Anal G Punkt bei Frau wo?

10.07.03  13:15

Wo genau ist der "G" Punkt bei einer Frau, wenn man Analverkehr ausübt. Bisher hatte meine Freundin noch nichts spüren können und musste sie immer zusätzlich mit der Hand befriedigen.

Habt ihr einen Rat ?

Cnhristixan79

16.07.03  14:41

@ Christian

Ja, das würde mich auch mal interessieren, weiss da keiner antwort ?

MIia8x0

16.07.03  16:44

Tolle Frage!

Das Gräfenberg-Areal ist da, wo es ist. Wahrscheinlich antwortet deshalb keiner. Das Forum hat übrigens eine Volltextsuche.

S|abxine

16.07.03  16:47

Re: Sabine

Versteh ich nicht, das mit dem Gräfenberg-Areal. Wie meinst Du das ???

jVogi'bae"r8 8

17.07.03  07:45

Aua

Den G-Punkt kennt jeder, das Gräfenberg-Areal, kennt mal wieder kein Schw****

Geballtes Halbwissen, auf der ganzen Linie.

Dabei ist das ein und das selbe ...

Der G-Punkt heißt so, weil ein Mensch namens Gräfenberg diesen (wieder)entdeckt hat (eigentlich kannten die alten Griechen den schon ...)

Areal oder Punkt?

Es ist einfach ein größerer Bereich, wo Frau, wenn sie da empfindlich ist, dann auch stimuliert werden kann, aber nicht immer gleich (groß).

Im Normalfall so von der Größe von einem bis zwei Glieder des kleinen Fingers und damit schon fast ein Punkt.

@ Christian:

Der G-Punkt liegt zwischen Schambein und Scheidenwand, also genau auf der anderen Seite des Enddarms.

Wenn Du also AV hast, dann hat Du nicht nur eine (Scheidenwand), sondern gleich 3 Wände dazwischen (eine Darmwand und 2 Mal Scheidenwand). es gibt zwar Frauen, die bei AV sehr viel spüren, aber den G-Punkt erreichst Du so nicht, jedenfalls nicht mit dem Penis.

Wenn Du ihn wirklich mal finden willst, dann nimm einen Finger (am besten den Mittleren, der ist am längsten) und befühle mal die Wand der Scheide Richtung Bauch.

Zunächst kommt hinter den Schamlippen ein recht muskulöser "Wulst" (ich schätze ein Stück vom PC-Muskel), dann kommt der weichere Bereich der Scheidenwand. (er läßt sich gut eindellen)

Dann kommt eine rauhe Stelle, die sich etwas von der Scheidenwand abhebt und auch etwas fester ist.

Direkt dahinter wird die Scheidenwand wieder weich und um sie zu erreichen mußt Du den Finger etwas krümmen (also Richtung Bauch abknicken)

Na dieser Stelle etwa (so genau ist die weibliche Anatomie nicht, daß man eine maßstabsgerechte Landkarte malen könnte) aber nicht in der Scheide, dondern hinter der Scheidenwand, befindet sich die Gräfenberg-Zone.

Den G-Punkt stimulieren bedeutet also nicht nur die Stelle berühren oder etwas streicheln, sondern die Scheidenwand wirklich ein bischen eindrücken (bei manchen Frauen auch sehr tief ... aber vorsichtig), damit das auch am G-Punkt ankommt.

Eine Stelle, die man mit dem Penis nur sehr schlecht und nur in bestimmten Stellungen erreichen kann und da Penisse nicht immer in die selbe Richtung gekrümmt sind und der G-Punkt nicht immer gleich sitzt, ist es auch nicht für jede Paarung die selbe Stellung und bei manchen gar nicht möglich.

Alle Klarheiten beseitigt?

KKurt

18.07.03  08:43

Erstmal danke für Eure Antworten.

Meine Frage jedoch war, wo genau der Punkt bei IHR beim Analverkehrt liegt, sodass sie Spass an der Sache hat.

Wo ihr "normaler" G Punkt ist habe weiss ich ja.

Doch wie kann man eine Frau beim AV wirklich zum Höhepunkt bringen, oder geht das so einfach nicht ?

Beim Mann ist es nähe Prostata- doch wo bei der Frau ??? *kopfkratz*

C}hrist6iaxn79

18.07.03  12:54

Ich dachte

meine Antwort wäre klar.

Es gibt keinen 2. G-Punkt oder einen, der sozusagen der Prostata de Mannes gleicht.

Bzw. der G-Punkt (der einzige) liegt in etwa da wo beim Mann die Prostata liegt, nur liegt im Gegenteil zum Mann, bei der Frau der "Scheiden-Kanal" dazwischen.

Von reinem AV kommen vermutlich noch weniger Frauen zum Orgasmus, als von GV, wenn Du Dir also nichts zusätzliches zur Stimulation ainfallen läßt, z.B. streicheln der Klitoris (kann sie auch selber machen) dann wird das auch nichts.

K&uxrt

20.07.03  23:52

G-Zone und Urethradrüsen: Die Kombination macht's.

Kurts Darstellung möchte ich im Sinne des Fragestellers in einem Punkt ergänzen, in einem zweiten relativieren, in einem dritten widersprechen. (Gilt auch, ich sehe es soeben, für Kurts Beitrag v. 18.7., 12.54 Uhr.)

Sicher ist, daß die von dem deutschen Gynäkologen Ernst Gräfenberg wiederentdeckte und erstmals 1950 beschriebene Zone – kein Punkt, sondern ein Areal von der Fläche einer 10-Cent-Münze – bereits in den 70er Jahren des 17. Jahrhunderts von dem holländischen Anatom R. de Graaf erforscht wurde. Im Volksmund nannte man ihn den "fummelnden" Holländer. Vergegenwärtigt man sich Kurts sehr präzise Beschreibung der weiblichen Anatomie oder wirft man einen Blick auf diese Zeichnung des weiblichen Unterkörpers

[[http://www.datenschlag.org/howto/anal/index.html#aufbau]]

wird erkennbar, daß die für einen vaginalen Orgasmus erfolgversprechendste Position beim Vaginalverkehr entweder die Reiterinnenstellung oder eine A-tergo-Position sein muß; also etwa mit der auf allen Vieren knienden Frau und mehr oder weniger emporgerecktem Gesäß. Der Mann kniet oder steht, wenn die Frau erhöht kniet, hinter ihr und führt das Glied in der Regel in der Horizontalen oder annähernd horizontal ein. Denn in diesen beiden Positionen wird die G-Zone bei jedem Einfahren/Stoßen des Gliedes ideal getroffen, und jedenfalls schrammt die Eichel für die Frau gut fühlbar darüber. Die individuell abweichende weibliche Anatomie (z. B. Enge oder Weite des Muskelschlauchs Vagina), mehr noch die individuell abweichende männliche (z. B. den höchst unterschiedliche Grad der Aufwärts- oder, in seltenen Fällen, Abwärtskrümmung des Gliedes) können beide Partner leicht ausgleichen: Die Frau kann ihr Becken in beiden Positionen frei bewegen, der Mann in der Reiterinnenstellung Winkel und Eindringtiefe weniger gut bestimmen als in der A-tergo-Position, in der die Frau alle wesentlichen Parameter bestimmt. Da es für eine Frau mitunter sehr hilfreich ist, wenn sie die Stöße des Gliedes als Empfangende lediglich durch gleichsam von Stoß zu Stoß "neu erfühlte" Beckenbewegungen pariert, indem sie sich von Stoß zu Stoß immer wieder neu in Position bringt und sich somit ganz auf die Herbeiführung des "schwierigeren" der beiden einer Frau möglichen Orgasmusarten konzentrieren kann, ist Sex a tergo die für den vaginalen Orgasmus grundsätzlich günstigere Position. Vom Anatomischen her betrachtet. Dies als Ergänzung.

Aber es gilt nicht nur, die G-Zone zu stimulieren. Nicht minder "orgasmusträchtig" ist die Reizung des überaus lustempfindlichen Bereichs um den Harnröhrenausgang. In diesem nämlich liegen die Skeneschen Drüsen: Prostata-ähnliches Gewebe. Kurt hat natürlich recht, Frauen haben keine Prostata. Aber was die Skeneschen Drüsen absondern, ist dem, was die männliche Prostata produziert, chemisch sehr ähnlich. Der beste Vergleich sind die männlichen Bonjour-Tröpfchen. Viskosität, Geruch, Geschmack und eine gewisse Klebrigkeit sind, Pi mal Daumen, ungefähr gleich. Nur daß die Skeneschen Drüsen einer sexuell erregten Frau eben erheblich größere Mengen dieser Flüssigkeit absondern. Weshalb man ja diese Flüssigkeit umgangssprachlich auch weibliches Ejakulat zu nennen sich angewöhnt hat. Tatsächlich kann seine Menge die eines durchschnittlichen männlichen Ergusses um das 10- bis 15fache übersteigen. Den Bereich um den Harnröhrenausgang wiederum reizt, wenngleich man anderer Meinung sein kann, das Glied in der A-tergo-Stellung wohl noch besser als in der Reiterinnenstellung. Daher riet Gräfenberg, der sich von der Stimulierung auch des Harnröhrenausgangs therapeutische Erfolge versprach, seinen Patientinnen schlicht zu "Sex von hinten". Denn auch wenn man nicht genau wisse, wo die G-Zone liegt, das Glied werde die Harnröhre in dieser Stellung am wahrscheinlichsten stimulieren. Dies als relativierende Ergänzung: Reizung von G-Zone und Harnröhrenausgang ist ideal.

Wie sieht es nun beim Analverkehr aus? Und um den geht's ja hier. Kurts Beschreibung erweckt an einer Stelle den Eindruck, als wäre die G-Zone via Hintereingang nur schwer und allenfalls unvollkommen zu reizen. Er sieht drei "Barrieren", und jede einzelne scheint eine Betonhülle zu sein. Die Rede ist von einer einzigen dünnen Membran, einer hochempfindlichen und hochelastischen Schleimhaut. Und sie allein wäre natürlich die einzige "Barriere". Ihr Widerstand – es gibt ihn, da gebe ich Kurt recht – ist auf sehr einfache Weise zu überwinden. Nun, Vaginalmuskelschlauch und Enddarm verlaufen (s. Zeichnung) im Eingangsbereich nicht parallel zueinander, aber eben wegen der großen Elastizität des Endarms lassen sie sich parallelisieren – und nicht nur das. Da ist noch weit mehr drin. Stößt der hinter seiner Partnerin kniende oder stehende Mann nicht mit horizontal oder annähernd horizontal, vielmehr, als von hinten gleichsam Aufreitender, mit abwärts oder sogar steil abwärts ausgerichtetem Glied zu, passiert folgendes: Die Darmvorderwand wird zur Vagi hin verschoben, gleichsam in sie hineingedrückt und drückt sie dabei zusammen. Das Glied trifft jetzt indirekt in die G-Zone, und natürlich wird auch der unmittelbar benachbarte Harnröhrenausgang mitgerissen und somit auch rein anatomisch trefflich gereizt. Dies als Richtigstellung.

Hinzu kommt jetzt aber der mentale Aspekt. Ich habe im Forum nie einen Hehl daraus gemacht, welch hohen Stellenwert er für mich hat, und immer noch 1000 Gründe dafür, Analverkehr vorzuziehen. Zum Beispiel scheint mein Unterleib von einem Mann vollständig und in vollkommener Weise erfüllt – dennoch ist meine ganze Vulva übrig, eine komplette Möse ist übrig, und schöne Dinge tun kann man mit ihr. Ein Grund von 1000. Den analen Orgasmus, nach dem im Forum häufig gefragt wird, gibt es nach meiner Meinung nicht, mit dem Begriff kann ich nichts anfangen. Ich kenne nur den durch Analverkehr erzeugten vaginalen Orgasmus, und für mich gilt: Guter Analverkehr ist bester Vaginalverkehr. Aber das muß jede Frau für sich entscheiden. Einige Worte zur inneren Bereitschaft aus meiner Sicht in meinem Beitrag v. 16.7., 6.59 Uhr, hier:

http://217.160.139.58/Forum/Sexualitaet/Anatomie/19061/5/

Sbabicne

21.07.03  00:22

weiblicher analer G-Punkt

weiblicher analer G-Punkt? Gibt es nicht

Beim Mann ist ein Nervengeflecht (Nn. splanchnicii) im Bereich von Prostata und Rectum für die Erektion seines Penis' verantwortlich - der anale G-Punkt des Mannes. Daher auch die Morgenerektion. Die volle Blase drückt auf diesen benachbart gelegenen Nervenplexus. Und daher auch die Stimulation des Mannes durch anale Spiele.

Allerdings, da viele behaupten, Frauen könnten so viel ejakulieren, daß man es plätschern hören kann, wird es sicher auch Leute geben, die behaupten, die Frauen hätten auch einen analen G-Punkt. Die Frauen werden die Männer noch in allem nachahmen - es lebe die Emanzipation! ;-)

WCerG Pweixß

21.07.03  07:13

Aber hallo!

@Sabine Das ist ja mal eine sehr ausführliche Beschreibung.

Ich wollte mit meiner Beschreibung nicht darauf hinaus, daß beim AV der G-Punkt nicht erreicht werden kann, oder durch "drei Barrieren" das verhindert wird, sondern nur, daß es um die Stimulation des selben Bereichs geht und nicht um einen anderen sogar näher zum Enddarm liegt, als zum Scheidenkanal.

Wenn man sich Deine Beschreibung durchliest, dann kann man verstehen, warum es trotzdem leichter sein kann, über AV diesen Bereich überhaupt zu erreichen und warum Frauen überhaupt Spaß am AV haben, und evt. vaginal gar keine so starke Empfindung haben (können)

Daß dabei die komplette Vulva für andere Stimulationen erreichbar bleibt, tut wohl noch ein übriges, zumindest für die Frauen, die sich nicht scheuen, beim Liebesspiel auch für ihre eigenen Gefühle aktiv mitzumachen (es scheint ja für manche Frauen immer noch tabu zu sein, sich selber während des Sex anzufassen, dafür hat man ja den Mann ... und dann wundern sie sich, daß ihnen Sex kein Spaß macht ...)

Bisher habe wir A-Tergo wohl ein bischen zu viel vernachlässigt, scheint mir (ist gibt da anatomische Gründe, die diese Stellung zwar nicht unmöglich, aber doch schwierig machen) aber dafür kann man ja üben ;-)

K8urt

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