Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

l!unacby lun(acy


Bitte direkt fragen: was wollt ihr von mir wissen? :-( Wenn überhaupt..

Gruß,

B-ergs|t[eig;exr 78


lunacy

ich hoffe, das ist jetzt überhaupt noch relevant für die beiden

Aha, *jetzt drauskomm* ...

Muss dich leider etwas enttäuschen. Bitte nicht böse sein. Mein Hauptaugenmerk ist jetzt mehr darauf ausgerichtet, wie ich bei der Frau (siehe mein Posting vom 23.10.05 23:02) landen kann. Sie ist einfach so süss x:)

P.S. Ich hab (leider) erst spät mit dem Bergsteigen angefangen, weil meine Eltern dagegen waren (gefährlich und so...). Ich kraxle aber auch dann in den Bergen herum wenn ich eigentlich keine Zeit habe, denn etwas muss ich schliesslich für mich tun :-)

lCunacCy lAuknacxy


Bergsteiger

;-)

W#üstbensoxhn


Der JM und die Frauen

vitalboy

naja, einen Grund muß es ja geben, daß man so lange JM geblieben ist. Und dieser Grund wird nicht immer nur allein beim JM liegen, das steht außer Frage.

Vielleicht doch. Ich habe kürzlich 'Men without women' von Hemingway gelesen. Ziemlich interessante Kurzgeschichten über frustrierte Singles, welche irgendwelchen machoiden Tätigkeiten nachgehen (z.B. Boxen, Stierkampf), in denen sie sich beweisen müssen, um ihr Selbstvertrauen zu behalten. Ihnen fehlt die durch Frauen vermittelte Sanftheit. Sie sind Einzelkämpfer. Am Anfang schien es mir, dass dies die Folge ihres erfolglosen Werbens sein soll, die sie zu diesen groben, beziehungsunfähigen Ewig-Singles macht. Am Schluss verstand ich aber (für mich, ich weiss nicht, ob Hemingway es auch so gesehen hatte), dass es eher umgekehrt ist: Diese Männer sind nicht so wie sie sind, weil sie keine Frau haben, sondern sie haben keine Frau, weil sie eben so sind wie sie sind, weil ihre Natur ihnen entgegenwirkt. Um ins Heute zurückzukehren: Ein 25jähriger oder älterer JM kann sich nicht über Pech bezüglich Sex mit Frauen beklagen, wenn er wirklich immer eine Frau wollte. Abgesehen von objektiven starken physischen Benachteiligungen, welche auch vorliegen können, ist das Problem irgendwo in der Psyche verwurzelt. Hemingway-Männer z.B. sind tendenziell alle einzelgängerische Spinner, die sich nicht binden wollen. Zwischendurch etwas physische Wärme wollen sie auch, aber die Bereitschaft oder Fähigkeit fehlt ihnen, auf eine Partnerin einzugehen und Verantwortung zu übernehmen, zu ihr auch zu stehen, sollte sie ‚gravierende Mängel’ haben (wir sind alle nur Menschen…). Ich kenne das bei mir. Ich suche immer nach solchen Mängeln, welche mir als Ausrede dienen, nicht zu 100% um die Frau zu werben, weshalb normalerweise gar nichts versucht wird. Sporadisch packt es einen und man hat dann das Gefühl, sie müsste selbstverständlich auch von dieser einmaligen Zusammenkunft überzeugt sein, und das ganze würde wie von höherer Macht geleitet zum Erfolg führen. Dann realisiert man, dass die durch ein latentes Defizit an Interesse an einer Partnerin fehlenden Erfahrungen in der Jugend dem Plan, die Begehrte zu verführen, sabotieren entgegenwirken, weil sie irgendwann merkt, dass der gute Mann gewisse Skills schlicht nicht hat. Am Sonntag ist man deprimiert und merkt, dass man diese Frau sehr gerne gehabt hätte, z.B. sogar für ein paar Wochen Ferien, dass man aber einfach NICHT bereit wäre für eine Beziehung mit ihr. Zu freiheitsliebend, zu egoistisch, zu faul, was auch immer. Oft kommt auch das Argument der Schüchternheit bei JM. Warum ist man zu schüchtern, eine Frau anzusprechen? Weil man objektiv chancenlos ist, sich z.B. eine Frau aussucht, der man nicht entgegenhalten kann (Optik, Skills im sexuellen Bereich)? Weil man nicht mit negativer Kritik umgehen kann? Weil man ein Sozialphobiker ist und sich nicht öffentlich blamieren will? Oder etwa, weil man sich als mehr oder weniger sozialisierter Mann eigentlich nur etwas beweisen will, aber vielleicht gar nicht wirklich diese/eine Frau will ??? Ich habe in diesem Jahr ein bisschen gekaufte Sexualität ausprobiert und gemerkt, dass das ganz angenehm ist, obwohl ich das Gefühl hatte, dass ‚etwas’ dabei fehlte (Echtes Begehren, Liebe), war aber im selben Zeitraum nicht fähig, einer Frau im ‚freien Markt’ näherzukommen, weil ich, wie oben beschrieben, nicht fähig war, eine nicht-perfekte (sagen wir mal hormonell temporär idealisierte) Frau zu begehren, und ich bei den ‚Richtigen’ nicht das Richtige zu machen wusste (fehlende Skills). Man ist zwischen Stuhl und Bank: realistischere Frauen werden immer noch ignoriert, weil man weiss, dass die Beziehung mit ihr schwierig zu idealisieren wäre (was als notwendige Voraussetzung aufgefasst wird!), ideal wahrgenommene Frauen kriegt man nicht, weil man zuwenig Erfahrung hat und sich, sobald es ernster wird, nervös zum als ganzes Wesen immer ungeschickteren Deppen macht. Und selbst wenn es, mit Hilfe der Glücksgöttin, mal mit einer ‚Superfrau’ klappen würde, hege ich den Verdacht, dass die Realität diese Frau irgendwann auch als ‚sporadisch zu anstrengend’ abwerten würde. Fazit: Ich bin nicht wirklich, oder nur minderwertig beziehungsfähig. Zu einzelgängerisch, zu egoistisch, zu doof. Stellt euch diese Frage: Wollt ihr wirklich eine Beziehung mit einer Frau oder wollt ihr euch nur etwas beweisen? Ich wage es noch nicht, mir diese Antwort definitiv zu geben… (Man hat ja die Hoffnung, dass man nur verklemmt ist, und die Beziehung der Befreiungsschlag wäre.) Sorry für diesen länger als vorgesehen gewordenen Einschub in die vorderen längeren Diskussionsbeiträge, aber ich finde, es sind ein paar nicht unwesentliche Aspekte zum JM-Problem dabei.

l0unacyf lunmacy


und schon hätten wir

eine Erklärung mehr, warum es gar nicht klappen kann :-/

na dann.

