Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

h-err; xkoch


das kenn ich mittlerweile

ich kanns im moment "live" beobachten ... hab grad eine phase, in der ich mich sehr einsam fühle. hervorgerufen durch ziemlichen stress in der letzten zeit, wo das verlangen nach ruhe gestiegen ist ...

die symptome sind stets dieselben. seit jahren. bauchweh (aber nicht, wie wenns mir schlecht ist, sondern eine spezielle art) und ein trockener mund ... dazu kommt die psychische seite mit lustlosigkeit ... und ernüchterung.

LZew)ian


herr koch

Die entscheidende Frage ist nicht, was du fühlst, sondern wie du das herstellst...

h{erMr kfocxh


weshalb diese reaktion stattfindet?

L9ewixan


herr koch

Ich weiss nicht, ob ich es besser erklaeren kann.

Die zugrunde liegende Idee besteht darin, dass alles, was in uns stattfindet, von uns selber (d.h. von unserem Koerper und unseren Gedanken) gemacht wird. "Etwas in uns" ist aktiv dabei. Zum Beispiel kann ich sagen, "ich bin verspannt", ich kann aber auch sagen "ich verspanne mich" und fragen, welche Muskeln was dabei tun. Ich kann auch sagen, "ich bin frustriert", oder stattdessen mir genau Rechenschaft darueber nachdenken, wie genau die Gedanken aussehen, die mich frustrieren.

Ich denke, besser kann ich es nicht sagen, besser koennte man es nur mit dir zusammen in echter Anwesenheit entwickeln, z.B. in einer Therapie. (Das, was ich hier darstelle, ist ein Anteil des Gestalt-therapeutischen Konzeptes, aufgemischt mit etwas Konstruktivismus.)

W$üsLtenesoxhn


@lewian

Die Frage ist nur, definiert man sich über das, was man nicht hat oder was schlecht läuft, oder über das, was man hat, kann oder was gut läuft? Kann man sein eigenes Leben annehmen, so wie es halt ist? Lustigerweise ist das ein recht guter Schlüssel, es zu ändern.

Lustig? Naja... Gut, mir kamen erst vor ein paar Tagen ein paar Gedanken, bzw. die Realisation, dass ich momentan eine regelrechte Frauen-Obsession entwickelt habe. Alles dreht sich nur um Frauen, alles andere ist mir momentan egal. Existentiell sinnlos. Und irgendwann hegt man den Verdacht, dass dies nur eine Art Ablenkungsmanöver der eigenen Psyche ist, weil man z.B. grundsätzlich von der aktuellen Lebenssituation etwas überfordert ist, oder ein anderes bestimmtes Problem damit übermalt. Im besseren Falle kann man es als eine klassische Torschlusspanik auslegen. Jedenfalls ist es der Kontaktaufnahmefähigkeit nicht unbedingt förderlich, weil man tendenziell zuwenig locker drauf ist. Zur Definitionsfrage: Momentan sehe ich nur Mängel in meinem Leben. Er kann nichts richtig, er muss dies und jenes noch erreichen, und vorallem: er kann's nicht mit den Frauen. Alles eigentlich positive Erreichte wird als 'hätte irgendein anderer auch so oder besser hingekriegt' in die Bedeutungslosigkeit versenkt. Seltsam. Ist dieser Drang, immer das Spezielle anzustreben (und dabei ab und zu planlos vor Felswänden zu stehen...), bloss kindisch unreif oder Zeichen eines etwas exzentrischen Charakters?

Ein Macho ohne innere Unabhängigkeit, der sich nach einer unterlegenen Frau verzehrt, der er endlich mal seine Stärke zeigen kann - das ist ein Widerspruch in sich und eine gar jämmerliche Erscheinung.

