Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

L<olaxX5


@ CF

Ich habe sie doch an mich herangelassen

Vielleicht. Aber du hast sie nicht ausgehalten. Durch deine Entgegnung hast du sie wieder abgewehrt. Man kann Kritik entweder abwehren oder für sich nutzen. BEIDES GLEICHZEITIG geht nicht. Selbst wenn du jetzt noch versuchen würdest, die von mikeunich empfohlene Richtung einzuschlagen, geht es nicht mehr wirklich, weil du ja schon zu deinem "stimmt-doch-SO-gar-nicht"-Urteil über Lancis' Kritik gekommen bist.

Es mag vielleicht nicht der produktivste Weg sein, meine Mühlen mahlen langsam

Verzeih, dass ich auf die bildliche Ebene wechsle, aber es bietet sich so stark an: Deine Mühlen sollen in dem Fall eben NICHT mahlen!!!! Du hast langfristig nichts davon, wenn du wertvolles Feedback durch deine Mühlen drehst und es so zerstörst. Das ist vielleicht erleichternd, weil du das Gefühl hast einen Angriff abgewehrt zu haben. In wirklichkeit verbaust du dir aber dadurch eine Möglichkeit, zu lernen.

Ich schreibe ja auch nicht, um zu gefallen, sondern um ehrlich auszusprechen, was ich denke.

Glaub mir, ich bin ein großer Verfechter von Ehrlichkeit. Ich finde sie unglaublich wichtig. Mit einer Einschränkung: Wenn eine Einstellung sch***e ist, dann hilft mir Ehrlichkeit gar nichts. Es kommt schon auch auch den Inhalt an. Meinst du nicht? Ehrlichkeit ist die Kür. Sie nutzt nichts wenn die Pflicht (= vernünftige Einstellung und Haltung) nicht erfüllt ist.

Der Eindruck, den ich dabei mache, ist doch egal, oder nicht?

:-o Nein, ganz im Gegenteil. Der Eindruck ist im Prinzip das einzige, was zählt. Für die anderen BIST du der Eindruck, den sie von dir haben. Also sollte es dir nicht egal, sein welchen Eindruck du machst. Lancis hat das in ihrem zweiten Post sehr schön beschrieben. Das ist kommunikationspsychologisches Wissen, das man nicht ungestraft ignorieren kann.

Oder willst Du mir sagen, man (n) muß eine gewisse Show machen, nur, um besser dazustehen?

Weil es bisher so selten gesagt wurde: Nein, es geht nicht um eine Show oder Maske, sondern um die Haltung zum Leben.

Ich hab immer gedacht, ich bin wenigstens grundehrlich, und da wissen alle, woran sie sind.

Mit Ehrlichkeit allein gewinnt man keinen Blumentopf. Sofort alles (bzw. sehr viel) von sich zu erzählen, ist nicht unbedingt eine gute Idee. Damit überfordert man neue Bekanntschaften und/oder macht sich uninteressant. Es müssen nicht gleich alle wissen, woran sie bei dir sind. *g* Lass es sie doch langsam herausfinden, wenn es sie interessiert.

Stattdessen nehmen sie meine Ehrlichkeit, den "wahren Jakob" sozusagen, und meinen, daß der eine Maske sei, hinter der sich ein ganz anderer Charakter verbirgt, der hier und da zum Vorschein kommt.

Nein, ich glaube nicht, dass das so ist. Die Menschen kapieren schon, dass du ehrlich bist. Aber aufgrund dieser "Ehrlichkeit", man sollte es wohl eher Unmittelbarkeit nennen, sind eben deine Fehler mitunter sehr leicht zu erkennen. Diese werden dir dann vorgehalten aber du erkennst sie nicht wieder, sondern glaubst, falsch beurteilt zu werden...

Aus diesem Dilemma des falsch (oder eben doch eher richtig!) verstanden werdens kommst du nicht ohne eine sehr grundsätzliche Einstellungsänderung wohl nicht heraus.

BVergMsteifgIer W78


@Wüstensohn

Ein 25jähriger oder älterer JM kann sich nicht über Pech bezüglich Sex mit Frauen beklagen, wenn er wirklich immer eine Frau wollte. Abgesehen von objektiven starken physischen Benachteiligungen, welche auch vorliegen können, ist das Problem irgendwo in der Psyche verwurzelt. Hemingway-Männer z.B. sind tendenziell alle einzelgängerische Spinner, die sich nicht binden wollen.

