Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

h}err{ kocxh


wär wohl das ideale, nur hab ich momentan die einstellung, dass es nicht ohne geht. vielleicht ändert das mal wieder.

T>ortMola


Sonnenkind

Ich bin Student? Das wär mir neu. Aber ich wäre gerne wieder an der Uni. So mit dem Gehalt, was ich heute hätte, mit den Erkenntnissen, die ich mittlerweile machen durfte, mit den Freiheiten als Student. Ja, das wäre doch mal interessant zu sehen, wie es dann laufen würde. ;-D

das sind klassen, die du dir in deinem kopf aufgebaut hast, die nicht einmal objektiv nachvollziehbar sind. lass dir und lasst euch bitte nicht einreden, eine hübsche, sexuell anziehende frau wäre nichts für euch. so ein quatsch. ich kenne auch wahnsinnig attraktive frauen, die noch sehr wenig erfahrung haben.

Klar ist das Quatsch. Ich hab ja auch nicht gesagt, dass ich so denke. Ich sagte nur, dass in mir alles danach schreit, dass sie ein paar Klassen zu hoch für mich ist. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied! ;-) Woher soll ich denn die Gewissheit haben, dass da nichts sein wird, wenn ich nichts versuche oder nichts sage? Deshalb ja auch meine Aussage, dass der einzige, der dem JM im Wege steht, der JM selbst ist.

Apropos sich im Bekanntenkreis etc. pp. zu blamieren: ja, das könnte auch noch ein Problem werden / und war es in der Vergangenheit auch öfter mal, zumal sie in dem Grüppchen ist, in dem ich gerade versuche, Fuß zu fassen. Das alles sind aber nicht wirklich meine Gedanken (die gehen eher in Richtungen wie: ist doch egal, was die anderen denken; du weißt doch gar nicht, wie sie reagiert, ...), sondern die Einflüsterungen meines inneren Kritikers, der - um es mal bildhaft zu sagen - Angst um seine Existenzberechtigung hat und Angst davor hat, von mir in seine Schranken verwiesen zu werden.

WOüstwensxohn


@ rahjas gnade

Interessanter Artikel. Zu den möglichen AB-Problemen könnte man noch dieses hinzufügen: Zu hohe Ansprüche an sich selber und auch an potentielle Partnerinnen, weshalb man einerseits zuwenig begeisterungsfähig für ‚normale’ Frauen ist und zuwenig macht, und sich andererseits minderwertig fühlt, weil man die eigenen ‚James Bond’-Ansprüche nicht befriedigen kann, weshalb man bei den seltenen super-speziellen Frauen auch kaum was zu machen wagt. Wird alles noch schlimmer, wenn man dann nur sporadische Erfahrungen als Versager macht… Tortola trifft letztes gut mit

Ja, was fehlt ist ganz einfach das positive Ergebnis. Nur ein einziges, klitzekleines positives Erlebnis in die Richtung, und man wüsste: es geht!

@threadschrotter

Es wäre cool, wenn es da irgendeine Aufgabe gäbe die so faszinierend und anspruchsvoll ist, dass man darüber das ganze Single-Dasein-Kein-Sex-Habe-Leid vergessen kann. Wenn jemand da eine Idee für mich hat, sagt mir Bescheid...

Zünde deine Wohnung an, so, dass auch garantiert alles abbrennt. Das könnte ein paar anspruchsvolle Tätigkeiten in Gang bringen. Bezüglich grösserem ablenkendem Druck von aussen denke ich etwas pessimistisch, dass schon in wenigen Jahrzehnten mit neuer heftigerer Energiekrise, Auswirkungen der Klimaerwärmung und weiterer Völkerwanderung noch einiges auf uns zukommen wird. Bis dahin haben wir jetzt aber noch Zeit, unsere Traumfrau zu finden. Nanu, war das jetzt sarkastisch? Genau, man soll ja zuerst glücklich werden, das heisst, weil man dies im wesentlichen nur im Austausch mit der Gesellschaft erreichen kann, sich sinnvoll integrieren und nicht nur an sich selber denken. Aber man denkt ja nur an sich selber, weil man noch keine Frau hatte, wie alle anderen in der Gesellschaft. Man will sich also nicht ganz integrieren, weil man sich bzgl. sexuellem Verhalten noch nicht integrieren konnte. Oder kann man sich nur sexuell integrieren, wenn man sich zuerst auch asexuell integriert hat? Abschliessend: Fördert der JM-Status asoziales Denken oder umgekehrt?

noch mal @tortola

die Einflüsterungen meines inneren Kritikers, der - um es mal bildhaft zu sagen - Angst um seine Existenzberechtigung hat und Angst davor hat, von mir in seine Schranken verwiesen zu werden.

Diesen Schweinehund kenne ich auch. Ich habe kürzlich in einem Artikel über Selbstmorde an der Uni gelesen, dass bei einigen Leuten von Kindheit an das Gefühl vorhanden ist, ein Versager zu sein. Wenn man dieses hat, ist es ja ein Teil der Persönlichkeit, weshalb man diese negativen Erwartungen auch erfüllt haben will. 'Das bin ich, ich MUSS versagen'. Ist jetzt etwas überspitzt formuliert, aber vielleicht nimmt man manchmal so eine Niederlage 'gerne' hin, weil man wenigstens in seiner Selbstwahrnehmung bestätigt wird. Jetzt wird's kompliziert...

Y4oungLRibrNarian


Kein Männerüberschuss...

Angesichts des dramatischen Männerüberschusses in der BRD (wurde weiter oben mal diskutiert

Sollte dies eine ernstgemeinte Diskussion und keine Ironie gewesen sein (ich habe jetzt keinen Nerv das nachzulesen) wird folgender Link jegliches weitere Diskutieren überflüssig machen und in eine ganz andere Richtung weisen als es die Diskussion hier möglicherweise getan hat:

[[http://www.destatis.de/basis/d/bevoe/bevoetab4.php]]

Dort liegt in unserem Land das Problem jedenfalls schon mal nicht... ;-)

T<orktoNlxa


9500

Meiner! ;-D Steffi, so langsam wird es Zeit! ;-)

hserr ekocqh


Meiner! Steffi, so langsam wird es Zeit!

gibt übrigens ganz günstige flüge in die schweiz ;-D

B'ergst|eig>er 7x8


Wird alles noch schlimmer, wenn man dann nur sporadische Erfahrungen als Versager macht…

Ich habe kürzlich in einem Artikel über Selbstmorde an der Uni gelesen, dass bei einigen Leuten von Kindheit an das Gefühl vorhanden ist, ein Versager zu sein. Wenn man dieses hat, ist es ja ein Teil der Persönlichkeit, weshalb man diese negativen Erwartungen auch erfüllt haben will. 'Das bin ich, ich MUSS versagen'. Ist jetzt etwas überspitzt formuliert, aber vielleicht nimmt man manchmal so eine Niederlage 'gerne' hin, weil man wenigstens in seiner Selbstwahrnehmung bestätigt wird.

Vielleicht ist es auch eine Kombination aus beidem? Man macht schon in der Kindheit negative Erfahrungen, weil man zum Beispiel lange Zeit immer der Kleinste und Schwächste war. Irgendwann später einmal wenn es um Frauen geht, wird man die ersten paar mal abgelehnt, und schon ist die Basis für langes JM-Dasein gelegt...

...und schon wieder eine Erklärungsversuch wieso es ist wie es ist, der uns aber keinen Schritt weiterbringt. :-/

t4hread/schDrotxter


Kein Männerüberschuss... Hmmmh

@YoungLibrarian

Ich stimme dir zu, dass in der deutschen Gesamtbevölkerung die Frauen überwiegen. Dies hängt vor allem mit der höheren Lebenserwartung von Frauen zusammen.

Tatsache ist aber, wie schon vor ein paar Tagen diskutiert, dass in unserer Altersklasse ein Männerüberschuss existiert. Ich habe keine Lust, dass ganze nochmal durch zu diskutieren, aber wenn du mehr lesen willst:

Threadseit

604

Beitrag von Kwak am 13.12.05 um 23:22 sowie anschließende Diskussion.

WLüst.esnsohxn


@bergsteiger

Vielleicht ist es auch eine Kombination aus beidem? Man macht schon in der Kindheit negative Erfahrungen, weil man zum Beispiel lange Zeit immer der Kleinste und Schwächste war. Irgendwann später einmal wenn es um Frauen geht, wird man die ersten paar mal abgelehnt, und schon ist die Basis für langes JM-Dasein gelegt...

...und schon wieder eine Erklärungsversuch wieso es ist wie es ist, der uns aber keinen Schritt weiterbringt.

Diese (Freudsche?) Erklärung könnte aber ein Ansatz für ein Vorwärtskommen sein, wenn man sich bewusst macht, dass es nur anachronistische Erwartungshaltungen eines kleinen Jungen sind, die einen blockieren. Optimistischer könnte man sagen 'Was auch immer passiert, es kann nur besser rauskommen, als man es erwartet, bzw. überhaupt irgendetwas zu machen ist besser als mit einer Nichtstun-Flucht zu versagen.' Oder, wie es Chris-Pharm mal ungefähr ausdrückte: 'Man sollte einfach etwas wagen, vielleicht etwas Abstruses, nur um zu spüren, dass man noch lebt.' Was ich mit 'Mal sollte es mehrmals wagen' ergänzen möchte. Wille und Mut sind der Anfang, Hartnäckigkeit führt zum Ziel. Vielleicht. :-)

t,hrea5dschr'oDtter


@Wüstensohn

If you can't win - change the rules

Ich bin mir nicht so sicher ob ich das Ding mit den Frauen jemals nochmal richtig hinbekommen werde. Da ist es doch ein vernünftiger Gedanke sich im Leben andere Ziele setzen zu wollen.

Und ich glaube, wenn man sich dazu durchringen könnte definitiv ein Leben ohne Sex und Partnerschaft zu führen, dann wäre man plötzlich auch wieder freier und glücklicher, weil man dann nicht mehr die Last des permanenten Versagens hat.

hderr akoch


das problem dabei ist, wenn man sich einsam und leer fühlt (was freunde nicht ausfüllen können, denn auch beim besten freund wird an einem punkt eine grenze existieren) und dann die leute sieht, die komplett glücklich sind (oder zu sein scheinen) oder deren probleme in bereichen bestehen, in denen man selbst zufrieden ist, wirds schwer, von der vorstellung wegzukommen, selbst ein teil der sich fortpflanzenden bevölkerung zu sein.

WPüstenskohn


@threadschrotter

Und ich glaube, wenn man sich dazu durchringen könnte definitiv ein Leben ohne Sex und Partnerschaft zu führen, dann wäre man plötzlich auch wieder freier und glücklicher, weil man dann nicht mehr die Last des permanenten Versagens hat.

Frei und glücklich wie ein Priester? Abgesehen davon bin ich noch zu jung dafür. Und insgesamt zu nahe dran. Alles ist möglich im Jahre 06. Die Schweiz schiesst Deutschland aus der WM, Frauen entdecken die Jungmänner und stürzen sich auf sie, und in der Wüste wachsen Algen. Nein, im Ernst. Aufgeben gilt nicht!

huerr kTo\cxh


wüstensohn

genau das erwarte ich im nächsten jahr.

mit ausnahme der algen, die sind mir egal :P

BoergJsteige%r 78


@Wüstensohn

Optimistischer könnte man sagen 'Was auch immer passiert, es kann nur besser rauskommen, als man es erwartet, bzw. überhaupt irgendetwas zu machen ist besser als mit einer Nichtstun-Flucht zu versagen.

:)^ Ja, aber ab einem gewissen Punkt gibt man vielleicht etwas zu vorschnell auf, obwohl noch etwas "zu holen" gewesen wäre. Auch weil man ja nur das eindeutig negative Reaktionsmuster des Gegenüber kennt und sonst nichts.

@threadschrotter

Und ich glaube, wenn man sich dazu durchringen könnte definitiv ein Leben ohne Sex und Partnerschaft zu führen, dann wäre man plötzlich auch wieder freier und glücklicher, weil man dann nicht mehr die Last des permanenten Versagens hat.

Kann mir kaum vorstellen, dass das auf die Dauer funktioniert. Irgendwann wird einem etwas fehlen und dann wird man diese Einstellung verfluchen, weil man so wertvolle Zeit weggeworfen hat.

h}e9rr kxoch


kann etwas fehlen, was man nicht kennt?

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