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Werde immer schlapper und nehme einfach nicht ab!

M6ockktu@rtblesoxop


Stresshormone können Abnahme verhindern, weil es Menschen gibt, die bei Stress mehr essen (-> kleineres Defizit -> langsamere/keine Abnahme) oder sich weniger körperlich betätigen (-> kleineres Defizit -> langsamere/keine Abnahme). Bei einem vorhandenen Defizit ist der Fettabbau aber nicht signifikant niedriger, als mit weniger Stress. Es fällg nur gegebenenfalls schwerer, das Defizit zu erreichen.

;-D auf solch einen Einwand habe ich tatsächlich schon gewartet!

Vereinfach gesagt ist es so: Der Körper schüttet bei Stress viel Cortisol aus (nicht genau gleichzusetzen mit Kortison), und Je mehr davon im Blut schwimmt und damit zu den Fettzellen gelangt, desto resistenter können die Fettdepots sein. Die Gewichtsabnahme wird verhindert bzw. wird jedes bisschen Energieüberschuss um so effektiver gespeichert.

Diese Weisheit ist nun nicht auf meinem Mist gewachsen, siehe bei Uwe Pollmer und etlichen anderen.

Was zunächst widersprüchlich erscheint: Wenn Stress und Kummer den Appetit vollkommen verschlagen und man hört praktisch auf, zu essen - was ja auch etlichen so passiert - dann wird natürlich das Gewicht sinken, der Theorie nach aber weniger durch Fettabbau als durch raschen Abbau von Muskelmasse.

j0ulejGuly


Das ist Unsinn, tut mir leid. Der Körper hört nicht bei einer Kalorienzufuhr unter Wert x einfach auf, abzunehmen.

Falsch Namja! Man kann tatsächlich zu wenig essen, um abzunehmen. Klingt paradox, ist aber so. Wenn man zu wenig Kalorien aufnimmt, gerät der Körper in einen Hungerstoffwechsel!

j?ulejbulxy


Sorry dass ich schon wieder klugscheiße, aber das ist missverständlich.

Stresshormone können Abnahme verhindern, weil es Menschen gibt, die bei Stress mehr essen (-> kleineres Defizit -> langsamere/keine Abnahme) oder sich weniger körperlich betätigen (-> kleineres Defizit -> langsamere/keine Abnahme). Bei einem vorhandenen Defizit ist der Fettabbau aber nicht signifikant niedriger, als mit weniger Stress. Es fällg nur gegebenenfalls schwerer, das Defizit zu erreichen.

Wenn du schon klugscheißt, dann wenigstens richtig. Bei Stress wird Cortisol ausgeschüttet und das macht die Fettverbrennung schwerer.

j;ulUejulxy


Mockturtlesoop hat es ja schon richtig erklärt wie das funktioniert :)^

NjaZmja


Wie gut sich Herr Pollmer mit abnehmen auskennt, erkennt man sehr schön an seinem Körperbau ;-). Nee, das war jetzt gemein, er schreibt aber zu dem Thema wirklich sehr viel Blödsinn. Könntest du mir statt jemandem, der allen möglichen Schwachsinn zu allen möglichen Themen verzapft evtl. eine wissenschaftlich seriöse Quelle liefern?

Der Körper funktioniert nicht effizienter, nur weil er gestresst ist. Und er kann auch keine Energie herzaubern.

MW05qW612Sx69


Ich würde mich bei solchen Anzeichen einfach mal gründlich vom Arzt durch checken lassen, körperliche Untersuchung, Blut, etc. - damit die organische Seite einfach mal abgeklärt ist.

N&am`jxa


Falsch Namja! Man kann tatsächlich zu wenig essen, um abzunehmen. Klingt paradox, ist aber so. Wenn man zu wenig Kalorien aufnimmt, gerät der Körper in einen Hungerstoffwechsel!

Der Hungerstoffwechsel (bei Menschen mit nicht lebensbedrohlich niedrigem KFA) ist ein Mythos, wie in zahlreichen Studien belegt wurde. Der Cartoon hier beschreibt den Vorgang, wie er in die Köpfe der Menschen gelangt, ziemlich gut ;-) [[https://fettlogik.wordpress.com/2015/07/20/verstoffwechselt/]]

MGockturotlesooxp


Namja, auch ein Arzt, der krank ist, kann ein guter Arzt sein - soviel zu Pollmers eigener Üppigkeit. -

Sicher gibt es auch andere, "seriösere" Quellen zum Thema Stress, Cortisol und Fettabbau. Z. B. habe ich so etwas auch schon von Nicolai Worm gelesen; ich kann Dir aber nicht mehr sagen, wo genau.

Meoc:kturMtles|ooYp


Dass viele rigide Diäten bzw. die heute häufig vorkommende Dauer-Diäterei den Stoffwechsel ruinieren kann, ist Fakt; das zu dem, was julejuly ganz richtig schreibt. Ich kannte mal jemand, der selbst mit 800 Kalorien am Tag mehr nicht nennenswert abgenommen hat, offenbar eben aus dem Grund.

N!amYjxa


Gewogene, gemessene 800 Kalorien? Über welchen Zeitraum (Stichwort: Wassereinlagerungen)? Bei ordentlicher Proteinzufuhr?

Wie gesagt, der Hungerstoffwechsel ist ein Mythos - es gibt wissenschaftlich belegte Studien mit sehr niedrigkalorischen Diäten, bei denen die Probanden im Schnitt ziemlich genau den zu erwartenden Wert (nämlich 1kg/7000 kcal Defizit) abnahmen. Wenn ich nachher zuhause bin, suche ich sie dir gern raus - im Austausch für seriöse wissenschaftliche Studien (also nicht N=1 Studien im Stil von "ich kannte mal jemanden") die einen Hungerstoffwechsel oder eine fehlende Abnahme trotz Kaloriendefizit durch Stress belegen :).

Solange muss es erstmal folgender Blogbeitrag tun: [[https://fettlogik.wordpress.com/2016/03/03/gastbeitrag-grundumsaetzliches/]]

Moocktsurtl2esoxop


Ja, gewogene, bei einem Kuraufenthalt penibel zugeteilte Kalorien. Natürlich wurde sie nicht rund um die Uhr bewacht, aber einen Pizzadienst u. ä. hat sie sicherlich nicht bestellt. Es gab auch keine Süßigkeiten-Automaten im Haus, und sie war ziemlich verzweifelt, wirkte jedenfalls absolut glaubwürdig.

Selbst wenn sie mal was nebenbei gegessen hätte - ich hätte mir ihrer Schmalkost insgesamt sicher abgenommen. Das ist alles kein Beweis, aber ich verstehe auch gerade nicht, wieso Du so insistierst?

Mach Dir nicht die Mühe des Heraussuchens; ich habe weder Zeit noch Lust dazu, dass wir uns hier nun gegenseitig Studien um die Ohren hauen. Du kannst gern abwehren und denken, was Du meinst - aber nimms mir nicht übel: Ich tue das auch. Wir kommen im übrigen gerade vom TE und ziemlich von seinem Thema weg.

N>aCmj^a


Nur dass es für deine Aussage eben keine seriösen Quellen gibt, weil sie falsch ist :-).

Es kann durchaus sein, dass mal ein Weilchen keine/wenige Veränderungen auf der Waage sichtbar sind (wie gesagt, Wassereinlagerungen). Wenn man dann nach ein paar Tagen/wenigen Wochen denkt "Hungerstoffwechsel" und dann aufgibt, dann wird man halt auch nicht eines besseren belehrt. Diese Plateaus sind aber bei Gewichtsabnahme von mehr als ein paar KGs unabhängig vom Defizit relativ normal, und einer der Hauptgründe, dass Abnehmvorhaben scheitern - weil die Leute glauben, sich den Stoffwechsel kaputt gemacht zu haben und dann frustriert aufgeben.

Und ich finde nicht, dass die Aufdeckung von Abnehmmythen in irgendeinem Thema, das Abnehmen zum Ziel hat, vom Thema abweichen kann, weil der Glaube an diese Mythen (insbesondere an "Du nimmst nicht ab weil du zu wenig isst") so viele Menschen daran hindert, erfolgreich abzunehmen.

Mzock1tu5rtlebsoop


Nun gibs doch dran, Namja! :|N Was bist Du so verbissen auf Rechthaben aus? Du bist nicht der TE.

Nta_m~ja


Wie ich schon schrieb. Weil Abnehmmythen wie der Hungerstoffwechsel daran schuld sind, dass ein Haufen Menschen davon glauben, dass sie nicht/nur seeehr schwer abnehmen können. Und viele von diesen Menschen mit ihrem Gewicht sehr unglücklich sind, abgesehen von den gesundheitlichen Risiken von Übergewicht. Aus dem gleichen Grund würde ich auch bei anderen Irrtümern und Mythen dagegen argumentieren, die Menschen daran hindern, gesünder zu leben, obwohl sie es eigentlich wollen.

Mmock|turtlKesoop


Was heute die wirklichen Irrtümer sind, wird sich später herausstellen - wie es schon häufig in der Vergangenheit der Fall war.

Zum Nachdenken mal wieder gute, alte und so wahre Spruch: "Ich weiß, dass ich nichts weiß". *:) zzz

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