Natürlich ist das Problem auch in der Psyche verwurzelt (wo denn sonst ;-) ). Aber so einfach ist die Sache nun doch wieder nicht. Irgendwann wird man halt einzelgängerischer, aber nicht undedingt weil man will, sondern weil man duch ständige Ablehnung (seitens von Frauen) in diese Richtung gedrängt wird. Wenn alle ihren Spass mit der Freundin haben, muss man sich eben selbst beschäftigen können (ich würde das aber nicht nur als Schwäche sehen). Und wenn wir uns nicht binden wollen, warum füllen wir hier denn hunderte von Seiten? ???

@Tortola

Ich bin eher auf dem Weg zu einer Scheiß-egal-Einstellung. Das dürfte wohl das sein, was allgemeinhin mit unverkrampft und locker auf andere zugehen gemeint ist. Keine Erwartungen, keine Hoffnungen mehr, wenn man jmd neues kennen lernt; es einfach geschehen lassen, wenn da tatsächlich was sein sollte. Oder auch nicht sein sollte.

:)^ Aber egal darf es dir auf keinen Fall sein, weil du dir dann auch keine Mühe mehr gibst. Sein bestes geben und jedes Resultat akzeptieren zu können, kommt der Sache glaub ich etwas näher...

Soll ich Dir mal was verraten? Mir wurde im Februar von einer Frau, die ich gerade mal 7 Stunden persönlich kannte, prophezeit, dass ich wohl nicht mehr lange JM / Single sein würde. Das selbe z.T. hier im Forum. Und auch von der Frau, in die ich mich letztes Jahr noch verliebt habe, die aber von sich selbst behauptet, keinen Mann mehr in ihrem Leben zu finden. Und? Soll ich mir jetzt deshalb einen Strick nehmen, nur weil ich immer noch niemanden gefunden habe? Oder auf die Frauenwelt schimpfen?

Nein, keines von beidem. Aber solchen Schwachsinn gleich wieder vergessen. Das waren vielleicht jetzt gar etwas harte Worte, aber solche "Prophezeihungen" bringen nun einmal überhaupt nichts. Wenn schon, sollen auch Argumente fallen.

Mein Ziel ist einfach, die Frau (besser: neue Menschen überhaupt) kennen zu lernen. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.

Mehr nicht? Führt dieser Weg so wirklich zum Ziel? Siehe die ersten 80 Seiten dieses Threads... Ich suche jedenfalls keine, die mich "einfach mag" (obwohl ich gegen gute Freundschaften sicher nichts einzuwenden habe) aber dann doch lieber mit einem anderen ins Bett geht.

@CF

So, wenn man nun diese Phasen alle durchläuft, aber irgendwann den Anschluß verliert (bei mir war das beim Schieber der Fall, noch nie getanzt), dann kann man sich nur eine gewisse Zeit lang einreden, man sei eben ein Spätzünder. Ab diesem Moment sind, und das postuliere ich hier nur aus eigener Erfahrung, die allermeisten Erfahrungen, die man mit Frauen gemacht hat, negativer Natur. Daß sie nicht Händchenhalten will, daß sie einem keinen flüchtigen Kuß oder ein kleines verschmitztes Lächeln gibt, wenn man sie heimbegleitet hat und ihre Tasche getragen hat, daß sie nicht die Richtige für einen zu sein scheint [...]

Sie sind insofern negativer Natur, wenn es um das Thema Beziehung geht, ja.

Die Aussage eines "Triumphes der Damenwelt" wäre ja, daß die Frauen es geschafft haben, ein Männchen, das durch übereinstimmenden Beschluß nicht zur Paarung geeignet ist, endgültig zu vertreiben. Nach Darwin wäre das eine richtige Aussage. Doch dank unserer Zivilisation und der Individualität jedes Menschen kann man Darwin nicht mehr ungefiltert anwenden.