C6axpbtain Fluturxe


Re: (1)

Sorry Leute, wieder so ein Hammerpost, aber nun habe ich aufgeräumt und abgeschlossen mit allen offenen Enden. In Zukunft versuche ich mich zurückzuhalten!

@ Zottelbaer:

Was Du beschreibst, ist aber eher ein "vom jetztigen Punkt aus einen neuen Weg suchen".?Was ich meine ist irgendwie anders. Ich meine zurückgehen und einen neuen Weg beschreiten. (...) - man muss wieder runter ins Tal... Quasi ins Land Mordor, wo die Schatten droh'n...?Das ist ein wenig mehr als nur der Versuch einer Verhaltensänderung.

Hi Zottelbär, Du hast völlig recht, es geht natürlich nicht von jetzt auf gleich. Verhaltensänderungen wollen wohl geplant sein, denn man will sie ja den Rest seines Lebens über aufrechterhalten. (oder zumindest längerfristig) Ich hab übrigens nie bestritten, daß auch ich über ein oder zwei Verhaltensänderungen nachdenken sollte, sondern habe mich nur gefragt, ob das denn auch wirklich der richtige Weg ist. Aber der Feedback der letzten Zeit hier hat mir vor Augen gehalten, daß die Änderungen, die ich an mir schon vorgenommen habe, zumindest hier noch nicht wirklich sichtbar geworden sind.

Du, Mordor ist schön! Kann man gute Landschaftsfotos machen!

Und wichtig war auch, dass da einige sehr wichtige weibliche Wesen waren, die mich in einer konzertierten Aktion immer wieder auffingen und aufbauten - unglaublich, was in Med1 per PN so alles möglich ist. Schlägt jde Psychotherapie.

Ja, ist schon der Hammer, da hast Du völlig recht. Ob das wirklich "jede Psychotherapie" schlägt, wage ich zwar zu bezweifeln, aber beeindruckt bin ich da auch total. Ist schon ein beeindruckendes soziales Netz hier.

@ Lancis: Also, er muss schon selbst ins Tal herabsteigen, runterschubsen ist vermutlich nur eher bedingt hilfreich...

Ich denke, ihr ist einfach der Kragen geplatzt, weil ich aus ihrer Sicht ein arrogantes, stures A-Loch bin, das hier im Forum nur jammert, aber keinen Rat annimmt. Aus ihrer Sicht kann ich das sogar ganz gut verstehen, weil gerade Lancis mich darauf gebracht hat, daß ich meine bereits vorgenommenen kleinen Selbständerungen hier kaum bekanntgemacht habe, und so mußte dieser Eindruck ja entstehen. Ich bin Lancis sogar dankbar dafür! (Natürlich war das mal wieder ein schmerzhafter Prozeß, aber so werde ich ihn wenigstens immer in Erinnerung behalten.)

@ Vitalboy:

Es braucht mir niemand erzählen, daß er noch nie im Leben wegen irgend etwas eigentlich gar nicht so Schlimmen gejammert hat.

So ist es. Im Märchen kommt dann immer eine kleine Prinzessin, zieht den Dorn aus unserer Tatze und hat daraufhin immer einen echten, mächtigen Löwen als Freund und Beschützer. Und Ikea-Regal-Aufbauer... ;-D

Wenn ich z.b. hier im Forum poste, daß ich 12 kg Übergewicht habe, sagt doch auch niemand "Sei doch froh - andere haben 20 kg Untergewicht und wären froh, wenn sie überhaupt ein normales Gewicht hätten.

Ich wäre froh, wenn ich 12 Kilo Übergewicht hätte! ("nur" 12 Kilo...)

@ justanick:

Das JM-Thema finde ich interessant (wie geht man mit dem Extremfall von "zu wenig Sex" um), natürlich stolpert man dabei auch über den "Captain", ein bisschen habe ich seine Texte verfolgt, um mich dann lieber von seinen Beiträgen abzuwenden, weil auch bei mir der Eindruck eines unzufriedenen/neidischen/selbstherrlichen/ latent frauenverachtenden Menschen entstanden ist, dessen Auslassungen sich immer wieder auf ein "Schuld sind die anderen" (in dem Fall die Frauen) reduzieren, was natürlich zu Gefühlen wie Machtlosigkeit/Zorn/Selbstmitleid führt.

Aha, das ist ja interessant! Geht es etwa noch anderen Damen so? Ich habe mich in dem langen Antwortpost zu erklären versucht, die essentielle Erkenntnis, die aus diesem Hin und Her aber entstanden ist, kommt weiter hinten. Oder als Erwähnung nochmal hier oben. Dumm ist es halt, wenn justanick und alle, die das auch so entschieden haben, das jetzt nicht liest und für immer glaubt, ich wäre die frauenverachtende, selbstherrliche, jungfräuliche Macho-Essenz in Reinkultur. Scheibenhonig.

Starker Tobak - ich weiss. Aber beachte bitte, ich habe keine Ahnung, was für ein Mensch du in Wirklichkeit bist - woher auch. Ich schildere hier, was ich für einen Eindruck bekomme und der hängt natürlich auch mit meiner persönlichen Wahrnehmung zusammen.

Klar, alles ist subjektiv, es gibt ja auch keine absolute Wahrheit. Ich bitte dich nur, mich auch zu Ende "anzuöhren", sprich, durchzulesen.

Wenn MIR in meinem Leben etwas nicht gefällt, liegt es an mir, mich darum zu kümmern. (...) Es liegt an mir, mir ein Umfeld zu suchen, dass mir entspricht - es liegt an mir, meine Einstellungen zu überdenken und ggf. zu überarbeiten, damit sie zur Erreichung meiner Ziele passen usw.

Da stimme ich Dir auch vollkommen zu. Ich nehme mir nur heraus, daß ich jetzt [i]nicht auch noch

abspecken möchte, da ich schon einiges an mir verändert habe. Es frustriert, trotz Änderung keine sichtbaren Erfolge zu haben, und am Schluß hat man nur noch einen großen äußerlichen Makel, und dann reiten alle auf dem rum, als hätte es bisher keine Verbesserung gegeben. Da kommt so das "gibt man ihnen den kleinen Finger, nehmen sie die ganze Hand"-Gefühl auf, was als Reaktion bei mir auslöst: "Jetzt ist Schluß mit Verbessern und Entgegenkommen, jetzt macht erstmal ihr einen Schritt". Was man sicherlich als Frauenfeindlichkeit interpretieren kann. (therapier...)

nachdem hier "Ratschläge"/Tipps/Hinweise zur Selbstreflexion oftmals nach dem Motto: "Mir kann eh keiner helfen, ich will hier einfach ein bisschen jammern dürfen" als unerwünscht bewertet wurden.

Ich hoffe nicht, daß Du mich damit meinst, aber ich fürchte es.

Für mich ist es auch gar keine Frage, unter Umständen zu leiden, sich auch mal selbst leid tun zu dürfen.

Endlich spricht das mal jemand aus.

Nur wenn man daraus eine Machtlosigkeit macht, eigene Verantwortung von sich weisst und in diesen Zustand gleichzeitig beklagt und umso beständiger darin beharrt, ergibt das für mich ein Spiel, dem ich nichts abgewinnen kann.

Da beginnt eine verführerische Teufelsspirale aus Selbstmitleid, da hast Du völlig recht. Ich fürchte, ich war auf dem Weg dorthin, weil ich meine kleinen Fortschritte für mich behalten habe. Sozusagen eine Art "in-sich-Hineinfressen" der positiven Aspekte seiner Anstrengungen, weil man sich irgendwo doch nicht traut, das Jammer-Tal (doppeldeutig) zu verlassen. Gar nicht schlecht, justanick, gar nicht schlecht. Das hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. (Solche Nebensätze habe ich gemeint, als ich darüber an Lancis gepostet habe, die ganze Erdrutsche im Gehirn auslösen können)

C+aptnain [Futuxre


Re: (2)

Damit bin ich also Schuld an deinem Groll/Wut/Hass/Verzweiflung/wasauchimmerdudarausmachst. Tja, das müsste mich jetzt eigentlich echt fertig machen, weil, wenn mir sowas entgegengebracht wird (von den bösen/ungerechten Männern), muss es mir ja schlecht damit gehen...

Nachdem Du den Post ja sozusagen "außer Konkurrenz" gepostet hast, da Du ihn ja vorbereitet hast, während Lancis sich die Fingerkuppen blutig getippt hat, und jetzt online stellst, damit er nicht ungelesen gelöscht wird, betrachte ich ihn auch nicht als Diskussionsbeitrag, sondern als "zweite Meinung". Soll heißen, daß ich mich jetzt nicht echauffieren werde. Aber ein paar Anmerkungen habe ich doch:

Dir muß es natürlich nicht schlecht gehen, denn wir kennen uns nicht, haben uns nie getroffen, und haben nur ganz wenige Worte hier im Forum gewechselt. Dein Einfluß auf mein Frauenbild ist also ganz gering, praktisch nicht meßbar. Doch laß mich von Frauen und JM im Allgemeinen reden.

Jeder Mann wird durch die ihn umgebenden Frauen geprägt, so wie Frauen ja auch durch die Männer geprägt werden. Für Jungs ist die Mutter "die erste Frau" im Leben, Mädchen werden stark durch ihren Vater beeinflußt. Das geht am Tag der Geburt los, wenn nicht schon vorher durch das Gehör. Das wurde zur Genüge studiert und analysiert. Später kommen natürlich, ich bleibe nun bei den Männern, andere Mädchen hinzu: Im Kindergarten- und Vorschulalter werden Doktorspielchen veranstaltet, um mal hingucken und anfassen zu dürfen. Später sind alle Mädchen doof, dann hat Mann irgendwann seinen ersten feuchten Traum und ab da sind die Mädels nicht mehr ganz so doof. Das geht über in die Jugendjahre, man leidet unter Hormonstürmen und der ersten Verliebtheit, die man sich sicher nicht auszusprechen traut. Irgendwann, auf einer Schulparty vielleicht, hält man das Erste Mal Händchen, tanz das erste Mal Schieber, erheischt vielleicht sogar einen flüchtigen Kuß auf die Wange. Die Sonne geht auf! Später dann kommt es irgendwann dazu, daß ein Mädel etwas von einem will, aber man merkt es nicht. Und irgendwann, so mit 15, 16, oder 17, funkt es, der erste Kuß, die erste Liebe, das Erste Mal. Vielleicht, vielleicht auch anders.

So, wenn man nun diese Phasen alle durchläuft, aber irgendwann den Anschluß verliert (bei mir war das beim Schieber der Fall, noch nie getanzt), dann kann man sich nur eine gewisse Zeit lang einreden, man sei eben ein Spätzünder. Ab diesem Moment sind, und das postuliere ich hier nur aus eigener Erfahrung, die allermeisten Erfahrungen, die man mit Frauen gemacht hat, negativer Natur. Daß sie nicht Händchenhalten will, daß sie einem keinen flüchtigen Kuß oder ein kleines verschmitztes Lächeln gibt, wenn man sie heimbegleitet hat und ihre Tasche getragen hat, daß sie nicht die Richtige für einen zu sein scheint oder dies auch ausspricht bzw. kurz und schmerzlos durch ihre Schwester vermitteln läßt (ahem) und so weiter, sind alles normale Erfahrungen, bis man eines Tages aufwacht und bemerkt, daß man eine alte Jungfer geworden ist. Von hier an verteufelt man rückwirkend alle diese Erlebnisse und sieht sie als negativ an, obwohl sie das nicht waren, sie waren neutral (bis auf die Abfuhr).

Auf diese Weise hat der JM in der reich mit Edelsteinen besetzten Schatulle seiner Erinnerungen irgendwann lauter Frauen, die ihm was negatives angetan haben. Und so ist es kaum zu verhindern, daß sich ein Groll gegen "die Frauen" im allgemeinen entwickelt, weil "man ja eh nichts anderes gewohnt ist". Da können alle Frauen, die JM in Zukunft kennenlernt, nichts dafür, aber JM ist nunmal durch Frauen vorbelastet. Kein Wunder also. Wäre ich jetzt extrem in Rage und frustriert, würde ich brüllen: "Ihr Frauen habt Euch diesen Frankenstein (mich) ja selbst erschaffen, nun seht mal zu, wie Ihr damit zurecht kommt!". Das tue ich nicht, weil ich gerade sehr ruhig und gesetzt bin in meiner seelischen Verfassung, aber der Vergleich ist ganz passend, daher habe ich ihn hingeschrieben.

Wenn ich die volle Verantwortung dafür übernehme, wie ich auf Dinge von aussen reagiere, habe ich auch die völlige Freiheit in meinem Leben.

Das ist ja auch völlig richtig, nur gibt es Lasten, unter denen man zusammenzubrechen droht. Ich will jetzt nicht jammern (nur so zur Sicherheit), aber es ist ja kein Wunder, wenn die JM im Dutzend zur Therapie laufen, Flirtkurse belegen, Selbsthilfebücher kaufen oder sich reihenweise von der Brücke werfen. Denn die Liebe, die reißt besonders eklige, tiefe Wunden in der Seele, gar keine Frage. Und nachdem die Last für den JM immer schwerer wird (aus zwei Gründen: 1.: vergeht mit jedem Tag ein Stück eigenes Leben und 2.: rennt die Welt voran, die "freien" Frauen werden weniger und anspruchsvoller), gibt es irgendwann einen Punkt, an dem JM diese Verantwortung nicht mehr alleine zu tragen imstande ist.

Aber es ist mein Ideal, meine Zielrichtung, mein Kompass.

Es kommt halt auf den Gegenwind an.

Ich stelle mir einen USA-Besuch vor mit der Einstellung: "Die Amis sind ein imperialistischer Haufen von Ignoranten" - ok, ich bereite mich auf die Reise vor, beschäftige mich mit der Geographie, bin dort auch nett und höflich, keine Frage. Solange diese Einstellung bei mir dabei vorhanden ist, werde ich wohl keine Freunde dort gewinnen...

Schon klar, eine self-fulfilling prophecy. Aber dumm ist halt, wenn Du nach Amerika fährst und zurückkommst und Dir ist plötzlich klar: Die sind tatsächlich ein imperialistischer Haufen von Ignoranten! Dann hast Du doch auch diese Meinung, auch wenn es sicher auch Amerikaner gibt, die anders denken. Die hast Du halt nur noch nicht getroffen. Und wenn Du nun 20 oder 50 mal nach Amerika fährst, und findest noch immer keinen vernünftigen Amerikaner, dann wird irgendwann das Vorurteil zum Urteil.

Meine Anregung (mach was draus oder lass es bleiben): Schau mal genau hin, was du erreichen möchtest, welche Schritte du selbst unternehmen kannst, um dich in diese Richtung zu bewegen und welche Einstellung dazu die am besten geeignete wäre. Wenn dir dein Ziel wirklich wichtig ist und dich motiviert, wirst du dafür auch bereit sein, Einstellungen zu überdenken.

Danke vielmals. Ich sehe das jetzt als allgemeingültig für alle JM hier an.

@ dernagelneue:

Ich steig jetzt mal komplett quär ein, weil ich eh nicht mehr mit komm wer hier mit wem streitet!

Hier streitet niemand mit keinem. Wir diskutieren und haben es geschafft, uns ohne Kraftausdrücke und Kontrollorgan selbst zu regulieren.

Aber ich habe keinen blassen Schimmer wie ich erkenne ob Sie scharf auf mich wäre, was für "zeichen" Sie mir gibt, wann ich Sie vieleicht mal berühren sollte, wann und ob und wie ich Sie küssen sollte oder... Ich bin da so unbedarft, des würde reichen um hundert Frauen nach und nach zu vergraulen und ich hätts dann wohl immer noch nicht so recht geschnallt!?Ich bin wohl selten dämlich! Anders kann ich mir des nimma erklären!

Ein ganz typisches JM-Problem. Mich ärgert das an Filmen immer so: Zuerst sitzen sie im Café oder auf dem Sofa und reden irgendwelches normales Zeug - und Schnitt - da liegen sie auch schon nackt im Bett und treiben es wie die Karnickel. Wie das von A nach B gegangen ist, ist mir ein völliges Rätsel.

C"aptaFin Fu#ture


Re: (3)

@ hoffnungslos1970:

Ich bin sicher, daß einige von uns bereits von Brücken gesprungen sind

Ich stand zumindest mal auf einer. Vor 2 1/2 Jahren. 7 Sekunden freier Fall und alles wäre gut gewesen. Hab mir aber noch rechtzeitig die Frage gestellt, warum ich der Damenwelt diesen Triumpf gönnen sollte.

Ich bin froh, daß Du es nicht getan hast. Echt! Ich sähe das zwar nicht als Triumph für die Damenwelt an, aber ich kann durchaus nachvollziehen, daß man das in einer Depression sehr wohl so sieht - siehe oben, an justanick. Die Aussage eines "Triumphes der Damenwelt" wäre ja, daß die Frauen es geschafft haben, ein Männchen, das durch übereinstimmenden Beschluß nicht zur Paarung geeignet ist, endgültig zu vertreiben. Nach Darwin wäre das eine richtige Aussage. Doch dank unserer Zivilisation und der Individualität jedes Menschen kann man Darwin nicht mehr ungefiltert anwenden. Es gibt eine für Dich, und es gibt eine für mich. Und für alle anderen JM gibt es auch "die eine", irgendwo auf diesem Erdball. Vielleicht nebenan, vielleicht am Ende der Welt. Vielleicht unglücklich verheiratet, vielleicht glücklich verheiratet, vielleicht schon tot, vielleicht aber auch noch zu haben. Es ist ein beinahe unendlich großes Labyrinth, wenn man einer von denen ist, die schwer vermittelbar sind - oder einfach nur Pech hatten. Aber wir müssen weitergehen, immer weiter.

Ich dachte immer, das sind absolute Traumqualitäten an einem Mann,

Das dachte ich auch immer. Wenn ich mich aber umsehe, dann scheinen ungehobelte Proleten mit Dreck unter den Fingernägeln viel bessere Karten zu haben. Muß Mann nicht verstehen, ist Frauenlogik.

Ich habe auch nie verstanden, was die Frauen, die ich kenne, an ihren Kerlen gefunden haben. Echt. Manchmal paßt es, aber das ist eigentlich selten. Ich denke, es liegt wahrscheinlich eher an einer Mischung als "gemeinsame prägende nichtsexuelle Erfahrung im Alltag" und "gewisse unverkrampfte Haltung der unterbewußten Partnersuche", die Pärchen schmiedet, als an Schicksal, den Genen, dem Aussehen oder dem Verhalten.

@ LolaX5:

So reagierst du immer auf Kritik. Und ich glaube du schadest dir damit. Du lässt sie nicht an dich heran, sondern versuchst stattdessen zu erklären, wie deine Formulierungen EIGENTLICH zu verstehen sind. Das ist nicht gerade der produktivste Umgang mit Feedback...

Ich habe sie doch an mich herangelassen, ich hab das Thema ja nicht vergessen, nachdem ich meinen Post abgeschickt habe. Siehe die folgende Entwicklung! Es mag vielleicht nicht der produktivste Weg sein, meine Mühlen mahlen langsam (das ist aber auch nichts neues, siehe mein Liebesleben), aber ich komme auch zum Ziel. Wenn auch nicht besonders schnell.

Auf diese Weise kannst du den Eindruck, den man von dir hat aber bestenfalls (!!!) ein wenig relativieren. Du kannst ihn NICHT ändern. Meistens bestärkst du ihn sogar. Auch mir mißfällt deine Wortwahl häufig. Und auch ich halte die Sprache für sehr verräterisch. Frustration lasse ich da nicht als Ausrede gelten. Es ist sehr deutlich, dass du es ziemlich genau so meinst, wie du es schreibst.

Ich schreibe ja auch nicht, um zu gefallen, sondern um ehrlich auszusprechen, was ich denke. Dafür fahre ich dann Kritik ein oder Zustimmung, und das bewege ich lange in meinem Bewußtsein und Unterbewußtsein. Und am Schluß beschließe ich eine Änderung, oder auch nicht. Der Eindruck, den ich dabei mache, ist doch egal, oder nicht? Oder willst Du mir sagen, man(n) muß eine gewisse Show machen, nur, um besser dazustehen? Ich hab immer gedacht, ich bin wenigstens grundehrlich, und da wissen alle, woran sie sind. Stattdessen nehmen sie meine Ehrlichkeit, den "wahren Jakob" sozusagen, und meinen, daß der eine Maske sei, hinter der sich ein ganz anderer Charakter verbirgt, der hier und da zum Vorschein kommt. Interessant, hab ich noch nie so bedacht.

Du solltest die Zeit (...) lieber damit verbringen (wieder und wieder) Zottelbaer und Tortola zu lesen. Sie haben definitiv etwas verstanden, was du noch nicht verstanden hast. => Zottelbaer genießt den Ausblick von der Bergstation und Tortola hat die Talstation gefunden und sein Ticket bereits gekauft...

Naja, ich bin ja auch auf halbem Wege, weiß nur nicht, ob vor oder doch wieder zurück. Aber ich lese die beiden, genauso wie Du. Ich finde es großartig, wie Kwak und Tortola sich schlagen, keine Frage. Hab ich das nicht auch geschrieben?

@ Bergsteiger78:

Falls ich mich irgendwie verletzend ausgedrückt haben sollte, so entschuldige ich mich dafür.

Nein, Du hast Dich mit keinem Buchstaben verletzend ausgedrückt, ehrlich! Hab ich Dich verletzt? Ich hoffe nicht!

Der letzten Frau bin ich ihr unglücklich drei Jahre hinterhergelaufen (was angesichts deiner Geschichte eine sehr kurze Zeit ist).

Das würde ich nicht sagen. Die Zeit mag vielleicht unterschiedlich sein, aber der Schmerz ist der Gleiche. Glaub mir, ich will nicht glänzen damit, das hat nur rausmüssen. Schmerz und Leid aufzurechnen ist eh unfruchtbar, da kann man ewig fruchtlos drüber diskutieren. (Siehe dieser Thread! Ich hab mal eine Seite in Word kopiert, Schriftgröße 10, einfacher Zeilenabstand, über die volle Breite gezogen: 12 Druckseiten A4 pro Thread-Seite. Mal 500 Thread-Seiten macht 6000 Druckseiten, nur über Jungmännlichkeit! Wahnsinn eigentlich!)

Deine Handbuch ist gar nicht schlecht, sehr konsequent. Nur eben nicht immer ganz einfach, was? ;-D

Anderer Ansatz: "ich krieg sowieso Korb" --> "egal" --> "schauen, wie weit man trotzdem kommt" --> "wenn gut, positiv überrascht".

Nein, der ist zu negativ. Das mache ich nämlich anscheinend, und es bringt nichts. Funktioniert nicht. Man muß erst mit sich selbst im Reinen sein, dann geht das sicher leichter von der Hand. *klugscheißaberselberinderscheißesitz*

Warum denn nicht? Kleiner Einschub am Rande: Ich war neulich mit einem Kollegen und seinem Hund unterwegs. Plötzlich spricht mich eine Frau (für mich gerade etwas zu alt) an: "Einen schönen Hund haben sie da". Ich war sowas von sprachlos...

Ich will Dich ja nicht schon wieder "toppen", aber ich habe eine ähnliche Erfahrung: Eine Uni-Freundin von mir bekam 1996 ihr erstes Kind (ich gehe übrigens am Sonntag auf den 9. Geburtstag von "Ich hab meine Tage nicht bekommen" - ups, hätte ich nicht so raushängen lassen sollen), und ich bin manchmal mit dem kleinen Mann im Kinderwagen durch den Park spaziert. Plötzlich waren die meisten Frauen ganz zutraulich, haben mir sogar gesagt, wie ähnlich er mir doch sieht usw., da war ich auch ganz baff. Dieser Ausflug "auf die andere Seite" war ganz gewaltig interessant. Ich glaub, ich muß mir mal wieder ein Kind ausleihen und auf die Pirsch gehen, das hilft sicher.

Cmapt+aiBn Fiuturxe


Re: (4)

@ justanick:

Unter anderem der Tipp: Wenn die Forscher zu Beobachtungen in Bars unterwegs waren und beim Beobachten "ertappt" wurden haben sie den Blick nicht weggedreht, sondern gedankenverloren vor sich hin gesehen und die Augen dann "intensiv versunken" leicht nach oben gedreht - so als Tarnung für das Vorhaben von oben.

Ich habe mir jetzt ganz spontan vorgestellt, daß die Forscher in weißen Kitteln an der Bar saßen und dadurch natürlich aufgefallen sind... Ich gucke zuviel Futurama, glaube ich!

[[http://en.wikipedia.org/wiki/Professor_Hubert_Farnsworth]]

Daneben gibt es VHS, Fortbildungszentren die auch zu diesen Themen Kurse anbieten.

Ich will ja nicht schon wieder so klingen, als würde ich keine Vorschläge annehmen wollen, aber es ist schon eine gewaltige Hürde für einen JM, sich eingestehen zu müssen, ohne einen Flirtkurs von der VHS überhaupt nicht mehr zum Zug zu kommen.

@ Bergsteiger78:

Die Erkenntnis, dass 80 % meines Problems selbstverursacht sind, habe ich schon gewonnen. Die restlichen 20 % schiebe ich aber gerne auf die völlig unmöglichen Frauen ab, an die ich (unglücklicherweise) immer wieder geraten bin (in de Hoffnung, dass es auch andere geben muss...)

Ich denke nicht, daß es 80% sind. Denn Dein Handeln ist ja von Deinen Erfahrungen mitgeprägt. Ich denke, daß es eher andersherum ist. Aber wie auch immer, die Erkenntnis ist, was zählt.

(Passendes Beispiel: Steuern in der Wirtschaft! Welche Kaufkraft hat 1 Euro? Wenn man mit ihm bezahlt, ist er nur 84 Cent wert, weil 16% Steuern abgezogen werden. Doch von den 84 Cent muß der Händler die Ware bezahlen, und selber auch wieder 16% Steuer hinlegen. Also bleiben nur noch 70,6 Cent für die Ware. Und so weiter und so fort. Am Schluß, beim Bauern, der das Saatgut kauft oder so ähnlich, ist praktisch nichts mehr übrig. Fies, nicht? Und so kann man den Einfluß der Frauen auf die 80% Deiner Selbstverursachung auch interpretieren, nur eben rückwärts.)

