Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

MDau]s aCm' Maxrs


@herr koch

hast Du Angst, eine tickende Zeitbombe zu sein?

was würde passieren, wenn sie hochgeht?

hrerr qkocxh


@ maus am mars

nö, dieses gefühl hab ich nicht. aber wenns schon auf discovery channel behauptet wird ... :-/

im ernst, mit zunehmender dauer der diesbezüglichen einsamkeit staut sich bei mir nichts an, im gegenteil. s wird je länger desto lethargischer.

h9anseKmanxn05


Betroffen...

Hallo! Ich bin zum ersten mal in diesem Forum und muß sagen daß ich auch betroffen bin. Ich bin nun fast 27 und mit der Zeit komme ich immer schlechter damit klar Jungfrau zu sein. Eine richtige Beziehung hatte ich auch noch nie, zuletzt wurde ich ein paar Monate nur verarscht und ausgenutzt. All das läßt mich erheblich an mir selbst zweifeln denn bislang hat sich noch eine Frau ernsthaft für mich interessiert. Naja, wer betroffen ist kennt die üblichen Sprüche wie "Ich find dich ja total nett aber...". Ich bin langsam sowas von verbittert und habe das Gefühl es wird sich nie was tun. Ich geh vor die Hunde dabei...es geht für mich nicht "nur" um Sex sondern darum, das Gefühl zu haben, daß sich eine Frau mal wirklich für mich interessiert...So, wer jetzt meint, ich würde hier nur rumjammern und mich selbst bemitleiden wollen der hat nicht ansatzweise eine Ahnung was es bedeutet...

SkonYne_nkind3x0


@herr koch und maus am mars

aber ists nicht oftmals so, dass genau solche eindeutigen situationen zu ungunsten des unberührten ausfallen?

ja, das hab ich mir auch irgendwie gedacht.

ich hab mal eine frage an "maus an mars" diesbezüglich:

würdest du bei einem jm (mit dem du nicht schlafen willst) was berührungen betrifft weiter gehen als bei einem "normalen mann" (mit dem du nicht schlafen willst)?

also ich hab da beiderlei erfahrung:

frauen, die anderen um den hals fallen, aber mir nur vorsichtig bussi-links-bussi-rechts geben, weil sie fürchten, ich könnte bei einer umarmung "was falsches reininterpretieren" und andererseits frauen, die nackt in meiner wohnung rumlaufen und bei mir im bett schlafen und sich stundenlang von mir streicheln lassen, weil "bei mir eh nicht mehr passieren kann".

oder drücken wir es so aus: ein teil der frauen interpretiert jm als sexmonster, die in ihrer notgeilheit jedem kittel hinterherlaufen und sich bei der kleinsten falschen bewegung/aussage in sie verlieben und der andere teil interpretiert jm als asexuelle wesen, die man halt nach belieben streicheln und liebkosen kann wie - hm, sagen wir einmal einen hund.

h3err_ kxoch


sonnenkind

und was trifft eher zu?

ich denke, s ist beides möglich. und wahrscheinlich.

zwar kenn ich berührungen nicht, aber aussagen oder verhalten ... und da zieh ich schnell falsche schlüsse draus.

bei nackter haut aber wär ich wohl ziemlich kalt ... gut, kenns auch nicht ... aber wenn einer dame der träger reissen würde, würd ich wohl diskret wegschauen und die jacke anbieten ...

etwas wirr ...

h\errx koch


hansemann

ich denk mal, hier drin sind "wir" in der überzahl und niemand wird das als rumjammern bezeichnen ... objektiv betrachtet ists das natürlich, aber ich wär der letzte, der jemandem daraus nen vorwurf machen würde. tus ja selbst zur genüge.

M,aus aIm Maxrs


@ sonnenkind

mir würde es im Traum nicht einfallen bei irgendeinem mann in der Wohnung nackt herumzulaufen - wenn ich ihn nicht zu sexuellen Handlungen verführen möchte. Wenn das eine Frau bei dir macht, dann versucht sie entweder sehr dringend auf sich aufmerksam zu machen oder tritt deine Gefühle mit Füßen.

