Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen

g/anz-acndeVrexr


Danke für die Antworten

Hallo zusammen,

vielen Dank für Lesen und für die Antworten! Es freut mich wirklich sehr, dass Ihr Euch die Mühe gemacht habt, das alles zu lesen und mir zu schreiben.

@herr koch

Ein kleiner Kollegenkreis ist definitiv etwas, was ich nicht will, bzw. was das Problem nicht lösen würde. Es geht mir schon ganz wesentlich um die auch körperliche Nähe zu einer Frau. Wie gesagt ist mir klar, dass das im traditionellen Sinne mit einer Freundin nichts für mich ist, und mich wie Du sagst völlig überfordern würde. Deswegen die Überlegungen mit dem Bordell. Es ist richtig, es ist eigentlich nicht das, was ich will, aber die beste Näherungslösung, die ich haben kann, d.h. vielleicht besser als gar nichts. Und deswegen reizt mich dieser Gedanke schon. Dem gegenüber stehen halt die ganzen Gefahren dieses Experiments.

Ich habe das Thema auch schon ein paar mal in der Therapie angeschnitten, ohne aber zu einem Schluss zu kommen. Meine Therapeutin sagt selten, ich soll dieses oder jenes tun, und wenn dann nur bei Themen, bei denen wir uns nicht einigen können ;-) Sie hilft mir, meine Probleme zu sortieren, Aspekte zu erkennen, die mir selbst nicht in den Sinn gekommen sind, und manchmal auch meine Vorstellungen mit der Realität zu synchronisieren. Aber sie nimmt mir nie Entscheidungen ab. Das ist im Grunde auch gut so, es geht schließlich um mein Leben und ich muss die Konsequenzen für alles was tue tragen. Sie sagt auch in diesem Fall nicht, ich soll das tun oder lassen. Sie sieht das schon als Möglichkeit, die ich mal versuchen könnte, und wenn es nur ist um mir selbst zu beweisen, dass das mein Problem nicht löst. Aber ich glaube, sie denkt auch letzteres.

Außerdem ist sie eine Berufsoptimistin. Sie versucht mir immer noch einzureden, dass ich die Option mit der Freundin nicht aufgeben sollte. Mir ist nicht ganz klar, warum sie das tut, das Ganze ist so absurd, dass das unmöglich ihr Ernst sein kann. Naja, sie es eben eine Berufsoptimistin.

@lunacy lunacy

Da kannst Du Recht haben. Ich denke immer noch viel an sie, sehr viel sogar. Auch wenn sich die Perspektive (glücklicherweise) etwas gewandelt hat. Damals war es sie als Person, um die sich mein ganzes Denken drehte, heute sehe ich sie mehr als Repräsentantin für ein viel umfassenderes Problem. Es tut auch nicht mehr so weh, dass ich keinen Platz in ihrem Leben habe. Sie ist weit weggezogen, hat geheiratet, hat einen guten Job und ich denke, es geht ihr gut, und das ist das wichtigste, denn das würde es mit einem Nerd wie mir an ihrer Seite sicher nicht. Ich wünschte mir nur manchmal, es würde auch jemanden für mich geben. Naja, Muttern gibt es halt nur für Schrauben und nicht für Nägel.

Ich frage mich auch, ob ich damals irgendetwas tun hätte können, um zu vermeiden, dass ich mich abfackle. Ich meine, wohin hätte ich denn weiter laufen sollen? Ich hätte den Lauf über die glühenden Kohlen einfach nie beginnen sollen, vielleicht sind meine Füße für solche Scherze einfach nicht geeignet. Das Problem ist nur, dass ich das erst gemerkt habe, als es bereits zu spät war. Es war halt das erste mal, dass ich mich verliebt habe, und es hat gedauert, bis ich kapiert habe, was da in mir passiert. Heute würde ich die Situation wahrscheinlich früher erkennen und könnte die Flammen ersticken bevor ich zu brennen anfange. Aber damals ist mir mein Fehler ist bewusst geworden, als ich bereits lichterloh gebrannt habe.

Was ich mich auch schon mehrmals gefragt habe ist, ob es irgendwas geändert hätte, wenn das damals nicht passiert wäre. Ich meine, meine Probleme mit sozialen Dingen begannen ja eigentlich schon viel früher. Und auch die Depressionen hatten sich schon vor diesem Ereignis durch psychosomatische Beschwerden begonnen zu manifestieren. Vermutlich war das nur der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte, und vermutlich wäre es irgendwann so oder so übergelaufen, auch wenn das nicht passiert wäre.

Manchmal denke ich sogar, vielleicht war es gut, dass das gerade damals passiert ist. Ich meine, so schlimm das damals auch war, vom heutigen Standpunkt aus betrachtet war der Schaden damals nüchtern betrachtet lediglich, dass mein Studium etwas länger gedauert hat als es vielleicht hätte müssen, und evtl. noch dass ich eine Promotion nicht angestrebt habe, die mir für das, was ich machen will, aber im Grunde auch gar nichts gebracht hätte. Wenn das dagegen erst passiert wäre, als ich bereits berufstätig war, hätte ich meinen Job verloren. Und ich hätte es dann auch nicht für mich behalten können, das wäre ein Problem gewesen, das mich mein Leben lang gebranntmarkt hätte, und wer weiß, ob ich dann überhaupt je ins Leben zurückgefunden hätte.

@dj element of crime

Wie gesagt geht es mir eigentlich schon um Zärtlichkeiten mit einer Frau. Es kann sein, dass Du aber letzten Endes Recht hast. Momentan decke ich meine Bedarf an "jemanden zum reden" hauptsächlich durch die Therapie. Ich war schon ein paar mal auch in einem anderen Forum aktiv, aber bislang mache ich sowas nur selten. Aber vielleicht verstärkt sich das, wenn die Therapie mal zuende ist.

Vielleicht sollte ich diese beiden Dinge auch besser trennen: Zum Reden ins Forum, zum Vögeln ins Puff, klingt doch eigentlich ganz einfach...

Übrigens habe ich eine Tante, die hatte auch einen Sauerstoffmangel bei der Geburt. Infolge dessen ist sie gehbehindert und wiederum infolge dessen hat sie auch noch Folgeschäden in anderen Gelenken. Sie hat auch keine Beziehung, hatte soviel ich weiß auch nie eine. Wenn ich mir solche Schicksale anschaue, denke ich mir immer wieder, wie oberflächlich sind eigentlich doch meine Problemchen.

g_anz-'anderejr


@AntiMike

Auch Dir vielen Dank fürs Lesen und die Antwort. Das Problem mit Hobbyhuren ist, dass ich denke, dass sich viele in diesem Gewerbe einfach so bezeichnen, einfach weil es gut ankommt, wenn Mann denkt, sie macht das weil es ihr Spaß macht. Aber man weiß als Kunde nie welche Zwangslagen dahinter evtl. doch in Wirklichkeit stecken. Das macht mir schon Sorgen. Aber ich fürchte, da werde ich nicht viel mehr tun können als hoffen, dass das im konkreten Fall nicht der Fall ist.

Die örtlichen Möglichkeiten sowohl bzgl. Bordellen als auch Inseraten in der lokalen Presse sind mir bekannt -- zumindest genug, dass ich nicht weiß, an wen ich mich wenden soll :-) Ein Treffen in einem Hotel unter privaterer Atmosphäre wäre schöner. Andererseits bedeutet das, dass ich mich um ein Zimmer dort kümmern muss, einen Treffpunkt vereinbaren, usw. -- alles Dinge, die für einen normalen Menschen banale Kleinigkeiten sind, für mich aber Sachen, die ich noch nie gemacht habe und die das Ganze im Vergleich zu einem Bordellbesuch zusätzlich komplizieren. Auch so ein Punkt, wo ich mich nicht entscheiden kann.

Was der Sinn der Lebens ist weiß ich nicht. In Anbetracht der Tatsache, dass nach aktuellen Theorien das Universum sich mit zunehmender Beschleunigung ausdehnt und irgendwann ganz zerfällt ist es fraglich, ob es überhaupt einen Sinn gibt. Aber ich finde das Leben um allgemeinen und solche Fragen im speziellen sehr interessant, deswegen möchte ich möglichst viel davon mitkriegen. Wenn ich mal tot bin wird es auch irrelevant sein, welche Erlebnisse und Erinnerungen ich mit ins Grab nehme, sie werden verloren sein. Folglich ist die Frage nach dem Sinn des Lebens für mich weder ein Argument für die eine noch für die andere Alternative. Egal, ich schweife ab, ich habe auch nicht so sehr Angst davor gleich zu sterben, denn ein bunter Strauß aus hübschen Warzen, Herpes und Co wird mich ja hoffentlich nicht gleich ins Grab bringen, aber ich werde sie ERTRAGEN müssen. Und einige dieser Dinger können wirklich gemein werden, Hepatitis kann z.B. chronisch verlaufen und einem den Rest des Lebens zur Hölle machen. Da fragt man sich dann, war ein Aufhüperli das wirklich wert.

Natürlich, man kann sagen, man beschränkt sich zuerst mal auf Dinge wie in den Arm halten, streicheln und vielleicht normalen, geschützten Verkehr, so dass nur ein geringes Risiko besteht. Momentan wäre ich überglücklich, wenn ich wenigsten die ersten beiden Dinge mal erfahren könnte. Es kommt dann aber wieder die Frage, dass ich mir nicht sicher bin, was ich lostrete, wenn der Bann des JM Daseins mal gebrochen ist. Ich würde z.B. gerne küssen und ich träume auch oft davon, eine Muschi zu lecken. Ich finde die Vorstellung, eine Frau auf diese Weise in Ekstase zu bringen, einfach geil. Aber ob ich das bei einer Prostituierten machen will, die sich am selben Tag schon von 5 anderen ansabbern hat lassen, weiß ich weniger.

Und naja, mir gehen ja noch viele andere möglichen Risiken als "nur" Infektionen durch den Kopf. Ich weiß einfach nicht, was ich mit so einem Experiment lostrete. Es kann einerseits sein, dass sich diese Sorge als unbegründet erweist, und ich durch das gelegentliche Aufsuchen einer Prostituierten tatsächlich eine Verbesserung meiner Lebensqualität erreiche. Der Reiz dieser Aussicht ist groß. Dem gegenüber stehen die ganzen möglichen negativen Konsequenzen, die vielfältige Möglichkeiten bieten, vom Regen in die Traufe zu kommen.

Ich frage mich auch oft, wenn ich irgendwann 70 bin, was werde ich mehr bereuen: Nie Sexualität erfahren zu haben oder durch Einschlagen dieser Richtung mein Leben, nachdem ich es endlich eigentlich wieder in Griff hatte, blödsinniger weise doch ruiniert oder mir zumindest viel schwerer gemacht zu haben? Und ich weiß die Antwort auf diese Frage nicht. Ich kann kilometerlang in beide, völlig gegensätzlichen Richtungen argumentieren und komme da einfach auf keinen grünen Zweig.

Naja, das ist halt so der Müll, der mir ständig durch den Kopf geht... Ich tendiere z.Zt. immer mehr dahin, dass ich früher oder später das Risiko wohl einfach eingehen werde und das Experiment wage, einfach, weil mich die Frage, ob ich es tun soll oder nicht, sonst wohl nie los lässt.

ZzottAelb&aexr


@ ganz-anderer:

Mein erster Gedanke war:

Ist diese Frau wirklich so außergewöhnlich gewesen?

Verstehe mich nicht falsch, ich will Deine Liebe nicht herunterspielen.

Aber Deinen Schilderungen nach gewinne ich den Eindruck, dass es sich hier um die einzige Frau handelt, mit der Du jemals mehr als ein paar Minuten in einem Raum verbracht hast (Die Psychologin mal ausgenommen, aber die zählt nicht ;-)).

Mit anderen Worten: Dieser Frau verdankst Du die "Erlebnisse" in Deinem Leben, die einer Beziehung/ einer intimen Begegnung noch am nächsten kommen.

Und prompt hast Du Dich in sie verliebt.

Das Bild, das sich in mir aufbaut, ist das eines staubtrockenen Schwammes, der jeden winzigen Tropfen Zuneigung gierig in sich aufsaugt.

Viel wichtiger als eine Partnerin wären meines Erachtens nach für Dich zunächst mal ein zwei Freunde/ Freundinnen, mit denen Du soziale Kontakte pflegen kannst.

Offen gesagt fürchte ich, vorerst wäre wohl fast jede Partnerin mit Dir überfordert, weil Du sich voll und ganz nur auf sie fixieren und sie damit erdrücken würdest. Eben weil Du ja keine Alternativen hast. Sie müsste viel zu viele Rollen auf einmal erfüllen: Freundin/Kumpelin, Therapeutin, Partnerin - und auch Mutti-Ersatz! Das kann keine Frau auf Dauer erfüllen. Mal ganz abgesehen, dass Du sie - da bin ich mir sicher - vergöttlichen würdest - was auch keine Frau erfüllen kann.

Das Selbstbild, das Du von Dir hast (Das eines kleinen, dicken Trolls) ist im Übrigen - so glaube ich - auch ganz natürlich. Lebenslanger "Misserfolg" sucht sich eben eine "rationale" Erklärung...

Dennoch wage ich meine Zweifel anzumelden. Ich gehe fest davon aus, dass Du nicht aussiehst wie Brad Pitt oder George Clooney, aber gar so gräußlich, wie die meisten JM sich wähnen, sehen sie häufig gar nicht aus.

Wobei man in Deinem Falle ja nicht einmal wirklich großartig von "Misserfolgen" reden kann. Du hattest ja - mangels Gelegenheit - in Deinem Leben bisher nur einen einzigen Versuch...

W;indumann


@ ganz-anderer

Erst mal *:) freue mich dass du hier schreibst und dich uns öffnest. Ich möchte dir jetzt erst mal Mut machen und dir sagen, was wer ich bin und was ich über das denke, was du schreibst.

Wer ich bin :

Ich bin Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und studiere gerade Wirtschaftsinformatik (2.Ausbildung). Ich wurde in einer Sekte groß in der alles um Frauen herum verdammt wurde. Sex und Zuneigungsbeweise usw. wurden mir schon als Kind verboten. Auch habe ich mir als Jugendlicher aufgrund der Sekte die Masturbation verboten. Ich habe verschiedene Frauen kennengelernt und war auch schon 2 mal im Bordell. Ich suche eine Beziehung zu einer Frau - wie vermutlich du auch... Das bin ich heute. Mal abgesehen von dem Frauenproblem geht es mir sehr gut...

Was ich darüber denke, was du schreibst:

Das war die peinlichste Situation, die ich je erlebt habe und ich kriege heute noch Zustände, wenn ich daran denke.

Du hast dich zu Beginn deines Studiums geöffnet und Spaß gehabt. Dann warst du irgendwann in diese Frau verliebt - vermutlich deine erste Liebe - und die erste Liebe wurde nicht erwiedert. Dein Herz wurde vermutlich gebrochen. Die erste Liebe tut immer sehr weh - bei mir war das auch so. Meine ersten 2-3 Frauen in die ich verliebt war haben mir sehr weh getan. Das ist normal - du bist normal - nur hast du etwas wenig Spaß an/deinem Leben. Nachdem man dir das Herz gebrochen wurde hast du dich wieder verkrochen (ein altes Verhaltensmuster)...mutlich bist du heute noch genau so, wie nach deiner ersten unglücklichen Liebe.

Aber ich will zumindest, dass sie es ohne Zwang tut und als normale Dienstleistung betrachtet und nicht die ganze Zeit über denkt, dass sie da raus will

Eines nach dem anderen... Zunächst solltest du vielleicht mal Bücher über Prositution lesen und Infos sammeln. Info's gibt's auch bei "Tamara" und "Hydra" - bitte googlen...

Oh weh oh weh, wenn das jemand alles gelesen hat fress ich nen Besen.

:)^ Guten Appetit...

Übung macht den Meister.

Und genau so ist es auch im/mit dem Leben...

Gruß,

WXindmrann


@ ganz anderer

Schnapp dir deinen Freund und geh' auch mal unter Menschen... als Informatiker weiß ich wovon ich rede... ich weiß vermutlich wirklich ziemlich gut wo bei dir der Schuh drückt...

Du kannst das...du kannst alles was du willst! Höre öfter mal auf deinen Bauch und weniger auf deinen Kopf! Bevor du dir allerdings um Frauen usw. Gedanken machst empfehle ich dir: Spaß haben! Lerne dich und dein Leben zu genießen!

if(not fun)

ALotOfTouble();

else

HappyLive();

Was in der Spaßvariablen drin steht entscheidest du selbst. ;-)

Alles andere sind Mechanismen (psychologisch usw.). Was würde dir Spaß machen? Was machst du noch - außer vorm Computer zu sitzen? Was willst du tief in dir drin? Was fehlt dir? Was unterdrückst du vielleicht in dir?

Have fun...

WTind+manxn


@ ganz anderer

mir klar, dass das im traditionellen Sinne mit einer Freundin nichts für mich ist, und mich wie Du sagst völlig überfordern würde

Ich hatte meinen ersten Sex mit einer Prostituierten. Warum?

Ich hatte solche Hemmungen, dass ich unmöglich locker genug war um auch nur annähernd eine klar zu machen. Ich habe das gespürt und mich dann dafür entschieden zu einer Prostituieren zu gehen. Ich bin jetzt immernoch alleine, aber immerhin weiß ich wie es ist mit einer Frau zu schlafen und dass ich es KANN.

Was ich damit sagen möchte ist: DU mußt ganz alleine wissen, was für DICH und deine Situation am Besten ist und was du tun möchtest.

K(waxk


11000 @:) @:) @:) @:) @:)

;-) ;-) ;-) ;-) ;-) :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

*:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) :-D :-D :-D :-D :-D :-D

TcortLolxa


ganz-anderer: Uh, das ist viel zu viel, um es jetzt hier auf der Arbeit zu lesen. Aber ich werd es mir die Tage mal vornehmen. :-) (Heute und morgen geht leider nicht, da ich unterwegs bin; heute erst Kino, morgen dann Salsa-Kurs *freu*)

Kwak: Mach doch wegen der 11000 nicht so ein Wirbel hier. Ich dachte schon, dir wäre wer weiß was passiert. ;-D Außerdem kannst du doch Steffi nicht die ganzen Tausender wegnehmen. Obwohl - die kommt wahrscheinlich erst wieder bei der 11111 oder der 15000. ;-)

KRwak


Tortola

Ich wollte auch mal einen Tausender haben. Es war doch überfällig, dass mal ein Tausender von einem JM geschrieben wurde.

Wenn mir wer weiß was passiert wäre ;-D hätte ich das sicher noch etwas bunter zum Ausdruck gebracht :)* Aber im Moment sind die Aussichten reichlich trübe :-(

J~os(efinjeS


@ganz-anderer:

Ich habe es auch gelesen, und du brauchst gar keinen Besen zu fressen, denn ich habe freiwillig und gern gelesen. Im Moment überlege ich gerade, wie ich den "kleinen, dicken Zombie" wahrnehmen würde, wenn er hier in meiner Firma arbeiten würde. Es gibt viele Informatiker mit Kontaktstörungen (kenne etliche im richtigen Leben), und sicher auch einige hier im JM-Thread. Aber deine ausführliche und offene Schilderung bietet Einblicke, die selten sind. Dafür vielen Dank.

Ich sehe in deinem Verhalten starke autistische Züge, und du analysierst dich selbst genau. Du schreibst zwar, du willst keine sozialen Kontakte, also kein Bier mit Kollegen. Gibt es nicht einen Computerverein in deiner Nähe, irgendwas was dir vom Thema her liegt, nur um den Umgang mit Menschen zu üben?

Thema Bordell: Das älteste Gewerbe hat seine Existenzberechtigung, und ich verurteile es nicht. Die Frage ist nur, ob du eine Kontaktaufnahme offline zustande bringst. Such doch erst mal einen Austausch per Mail, der überfordert dich nicht.

hKerjaklxit


ganz-anderer

so wie lunacy zwei Bilder eingefallen sind beim Lesen deiner Geschichte, ist mir auch eines eingefallen und zwar nur das - Angst.

Die ganzen Ratschläge können dir nur helfen oder dir in irgendeiner Richtung was bringen, wenn du dein Selbstwertgefühl, das von Angst niedergehalten wird, aufbauen kannst.

Ich habe sie auch gehabt, bin mit ih groß geworden, habe meine eigenen Ängste in vielen deiner Sätze wiedererkannt. Und es hilft nichts, egal, wie abgedroschen es klingt, das ist dir in deiner Kindheit angetan worden. So viele Bedenken wegen allem und jedem, so viel Lebensangst, das ist auch der Grund deiner sozialen Isolation - wenn du dich abschottest, kannst du nichts falsch machen, kann dir nichts passieren, dann läuft dein Leben, so wie jetzt gerade, in geordneten Bahnen, die du nicht verlassen willst, weil ja sooo viel passieren könnte.

Du scheinst ein sehr intelligenter Mensch zu sein und das sicher nicht nur auf Wissenschaftliches bezogen, darum traue ich mir auch, dir zu sagen, versuche dich selbst aus dem Sumpf der Angst zu ziehen, mein Weg war es, ihn mit buddhistischen Weisheiten und Büchern, ebenso wie dem guten alten Dethlefsen - "Krankheit als Weg", zu gehen.

Und versuche, ganz ganz kleine Schritte zu machen am Anfang, denn alles andere würde dich überfordern. Du hast keine Freunde, versuche es nur mit small talk am Anfang, vielleicht nur einem Lächeln und einem Satz übers Wetter, brich aus aus deiner Isolation, die du nur aus Selbstschutz als junger Mensch gewählt hast. Es liegt in deinen Händen, setze dir keine Ziele, mach nur einen Schritt nach dem andern, keine Erwartungen, keine Forderungen an dich selber und auch keine Vorwürfe, wenn etwas nicht ganz gelungen ist.

H$ans EiRchexl


Yo Windmann *:) hab ich das jetzt richtig gelesen ?

Du warst schonmal bei einer "Nutte" und definierst dich immer noch als Jungmann ?

Zio?tt}elbaber


Das kann ich aber Nachvollziehen, Hans Eichel.

Genau aus diesem Grunde war ich auch nie bei einer Hure (von verschiedenen moralischen Hürden wie Bildern im Kopf von Zwangsprostitution usw. mal abgesehen).

Das Bewusstsein, dass das JM-tum vielleicht technisch beendet wäre. Sozusagen formaljuristisch. ;-D

Aber das sich am eigentlichen Grundproblem dadurch nichts ändern würde.

HKans {Eic<hexl


nein ich hab das ja auch nicht kritisiert. ich hab mich halt nur gewundert. was wäre dann zum Beispiel mit einem Blowjob ? Und zwar diesmal nicht von einer Protituierten, sondern sagen wir von einer Bekannten auf einer feucht-fröhlichen Party. Sowas kann ja passieren, selbst einem Jungmann. Zählt das oder nicht ?

Einem Freund von mir ist das mal passiert als er noch Jungmann war, es ist dann aber ziemlich schief gegangen und

//ich erzähl später weiter, sorry geht grad nicht

WMindmaxnn


Hans Eichel...

@Hans Eichel

Du warst schonmal bei einer "Nutte" und definierst dich immer noch als Jungmann ?

Bei der Antwort auf deine Frage habe ich gemischte Gefühle. Ich bin rein technisch betrachtet kein Jungmann mehr, aber ich habe noch keine feste, längere, sexuelle Beziehung gehabt. Für mich gehört Sex und Liebe irgendwie zusammen - dass weiß ich seitdem ich das erste Mal bei einer Frau gelegen habe...

@Zottelbaer

Aber das sich am eigentlichen Grundproblem dadurch nichts ändern würde

Durch den Gang zu einer Prostituierten hat sich bei mir das Problem, dass ich gerne eine Frau möchte, aber keine da ist nicht verändert.

Was sich verändert hat ist folgendes: Ich habe jetzt nur noch wenig Angst vor Sex. Ich hätte damals nicht einmal mit einer Frau schlafen können/wollen, wenn sie nackt vor mir auf dem Bett gelegen hätte und gesagt hätte: "Nimm mich!" . Um Angst, bzw. Hemmungen abzubauen war/ist das für mich ok.

Im übrigen ist das Problem - also dass Jemand keine Frau abbekommt - meiner Meinung nach nur der Gipfel eines Eisberges. Da stimmt nämlich noch mehr nicht. Da hat Jemand zu wenig Spaß, keine Freunde, kann nicht mal locker sein und geht nicht aus dem Haus raus...

Soviel zum Thema Grundproblem und Prostitution, von...

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