Hier (Link zum Flirtratgeber) haben wir doch eine Anleitung zum Handeln. Und wenn wir etwas tun, kann uns zumindest nicht der Vorwurf gemacht werden, wir hätten uns nicht angestrengt und nichts versucht.

Ja, das ist eine sehr interessante Angelegenheit. Ich habe schon ein paar meiner Fehler entdecken können, aber auch festgestellt, daß ich in manchen Bereichen immer goldrichtig lag. Naja, was hilft es, über verschüttete Milch zu klagen?

Und wenns wieder nicht klappt, dann werde ich wohl wieder auf dem Boden zerstört sein und der ganze Frust kommt hoch. Aber Ich brauche mir dann nicht vorzuwerfen, nichts versucht zu haben und es bleibt die Erinnerung an eine schöne Begegnung.

Da hast Du wohl Recht. Allerdings sind diese Erinnerungen bei mir nicht schön, sondern stets negativ behaftet, weil es ja mal wieder nichts geworden ist. Das liegt womöglich an unserem Altersunterschied. Hoffentlich kannst Du Dir das so erhalten, daß es schöne Erinnerungen bleiben! Ich beneide Dich um diese Fähigkeit!

@ Ina-Maria:

Der Blick vom Gipfel ist doch immer wieder unvergleichlich...

Jaja, reib's nur rein...

(wir JM sind schon scheiß-empfindlich, das gebe ich zu!)

@ lunacy lunacy:

ch möchte dir aber sagen, dass ich aus irgendeinem Grund seit langer Zeit wieder einen Post von dir durchgelesen habe (den, unter dem das Knuddeln steht, eben (der da? 95559/544/#2572774) und plötzlich habe ich dich hervorragend verstanden. Ich nehme an, du hast auf eine andere Art geschrieben als früher und da warst du einem plötzlich näher

Liebe A.,

Du weißt gar nicht, wir gut mir Diese Antwort von Dir getan hat! Das ist der Funke Hoffnung für dieses Quartal, und den habe von Dir bekommen! Und das "Mauzl" fand ich besonders süß! Ach, könnt ich Dich doch wirklich knuddeln! x:) woll, aber ein keusches @:) vorzieh

Wenn das so ist, dann tut sich auch bei dir was.

Ich bin jetzt gerade wirklich, wirklich glücklich!

@ mikemunich:

Ich hätte auf Lancis' Post so reagiert:

1) Warum sind meine Aussagen so und nicht anders bei ihr angekommen (Stichwort: nachfragen, wie und warum etwas so bei ihr ankommt)?2) Was meint sie denn, was ich ändern sollte?3) Dann überlege ich mir, welchen Teil davon ich annehmen kann und inwieweit ich mein Verhalten so anpasse, dass meine tatsächlichen Absichten klar werden (ich verdrehe mich nicht innerlich, sondern verändere meine Methoden)

Du hast Recht, das ist nicht meine Stärke. Aber ich habe ja weiter oben erklärt, daß ich sehr wohl auf diese Fragen eingehe, nur eben langsam, und eher für mich.

Lancis trifft da einen wichtigen Punkt, der dir glaube ich nicht bewußt ist: So, wie sie dich verstanden hat, kommst du wahrscheinlich bei vielen anderen auch an (zumindest hier im Forum, aber das ist hier ja gerade dein "Abbild" aus dem realen Leben). Und Menschen machen sich meistens nicht die Mühe, erst alle Zusammenhänge zu verstehen, bevor sie ein Urteil abgeben (was uns meiner Meinung nach nicht schlechter, sondern eben menschlich macht).

Siehe auch oben, aber Du hast Recht. Sie hat sehr wohl getroffen.

Durch deine Rechtfertigung änderst du dann vielleicht auf der Vernunftsebene die Einschätzung, die Stimmungslage kannst du kaum noch beeinflussen.

Die Stimmungslage in Ehren, aber die kann man per Schrift im Internet eh nur äußerst mühsam übermitteln. Daher verbleibe ich ja auch bevorzugt auf der Vernunftebene. Ein Fehler? Vielleicht.

C0apta3in FutuGrxe


Re: (5)

@ Lewian:

PS an Future: Ich stimme Kwak voellig zu und wollte mit allem, was ich an dich geschrieben habe, in keiner Weise dir die Schuld an deiner Situation zuweisen. Es geht darum, neue, gute Richtungen zu finden, aber ich denke, auch die alten Richtungen ausprobiert zu haben hat im Leben Sinn, und es ist sinnlos, zu sagen, man haette schon viel frueher anders handeln sollen. Es gibt viele Gruende auch ausserhalb einem selbst, warum es nicht geklappt hat. Und gute Freundschaften aufbauen zu koennen (was du ja anscheinend kannst) ist auch eine wertvolle Qualitaet.

Ja, da hast Du Recht. Man muß die alten Kamellen beiseite legen können, ohne sie noch auf sich Einfluß nehmen zu lassen. Hier bin ich immer gescheitert, ich kann nicht abschließen. (Es ist ja auch einfach zu unfair! Argh!)

Sag mal, warum ist eigentlich Dein Nick grün? Das hab ich nie verstanden.

@ Bergsteiger78:

Eine ständige Rechtfertigung der eigenen Handlungen schiebt alle Verantwortung auf die anderen ab ("ich habe alles richtig gemacht, aber es ging nicht weil...").

Stimmt schon, es kommt halt auf einen selbst an, wie man gestrickt ist diesbezüglich.

Eines möchte ich aber doch festhalten: Als JM darf ich frustriert und enttäuscht sein, noch keine Frau abbekommen zu haben. Und ja, mit jedem Misserfolg wird die Situation für mich nicht leichter. Ich darf meine Enttäuschung darüber auch hier kundtun.

Manchmal explodieren die anderen deswegen, weil sie helfen wollen, die Fehler sehen, aber nicht näher hinkommen an einen. Deswegen auch 500 Unterseiten in diesem Thread. Es ist ein Prozeß, ein total wichtiger, für uns, die hier mitmachen. Lesen wird das wohl nie mehr jemand.

@ lunacy lunacy:

Captain Future?..ja, das mit der Familienaufstellung habe ich gemeint. Ich weiß nicht, welche Erinnerungen an welche Berichte sich da bei dir als Journalist jetzt melden... Ich greife das Thema ungern auf, weil ich am liebsten in jedem Faden sagen würde: Stells doch auf, bitte!

Ja, davon hab ich schonmal gehört, das sollte ich echt mal probieren. Wo macht man sowas?

@ Wüstensohn:

Man ist zwischen Stuhl und Bank: realistischere Frauen werden immer noch ignoriert, weil man weiss, dass die Beziehung mit ihr schwierig zu idealisieren wäre (was als notwendige Voraussetzung aufgefasst wird!), ideal wahrgenommene Frauen kriegt man nicht, weil man zuwenig Erfahrung hat und sich, sobald es ernster wird, nervös zum als ganzes Wesen immer ungeschickteren Deppen macht.

Der Hammer: JM-Begrüdung in a nutshell. Da muß ich jetzt ein paar Wochen drüber brüten!

Stellt euch diese Frage: Wollt ihr wirklich eine Beziehung mit einer Frau oder wollt ihr euch nur etwas beweisen?

Ich kann diese Frage auch nicht beantworten. Oberflächlich natürlich sehr wohl, aber so richtig... Nur: Wie denken Leute, die in Beziehungen stecken, darüber? Haben die vielleicht auch nur eine Gelegenheit wahrgenommen, weil sie Angst hatten, ihrem wahren Naturell entsprechend lieber alleine zu bleiben?

@ lunacy lunacy:

und schon hätten wir eine Erklärung mehr, warum es gar nicht klappen kann... na dann.

Wegen Hemingway? Ich hoffe doch, daß das nur ein Gedankengebäude ist und nicht die eherne Wahrheit. Es ist jedoch beängstigend real, das stimmt wohl.

@ alle:

Verdammich, schon wieder so ein langer Post. Dabei wollte ich doch aufhören, auf jeden Kommentar einzuegehen! Ich bin einfach zu höflich, ich kann einfach nicht die Arbeit anderer ignorieren. Tut mir echt leid, wenn Ihr wegen mir schon wieder so viel lesen mußtet. Ich gelobe Besserung.

(Mich würde es nicht wundern, wenn ich bald eine Meldung kriege "Server ist voll.")

Gute Nacht nun,

l:unac&y lunPacxy


CF

Was nützt es dir, dass du für dich meinst, dich verändert zu haben? Das verkündest du neuerdings ja dauernd.

CQaptain5 F]ut|ure


lunacy lunacy

Naja, das war der zentrale Vorwurf von Lancis, und da alle dann in dieselbe Kerbe geschlagen haben, habe ich mir überlegt, was da wohl dran ist. Und bin darauf gekommen, daß auch ich mich ändere, geändert habe, und zu ändern bereit bin, aber daß ich das hier nicht vermittelt habe, was ein verfälschtes Bild von mir im Forum ergeben hat - für das Forumspublikum war ich sozusagen noch "der alte", und das stimmt ja nicht. Deswegen hab ich das nun ein paarmal erwähnt.

Nun, jetzt zische ich aber ins Betti und träum vom Kunddeln mit Dir!

Mauzl *:)

c.itr~onyx


@ cf

Tut mir echt leid, wenn Ihr wegen mir schon wieder so viel lesen mußtet.

cf,

tut mir leid, dass ich deine langen beiträge einfach nicht mehr lesen kann. aber mir flimmerts vor den augen und sie schmerzen. es ist einfach so viel, dass ich den überblick verliere und keine lust mehr habe, weiterzulesen. und das mir, die ich IMMER am lesen bin.

ich war lange zeit fan deiner beiträge. aber ich kann sie in dieser form einfach nicht mehr lesen. sie sind einfach überdimensional.

lGunNacy% luxnacy


oi

langsam begreife ich, in welcher Reihenfolge die Beiträge am Schluss hier auftauchen. Immer nach Anfangszeit, kann das sein?

CF:

das freut mich, aber andererseits erschreckt es mich auch ein bisschen, was du an Reaktion offenlegst (kann es aber gut nachvollziehen...). Weil du mir so die Macht in die Hand legst, ob es dir gut oder schlecht geht. Ist das denn so?

Fürs Familienstellen könnte ich dir eine gute Adresse sagen, aber vielleicht per PN.

Grüße,

ll

EDhemMaliger {Nutzer 4(#6992x8)


Mir scheint, ich habe in ein Wespennest gestochen...

... zumindest sind das recht viele und oft auch ausführliche Antworten auf einen einzelnen Beitrag. Ich entschuldige mich im voraus dafür, dass mein zweiter Beitrag in diesem Faden etwas länger wird.

@ Zottelbaer

Mir liegt nichts daran, Captain Future fertig zu machen. Ich habe seine Frage "Woran liegt es nur?" beantwortet. Aus meiner Sicht. Ohne Anspruch, meine Meinung für alle oder auch nur die meisten Frauen stehen zu lassen.

@ Rahjas Gnade

Natürlich geht es einem an die Nieren. Ich habe nie bezweifelt, dass es weh tut. Es ist euer gutes Recht, traurig, wütend und deprimiert zu sein. Aber das selbe Recht haben auch andere Menschen, aus den verschiedensten Gründen. Die Angewohnheit, das eigene Leid über andere Schicksale zu stellen, macht aus verständlicher Traurigkeit schnell selbstgerechtes Selbstmitleid. Leider wirkt es bei manchen von euch oft genug so. Ein kleines Beispiel: Wenn ein Kind sich das Knie aufschlägt, tröstet man es natürlich. Wenn es wirklich dauernd jammert, sich deswegen drei Wochen im Bett ausruhen will, sich in eine Sonderstellung setzt und den Bruder, der mit einem gebrochenen Bein im Krankenhaus liegt, anfaucht er hätte keine Ahnung was Leid wirklich ist und versteht das alles nicht, dann reißt auch der sanftesten Mutter der Geduldsfaden. Ansonsten schließe ich mich justanick zu diesem Thema an.

@ Captain Future

Zunächst einmal: Ich werde auf deinen Beitrag nicht so ausführlich reagieren wie du auf meinen, denn 36 Seiten tue ich weder mir noch meinen Mitmenschen an. Im Gegenteil, mikemunich und LolaX5 machen meinen Antwortbeitrag beinahe überflüssig. Besonders mikemunichs Beitrag fasst meine Meinung nahezu perfekt zusammen. Es gibt drei Punkte, die ich als Grundwahrheiten der menschlichen Kommunikation ansehe und die ersten beiden davon hat mikemunich schon erwähnt:

1.) Es kommt nicht darauf an, wer du bist, für andere Menschen zählt nur wie du nach außen wirkst. Niemand kann in deinen Kopf hineinsehen. Wer weiß, vielleicht bist du ja in Wahrheit ein ganz netter Kerl, aber z.B. auf mich wirkst du vollkommen anders. Nach deiner Wirkung habe ich meine Meinung über dich gebildet, denn nichts anderes steht mir zur Verfügung. Um es mit einem Beispiel zu verdeutlichen: Nehmen wir an Vitalboy (der bekanntermaßen ein Anhänger fülliger Formen ist) begegnet einer beleibteren Frau auf der Straße, die ganz seinem Geschmack entspricht. Ihm entfährt ein unwillkürliches "Boah, was für ein dicker Arsch!". Aus seiner Sicht durchaus ein Kompliment, aber ich garantiere dir, dass er das der betroffenen Dame, die mit einem beleidigten Blick die Flucht ergreift, nicht mehr erklären kann. Hier im Forum kannst du nachher deine Aussagen richtig stellen, mildern und erklären, diese Option fehlt dir im Leben jedoch. Vielleicht bist du es durch deinen Beruf gewohnt, dass du alles noch einmal verbessern kannst, aber das Leben ist kein Drehbuch. Es ist spontan, schnell und die Vergangenheit ist unveränderlich.