Warum denn nicht? Gesamthaft betrachtet geht es doch nur darum, dass die "besten" Gene weitervererbt werden. Und dieses Programm ist bei Männchen wie Weibchen (im ganzen Tierreich, inklusive Spezies Mensch) fest im Gehirn "verdrahtet", Ob es uns nun passt oder nicht. ich würde es nicht einmal als "Triumph der Damenwelt" ansehen, sondern als Konsequenz der Evolution: geeignete Gen-Sets werden bevorzugt, ungeeignete ignoriert.

Hab ich Dich verletzt? Ich hoffe nicht!

Nein, überhaupt nicht.

Deine Handbuch ist gar nicht schlecht, sehr konsequent. Nur eben nicht immer ganz einfach, was?

Danke! @:) ... ist meine Konsequenz aus den ersten 80 Seiten sowie ab etwa Seite 530 dieses Threads. Ich hab nicht gesagt dass das einfach ist, nur dass dieser Weg eher zu Erfolg führt als ewige Selbstreflektion und dadurch begründetes Nichtstun (hab ich die letzten zwei Jahre betrieben...).

Plötzlich waren die meisten Frauen ganz zutraulich, haben mir sogar gesagt, wie ähnlich er mir doch sieht usw., da war ich auch ganz baff. Dieser Ausflug "auf die andere Seite" war ganz gewaltig interessant.

Weil du dann keine "Bedrohung" bist, im Sinne von "der könnte was von mir wollen" bzw. "wenn ich ihn jetzt anspreche, denkt er sicher, ich will was von ihm". Das Program "möglicher Partner" läuft dann bei ihr eben genau snicht ab, weil du "zeigst", dass du bereits vergeben bist. So einfach ist das doch.

Und wenns wieder nicht klappt, dann werde ich wohl wieder auf dem Boden zerstört sein und der ganze Frust kommt hoch. Aber Ich brauche mir dann nicht vorzuwerfen, nichts versucht zu haben und es bleibt die Erinnerung an eine schöne Begegnung.

Da hast Du wohl Recht. Allerdings sind diese Erinnerungen bei mir nicht schön, sondern stets negativ behaftet, weil es ja mal wieder nichts geworden ist.

Ein Date ist immer noch mehr als kein Date. Bei mir kann ich diese an einer Hand abzählen, darum wohl meine Aussage. Für mich ist das schon ein Erfolg, wenn sich eine Frau überhaupt darauf einlässt (tja, so schlimm muss ich wohl sein :°( )

@Lewian

Weitere Versuche in dieser Richtung werde ich erstmal nicht unternehmen.

Warum? Kümmere dich nicht mehr um sie, sondern um die verbleibenden (n-1) Frauen. Ich weiss, dass das jetzt wieder wie ein gut gemeinter aber nutzloser Ratschlag klingt, aber mich hat genau diese Einstellung weitere vier Jahre ohne Frau beschert. Mach bitte nicht den gleichen Fehler wie ich.

[b]@LolaX5[b]

Mit Ehrlichkeit allein gewinnt man keinen Blumentopf. Sofort alles (bzw. sehr viel) von sich zu erzählen, ist nicht unbedingt eine gute Idee. Damit überfordert man neue Bekanntschaften und/oder macht sich uninteressant. Es müssen nicht gleich alle wissen, woran sie bei dir sind. *g* Lass es sie doch langsam herausfinden, wenn es sie interessiert.

Kannst Du das etwas konkretisieren? Dann hätten wir vielleicht einen brauchbaren Tipp mehr... ;-)

Eine gute Nacht allerseits zzz

LDewiaxn


Bergsteiger

"Lewian" bin in diesem Fall wohl nicht ich...

T$orntoEla


Aber egal darf es dir auf keinen Fall sein, weil du dir dann auch keine Mühe mehr gibst. Sein bestes geben und jedes Resultat akzeptieren zu können, kommt der Sache glaub ich etwas näher...

Hm. Sein bestes sollte man doch wohl immer geben, egal in welcher Situation man steckt. Nicht nur im Bereich Partnersuche. Einfach so sein, wie immer. Nicht verstellen. Denn das verkrampft nur. Und das, was ich mit scheiß-egal-Einstellung meine, impliziert ja noch lange nicht, dass man mit geschlossenen Augen durch die Gegend läuft. Damit wollte ich eher ausdrücken, dass es für meine Lebensqualität unerheblich ist, ob ich nun eine Beziehung habe oder schon mal mit jmd. geschlafen habe oder nicht. Die Augen offen halten kann und sollte man trotzdem jederzeit.

Nein, keines von beidem. Aber solchen Schwachsinn gleich wieder vergessen. Das waren vielleicht jetzt gar etwas harte Worte, aber solche "Prophezeihungen" bringen nun einmal überhaupt nichts. Wenn schon, sollen auch Argumente fallen.

Argumente bei einem Bauchgefühl? Schließt sich doch per definitionem schon aus. Aber recht hast du. Solche "Prophezeiungen" kann man sich anhören, als positive Bemerkung oder Bestätigung verbuchen, auf dem richtigen Weg zu sein, das war es aber auch schon. (Sofern die Person, die dies aussagt, nicht selbst Interesse hat.) Denn was passiert, wenn man krampfhaft an diesen Worten festhält? Gar nichts. Dann heißt es nur: "Die oder der hat aber gesagt, dass ich nicht mehr lange JM bin. Und das war jetzt vor 5 Jahren. Scheiß Welt. Alle sind gegen mich." Wie gesagt, als Indikator OK, als Versprechen völlig ungeeignet.

Mehr nicht? Führt dieser Weg so wirklich zum Ziel? Siehe die ersten 80 Seiten dieses Threads... Ich suche jedenfalls keine, die mich "einfach mag" (obwohl ich gegen gute Freundschaften sicher nichts einzuwenden habe) aber dann doch lieber mit einem anderen ins Bett geht.

Was ist denn dein Ziel in einem ersten Schritt? Die gute Frau gleich ins Bett zu bekommen? Oder erst einmal heraus zu finden, ob da vllt Gemeinsamkeiten für eine gemeinsame Zukunft evtl. vorhanden sind? Aber vielleicht haben wir da einfach auch nur unterschiedliche Zielsetzungen. Mein Ziel ist es primär im Augenblick, meinen Bekanntenkreis zu erweitern. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Alles weitere wird sich dann schon ergeben, wenn überhaupt. Nur, und das ist mir letztes Jahr schmerzlich bewusst geworden: wenn beidseitig eine große Sympathie da ist und man sich mehr vorstellen könnte, dann sollte das auch schnell thematisiert werden, aber da kennt man die andere Person ja schon. Deshalb: in einem ersten Schritt ganz ohne Hintergedanken den anderen einfach nur kennen lernen wollen. Und bevor man sich versieht, hat man sich dann ggf. sogar in jmd. verliebt, den man beim ersten Treffen nicht mal ansatzweise für eine Beziehung in betracht gezogen hat.

EirfahFrAeneJ*un3gfrauMx89


wow

und ich dachte ich wäre mit meinen 16 jahren schon längst überreif für das 1 mal o.O

Zyottqelbaxer


Was ist denn dein Ziel in einem ersten Schritt?[...]Oder erst einmal heraus zu finden, ob da vllt Gemeinsamkeiten für eine gemeinsame Zukunft evtl. vorhanden sind?

Das ist ungefähr der 345.678.431te Schritt... ;-) Kommt sogar noch weit hinter Sex. ;-D

TLo=rtolxa


OK, hast mich überzeugt. War ja schon spät gestern. In einem ersten Schritt gucken, ob da vllt Gemeinsamkeiten für eine gemeinsame Zukunft sind. Ha ha ha. Sollte eigentlich heißen, erst mal gucken, ob man sich sympathisch ist, ob man auf einer gemeinsamen Wellenlänge (muss nicht unbedingt heißen, die selben Hobbys zu haben) liegt, ob man sich einfach versteht und das Gegenüber wieder sehen möchte.

B.ergsyteiger x78


Lewian

Tut mir leid! Natürlich war "Kwak" damit gemeint...

Bzergste[iger 7x8


@Tortola

Deshalb: in einem ersten Schritt ganz ohne Hintergedanken den anderen einfach nur kennen lernen wollen. Und bevor man sich versieht, hat man sich dann ggf. sogar in jmd. verliebt, den man beim ersten Treffen nicht mal ansatzweise für eine Beziehung in betracht gezogen hat.

Aber das schliesst doch nicht aus, dass du vielleicht dann doch mehr möchtest. Wenn du "nur" auf Freundschaft aus bist, so wird das offenbar auch so wahrgenommen, wenn ich die ersten Seiten aus dem Thread durchlese... Was ich hier gelernt habe ist, dass man eben zeigen soll, dass man vielleicht mehr möchte.