Moment, verstehe ich das jetzt richtig? Ein Macho, als fauler Egoist, sucht sich eine unterlegene (=weniger anstrengende) Frau. Die Frau kann aber nur unterlegen sein, wenn er innere Unabhängigkeit hat? Wieso? Wenn sie ihn als 'tollen Hecht' ansieht, spielt es dann eine Rolle, ob er z.B. zur Flasche greift, um mit seinen anderen Abhängigkeiten zurecht zu kommen? Was genau meinst du mit innerer Unabhängigkeit? ‚Ich kann mein Leben alleine leben, ich brauche keine Partner’? In diesem Fall kann ich für mich sagen, dass ich diese innere Unabhängigkeit schon zu einem gewissen Teil erreicht habe. Vorallem die Bestätigung, nennen wir es prosaisch die Fähigkeit, eine Frau erobern zu können, fehlt mir. Die fast vollkommene innere Unabhängigkeit erreichst du wahrscheinlich sowieso nur als Einsiedler. Aber selbst dann wirst du deine Kämpfe austragen müssen. Und darum geht es ja hier nicht.

Wjüstexnsohn


:-/

Und ist es nicht eine tragische Ironie, dass in denselbem Masse, wie das Begehren nach einer idealen Partnerin ansteigt und in den Mittelpunkt aller Gedanken drängt, die emotionale Leere an der grundsätzlichen Lust und der physischen insbesondere nagt, sodass jeder konkrete Versuch, eine Partnerin zu finden, letztlich eine Verzweiflungstat ohne nährenden seelischen Boden ist und dadurch von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.

Das beste wäre es wahrscheinlich schon, jeglichen Gedanken an Frauen wieder beiseite zu schieben und sich auf andere, lebenslust-bringende Fähigkeiten und Tätigkeiten zu konzentrieren.

Und auf Glück und Schicksal warten?

LleMwian


Wuestensohn

Was du schreibst, erscheint mir widerspruechlich:

dass ich momentan eine regelrechte Frauen-Obsession entwickelt habe. Alles dreht sich nur um Frauen, alles andere ist mir momentan egal. Existentiell sinnlos.

Was genau meinst du mit innerer Unabhängigkeit? ‚Ich kann mein Leben alleine leben, ich brauche keine Partner’? In diesem Fall kann ich für mich sagen, dass ich diese innere Unabhängigkeit schon zu einem gewissen Teil erreicht habe.

Es geht ja nicht nur um "leben koennen", sondern darum, gut leben zu koennen, sein Leben anzunehmen, zu akzeptieren. Das kannst du, nach dem ersten Zitat zu schliessen, offenbar nicht.

Vorallem die Bestätigung, nennen wir es prosaisch die Fähigkeit, eine Frau erobern zu können, fehlt mir.

Wozu wuerdest du diese Bestaetigung brauchen, wenn du keine Frau braeuchtest?

Mit innerer Unabhaengigkeit meine ich, sich frei machen zu koennen von scheinbar essenziellen Anforderungen (mal abgesehen von den biologisch notwendigen, zu atmen, zu essen etc.). Wenn du unabhaengig bist, kannst du zwar immer noch temporaer beklagen, dass du diese Bestaetigung nicht hast, wenn du willst, aber es ist nicht wirklich wichtig - es dominiert dein Leben nicht. Du machst dich aber offenbar innerlich abhaengig davon, dir selber auf die Schulter klopfen zu koennen - "ich kann's". Nur leider kannst du es bisher eben nicht. Traurig fuer dich, aber das Problem ist ueberfluessig und hausgemacht, wenn du eigentlich, abgesehen von deiner uebersteigerten Mangelwahrnehmung, wunderbar in der Lage waerest, alleine zu leben. Ich habe uebrigens auch die Bestaetigung im Leben nicht, dass ich eine Frau "erobern" kann - alle Frauen, die mich wollten, sind auf diese Idee selber gekommen, ohne dass ich versucht habe, sie zu "gewinnen" - wenn ich es versucht habe, bin ich gescheitert. Aber ich bin nicht traurig darum, mir gefaellt's im Moment so, wie es ist.