2.) So traurig es auch klingt, die meisten deiner Mitmenschen denken nicht über die Zusammenhänge nach. Ein weiteres Fallbeispiel: Ich erinnere mich an deine Aussage "An schlechten Tagen helfe ich nicht einmal Frauen mit einem Kinderwagen die Treppe hoch. Soll das doch ihr Ficker tun.". Nicht wörtlich, aber sinngemäß. Im besten Fall denkt sie "Was für ein ungehobelter Kerl.", im schlimmsten Fall "Dummes Arschloch!", aber keinesfalls "Vielleicht hat er ja eine schlechte Beziehung hinter sich./ Vielleicht hatte er sein Leben lang Pech mit Frauen./ Vielleicht...". Auch hier kann keiner in deinen Kopf hineinsehen.

3.) Negatives wirkt länger und stärker als Positives. Ich bin mir sicher du hast in deinen Beiträgen öfters das Wort Frauen als das Wort Weiber benutzt. Dennoch sticht mir letzteres mehr ins Auge. Man kann das auf die meisten Situationen im Leben übertragen: Wer einmal das Vertrauen bricht, dem misstraut man fortan. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Wer einmal seine Frau schlägt, kann noch so lange sanft zu ihr sein. Wer einmal ein Kind missbraucht, dem wird man das nie vergessen. Auch wenn der Anzug ansonsten vollkommen sauber ist, der erste Blick richtet sich auf den Fleck.

Durch meinen Verweis auf mikemunichs Post werde ich nur auf einige Dinge in deiner Antwort eingehen, vor allem um Fragen zu beantworten und mögliche Missverständnisse aufzuklären.

Warum ich dich gewählt habe? Das ist einfach. Erstens schreibst du hier regelmäßig, zweitens hast du mehrmals nach einer Antwort verlangt und drittens bist du mir neben Tiff sehr negativ aufgefallen. Dieser ist jedoch gesperrt. Denke nicht, dass ich dich als interessanteste Person in diesem Faden empfinde, der erste Platz geht hierbei viel eher an Zottelbaer. Er hat jedoch längst seinen eigenen Weg und seine eigenen Antworten gefunden, er braucht sicherlich von mir keine mehr. Tortola geht übrigens in eine ähnliche Richtung. Andere sind wiederum schon lange aus der Diskussion ausgeschieden, wie unter anderem der Fadeneröffner oder relativ neu, so dass ich noch nicht besonders viel von ihnen gelesen habe. Zuletzt gibt es noch die Leute, die mit dem Grundproblem nicht viel zu tun haben und aus anderen Gründen hier sind.

Mit meiner Aussage über Bekanntheit bin ich keineswegs kontraproduktiv. Die meisten Frauen in diesem Faden haben sich gegen die Aussage gewehrt, dass sie ausschließlich den Siegertypen bevorzugen. Zwischen "Bekanntheit ist kein Hindernis und zieht viele Frauen auch an." und "Frauen wollen nur solche Kerle, der Rest hat eben Pech gehabt." besteht ein großer Unterschied.

Deine Aussage, ich würde dir verbieten wollen so viel zu schreiben, wie du willst, ist haltlos. Dass du in vielen Fäden schreibst ist eine Tatsache, die ich als Grund für deine Bekanntheit angeführt habe. In dem Sinne habe ich dir auch kein Lob ausgesprochen, obwohl ich zugebe, dass man den Satz falsch verstehen kann. Meine Schlußfolgerung war, dass sich deine Bekanntheit durch die pure Masse deiner Beiträge erklärt, nicht dadurch, dass sie vielleicht besonders außergewöhnlich wären. Bei der Häufigkeit deiner Korrektur der Rechtschreibung verweise ich übrigens wieder auf Regel 3. Abgesehen davon verbindet sich diese Tatsache mit anderen Verbesserungen (siehe Englischkenntnisse) und einem etwas oberlehrerhaften Ton. Es trägt zu dem Bild des unerträglichen Besserwissers bei. Es ist nebenbei gesagt interessant, dass dich meine Einstufung "durchschnittlich intelligent" zu so einem langen dazugehörigen Text veranlasst.

Unterstelle mir nicht, ich hätte deine erstens Beiträge nicht gelesen. Bevor ich gezielt zu einer Person etwas schreibe, überprüfe ich durch sozusagen stichprobenartig meine Meinung nochmals. Dementsprechend ist der Satz "Cellulite, Hängetitten und Damenbart kommt früh genug" ein frühes Zitat aus diesem Thread. Eine auffällige Veränderung in deinem Verhalten zeichnet sich meiner Meinung nach nicht ab.

Zum Thema Selbstmitleid: Ziehe keine Parallelen zwischen uns beiden. Wie gesagt, ich (und jeder andere) müsste mich unter diesen Umständen schlecht fühlen, wenn ich mich mit jemanden vergleiche, der in irgendeinem Bereich besser ist. Allerdings hat dazu noch keiner stundenlang in einem Faden geschrieben. In diesem Sinne gleichen wir uns nicht. Ob du dein Selbstmitleid verheimlichst oder offen mit dir trägst, spielt in dem Sinne keine Rolle. Selbstmitleid empfinde ich immer als abstoßend, der einzige Unterschied besteht darin, dass ich es im ersten Fall nicht erfahre. Die Aussage "Niemand kann aus seiner Haut." entschuldigt gar nichts. Ein Gewaltverbrecher kann vielleicht auch nicht aus seiner Haut. Ein Macho nicht, ein Tierquäler nicht, ein Kinderhasser nicht. Trotzdem können diese Eigenschaften als unsympathisch, abstoßend oder sogar hassenswert empfunden werden. Übrigens: Doch, es ist eine Eigenheit der Gesellschaft, sich auch um die Probleme anderer zu kümmern, sie manchmal sogar über die eigenen zu stellen. Ohne das könnten weder Familien, Partnerschaften, enge Freundschaften oder die Gesellschaft ganz allgemein allzu lange bestehen. Andere Probleme wahrnehmen heißt immerhin nicht, dass man die eigenen vollkommen vergessen sollte.

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