Schnelles Kommen genetisch bedingt?

Hi, da ich gerade meine erste Freundin und somit auch Sex habe (bin 20, bin wohl spätzünder...) und ziemlich früh komme, frage ich mich ob sich das mit der zeit bessert, (da ich gelesen hab […]

e>quxin   11.12.06  23:21

13.12.06  18:47

Hat denn jemand behauptet, alles wäre nur den Genen zuzuschreiben? Eine wirklich entsetzliche Vorstellung, wenn Erziehung völlig sinnlos und unser freier Wille eine pure Illusion wäre. Es ist trotzdem erstaunlich (und - wie bereits im Vorfeld gesagt - für viele Menschen unfassbar) wie stark der Einfluss unserer Gene auf uns in Wahrheit doch ist.

Mit konkreten Links als Belege tue ich mich leider etwas schwer, da ich als Genetiker in der pharmazeutischen Forschung arbeite und mein Wissen aus sehr speziellen Fachzeitschriften beziehe, deren Online-Ausgaben ähnlich extrem teuer sind wie die gedruckten Ausgaben. Ich kann mich mal nach Berichten umsehen, die zwar seriös, doch gleichzeitig für Laien lesbar sind. Versprechen kann ich allerdings nichts.

Wie unwichtig der Evolution dieses Thema beim Menschen ist, zeigt sich schon in der erheblichen Variabilität. Bei Tieren, bei denen eine schnelle Ejakulation Vorteile bringt, wird man keine so großen Unterschiede finden. Die haben dann auch eine relativ direkte genetische Steuerung dieser Dauer. Beim Menschen setzt sich die Abspritzdauer sicherlich "eher zufällig" aus diversen Faktoren zusammen, wie Hormonhaushalt, Nervenbahnen, körperliche Fitness u.ä.

Pean0dxu

13.12.06  19:04

Naja, da kommen wir dann in der Diskussion zwischen Verhaltensgenetikern und Behavioristen an. Das übersteigt den Rahmen des Forums, meinen Rahmen und ist eher was für eine Qualifikationsarbeit in Sozialpsychologie. I

Meine Aussagen bezogen sich auch nur darauf, dass vorzeitiger Samenerguss genetisch bedingt ist. Wovon ich weiterhin nicht überzeugt bin. (Oder gibt es ein Samenerguss-Gen?)

Ansonsten ist Genetik ein spannendes Feld, das unser Leben teilweise prägt und bestimmt, und das sicherlich mehr positive Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erlangen sollte.

sEtate ofT nat)ure

13.12.06  19:07

PS:Pandu

Freier Wille, wo bist du?

Das von den Genen das meiste abhängt hast du indirekt selbst angedeutet. Zumindest meiner höchst subjektiven Deutung nach.

*:)

sGtat(e of1 naturxe

13.12.06  20:10

@kuckucksblume,@pandu

@:) na dann will ich mal versuchen, meine strategie weiter zu- führen und exakter zu erläutern. der kern besteht darin, mit aktivem grosshirn sex zu haben. wenn mann es kann aus meiner sicht durchaus bewustseinserweiternd. auch frauen können nachvollziehen, dass, um zum orgasmus zu kommen eine situation nötig ist, die es erlaubt, sich fallen zu lassen. also eben an nix mehr denken, nur noch fühlen. diesen zustand herbeizuführen, scheint uns männern leichter zu fallen.hier gehe ich mit den genetikfreaks konform. was jemand unternimmt, um dieses fallenlassen zu unterbinden, scheint mir zweitrangig. aber aus meiner erfahrung bietet konversation die besten chancen.ich will versuchen, es an einem beispiel zu erläutern.so sehr ich auch die nonverbale komunikation beim geschlehtsakt schätze, ist sie das problem des TE betreffend eher kontraproduktiv. wenn ich z.B. spielzeug in das liebesspiel einbeziehen will, kann ich schweigend zum nachttisch greifen, und meinen vorstellungen nachgehen. das ist dann wohl ähnlich wie pornos gucken und damit nicht zielführend. oder ich kann das was ich tun will und werde verbalisieren. " ich werde jetzt deinen vib holen und dann...(zensiert). diese aktivität meines grosshirns verhindert in die situation zu fallen, die das erreichen des ponr ermöglicht.kp ob man das üben muss oder kann. nicht brabbeln wie ein säugling( stammhirn und damit gefährlich)sondern aktiv denken und verbalisieren. das kann dann durchaus dirty sein, aber es muss seinen ursprung im grosshirn haben. nicht phrasendreschen, sondern situationsbezogen agieren.b.t.w. viele frauen reagieren besonders empfänglich, wenn sie anweisungen bekommen, wie sie sich verhalten sollen. imo erreichen sie so schneller und leichter einen zustand, der es ihnen ermöglicht, sich fallenzulassen, da sie sich nicht sorgen müssen>wie verhalte ich mich richtig?<>mag er das?<