Wurde dir gesagt, daß bei dir "eh nichts passieren kann" ? von der Frau, in die du dich verlieben könntest?

Auf deine Frage: das würde ich nicht tun.

Wwüstpensohxn


Ozean der Gefühle

@maus am mars

So ist auch eine Erfahrung des Verlassenwerdens oder der Zurückweisung der einzig wirkliche Weg, um einige wesentliche Dinge über Beziehungen zu erfahren, und Maus und ich sind uns einig, daß wir froh sind, daß der/die jeweils andere auch schon zurückgewiesen/verlassen wurde. Man lernt dabei unglaublich viel über sich selbst.

Ich lerne immer wieder bloss, dass ich ein extrem schlechter Schwimmer bin und jedesmal ziemlich schnell in einen Strudel hineingesogen werde, wonach ich erst Wochen später wieder festen Boden unter den Füssen habe. Sollte ich zuerst in einem Teich mein Glück versuchen? Anders gesagt: ich suche immer ein bisschen Magie, das Spezielle, Intensive. Wahrscheinlich sind solche Zusammentreffen einfach zu selten und man sammelt zuwenig Erfahrung. Man müsste auch bei 'nur' sympathischen Frauen mehr versuchen. Aber das tönt für mich nach Arbeit, und in Arbeit verliebe ich mich nicht. Ev. das Problem von Sonnenkind?

Vorher war ich noch beim Sport, und mir fällt jedesmal auf, dass mich Frauen danach (z.B. im Bus) im Schnitt etwas interessierter betrachten, obwohl ich mich subjektiv nicht anders verhalte und schaue. Bloss weil ich aktiver rumschaue und es wahrnehme? Oder weil ich doch eine bessere Haltung einnehme? Riechen sie meine Endorphine? Oder ist es eine Art esoterische, nicht-wissenschaftlich messbare Ausstrahlung, welche sie wahrnehmen? Irgendwie ein Rätsel.

Mfaus "am gMarxs


@ wüstensohn

nach dem Sport sind Deine Serotonin-levels im Körper erhöht. Das ist einer der Neurotransmitter-stoffe im Gehirn, und die erhöhten Levels verursachen in Deinem Erleben eine zufriedenere Grundhaltung, ein freundlicheres und sichereres "Zur-Welt-Sein". Du spürst Deinen Körper besser.

Das wirkt sich einerseits auf Dein subjektives Erleben, andererseits auch auf Dein Auftreten aus. Du bist präsenter, und hast auch den offenen Geist dafür, die Signale unbeschwert wahrzunehmen. Also zwei Effekte, die zusammenhängen.

Daß Du so tief fällst, wenn Du ins kalte Wasser gesprungen bist hängt vermutlich auch mit dem unglaublichen Gewicht zusammen, das Du bezüglich gewünschter Nähe in Deinem Kopf mitschleppst, und das es Dir schwer macht mit "vielversprechenden" Situationen leichtfertig und spielerisch umzugehen.

Ich empfehle eine Übung, um das Spiel ein bißchen kennenzulernen, die vielleicht für Dich funktionieren, oder Dir was zeigen kann:

Geh einige Male fort, nachdem Du vorher ein wenig Sport gemacht hast, aber nicht bis zur Erschöpfung, wenn möglich allein -irgendso ein Tanzevent- und nimm Dir fix vor, NICHT nach potentiellen Liebesobjekten (im psychologischen Sinne) ausschau zu halten. Beobachte den Trubel, die Frauen, die Männer, deren Spiel. Schau einfach mal zu, wenn Flirt passiert, und versuch mitzufühlen. Und laß Dich nicht verwirren . Nimm mit dem Vorsatz den Druck von Dir, irgenwas könnte Dir entgehen, oder Du könntest was falsch machen, denn: "Heute wird nichts passieren", weil DU es entscheidest.

Und schau Dir auch die Reaktionen der Umwelt auf Dich genüßlich an, und womit Du Dich wohlfühlst, und womit nicht.

t-hreadsAchro:tter


@hansemann05

Don't you worry hansemann. Das ist der Club der Geächteten hier. Es gibt zwar ab und zu ein paar "Zaungäste" die sich lustig machen wollen, aber die bleiben nie lange. Und, wie Herr Koch schon angemerkt hat, die Mehrzahl der Leute hier sind entweder Jungmänner oder eben Dauersingles wie meinereins.

lOp, muss jetzt schlafen gehen, da morgen wieder die Pflicht gruft.

Tmortxola


Maus

Leider -oder irgendeinen Grund wird es schon haben- ist es fast ausschliesslich so, daß wir als Menschen hauptsächlich über emotionale Erfahrungen lernen. Die prägen sich ein, und prägen UNS. Ein Sich-Verwehren gegen die Gefühlsaspekte von Erlebnissen verhindert jede Chance, Neues- oder um-zu lernen. So ist auch eine Erfahrung des Verlassenwerdens oder der Zurückweisung der einzig wirkliche Weg, um einige wesentliche Dinge über Beziehungen zu erfahren, und Maus und ich sind uns einig, daß wir froh sind, daß der/die jeweils andere auch schon zurückgewiesen/verlassen wurde. Man lernt dabei unglaublich viel über sich selbst. Die Erfahrungen an sich sind nicht immer angenehm, aber das heißt nicht, daß sie schlecht oder falsch sind.

Ja, unsere emotionalen Erfahrungen prägen uns. Prägen uns so stark, dass man irgendwann an einen Punkt gelangt, an dem man an sich selbst zu zweifeln beginnt, an dem man sich selbst aufgibt, wenn man immer und immer wieder die selben negativen Erfahrungen - nein: unterschiedliche Erfahrungen macht, die immer im selben Resultat enden. Ich hatte letztes Jahr Miss Naiv (Bekannte B) kennen gelernt (sollte dir was sagen, da du ja den kompletten Thread gelesen hast), und zum ersten Mal hatte nicht nur ich das Gefühl, da könnte mehr raus werden, einfach weil die Signale für mich eindeutig waren. Jeder, der das aus meinem Umfeld mitbekommen hat oder mit dem ich darüber gesprochen habe, kann sich nicht erklären, wieso ich dann am Ende auch noch zu hören bekam, wie ich denn überhaupt auf die Idee kommen könnte, dass sie mehr von mir wollte.

Nein, die Erfahrung an sich ist nicht schlecht oder falsch, und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, hab ich viel daraus mitgenommen. Nur: das Ergebnis war mal wieder das selbe. Ein Ergebnis, das mir mal wieder gezeigt hat, dass ein Einlassen auf solche Gefühle ausschließlich in Schmerz und Leid für mich enden.

Ich hab letzte Woche jemanden kennen gelernt, über eine Freizeitgruppe. Ich glaub, ich hab es hier geschrieben. Hab sie heute wiedergesehen. Und alles in mir schreit danach, dass ich bei ihr eh keine Chance hätte und es erst gar nicht versuchen solle, sie näher kennen zu lernen, damit ich mir erst gar nicht wieder die Finger verbrennen kann. Und warum? Weil ich nie gegenteilige Erfahrungen machen durfte.

Na ja, einfach mal sehen, wie sich die Sache entwickelt. Wahrscheinlich werde ich eh wieder in der Gute-Kumpel-Schiene landen, wenn ich es nicht eh schon bin. Na ja, hab es heute leider noch nicht geschafft, mich von ihr zum Essen einladen zu lassen (sie soll wohl sehr gut kochen, was ich doch ein wenig angezweifelt habe, um mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen ;-D ) Vielleicht hätte ich ihr nicht anbieten sollen, eine Sicherheitskopie des Soundtracks des Kinofilms von letzte Woche zu machen. Vielleicht hätte ich ihr nicht beim Bezahlen des letzten Biers aushelfen sollen, weil die Kellnerin nicht mehr rausgeben konnte. Vielleicht hätte ich ihr auch nicht am Parkautomaten aushelfen sollen, als der den großen Schein nicht akzeptieren wollte. Hm, nein, ich hab es gerne getan, wir verstehen uns gut, denke aber, dass ich eh seit letzter Woche schon auf der Kumpelschiene bei ihr laufe.