Alles eigentlich positive Erreichte wird als 'hätte irgendein anderer auch so oder besser hingekriegt' in die Bedeutungslosigkeit versenkt. Seltsam. Ist dieser Drang, immer das Spezielle anzustreben (und dabei ab und zu planlos vor Felswänden zu stehen...), bloss kindisch unreif oder Zeichen eines etwas exzentrischen Charakters?

Weder, noch, denke ich - leider ist diese Art, sich vor sich selber kleiner zu machen als man sein koennte, sehr verbreitet (nicht nur unter Jungmaennern) und daher weder besonders kindisch, noch besonders exzentrisch. Nur ein gutes und leider vielfach erprobtes Rezept, sich selber ungluecklich zu halten.

Ein Macho, als fauler Egoist, sucht sich eine unterlegene (=weniger anstrengende) Frau. Die Frau kann aber nur unterlegen sein, wenn er innere Unabhängigkeit hat? Wieso? Wenn sie ihn als 'tollen Hecht' ansieht, spielt es dann eine Rolle, ob er z.B. zur Flasche greift, um mit seinen anderen Abhängigkeiten zurecht zu kommen?

Wer unterlegen ist, hat viel damit zu tun, wer sich mehr von wem abhaengig fuehlt. Und: Wofuer sollte sie ihn fuer einen tollen Hecht halten? Dafuer, dass er haenderingend jemanden zum Beherrschen sucht? Fuer seine vielfaeltigen Abhaengigkeiten und seine Sauferei?

Bestimmt nicht.

Ich glaube allerdings, dass viele Maenner, die sich gerne als Macho sehen, bloss haenderingend jemanden zum Beherrschen suchen, also abhaengig sind. Und dass viele Frauen sich vom ersten Eindruck taeuschen lassen und dem Macho, wenn sie selbst stark genug sind, schnell den Laufpass geben. Schwache Frauen tun das eher nicht - und dann bestaetigen sich beide in gegenseitiger Abhaengigkeit. Jammervolle Geschichten und nicht meine Welt. Ich finde Frauen, die gefuehrt werden wollen, anstrengend (bin weder zum Fuehrer, noch zum Gefuehrten geboren) und moechte mich lieber mit einer starken Frau auf Augenhoehe begegnen, ich alter Softie... (wobei das eine verquere Analogie ist, denn die starke Frau muss sich dafuer physisch einen hohen Kantstein suchen ;-))

BpergsYteigecr 7x8


6meister-g.

Und jetzt mal die brutale schlussfolgerung für alle jungmänner:

(ALSO jene, dies schon ewig versuchen)

IHR sollt euch eben NICHT fortpflanzen, zum überleben der rasse seit ihr nicht nötig!

Darwin in Kurzfassung... Da bieten sich doch folgende drei "Lösungsansätze" an:

a) Ich lebe weiter wie bisher, und lasse mich von der Gesellschaft ausnutzen, da ich als "Arbeiter" willkommen bin (jobmässig kann ich mich ja glücklich schätzen), nicht aber als "Genlieferant". Das stört niemanden weiter.

b) Ich springe als Konsequenz von der nächsten Brücke, da ich für den Fortbestand der Spezies nicht notwendig bin. Gesellschaftlich wird dieser Weg jedoch nicht für gut befunden.

c) Ich werde absichtlich alkoholabhängig, verliere meinen Job und falle der Gesellschaft zur Last, indem sie für meinen (minimalen) Lebenshaushalt aufkommen muss. Das stört dann.

Wenn ich mir diese Optionen ansehe, und zwar unter der Annahme deine Aussage sei in dieser Form wahr, komme ich zum Schluss, dass Option b) aus der Sicht des Individuums JM die optimale Lösung darstellt. Warum sollte ich irgendeine Leistung für die Gesellschaft erbringen (und das tue ich ja in einer Gesellschaft mir Arbeitsteilung, wie wir sie heute haben), wenn meine Genkombination ansonsten als unnütz empfunden wird?

Argumentativ geht dann irgendetwas doch nicht ganz auf :-/

Ups, da haben wir noch die Unterwerfung im Wolfsrudel vergessen. Da tut sich ja auch nur das Alpha-Männchen fortpflanzen. Nur weiss ich dann aber nicht, wem ich mich jetzt unterwerfen soll ;-D

L!ewBiaxn


herr koch, 6-meister g.

Ich sage, man kann selber Verantwortung dafuer uebernehmen, wie man sich fuehlt. Ihr macht daraus: Der Jungmann selber ist schuld.

Das ist aber nicht dasselbe und es war nicht, was ich sagen wollte.

Ich war nicht bloss "zu diplomatisch" dazu, sondern ich habe es nicht gemeint.

In dem, was ich meine, geht es strikt um Gegenwart und Zukunft und nicht um Vergangenheit. Es kann tausende Gruende geben, warum es einem schlecht geht und warum man keine Moeglichkeit sieht oder keine Energie hat, das zu aendern. Die Schulddiskussion ist destruktiv und gaenzlich unnoetig, und wer oder was "wirklich" schuld an etwas ist, wird niemals jemand wissen koennen.

Wenn ich also Hinweise gebe, wie man in eine Richtung kommt, selber Verantwortung fuer das eigene Befinden zu uebernehmen, so will ich damit in keiner Weise sagen, dass man das schon viel frueher haette tun sollen, das jeder alleine seines Glueckes Schmied ist und man alle Umstaende selber froehlich aendern koennte, wie man will, und auch schon frueher haette aendern koennen, weswegen man selbst schuld waere.

Ich spreche von einem Weg, den man einschlagen kann, und wo nicht klar ist, wohin er fuehrt. Und zu diesem Weg braucht man einen gewissen Mut und ein gewisses Selbstbewusstsein. Das letzte, was man brauchen kann, ist jemand, der einem einredet, man sei nichts wert. Und dieser Jemand bin ich nicht. Ich sage:

Ihr seid etwas wert - ihr muesst es nur entdecken.

Ach so, und was die Naturwissenschaft betrifft: Es ueberlebt, wer eine Nische fuer sich findet. Und es pflanzt sich fort, wer sich eben fortpflanzt. So lange der Jungmann Jungmann bleibt, wird seine Linie aussterben, und 6-meister g. behaelt auf logisch unanfechtbare Weise Recht. Wenn er aber aufhoert, Jungmann zu sein, wird er sich fortpflanzen wie jeder andere. Diese Moeglichkeit bleibt erhalten, so lange ihr lebt.

6-meister g. hat also weiter nichts geschrieben als eine logische Tautologie, die einzusehen man keinen Gott und keinen Darwin braucht, und die den Jungmann weiter nicht belasten muss, denn dass er sich als Jungmann nicht fortpflanzt, ist eh klar.

Ach, koch: Einmal posten haette aber auch gereicht... Wie hast du denn das gemacht ???

C.aptain hFutxure


6meister-g

Sehen wir sache mal streng naturwissenschaftlich:

das stärkste männchen kriegt die gebärfreudigsten weibchen...

ist schon fies von "Mutter Natur", oder Gott oder von sonst einem wesen, dass sich diese vorgangsweise ausgedacht hat.

Und jetzt mal die brutale schlussfolgerung für alle jungmänner:

(ALSO jene, dies schon ewig versuchen)

IHR sollt euch eben NICHT fortpflanzen, zum überleben der rasse seit ihr nicht nötig!

Hi 6meister-g:

Ich gebe Dir in dieser Ansicht vollkommen recht. Dumm nur, daß die Frauen in jeder Umfrage immer so auf die "weichen Qualitäten" setzen, die der Mann ihrer Meinung nach haben muß, der Rest sei ja nicht so wichtig. Bla bla bla...

Im Grunde ist es ja völlig richtig und biologisch sinnvoll, daß nur das "beste" Männchen zur Fortpflanzung gelangt, doch meiner Meinung nach sind die Meßlatten der Weibchen heutzutage stark veraltet und diese Methoden in einer menschlichen, aufgeklärten, sich selbst reparierenden Gesellschaft nicht mehr notwendig.

Ich hab woanders mal geschrieben, daß wir JM wohl das "Schmiermittel" der restlichen Gesellschaft sind, deswegen überrascht mich Dein Post nicht... Das Ärgerliche ist halt, und jetzt wird Lancis mich wieder hassen, daß auch die meiner Meinung nach deutlich weniger begehrenswerten Männchen als meinereiner oder andere JM schon zum Zug gekommen sind. Daher der ewige Ärger mit diesem Scheißthema.

W^üstenxsohn


@ lewian

Es geht ja nicht nur um "leben koennen", sondern darum, gut leben zu koennen, sein Leben anzunehmen, zu akzeptieren. Das kannst du, nach dem ersten Zitat zu schliessen, offenbar nicht.

Stimmt.

Vorallem die Bestätigung, nennen wir es prosaisch die Fähigkeit, eine Frau erobern zu können, fehlt mir.

Wozu wuerdest du diese Bestaetigung brauchen, wenn du keine Frau braeuchtest?

und

Nur leider kannst du es bisher eben nicht. Traurig fuer dich, aber das Problem ist ueberfluessig und hausgemacht, wenn du eigentlich, abgesehen von deiner uebersteigerten Mangelwahrnehmung, wunderbar in der Lage waerest, alleine zu leben.

Womöglich habe ich gelernt, das Alleinesein i.a. (trotz sporadischer Stimmungstiefs) als beruhigend und entspannend zu gestalten und erleben, weil ich durch meine (auch selbstverschuldete) Unfähigkeit, eine Freundin zu finden, dazu gezwungen wurde (ich habe einmal Langeweile und Müssiggang als einsame Form der Entspannung bezeichnet). Aber ich würde trotz latenter Bedenken und Bindungsängste eigentlich doch gerne ausprobieren, wie sich so eine Beziehung mit Verpflichtungen anfühlen würde. Man sagt ja, bzw. die Statistik zeigt ja, dass dem doch irgendetwas abzugewinnen sein sollte. Oder sind alle am leiden...? Mein mittelfristiges Ziel ist es trotzdem, Frauen relativ unverbindlich kennenzulernen. Ein Teil meiner Freunde kann das relativ unverkrampft. Da sie meine Präsenz öffentlich nicht meiden, sollte ich theoretisch auch dazu befähigt sein. Aber

Ich habe uebrigens auch die Bestaetigung im Leben nicht, dass ich eine Frau "erobern" kann - alle Frauen, die mich wollten, sind auf diese Idee selber gekommen, ohne dass ich versucht habe, sie zu "gewinnen" - wenn ich es versucht habe, bin ich gescheitert. Aber ich bin nicht traurig darum, mir gefaellt's im Moment so, wie es ist.

ist ein Tiefschlag. Nicht einmal das passiert mir. Allerdings denke ich, dass du nicht völlig passiv dabei warst, oder, um auf die Theorie des ‚mit sich im Reinen seins’ zurückzukommen, du warst viel offener und bereiter für eine Beziehung, auch wenn du vielleicht nicht gerade in Balzstimmung warst…

Ich glaube allerdings, dass viele Maenner, die sich gerne als Macho sehen, bloss haenderingend jemanden zum Beherrschen suchen, also abhaengig sind.

Ja, der Macho… Den sollte man vielleicht mal etwas definieren. In meinem Post, wo ich erwähnt hatte, selber eigentlich gerne ein Macho sein zu können, meinte ich eigentlich gar nicht den dominanten ‚Ich habe gerade einen Hirsch erlegt, hol mir jetzt ein Bier, Weib!’-Beziehungsmacho. Es ging mir dabei überhaupt nicht um Beziehungen, sondern um die Fähigkeit (again…), ‚in freier Wildbahn ein Weibchen zu fangen’, bzw. z.B. auf einer Party eine neue Frau kennenzulernen, mit ihr zu flirten, und ja, falls es klappen würde, mit ihr einen ONS haben zu können. Das ist ja nun nicht abartig, aber im Kontext dieses Threads vielleicht etwas zu überstürzt. Mir würde es sicher auch passen, mit derselben Frau ein Date abzumachen und zu sehen, was sich daraus ergibt.

@6meister-g.

Und jetzt mal die brutale schlussfolgerung für alle jungmänner: (ALSO jene, dies schon ewig versuchen) IHR sollt euch eben NICHT fortpflanzen, zum überleben der rasse seit ihr nicht nötig!

Wer sagt, dass wir uns nicht fortpflanzen SOLLEN? Und zum Ueberleben der Rasse sind wir sehr wohl nötig, weil wir auch Steuern zahlen und brav konsumieren. Welche Rasse meinst du eigentlich? Mir gefallen Mischlinge oft sehr gut. Und ich will mich im Moment überhaupt nicht fortpflanzen, lass mich in Ruhe! Ich will einfach etwas biologisch garantierten Spass haben, im wesentlichen mit dem Kontakt mit Frauen assoziierte Hormonschübe auskosten.

@bergsteiger

Ich springe als Konsequenz von der nächsten Brücke, da ich für den Fortbestand der Spezies nicht notwendig bin.

Genau. Sowieso in der heutigen Zeit, mit all der Umweltverschmutzung und dem bösen W. Und Deutschland hat jetzt eine CDU-Regierung. Was hält ‚uns’ da noch. Heul, spring. *Hust* :-)

hherRr kocxh


lewian

heut nachmittag hat das forum etwas bockig getan ... bekam dauernd eine fehlermeldung.

ich hab den fehler lang nicht bei mir gesucht, dann wieder lang nur bei mir ... und ich glaub, s kommt auf die situation an. auf die phase. momentan liegts bei mir ... ich habe nichts gemacht, dass es nicht so ist. ein anderes mal ists dann wieder anders ...

Lkewxian


Wuestensohn

Womöglich habe ich gelernt, das Alleinesein i.a. (trotz sporadischer Stimmungstiefs) als beruhigend und entspannend zu gestalten und erleben, weil ich durch meine (auch selbstverschuldete) Unfähigkeit, eine Freundin zu finden, dazu gezwungen wurde (ich habe einmal Langeweile und Müssiggang als einsame Form der Entspannung bezeichnet).

Du redest dir hier eine eigentlich gute Faehigkeit schlecht. Muss das sein?

Aber ich würde trotz latenter Bedenken und Bindungsängste eigentlich doch gerne ausprobieren, wie sich so eine Beziehung mit Verpflichtungen anfühlen würde.

Dagegen sage ich gar nichts. Nur machst du dir diesen Mangel derzeit anscheinend so wichtig, dass er alles andere dominiert und du dich selbst sowohl dabei hinderst, deine Staerken auszuleben, als auch die Sache mit den Frauen lockerer und unabhaengiger anzugehen. Und du solltest einen Dreh finden, wie du von dieser Problemvergroesserung herunter kommst.

Allerdings denke ich, dass du nicht völlig passiv dabei warst, oder, um auf die Theorie des ‚mit sich im Reinen seins’ zurückzukommen, du warst viel offener und bereiter für eine Beziehung, auch wenn du vielleicht nicht gerade in Balzstimmung warst…

Nun ja. Eine Beziehung ist nur in einem Fall daraus geworden (plus Sex in einem zweiten). In den anderen Faellen habe ich abgelehnt, bis auf eine Ausnahme noch als juengerer Jungmann - ich war halt nicht offen fuer das, was sich aus dem Leben ergab, ich wollte die Traumfrau (ich hatte mehrere, habe aber natuerlich keine davon bekommen - mit meiner Freundin ging's mir spaeter dagegen so, dass sie immer schoener und traumhafter wurde, je naeher wir uns kamen). Mit mir im Reinen war ich sicherlich damals auch noch weniger als heute - gut alleine sein habe ich aber immer schon gekonnt.

Es ging mir dabei überhaupt nicht um Beziehungen, sondern um die Fähigkeit (again…), ‚in freier Wildbahn ein Weibchen zu fangen’, bzw. z.B. auf einer Party eine neue Frau kennenzulernen, mit ihr zu flirten, und ja, falls es klappen würde, mit ihr einen ONS haben zu können. Das ist ja nun nicht abartig, aber im Kontext dieses Threads vielleicht etwas zu überstürzt. Mir würde es sicher auch passen, mit derselben Frau ein Date abzumachen und zu sehen, was sich daraus ergibt.

Das klingt nun aber wirklich sehr harmlos und nicht besonders machohaft. Also bitte, ueberstuerzt finde ich das nicht. Weiter vorher kamst du allerdings mit "unterlegen=weniger anstrengend", was mir schon unsympathischer ist und abgesehen davon furchtbar schief laufen wird, so lange du keine Unabhaengigkeit von diesem Thema hast, denn so lange bist du immer der eigentlich Unterlegene.

Mir scheint, du hast gewisse Schwierigkeiten, der Frau Eigenstaendigkeit zuzugestehen (sofern sie eben nicht unterlegen und also kontrollierbar ist, "nicht anstrengend" eben) ist. Oder du willst einen ONS und vor weiteren Verwicklungen fluechten (oder deine Prostituierte - alles geschaeftlich und kontrollierbar). Und das scheint mir eigentlich ziemlich aengstlich zu sein. Du versuchst, das Abenteuer zu vermeiden, dich auf einen anderen, eigenstaendigen Menschen wirklich einzulassen (ich denke, das verbindet dich mit einem Macho - auch der erfolgreiche Macho versucht, das zu vermeiden). Denk darueber mal nach, und ueber deine Gruende dafuer. Du verbaust dir etwas damit, ist mein Gefuehl.

J3uaxn04


Tag zusammen,

ich wollte Euch alle mal ein wenig aufmuntern. Habe 32 Jahre absinent gelebt, hatte die Hoffnung schon fahren lassen, aber erlebe zur Zeit die Segnungen.

Es klappt immer irgendwann - ich bin nur der festen Überzeugung, dass es Frauen eher nervt, wenn man die Dinge problematisiert.

Sie wird es schon nicht mitbekommen, immer schön "machen lassen". Bei mir war sie zumindest einigermaßen überrascht, als ich es Ihr dann später sagte ;-). "Aber, stimmt, jetzt wo Du es sagst..."

... sie mag mich trotzdem ;-)

6Bmei:st5er-xg.


muss mal was kundtun:

ICH will die JM weder beleidigen noch lächerlich machen, auch wenn meine ersten posts so klingen.

Euer problem ist für mich nicht vorhanden oder nachvollziehbar, da ich seit meinem 15 LJ regelmäßig sex. kontakte hatte.

Auch habe ich nicht vor (und wills auch gar nicht), ZUVIEL zeit hier verbringen, da ich noch 2 andere foren frequentiere.

So sind meine beiträge oft nur 3 zeiler, schnell hingeworfen...

ich will hier keine pulitzerpreisverdächtigen beiträge produzieren,

kanns auch gar nicht.

CF und Lewian.......jeder beitrag an die 500 wörter....

(manno, müßt IHR zeit haben!)

ein ausruf des erstaunens meinerseits!

Mit der hoffnung auf "weltfrieden...(und härtere bestrafung für wiederholungstäter!")..

euer ergebenster

meister

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