Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

ERhe<maliger N0utzer (#1195906x)


Tortola

ich spreche von meiner theorie, dass jemand, der gut aussieht ein streber sein kann, ein "freak" sein kann und eben nicht diese mobbing-erlebnisse hat, weil sein streber-sein und sein freak-sein dann ganz anderes aufgefasst wird, als von jemanden, der vom aussehen her eben benachteiligt ist... (nach dem vorherrschenden schönheitsideal (dummes wort... ich will jetzt kein passenderes synonym suchen, entschuldige) benachteiligt natürlich..)

lg

i]magGo


Zottelbär

So unbefriedigend die Rolle des ewigen JM auch sein mag, sie hat einen Vorteil: Der JM kennst sie und muss sich nicht neuen Situationen aussetzen.

Diese Aussage hat mich jetzt richtig erwischt. Hab mal im Gedanken durchgespielt, wies wohl wäre, wenn mir wirklich eine Frau plötzlich an die Wäsche wollte..

Entweder würde ich in Ohnmacht fallen oder auf die letzten 20 Meter Maurice Green versenken.

Z\otte`lbaer


@ imago:

Ich meine nicht einmal die Situation im Schlafzimmer selber, sondern schon eine Änderung des eigenen Verhaltens, vorher, also damit man das Schlafzimmer ünerhaupt erreicht.

Die meisten JM haben doch schon Angst davor, überhaupt zu flirten. Und nicht nur, wenn die Intitiative von ihnen ausgeht. Bei mir war es sogar so, dass ich direkte Anmachen nicht mehr als solche wahrgenommen habe, sondern mir "harmlose" Erklärungen für Annäherungsversuche von Frauen zurechtlegte und entsprechen "cool" blieb - dabei waren einige Versuche - rückblickend betrachtet - nun wirklich deutilich.

Klar gaben die Frauen dann auf, und ich war in meinem Erleben bestätigt, dass sie nie was gewollt hatten...

h1offxnungs#los197x0


striptease

bei hoffnungslos (auf dessen beiträge ich ja eingegangen bin) stand aber sogar, dass irgendjemand politisch wichtiges (war es die bildungsministerin?? hab jetzt keine lust zu suchen, entschuldigt) die schule extra wegen ihm besucht hat.

Das war der übelste Tag meines Lebens. Ging schon los, das eine Woche vorher alle Schüler nachmittags zum Reinigen der Schule verpflichtet wurden (dadurch habe ich mir noch mehr Freunde gemacht!). Dann mußte ich, als Madame Kultusministerin ihre einstündige Rede gehalten hat, die ganze Zeit neben ihr auf der Bühne stehen (ich liebe es, wenn alle Blicke auf mir lasten!). Der Wisch, den sie mir am Schluß in die Hand gedrückt hat, wurde noch am selben Tag ein Raub der Flammen.

EJhempaligner Nut+zer (#1V159x06)


hoffnungslos

nun gut, wie du es aufgefasst hast ist ja dann eine persönliche sache..

jedenfalls wollte ich damit sagen, dass es nicht die eltern allein sind, die einem sagen können, dass die leistungen was besonderes sind..

lg

T+aschvenwoglf76


hm..

.. ein Opfer der eigenen Intelligenz? Da fällt mir immer der Klassenbeste meiner früheren Schule ein. Der arme Kerl hatte zwar die besten Noten, er war allerdings recht überheblich. Ständig wurde er als Vorbild hingestellt usw. Freunde hatte er keine, er ließ niemanden an sich ran. Mittlerweile ist er irgendwo in der Bundeswehr versumpft..

Ich hätte im Leben nicht mit ihm tauschen wollen, trotz eher mittelmäßiger Schulnoten und einem seeeehr "durchschnittlichen" Beliebtheitsgrad bei den Lehrern.

Und da komme ich wieder dazu, sich auch mal für rumblödeln und smalltalk zu öffnen. Auch wenn es "primitiv" erscheint. Ich habe schon oft von JMs hier gelesen, daß sie nicht smalltalken können. Nun gut, wie soll man sonst andere Leute kennenlernen? Immer gehobene Aussprache, intellektuelle Themen? Also bitte.

btw. würde ich persönlich niemanden einstellen, der einen Notendurchschnitt von 1.0 etc. hat. Das soll keine Abwertung sein.

Mein Angestellter hatte irgendwas um 2,5-3, hat mich nie interessiert. Aber es paßte halt :-)

vg TW

Ebhemqalige0r NutzOer (l#11590x6)


opfer der eigenen intelligenz? aus eigener erfahrung (nicht nur persönlicher, auch beobachtungen) - nein.

egal, ob es die noten sind, überragende sportliche leistungen, soziales angagement oder ein bestimmtes talent - je nachdem, ob man es von der persönlichkeit her schafft sich in einer gruppe zu behaupten oder nicht, kann es ein plus oder ein minus sein.

wenn jemand eine opfer-rolle hat, dann wird man ihn genauso fertig machen, wenn er eben keine guten noten schreibt.. dann ist er nämlich der "dumme"... hatten wir auch alles.. dann kommen nämlich die sprüche, wie "für die 3 hast du aber ordentlich spicken müssen ;-D rahms dir ein, nochmal kriegst du so ein erfolgserlebnis nicht...".. usw..

wenn eine gruppe die charakterliche schwäche spürt (und für mich - wenn man dazu noch kein aussehensbonus hat), dann wird alles, was man kann oder nicht kann, hat oder nicht hat zum minus..

und wenn man sich behaupten kann, ist das schlimmste, was einem passieren kann, ein müdes.. "ach, das ist doch typisch XX" *lieblächel*...