Und das zweite (mit dem Verliebtsein) kannst du ohnehin nicht beeinflussen. Wenn's passiert, dann passiert es eben. Der Unterschied ist dann einfach der, dass für dich mehr auf dem Spiel steht.

Sollte eigentlich heißen, erst mal gucken, ob man sich sympathisch ist, ob man auf einer gemeinsamen Wellenlänge (muss nicht unbedingt heißen, die selben Hobbys zu haben) liegt, ob man sich einfach versteht und das Gegenüber wieder sehen möchte.

Genau! :)^

Und jetzt muss ich mich auch selbst daran halten...

T<ortonla


Aber das schliesst doch nicht aus, dass du vielleicht dann doch mehr möchtest. Wenn du "nur" auf Freundschaft aus bist, so wird das offenbar auch so wahrgenommen, wenn ich die ersten Seiten aus dem Thread durchlese... Was ich hier gelernt habe ist, dass man eben zeigen soll, dass man vielleicht mehr möchte.

Ich hab ja auch nie behauptet, dass man das nicht zeigen soll. Aber ob ich mehr möchte oder nicht, stellt sich doch erst beim kennenlernen heraus, vielleicht schon beim ersten Date, vielleicht auch erst später. Nur, wenn man dann merkt, man könnte sich unter Umständen mehr vorstellen, muss dass dann auch signalisiert werden. Und ich hab ja auch nie behauptet, dass Flirten tabu ist. Einfach ein bischen Spaß haben, das Date genießen (oder zusehen, dass man die Kurve kriegt, wenn es doch nicht so toll läuft) und dann weiter sehen.

B:e rgsxtgeiger 7x8


@Tortola

Nur, wenn man dann merkt, man könnte sich unter Umständen mehr vorstellen, muss dass dann auch signalisiert werden. Und ich hab ja auch nie behauptet, dass Flirten tabu ist.

Meinst du jetzt nur wenn man merkt, dass man mehr will dann signalisieren? Im Prinzip wird die Sache doch nur über den Flirt und damit über das "so tun als ob beides" laufen. Ich habs jedenfalls bis jetzt immer geschafft, mein Interesse und meine Gefühle zu früh preiszugeben. Und dann blockt jede Frau sofort ab, und man hat bei derjenigen für immer "verloren".

Einfach ein bischen Spaß haben, das Date genießen (oder zusehen, dass man die Kurve kriegt, wenn es doch nicht so toll läuft) und dann weiter sehen.

Sag ich doch! Dann sehen wir das beide gleich und müssten demnach auf dem "richtigen Weg" sein ;-)

WOüste$nsohn


@ kwak

Tut mir leid für dich, kwak. Auch wenn es dir im Moment vermutlich nicht gross hilft: Wenn du meine letzten zwei Postings gelesen hast, wirst du daraus herausgelesen haben, dass ein 'erfolgreicher' Bordellbesuch nicht unbedingt eine positive Entwicklung auslöst. Denn:

Dann wäre ich endlich ein riesen Problem los.

stimmt so nicht. Die physische männliche Bestätigung rückt mit der Zeit in den Hintergrund und dir wird bloss bewusster, dass es einen bestimmten Grund geben muss, dass es bisher nicht anders geklappt hat. Und dies ist meiner Meinung nach das Positive, was man aus diesem Besuch zieht: Man hat endlich etwas versucht, man lernt sich etwas besser kennen, man wird etwas progressiver. Die Frau für eine Beziehung musst du sowieso anderswo finden. Viel Erfolg dabei.

PS:

Scheinbar ist es nicht so leicht ein Problem das schon viele Jahre besteht in 20 Minuten zu lösen.

Falls du es irgendwann noch einmal versuchen willst: 20 Minuten sind wenig. Du solltest dir mehr Zeit reservieren, falls irgendwie möglich. Du könntest mit dieser Frau z.B. auch erst einfach etwas trinken oder spazieren gehen, auch wenn das etwas abstrus tönt. Dabei würdest du etwas abgelenkt vom Akt, und würdest etwas Vertrauen zur Frau gewinnen. Hat ein Bekannter auch so gemacht. An einem anderen Tag hat er sich wieder mit der gleichen Frau getroffen. So wurde dem ganzen von Anfang an etwas Druck genommen.