TOorto_lxa


;-D ;-D ;-D

Oh, was ist denn das für ein Smilie? Ist ja noch nicht einmal in der Smilie-Liste verzeichnet! ;-D

W!üsKtensoxhn


@Maus am Mars

Daß Du so tief fällst, wenn Du ins kalte Wasser gesprungen bist hängt vermutlich auch mit dem unglaublichen Gewicht zusammen, das Du bezüglich gewünschter Nähe in Deinem Kopf mitschleppst, und das es Dir schwer macht mit "vielversprechenden" Situationen leichtfertig und spielerisch umzugehen.

Die Ironie dabei ist, dass ich ja eigentlich nur spielerisch interessante Frauen etwas näher kennenlernen möchte. Das geht deshalb nicht, weil der schüchterne Pubertierende in mir zuerst alles Emotionale abblockt, und dann gleich nach der Hand greift.

Zur Übung: Danke für den Tip. Der Witz ist, dass ich das Weggehen eigentlich ziemlich gut kenne, war schon nächtelang unterwegs mit Freunden. Blöderweise nimmt man dann immer seine Rollen ein, die Angriffslustigen plaudern irgendwann mit Frauen, ich bleibe eher bei den Zurückhaltenden, mit Bier und Zigarette in der Hand. Zu wählerisch, zu schüchtern. Ich glaube, das ist das Resultat meiner Erfahrungen, mein 'Trick', mich vor aktivem Verhalten zu drücken. Gespräche mit bisher unbekannten Frauen habe ich nur auf den seltenen Privat-Parties, sogar mit steigender Tendenz. Alleine weggehen sollte ich aber häufiger. Man kommt sich halt gerade in Discos schnell blöd vor, wenn man alleine untätig rumsteht. Vielleicht hilft der Ansatz, nur als Beobachter, ohne Ziel, ein 'Liebesobjekt' zu treffen, dort zu sein.

hRerri kuoxch


wüstensohn

ich bleibe eher bei den Zurückhaltenden, mit Bier und Zigarette in der Hand. Zu wählerisch, zu schüchtern. Ich glaube, das ist das Resultat meiner Erfahrungen, mein 'Trick', mich vor aktivem Verhalten zu drücken.

kenn ich von irgendwo her :-/

Ngeut[ra]lo


Zitat:

ich bleibe eher bei den Zurückhaltenden, mit Bier und Zigarette in der Hand. Zu wählerisch, zu schüchtern. Ich glaube, das ist das Resultat meiner Erfahrungen, mein 'Trick', mich vor aktivem Verhalten zu drücken.

kenn ich von irgendwo her

kenn ich auch - gerade gestern aben mit nem guten Kumpel weg gewesen. Billard spielen. First Time ausgehen seit Jahren sozusagen .

Da waren 2 Kerls und nen Mädel und es begab sich ungefähr so am Nebentisch:

Sie murmelt was von "Der Köh wäre Krumm" . Sie trifft nix.

Er schaut auf sein Köh und meint: Meiner ist total gerade - Soll ich Dir mal meinen geben.

Sie: Nej, später vielleicht....

Ich habe dann erstmal 5 Minuten nix mehr getroffen....

Ich mein - ja hallo - gehts noch - warum verhalt ich mich so ? :-/

War doch nur eine genutzte Gelegentheit.

So eine Anspielung fände ich taktlos, albern, etc. Jeder halt hier seine eigene Liste warum und wieso. Würde ich nicht machen - aber warum denn nicht ?

Einfach mal lockerer werden - das kann man üben.... ma lwas wagen...

:-D

Ab ins Real-Life.

...und das sag ich jetzt als DER Ex-Träumer. An der Tür zu Haus wird niemand klopfen.

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