(übrigens würde ich niemanden mit 2,5-3 einstellen ;-) aber das nur mal so off topic ;-D)

lg

W'induma<nn


@ Taschenwolf76

"Ständig wurde er als Vorbild hingestellt usw. Freunde hatte er keine, er ließ niemanden an sich ran. Mittlerweile ist er irgendwo in der Bundeswehr versumpft.."

Tolles Beispiel! :)^

cPitrUonyx


@Taschenwolf76

"Ständig wurde er als Vorbild hingestellt usw. Freunde hatte er keine, er ließ niemanden an sich ran. Mittlerweile ist er irgendwo in der Bundeswehr versumpft.."

Tolles Beispiel!

Windmann

.

da stellt sich mir die frage, ob der, den taschenwolf da beschrieben hat, tatsächlich so überheblich war oder eben nur so rüberkam, weil er z.b. auch nicht über solche alltagsthemen, wie sie tortola eben beschrieben hat (freizeitgestaltung, freunde, beziehung etc) sprechen "konnte"/wollte, weil er da nicht viel drüber zu erzählen hatte.

da kommt schnell einer als überheblich rüber! vor allem dann, wenn er noch von oben gelobt wird und keiner ihn persönlich kennt (denn er hat ja keine freunde!).

Kewaxk


citronyx

Das Problem mit den fehlenden Gesprächsthemen kenne ich aus eigener Erfahrung. Das Thema Beziehung fällt bei JF/JM sowieso weg. Mit welchem Thema soll man mit jemanden den man kaum oder garnicht kennt ein Gespräch anfangen? Ich weiß keine Antwort auf diese Frage.

Übrigens ich war nie Klassenbester. Also daran liegts nicht.

T-hePreHsid4en|t200x9


@Taschenwolf76

Dein Schulkollege war halt introvertiert und wollte durch die Noten Anerkennung. Im Prinzip war er ein armes Schwein, denn auch bei mir in der Klasse war das so. Das finde ich doof, andererseits ist das die Mentalität der Gesellschaft.

Ebhemaliger N*utFzer w(#115906x)


Dein Schulkollege war halt introvertiert und wollte durch die Noten Anerkennung. Im Prinzip war er ein armes Schwein,

das mag natürlich sein. andererseits, wieso konnte es nicht einfach so sein, dass er zwar introvertiert war (ist das übrigens so schlimm? ich finde nicht, solange es denjenigen selbst nicht stört) UND intelligent. dass die noten also für IHN waren und nicht für die anerkennung..

im übrigen finde ich die leute ärmer dran, die zwar massig kollegen haben, aber dafür keine einzige qualifikation ;-) naja, das ist eine persönliche meinung...

TdhePrresideVnt20x09


das mag natürlich sein. andererseits, wieso konnte es nicht einfach so sein, dass er zwar introvertiert war (ist das übrigens so schlimm? ich finde nicht, solange es denjenigen selbst nicht stört) UND intelligent. dass die noten also für IHN waren und nicht für die anerkennung..

im übrigen finde ich die leute ärmer dran, die zwar massig kollegen haben, aber dafür keine einzige qualifikation naja, das ist eine persönliche meinung...

Du hast Recht, ich hab keinen gemobbt, das waren die die neidisch auf die Guten waren. Aber du hast striptease. Sehe ich ähnlich, aber wie gesagt, die Masse ist aber so.

S2teff[i 8x3


Die Masse ist wie President? Arme Schweine die gute Noten schreiben um Anerkennung zu bekommen? Oder ist die Masse neidisch auf gute Noten und mobbt?

Toasch0en$wolxf76


hm..

.. Mein Klassenkamerad (so hieß das bei uns damals ;-) ) war schon recht überheblich. Er kam zudem aus einer vermögenden Familie und machte keinen Hehl daraus, "der Beste" zu sein.

Ich selbst war früher sehr introvertiert, durch mein frühe Begeisterung für Technik auch peinlich gelobt worden "was der schon alles weiß" - aber das hat sich dann im Laufe der Zeit vermacht. ;-D

Übrigens - eines habe ich gelernt, einen Menschen NIE nach seiner Qualifikation zu beurteilen. Qualifikation ist in erster Linie Fleiß und steht nicht unbedingt im Zusammenhang mit Intelligenz.

Ich habe weder Abitur noch studiert oder spektakuläre Zertifikate, stehe aber trotzdem auf eigenen Füßen. Es kommt immer darauf an, was man aus seinem Leben macht.

Ja, irgendwo tun mir Streber leid. Nicht diejenigen, die mit Leidenschaft dabei sind und voll im Job/Studium usw. aufgehen, diese Macke habe ich schließlich auch.

Nein, diejenigen, die soziale Kontakte zugunsten Schulnoten aufgeben..

Wie sonst soll man lernen, auf andere Menschen zuzugehen?

Es gibt so viele Themen, die man smalltalken kann: Wetter, Autos, Haustiere, Computer, Musik, Fernsehen, Sport, Essen, Kunst, Reisen und was weiß ich.. Meinetwegen auch Beruf. Aber dazu muß man eben auch etwas (mit anderen Leuten) erleben, um davon erzählen zu können. Wer das nicht kann und deshalb Smalltalk verteufelt, den bedauere ich nur.

vg TW76

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