nein ich bilde mir nicht ein, jedes problem gelöst zu haben, das zu einem vorzeitigen samenergusss führt. aber es kostet nix und ein ehrliches kompliment während des aktes ist in zweichfacher weise zielführend. während der mann dadurch sich von seinem ponr entfernt, kann die frau ihrem o nähergebracht werden. es dann von zeit zu zeit gemeinsam und zeitgleich zu erleben ist bestimmt für viele eine lohnende anstrengung, obbwohl ich dies nicht als ziel sehen will. zeitlich versetzt kann ich 2 mal einen orgasmus erleben. einmal ihren und einmal meinen. beides ist ok.

noch fragen??

lg do-50

@kuckucksblume

danke für die blumen @:) @:) @:) @:) *:)

p.s. kann mir einer der genetiker hier im forum erklären, was es ermöglicht hat, dass die männer sich vererbt haben, die unmittelbar nach dem sex in einen komatösen zustand fallen und damit potentiellen feinden schutzlos ausgeliefert sind?

dazu zähle ich mich auch, auch wenn ich das mittlerweile in bewährter manier verhindern kann.

dGominuJs50

13.12.06  21:24

Für diesen "komatösen Zustand" gibt es sogar ein spezielles Hormon, das Oxytocin. Dieser Mechanismus hat sich evolutiv als Energiesparmaßnahme gebildet. Sex ist etwas so tolles, dass viele Männer es am liebsten stundenlang tun würden. Sie verbrauchen dabei jedoch völlig unnötig eine gewaltige Menge an Joulen, ohne die Befruchtungschance zu erhöhen. Man bedenke: Vor unserer Überflussgesellschaft (also bis vor einigen Jahrzehnten) war Energieverbrauch etwas Negatives! Es ist also rein biologisch gesehen sinnvoll, den Mann sofort nach dem Orgasmus einschlafen zu lassen.

Zu Zeiten als der Mensch noch ein von vielfältigen Gefahren bedrohtes affenähnliches Wesen in den Savannen Afrikas war, spritzte das Männchen wahrscheinlich sofort nach dem Eindringen ab und war danach weiterhin hellwach. Seit Zehntausenden von Jahren ist der Mensch jedoch nicht mehr das Opfer, sondern hat sich zum gefährlichsten Raubtier der Erde entickelt. Alle anderen Raubtiere machen schon lange einen großen Bogen um ihn, da sie die Nachkommen von Raubtieren sind, die das auch schon taten. Die anderen lebten nicht lange genug für Nachkommen...

Sex ist also schon seit Urzeiten für den Menschen keine besonders gefährliche Sache mehr. Um so mehr, als der Mensch ein Sippentier ist und darum meistens von der Gemeinschaft geschützt wird.

Poan7du

14.12.06  14:23

@Kitsune

wenn "zu früh kommen" genetisch bedingt ist, warum gibt sich das problem dann mit zunehmender erfahrung? genetisch ablaufende reaktionen sind unwillkürlich und eigentlich nicht beeinflussbar.

Das Problem der Vorzeitigen Ejakulation erledigt sich nicht bei allen mit zunehmender Erfahrung. Es gibt genügend Männer die mit 50 Jahren immer noch zu früh kommen, obwohl sie regelmäßig Sex haben und Übungen gemacht haben um den O. hinaus zu zögern.

Ich denke man muss da unterscheiden zwischen "zu frühen kommen" (ein relativer Begriff der wohl von jedem auch unterschiedlich interpretiert wird) und medizinisch indizierter vorzeitiger Ejakulation. Bei letzterem denke ich das es genetisch bzw. hormonell bedingt ist. Thema Seratonin Spiegel zu hoch, oder wars zu niedrig. Deswegen werden ja auch u.a. Antidepressiva bei VE verschrieben. Muss mal googeln um den Bericht zu finden.

Gruß

Speedy

s'peedyxx20

14.12.06  19:31

gefunden

Serotonin heißt der Stoff :-)

Hier ein interessanter Beitrag der bisher bekannten Studien zur VE erläutert.

[[http://www.netdoktor.at/sex_partnerschaft/menshealth/sexualitaet_und_verhuetung/vorz_erguss.shtml]]

Gruß

Speedy

s%pee~dyxx20

15.12.06  19:57

@pandu

hallo pandu, glaubst du im ernst, die paar zehntausend jahre, in denen wir relativ kultiviert sex haben , haben ausgereicht, um den komatösen zustand bei fast allen in den genen abzulegen? das scheint mir nicht schlüssig. genetisch bedingt bedeutet bei mir seit urzeiten oder was sehe ich falsch?

lg do-50

d>omipnusx50

15.12.06  21:04

Die Entwicklung des Menschen von der Beute zum Jäger begann mit der Benutzung von Werkzeug. Diese begann nachweislich vor ca. 2,5 Millionen Jahren

PDa,nxdu

17.12.06  16:11

aber wir sind uns darin einig, dass die entwicklung unserer gene nicht erst damit begonnen hat. bei einer angenommenen fortpflanzungszeit von 25 jahren wären das grad mal so 100 000 generationen. reicht das um ein gen auf die gesamte männerwelt zu übertragen? wohl kaum. deshalb erscheint mir deine erklärung nicht schlüssig. auch dann nicht, wenn ich das problem des energieverbrauchs anerkenne.

wahrscheinlicher erscheint mir, dass das nicht an den genen liegt, sondern andere ursachen hat. wir können auch nicht generell alle unannehmlichkeiten auf unsre gene schieben. das leben ist nicht immer einfach

gruss do-50

deominuxs50

20.12.06  21:42

Die Evolution läuft in sehr langen Zeiträumen ab, das ist richtig. Sooo langsam jedoch auch wieder nicht. 100.000 Generationen sind wirklich eine Menge. Da die durchschnittliche Generationszeit bei unseren Vorfahren noch deutlich kürzer war (ca. 20 Jahre), muss man für den Zeitraum von 2,5 Millionen Jahren sogar von etwa 125.000 Generationen ausgehen. Dass das ziemlich viel ist, sieht man daran, dass man nur ca. 200.000 Generationen zurück gehen muss, um bereits beim gemeinsamen Vorfahren von Menschen und Schimpansen anzukommen.

Dass bereits ein wesentlich kürzerer Zeitraum als 2,5 Millionen Jahre ausreicht, um gemeinsame Merkmale zu erklären, sieht man an einem anderen Beispiel noch viel besser: Man kann heutzutage nämlich ziemlich genau nachweisen, wann und wo die Frau lebte, die die letzte gemeinsame Vorfahrin aller heutigen Menschen war (selbst die Wissenschaftler bezeichnen sie gerne scherzhaft als "Eva"). Es war vor ca. 175.000 Jahren in Afrika. Das sind also höchstens 7000 Generationen.

Allgemein gesehen stimme ich zu, dass man natürlich nicht immer alles nur auf die Gene schieben kann. Dass das Oxycotin beim Orgasmus ausgeschüttet wird und die heftige Müdigkeit verursacht, ist jedoch eine physiologische Tatsache und ist somit völlig unzweifelhaft genetisch festgelegt. Es würde wohl auch niemand behaupten wollen, dass es anerzogen ist zu schwitzen, wenn es heiß ist. Auf exakt dieser Ebene befinden wir uns auch mit dem Oxycotin.

PqandKu

20.12.06  21:45

Autsch

Es heißt natürlich Oxytocin, nicht Oxycotin |-o

PSandpu

20.12.06  23:05

alles Quatsch...

...kann man ganz eindeutig trainieren.

Hab ich mit meinem Freund auch gemacht - bereits mehreren Freunden empfohlen - klappt immer:

Beim Wichsen zahllose Male immer ganz kurz vor dem Orgasmus abbrechen. Moment warten, und so weiter und so weiter...

Ich selbst mache es einfach um die Lust zu steigern bis zu 100 Mal - erst dann kommen.

Behebt obiges Problem und führt zu wesentlich intensiveren Orgasmen!

Trainiere mal vier Wochen und dann Berichte.

Viel Spaß *fg*

jEust/inhbamb?urg

21.12.06  08:05

justinhamburg

alles Quatsch...

...kann man ganz eindeutig trainieren.

Und wieso ist dann, deiner Meinung nach, alles Quatsch?

Anscheinend hast du überhaupt nicht begriffen, was "genetisch bedingt" eigentlich bedeutet?

Schön ... also nochmal, zum mitschreiben:

es gibt Männer, die von Anfang an und vollkommen ohne jegliche Schwierigkeiten oder Probleme, ihren Orgasmus weitgehend bewusst steuern und kontrollieren können!

Ohne dass sie selbst irgendwas dazu tun mussten, ist das bei denen einfach so ... das haben sie sozusagen "in die Wiege gelegt bekommen", nenne es "Talent" oder "Veranlagung" ... oder eben genetische Prägung!

Diese Jungs brauchen dein famoses Trainig überhaupt nicht.

Und auf der anderen Seite gibt es z.B. Männer, die Probleme mit vorzeitigem Erguss haben und bei denen sich auch im Laufe der Zeit nichts durch praktische Anwendung, Routine und zunehmende Erfahrung geändert hat?

Diese Exemplare sind eindeutig genetisch völlig anders geprägt!

Punktum!

Insofern ist "zu schnelles kommen" absolut und völlig unstreitig eine individuelle Veranlagung, genetisch bedingt also!

Das hat überhaupt nichts mit dem zu tun, was du hier gepostet hast:

natürlich können (und sollten meiner Meinung nach) diese Betroffenen, in eigenem Interesse und dem ihrer jeweiligen Partnerin, richtig und effizient trainieren (dass dazu jedoch deine tollen SB-Tips geeignet sind und ausreichen, wage ich allerdings, zu bezweifeln?).

Man(n) kann - und da hast du vollkommen recht :)^ - in den meisten Fällen durchaus was gegen ejaculatio präcox tun ... ein gottgegebenes, unabänderliches Schicksal ist das jedenfalls nicht!

u!oXmo ma)nziaxno

21.12.06  11:32

Stimme uomo anziano zu.

Geht mal auf die Seite [[http://www.vorzeitige-ejakulation.de]] und schaut euch im Forum mal an wieviele Männer dieses Problem haben. Die haben wirklich alles ausprobiert. Von Psychologen über Start/Stopp Methode, Sqeezing Technik, an was ekliges denken und sogar Medikamente.

Und drotzdem hat es sich bei vielen nicht verbessert. Ich war und bin selbst davon betroffen. Ich konnte zwar durch Training einiges verbessern aber ein Rammler der stundenlang kann ohne zu kommen bin ich nicht geworden, obwohl das auch schon mal vorgekommen ist.

Das einzige was mich dabei tröstet ist das ich dafür mehrmals hintereinander kann, meist sogar ohne Pause max. aber so 10-15 minuten Pause brauche. Und diese Minuten kann man wunderbar verwenden um seine Partnerin anders zu verwöhnen.

Von daher denke ich auch das es bei EINIGEN wirklich genetisch oder hormonell bedingt ist.

Gruß

Speedy

s$pejedyxx20

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualtechniken oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Apotheke | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH