hat, war schlicht die Erkenntnis, dass solche Noten nicht selbstverständlich sind. Dass es etwas ist, auf das ich Stolz sein konnte (wurde mir durch meine Eltern nie vermittelt; bei einer 3 in einer Klassenarbeit hieß es schlicht und einfach nur: beim nächsten Mal wird es halt wieder besser). Aber das erst einmal zu erkennen, ist nicht einfach.

die schulnoten sind dann ein weiterer grund, wenn man bereits das "opfer" ist, aber es ist die persönlichkeit an sich, die dich zum opfer macht.

Erklär das doch mal bitte einem 16jährigen Schüler. Du wirst nur verständnisloses Kopfschütteln erhalten. Dummerweise bist Du dann doppelt angeschmiert, denn sie haben nicht nur eine Angriffsfläche, sondern direkt zwei. Wo soll da das Selbstbewusstsein herkommen? Du hast zwar positive Eigenschaften, erhälst dafür aber nur Ausgrenzung und Spott durch deine Mitschüler? Und zu Hause bekommt man dann nur gesagt, man soll doch nicht hinhören. :-/

man kann als ein gothik-typ oder streber everybodies-darling sein oder vollkommen ausgegrenzt. das liegt an einem selbst.

Wie gesagt: versuch mal, das einem 16jährigen Schüler begreiflich zu machen. So begreiflich, dass er auch an sich arbeiten kann.

Tnort#olxa


striptease / littleandy

Ach, ich les grad, dass Ihr dass ja schon diskutiert hattet:

als erwachsener wird die schwäche beibehalten, man wächst quasi in die opferrolle hinein und verschließt sich um äußeren kontakten zu entkommen, da die kontakte meist eine negative erfahrung waren...

Wie schon öfter erwähnt, führte das bei mir im Studium bis zur Selbstisolation, die ich mir selbst auferlegt hatte. (Und ich hatte zu dem Zeitpunkt im Studentenwohnheim gewohnt!) Erste Versuche, da wieder heraus zu kommen, scheiterten gnadenlos und führten zu immer tieferen Depressionen.

doch der erwachsene kann genau daran arbeiten, an dieser angst-aura, mit der er der außenwelt seine schwäche vermittelt.

die anderen sehen uns so, wie wir uns sehen und wenn wir selbst uns schwach und nicht liebenswert, nicht begehrenswert fühlen, dann können wir so viel wir wollen die federn aufstellen und uns für einen moment umstellen... das nützt nichts.

Nur hab ich das Gefühl, dass die meisten hier jammernden JM daran gar nicht interessiert sind, da es ja einfach zu anstrengend ist. Ich geb's zu: es erfordert eine Menge Kraft, die Rückfälle sind automatisch vorprogrammiert, man beginnt, an sich selbst zu zweifeln, aber für mich war es der einzige Weg, den ich für ein selbstzufriedenes Leben gesehen habe.

wie aber ändert man sich von grund auf, ohne die entsprechende bestätigung von der außenwelt zu bekommen? wie kann man "ja" sagen, wenn alle anderen "nein" behaupten...?

Durch die eigene Einstellung zu sich selbst. Nicht nur die negativen Seiten sehen, sondern vor allem das Positive, was man viel zu oft als reine Selbstverständlichkeit abgetan hat und sich wundert, wieso die anderen es nicht auch haben. Und vor allem: Scheiß auf die Meinungen anderer, wenn die etwas an Dir auszusetzen haben.

WMindvmann


@ Tortola

"Du wirst nur verständnisloses Kopfschütteln erhalten. Dummerweise bist Du dann doppelt angeschmiert, denn sie haben nicht nur eine Angriffsfläche, sondern direkt zwei. Wo soll da das Selbstbewusstsein herkommen? Du hast zwar positive Eigenschaften, erhälst dafür aber nur Ausgrenzung und Spott durch deine Mitschüler?"

Stimmt. Im Prinzip kannst du immer machen was du willst, es wird immer Jemanden geben dem das nicht gefällt!

T#ortoxla


wai - 24.08., 11:29

Schön gesagt:

"Es kann ja gar nicht klappen, denn ich hatte eine schlechte Kindheit"

Soviel zu einem selbstverantwortlichen Leben. Ist halt bequem, die eigenen Fehler nicht zu erkennen und andere für das eigene Unglück verantwortlich zu machen. Die Erkenntnis ist halt grausam: Soll ich für meine Situation auch noch selbst verantwortlich sein? Das kann doch gar nicht sein. Da wird ja dann das wenige Selbstbewusstsein, was man vllt hat, auch noch kaputt gemacht. Ne, dann doch lieber die miese Kindheit dafür verantwortlich machen. Hauptsache, es ist nicht meine Schuld, dass ich heute da stehe, wo ich bin. :-/

Tko-rtorlxa


Lewian - 24.08., 14:34

Kann man nicht sagen,

Jeder ist seines Glueckes Schmied, aber leider haben nicht alle dieselben Werkzeuge mitbekommen?

Ich moechte jeden ermutigen, in eigener Sache etwas zu aendern und am eigenen Selbstbewusstsein zu arbeiten.

Wenn man aber nicht anerkennt, wie schwer das ist (fuer alle Menschen unterschiedlich), wird sich nach den ersten Versuchen bei fehlenden Soforterfolgen Frustration einstellen.

Ich habe nie behauptet, dass es leicht ist. Selbst heute gibt es noch mehr als genügend Phasen, wo es schier unüberwindbare Kraft kostet, gegen meine negativen Gedanken anzukämpfen. Und ich habe hier wohl auch genügend Beispiele gebracht, wo ich in alte Verhaltensmuster zurück gefallen bin. Und vor 5 oder 6 Wochen habt Ihr das hier auch live mitlesen dürfen. Nein, einfach ist es sicherlich nicht, aber wer erst gar nicht versucht, etwas zu ändern, der hat schon verloren.

TKor<tola


imago - 24.08., 14:39

auch nicht wenn man sich zusammenreißt und zu sich sagt "ich will", und schon gar nicht von ganz allein.

Jeder ist im Rahmen seiner Möglichkeiten seines eigenen Glückes Schmied.

Wenn Du es alleine nicht schaffst, musst Du Dir eben Hilfe holen. Dafür gibt es halt Fachleute, die Dir weiterhelfen können. Nur musst Du es auch wollen.

Z|otytelba9exr


Nur musst Du es auch wollen

hmmmm....

Vielleicht liegt es bei manchem ja auch wirklich am fehlenden Willen.

So unbefriedigend die Rolle des ewigen JM auch sein mag, sie hat einen Vorteil: Der JM kennst sie und muss sich nicht neuen Situationen aussetzen.

Also lieber hinsetzen und jammern, darüber lamentieren, dass die Welt im Allgemeinen und die Frauenwelt im Besonderen nicht nach den Regeln funktioniert, die man selber gerne hätte und im Übrigen jede Veränderung des eigenen Ich kategorisch ablehnen - das ist bequemer. 8-)

TUo)r|toxla


Vitalboy - 24.08., 14:58

Dein Beitrag zeigt mir nur, dass Du noch nichts begriffen hast.

Viele der ehemaligen Außenseiter haben heute noch keine Freundin bzw. Frau.

Auf der Realschule hing ich in den Pausen meist mit 3 Leuten aus einer Parallelklasse ab. Im Rückblick betrachtet würde ich uns in Anlehnung an eine meiner Lieblingsserien als "Scooby Gang" bezeichnen (ohne, dass ich in diese Dreier-Truppe wirklich integriert war), denn sie waren genau so Außenseiter in ihrer Klasse wie ich in meiner. Einer heiratet morgen, zwei sind in festen Beziehungen, ich bin der einzige aus der Gruppe, der noch keine "abbekommen" hat. Soviel zu Deiner Aussage.

Und noch ein Wort zum Selbstbewusstsein: als Kind / Jugendlicher war ich knapp drei Jahre Messdiener in der katholischen Kirche, hatte keine Probleme damit, vor der noch so großen Gemeinde zu agieren. Durch die jahrelange Ausgrenzung (die ich mitzutragen habe) bin ich so unsicher geworden, dass ich im Studium nicht mehr in der Lage war, ohne Zitteranfälle mich zu Wort zu melden. Das ging so weit, dass ich bei der Auswertung zu einem AC-Training von meinem Coach zu hören bekam, dass er es nicht für möglich gehalten hätte, dass ich meinen ersten Vortrag überhaupt zu Ende gebracht hätte, denn ich war nur am Zittern und hatte mich quasi an meinen Notizzetteln, die ich gar nicht brauchte, regelrecht festgeklammert. Und dabei ging es lediglich um eine schlichte Selbstvorstellung. Wer außer mir kennt mich denn wirklich so gut, um mich sachgerecht vorstellen zu können? OK, die nächsten Vorträge bei dem Training konnte ich dann ohne Zitteranfälle hinter mich bringen. Und das, obwohl beim letzten Vortrag über ein selbstgewähltes Thema (Was mich besonders fasziniert hat in der letzten Zeit.) ich mich für die oben schon erwähnte Serie entschied: Buffy - Im Bann der Dämonen. Von einer Teilnehmerin kam dann auch gleich nach der Bekanntgabe meines Themas ein sehr abfälliger Kommentar, wofür sie auch zurecht gewiesen wurde, aber da stand ich vollkommen drüber. Denn ich stehe zu dieser Serie, und ohne Rednermanuskript hab ich meine Redezeit mal locker verdoppelt.

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