@bergsteiger

Und wenn wir uns nicht binden wollen, warum füllen wir hier denn hunderte von Seiten?

Meine These: Weil alle anderen sich binden, weil man sich in erster Linie beweisen will, dass man es auch kann. Dass man im Laufe der Entwicklung zum Einzelgänger werden kann, ist gut möglich. Aber was, wenn man als Einzelgänger geboren wurde? Als Aussenseiter? Falls du immer sehr integriert warst, wirst du auch ein bisschen Erfahrung gesammelt haben… Vielleicht sollten Aussenseiter bevorzugt nach Aussenseiterinnen suchen.

Rfahsjas /Gnadxe


und ich dachte ich wäre mit meinen 16 jahren schon längst überreif für das 1 mal o.O

Jaaaaaaa, wenn du mit 17 noch nicht gepoppt hast, wirrst du erschossen... %-|

BHergs]teigerx 78


@Wüstensohn

Meine These: Weil alle anderen sich binden, weil man sich in erster Linie beweisen will, dass man es auch kann.

Mein persönlicher Ansatz: Bei allen anderen funktioniert die Bindung, nur bei mir nicht. Also ist die Welt böse, alle sind gegen mich oder ich mache etwas falsch. An den ersten zwei Argumenten kann man nicht gross rütteln, also bleibt nur Argument drei übrig, wo man selbst etwas tun kann.

Ich will mir selbst (und da kann ich nur für mich sprechen) nicht beweisen, dass ich es "auch kann". Ich will mich binden, weil ich Nähe und Zärtlichkeit suche. Übrigens: Sex gehört dann auch dazu, ist aber für mich nicht das Einzige in einer Beziehung.

Aber was, wenn man als Einzelgänger geboren wurde? Als Aussenseiter?

Nein, man wurde dazu erzogen (war bei mir jedenfalls so). Damit hätten wir dann nochmals jemanden, auf wen man die Schuld abschieben kann, warum es immer noch nicht geklappt hat ;-)

Vielleicht sollten Aussenseiter bevorzugt nach Aussenseiterinnen suchen.

Wieso, und woran erkennt man die? ???

IinZa-yMarixa


Wüstensohn

Vielleicht sollten Aussenseiter bevorzugt nach Aussenseiterinnen suchen.

Was sind denn Aussenseiter? Dazu habe ich erstmal nachgeschlagen und Wikipedia gibt darauf folgende Antwort:

Als Außenseiter bezeichnet man natürliche Personen (soziologisch: "Akteure") oder soziale Gruppierungen (soziologisch:"kollektive Akteure"),

- die sich in einem bestimmten Bereich als Nichtfachleute oder Uneingeweihte herausstellen oder sich selbst als solche empfinden;

Die Definition würde jetzt noch weitergehen, allerdings ist diese Erklärung diejenige, der ich am ehesten Beachtung schenke. Man kann sicher sagen, dass JM Nichtfachleute auf dem Bereich der praktischen, zwischenmenschlichen Sexualität sind. Darüber hinaus haben JM Schwierigkeiten damit, ungezwungen mit dem anderen Geschlecht umzugehen (ich weiß, dass das jetzt sicher eine Verallgemeinerung ist, das lese ich aber aus vielen Posts heraus).

Ausgerechnet Menschen, die auf dem gleichen Sektor Defizite aufweisen sollten zueinanderkommen? Das wäre, wie wenn sich 2 Ertrinkende aneinanderklammern.... geht wohl in den seltensten Fällen gut.

weitere Definition:

Als Außenseiter bezeichnet man natürliche Personen (soziologisch: "Akteure") oder soziale Gruppierungen (soziologisch:"kollektive Akteure"),

-d ie außerhalb gesellschaftlicher Gruppen stehen, meist eigene Wege verfolgen und sich eigene Ziele setzen;

Wenn sich JM aber dieser Gruppe von Außenseitern zugehörig fühlen, dann müsste man wiederum sagen, dass sie durch eigenes Verhalten ihre Ausgrenzung bewirken, da sie andere Wege gehen und eigene Ziele verfolgen...

Was das jetzt bringt, weiß ich aber auch nicht... :-/

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH