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Selbstverteidigung

S%q@uizOzel7x6


hab mir da aber auch wieder sagen lassen es sei ein sehr schöner anblick und elegant doch viele schritte und bewegungen seien auch da unnötig und wer weiß, dient es nur zum showeffekt oder bevorzugen diese viele dieser bewegungen ansonsten auch nicht?

Das höchste Gut eines Kung Fu Kämpfers ist die Körperbeherrschung. Die Kämpfe mit übertriebenen Bewegungen dienen dem Training. In solchen Kämpfen ist es nie das Ziel den Kontrahenten zu besiegen, sondern mit ihm zusammen die Bewegungsabläufe zu trainieren. Wenn man in der Lage ist überzogene Bewegungsabläufe im Kampf anzuwenden, dann ist man erst recht in der Lage die effektiven, einfacher auszuführenden Schläge, Stöße, Tritte, ect. auszuführen. Deshalb gibt es auch Kämpfe auf Schwebebalken, obwohl sie unter realen Bedingungen wohl nie stattfinden. Dem Kämpfer werden auch Gewichte oder andere Behinderungen aufgezwungen um ihn immer mehr Extreme aufzuerlegen, damit er im Ernstfall die gegebene Situation, so schwer sie auch erscheinen mag, als ideale Bedingung ansieht.

Es ist wie beim Gewichtheben. Wenn ich meine Körperkraft immer weiter erhöhe dann werden mir Gewichte die mir früher schwer erschienen irgendwann keine Probleme mehr machen.

Um nochmal auf die Tritte beim WT zurückzukommen. Es heißt die Tritte sollen nie oberhalb der Hüfte erfolgen weil sie sonst die Reichweite verringern. Im Chan Shaolin Si handhabt man es ähnlich. Hier werden Tritte immer waagerecht vom Körper ausgemacht. Trotzdem können sie direkt am Kopf erfolgen wenn man sich im Sprung befindet. Ausnahmen bilden hier Schlag-Tritt-Kombinationen, bei denen Deckungsöffnende Tritte am Ende der Kombo erfolgen

boLaCkLReVeL


@Squizzel76

hätte es selber auch nicht besser schreiben können ;-) das mit den tritten ist wahr und ich kenne den stil der shaolin leider zu wenig. ein europäer wird sowas nie begreifen denk ich mal und was das mentale angeht etc. werden wir sicher nie in der lage sein es ihnen gleichzumachen. ich selber mache es auch eher für mich selber als ausgleich zum alltag und man kann es immer brauchen wenn wirklich mal was wäre wo man nie damit rechnet. ist ein toller ausgleich und man lernt seinen körper ganz gut kennen auch die psyche eines menschen spielt dabei eine große rolle. übst du selber auch was in der art aus oder ist es nur das reine interesse was dich dazu bewegt dich damit zu beschäftigen? lg ;-) ... ist auch verblüffend wozu ein mensch in der lage ist wo viele sagen daß ist nicht möglich...

SHqWuizzVelx76


Natürlich mache ich selber Chan Shaolin Si

mit allem was dazugehört - mit fast allem. Die letzte Stufe erreicht man wirklich nur wenn man ein Jahrzehnt im Kloster verbracht hat. Aber nicht selten habe ich meine Sommer- und Semesterferien in speziellen Einrichtungen verbracht, in denen der ganze Kram gelehrt wird, von denen Leute glauben, dass sie nur im Fernsehn möglich sind ;-)

Ein essenzieller Teil ist der Kampf mit verbundenen Augen (wieder das üben im Extrem um im Normalfall bevorteilt zu sein).

ein europäer wird sowas nie begreifen, denk ich mal, und was das mentale angeht

Es ist mehr als nur die Kampfkunst und die Philosophie, die hinter Kung Fu steckt. Es werden einem viele grundlegende Dinge beigebracht. Etwas grundlegendes ist z.B., dass jeder Mensch gleich ist und jeder innerhalb der Gemeinschaft das gleiche erreichen kann. Deshalb zweifle ich deine Aussage an.

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