Wie sieht denn eine Fehlgeburt aus?

05.05.09  20:21

Ich habe letzten Donnerstag einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen gehalten (ca. 7-8 Woche). Doch Freitag fingen Bauchkrämpfe und Blutungen an. Leider war Feiertag und direkt im Anschluss Wochenende. Wen also Fragen? Wo Rat kriegen? Ich habe das Internet durchforstet und immer wieder wurde von Fehlgeburten berichtet, doch für mich stellte sich die Frage woran könnte ich sie denn erkennen? Es wurde zwar immer wieder von Gewebe, oder halt Blutungen und wehenähnlichen Krämpfen die Rede. Doch woran erkenn ich Wehen, wenn es meine erste Schwangerschaft ist?

Nachdem dann gegen Abend einen Haufen Gewebe mitkam, war mir irgendwie klar, dass ich mein Kind wohl definitiv verloren hatte. Hier möchte ich einen Thread eröffnen, indem die Frauen berichten können, die einen natürlichen Abgang hatten. Auch wenn es manchmal etwas eklig ist, helfen doch genaue Beschreibungen der eigenen Erfahrungen, denen, die gerade am zweifeln oder am paniken sind. Ich habe heute (Dienstag) die Bestätigung von meiner Frauenärztin erhalten, dass ich nicht mehr schwanger bin. Bei mir ist glücklicherweise alles natürlich so schnell abgeblutet, dass meine Gebärmutter schon wieder völlig normal aussieht.

Ich möchte hier also mit meiner Geschichte von der Fehlgeburt berichten. Ich hatte den ganzen Freitag ganz fürchterliche Bauchschmerzen, die trotz Schmerzmittel kaum auszuhalten waren. Es hat sich zum Teil wellenartig angefühlt, aber gleichzeitig auch ein Ziehen im Bereich der Eierstöcke. Gleichzeitig hab ich für meine Verhältnisse viel geblutet, allerdings nicht so doll wie viele andere Frauen berichten. Ich bin mit einer großen Binde ausgekommen (war allerdings auch öfters auf dem Klo) und das Blut war zwischen dunkel und hellrot mit minimalen Gewebsstücken. Nachmittags bin ich kurz spazieren gegangen und als ich dann wieder auf Toilette war, hatte ich beim Abwischen einen Klumpen Gewebe mit dabei (ca. Durchmesser von nem 2 Euro Stück). In dem Augenblick wusste ich, dass es das gewesen war. Dann kamen auch die Tränen. Sie kommen immer mal wieder und es ist einfach ein Stück Melancholie was jetzt immer noch mitschwingt. Die Morgenübelkeit und der typische Schwindel kam erst in den letzten Tagen. So hatte ich noch einen kleinen Funken Hoffnung, dass mich mein Gefühl vielleicht doch getäuscht hatte und "es" vielleicht doch überlebt hatte. Ich versuch mich aber aufs Positive zu konzentrieren. Schließlich kann ich ja auf meinen Körper stolz sein, dass er das ganz alleine geschafft hat und sich so schnell regenerieren kann. Ein schwacher Trost, aber für eine nächste Schwangerschaft gibt mir das doch etwas Mut.

bAle*na82

07.05.09  20:19

bei mir war es so ! ich hab am 1 dezember 2008 positiv getestet, ich wollte mit zeit lassen mit dem termin zum fa weil ich durch meiner ersten ss wusste das man so früh noch nichts sieht. am 3.12.2008 fing es mit schmierblutungen an innerlich hab ich schon abgeschlossen am 4.12 bin ich dann zum arzt der auch ein sehr gut aufgebaute gebährnutterschleimhaut erkennen konnte und es wurde noch mal ein ss test gemacht der auch positiv ausfiel. er sagte ich solle mich schonen und nächste woche nochmal zur kontrolle kommen. naja mit dem schonen war so eine sache wenn man ein knapp 3 jähriges kind zu hause rumrennen hat. dann in der nacht vom 6 auf dem 7.12 hatte ich einmal ein ganz heftigen krampf im UL. blutungen waren aber nicht schlimmer sonder gleichbleibend. und am 10.12 bin ich mit wehen aufgewacht musste immer zur toilette rennen weil ich so ein druck auf dem darm hatte und beim 5ten mal ist es dann passiert es kam so ein ganz großes stück gewebe mit ich war geschockt das zu sehen. ich wusste es ist vorbei, am nächsten tag musste ich wieder zum fa und er hat mir das bestätigt was ich schon wusste. es wurde blut abgenommen um den hcg wert zu bestimmen am abend hab ich dann die ergebnisse bekommen und der hcg wert lag schon bei 7 und somit bin ich um ne ausschabung drum rum gekommen. ich würde dir auch raten zum arzt zu gehen auch wenn es ein spontaner abgang war lieber einmal zu viel kontrollieren als zu wenig

j'ulia und+ justixn

07.05.09  23:11

hatte zwei fgs, beide ganz früh, also ca. 5 woche, bei der einen hatte ich auf einmal abends ein ganz starkes ziehen, sowas hatte ich noch nie, da weiß man auf jeden fall dann was wehen sind und danach sofort blutungen, bei der zweiten rein garnichts, der fg hat irgendwann festgestellt das mein hcg wert nicht steigt und mich schon mal drauf aufmerksam gemacht das ich es in den nächsten tagen verlieren werden, dann kamen auch die blutungen und das wars leider :°(

hatte immer ca. 3 tage normale blutungen und dann nochmal 3 tage blutungen mit gewebe..

aber dazu muss ich sagen das es wohl bei jedem anders verläuft, manche haben auch nur blutungen durch die einnistung und meinen gleich es könnte eine fg sein u.s.w.

sCoh>oney

16.06.09  00:17

:(v ich konnte es gar nicht glauben, als mir die Fä sagte, ich sei nicht schwanger. Sie intreressierte sich nicht, daß ich auch entsprechende Schwangerschaftssymptome hätte, und meinte, das könne eine Allgemeinerkrankung, aber nichts mit "schwanger tun" sein.

Daheim wurde mir klar, daß ich eine Fehlgeburt hatte, das war für mich mehr Trost, als "du warst gar nicht schwanger" zu hören.

Ich wußte ja, daß ich schwanger- jedenfalls in der Vergangenheit- gewesen war. Als ich es 2 Wochen vorher feststellte, war ich mir sooo sicher, daß ich alles eher langsam angehen wollte, und dachte: zum Zyklustermin weißt du definitiv sicher, wenn die Regel nicht einsetzt, daß du auch schwanger bist, bist, bist. Ich beobachtete mein Bäuchlein, und genoß die schöne Zeit. Eines nachmittags plötzlich passierte es dann doch: Blut. Erst nur ein paar Spuren, ich dachte mir, das geht schon hoffentlich gut. Auf der Toilette kam dann plötzlich mehr raus, sogar mal große Fetzen, aber ich wollte Optimist sein, recherchierte im Internet, daß es auch Regelblutungen in der Schwangerschaft selten gäbe, und hoffte, und bangte, da es zu dem Zeitpunkt passte, daß ich einfach eine Schwangerschafts-Regelblutung hätte, und stellte noch weiter ein Gefühl des Schwangerseins fest. Nach dem anstrengenden Nachmittag- ich war völlig platt, es zog im Uterus und am Muttermund, ich wollte nicht aufstehen (nicht mal Frau sein), fühlte ich mich wieder fiter, es blutete noch 3 Tage, wie bei einer Mens (und ich habe starke Menstruationen). Ich wollte dann nach der Nicht-Schwanger-Feststellung einfach nur ein normales Ohr haben, das mir sagt, ja, sie waren schwanger. Es war so schlimm, nicht nur nicht mehr schwanger zu sein, sondern, daß meine FÄ so unkompetent war, nicht meine körperlichen Symptome (kurzatmigkeit) anhörte, und es auf was anderes schob, das war schlimm. Ich bin gesund, und, da ich Heilpraktikerin bin, sagte mir mein HA, ich könne mir vertrauen. :°( :°( Leider kann man soo lange her (10 Tage) die Schwangerschaft mittels Streifen rückwärts nicht feststellen, aber: ich weiß es ja. Dann hörte ich von dem Usus, vor der 12.Schwangerschaftswoche sei unbedingt eine Kürettage notwendig. Ich hatte Angst, es wäre noch was drin in mir, und mußte mir sehr kompetente Hilfe suchen, die sagte, daß eine Fehlgeburt, die normal abblutet, nicht medizinisch nachbetreut werden müßte. Die Natur hätte es so eingerichtet, nur bei massiven Blutungen, dauernden Schmierblutungen und einem HCG-Wert sei an eine Operation zu denken.

Leider mußte ich alle Tests bei der Fä selber bezahlen, hätte nur über meine Symptome klagen müssen, ohne den Verdacht der SS zu äußern. Jetzt verstehe ich auch, warum man sich einen Schwangerschaftstest machen muß. Und zwar sofort. Meine Mutter ging immer erst im 5. Monat zum Frauenarzt. Vielleicht hätte ich dann mehr verarbeiten müssen, mir ging es mal auf den Keks, einen Schwangerschaftstest gemacht zu haben, als ich unbedingt schwanger werden wollte, und zwar (ungeduldig) viel zu früh (und dann kam 1 Woche später die Regel).

Inzwischen weiß ich, daß andauernd Fehlgeburten passieren, meist als Ausdruck einer überfälligen Regel. (Darum hatte ich meine Mens immer so regelmäßig die letzte Zeit, weil ich kaum GV hatte).

Ja, es ist zwar wirklich traurig, gerade als ich gerade bei meiner hochschwangeren Schwägerin war, ich war begeistert: Kinderzimmer eingerichtet. Aber ich weiß, daß jetzt bestimmt noch nicht der richtige Zeitpunkt dagewesen wäre, aber: ich war mit meinem bisherigen, langjährigen Mann schwanger, vielleicht mußte ich das einfach erleben, und was über Schwangerschaft dazulernen (weichere Haut, veränderter Uterus, auf Toilette springen...). Ich werde wieder eine zierliche, sportliche Dame, und muß mich nun wieder meiner männlicheren Seite: kinderlose, lernende Frau, widmen.

e*fga'stxe

16.06.09  10:34

Ich hatte das letzte Mal im Januar 2008 eine Fehlgeburt und war darüber sehr traurig............

Das schlimme war das meine Kinder meine Schmerzen und Trauer mit ertragen mußten.........

Man nimmt sich zwar vor es vor den Kindern Ruhe zu bewahren, aber man ist ja doch nur nen Mensch der Gefühle hat...................

Ich war zwischen Weihnachten/Neujahr bei nem Frauenarzt weil der Test positiv anzeigte, die Aussage der Ärztin war da ist nichts............Ok dann ist da nichts " kopfschüttel " und der Test...........Bin dann nach den Feiertagen zu einem anderen Frauenarzt gegangen die dann sagte glückwunsch sie sind schwanger "häh " aber sie sagte auch die Chance dass es sich festsetzt sieht schlecht aus...................Sie verordnete mir strikte Ruhe, ja klar mit nem Kind was gerademal zwei ist................Hat leider nicht funktioniert ich hatte dann das Glück wenig Schmerzen zu haben aber es ging dann trotzdem ab......................Es war kein schöner Anblick und ich war auch recht traurig über diese Situation, aber nach der Untersuchung beim FA hatte ich die Sicherheit das es vollständig abgegangen ist...................Und jetzt bin ich in der 39. Woche schwanger...............Und ich bin der Meinung der da oben wird wissen wofür es gut war...................

sPunxi01

16.06.09  10:51

hey mädels..es tut mir leid das euch sowas passiert ist :)* mir auch 3 mal zwischen der 9+13ssw..... naja ich wollte euch nur mal nahelegen ..falls es ein zweites mal passiert oder gleich nach dem ersten mal ..lasst euch untersuchen :)_ bei mir kamen die ärzte drauf das ich ne gelbkörperhormonschwäche habe und aus diesem grund die "babys" nicht halten konnte in der gebärmutter.........

naja ich wurde dann nach 4jahren wieder schwanger und bekam die ersten 13ssw die gelbkörperhormontabletten um dieses kind zu halten...hatte 5monate bettruhe und durfte mich sonst auch nie anstrengen ..hatte oft blutungen usw... ich war krank vor angst..aber dieses mal ging es gut mein zweiter sohn ist 2,5jahre alt (der erste fast 12jahre).....ich hab mich dann steri lassen da ich es nervlich nicht mehr ausgehalten hätte wenn ich noch mal schwanger werden würde :)*

wünsche euch alles gute und ganz viel kraft :)* :)* :)* :)* :)* :)*

rUat0x8

23.06.09  15:24

Ja ,wie soll ich anfangen ,ich bin 36 zweifache Mutter ,alles lief immer glatt .Nur diesmal war alles anders.

Meine Regel hatte 1 Woche verspätung(10 mai .09) , ok, hab ich mir nichts bei gedacht,das hat ich öfter und stand unter enormen Stress .

Als sie denn kam war sie wie immer, stark aber ok .Dann verschwand sie wieder .3 Tage später wieder da, so enorm das mein Rücken schmerzte ,Unterleibsschmerz,wie zu den Wehen . OK ,das kannt ich auch.

Viele Blutfetzen waren mit dabei .mal dickere,mal kleinere,mal fleischiger .

Nach knappen 10 Tagen bin ich dann zu meinem FA gegangen, die Idee Schwanger zu sein ,kam mir nicht ,ihm aber auch nicht.Weil ich öfters schon Hormonschwankungen hatte, er meinte das die 3 Monatsspritze wohl nu vorbei ist,die ich absetzte weil ich diese nicht vertrug.2 Wochen gab er mir,ansonsten Ausschabung.

Ich bekam Termin in einem KH,die dieses ambulant machen sollten . Diese machten einen Urinschwangerschaftstest,beide mal positiv. Mein Mann und ich haben nicht schlecht geguckt. Der Doc dort versteifte sich enorm auf die Schwangerschaft und untersuchte mich vaginal ultraschall .Ausser Schleimhaut war nichts zu finden. Also wurde HCG abgenommen .

Sehr verwirrt ging ich anderen Tag zu meinem Doc,der viel aus allen Wolken. Untersuchte mich ebenfalls, stellte nur fest das die Schleimhaut rapide weniger geworden ist ,nahm auch noch Blut ab und meinte eine AS sei nicht mehr notwendig.

Ich blutete kaum noch ,es gab mal Kontraktionen und so ,dann Blut und nichts mehr.

Also Tags drauf wieder zum KH um alles weitere zu klären.

Mein HCG war Anfangs 800 , am Freitag nur noch 500 , dann nur noch 485 .

Der Doc meinte, das war eine Fehlgeburt ( 4-5 Woche ),wir werden nicht Eltern( man war der sachlich). Er wolle ebenso wie mein Doc, der Natur freien lauf lassen,sollte nur bei Schmerzen wieder kommen.

Nu war ich am Montag bei meinem Frauenarzt, HCG weiter gefallen nur noch bei 330 , wird weiter kontrolliert .

Immer wieder BLutungen, aber keine starken mehr, Kontraktionen . Zwei Tage war nu fast nichts gewesen.

:-/ :-/ Ich weis nicht wie lange man blutet nach einer FG; weis nich ob das alles so normal ist.

Seelisch geht es mir eigentlich ganz gut ,wir hatten es nicht geplant,ich habs nicht gewusst ,nicht mal geahnt,das da in mir was heranwachsen wollte. Wohl auch besser so .Klar denk ich dran was nu wäre, das bald dieses und jenes angefangen hätte. Aber ich sehe es auch als Zeichen, es sollte einfach nicht sein,wieso auch immer.

Wäre froh wenn mir jemand von Euch antworten könnte, wie es mit den Blutungen weitergehen soll kann ,danke im voraus

g7irliKe2209

23.06.09  15:33

Es tut mir Leid für die die eine FG miterleben mussten und ihren kleinen Sonnenschein nicht behalten durften. Aber seht es mal so: Der Körper hat vorher schon bemerkt, dass etwas mit dem Baby nicht stimmt, dass es vielleicht krank ist...oder das Mutter bzw. Kind in gesundheitlicher Gefahr sind...also sortiert der Körper aus und stößt das kleine Wesen ab. Wer weiss, wozu das gut ist?!

Es klingt hart ich weiss...aber vielleicht lernt man dadurch besser zu verstehen!

Ich wünsch euch alles Glück der Welt! Das ihr mit euren (schon vorhandenen) noch kommenden Kindern viele glückliche Momente habt @:)

sHwen1n<i

23.06.09  15:33

Also ich möchte nur mal kurz meine erfahrungen schildern.

Bei mir war es ähnlich wie bei Dir allerdings war ich damals in einer Pillenumstellung und war der absoluten Überzeugung nicht schwanger zu werden.So nun sitze ich bei meiner Ärztin auf dem Stuhl und sie macht Ultraschall und sagt plötzlich herzlichen Glückwunsch Frau .... ,ich habe gedacht ich falle um und dann nach mehrmaligen Nachgucken meinte sie dann nur noch !Ach nein doch nicht.Sie schrieb mir dann meine Pille auf wie immer und ich ging nach Hause.Nun arbeitete ich zu diesem Zeitpunkt in der Pflege und musste logischerweise auch schwer heben ,auf jeden fall hatte ich ca drei wochen(es war der 25.06.1999) nach meinem Arztbesuch starke heftige Schmerzen und unerklärliche Blutungen.Bin dann nach Hause und wollte auf die Toilette und da hatte ich einen vielleicht 1,5cm grossen Zellklumpen im Slip.Total geschockt habe ich dieses Ding dann in so eine Dose gesteckt (wo man die unentwickelten Fotoapparatfilme reintut) und es ins Tiefkühlfach gelegt.

Als am Abend mein Freund nach Hause kam habe ich Ihm das erzählt und der hat nur noch meine Mutter angerufen welche mich sofort ins Krankenhaus gefahren hat.Dort stellte man dann fest das es ein Abbort gewesen sei aber ausschaben brauchte man wohl nicht.Ich habe dann diesen Zellklumpen dort gelassen und 14 Tage später wurde mir bescheinigt(per Histologischen Befund) das ich Anfang 6.Woche schwanger gewesen bin..Für mich brach eine Welt zusammen. :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°(

ich wünsche Dir alles Gute @:)

s`unPny8&0

23.06.09  15:37

Wenn ich das hier lese, kommen mir fast die Tränen und die Angst, dass mir auch mal sowas passieren kann.

Meine Tante hatte vor 3 Jahren ein Fehlgeburt. Es war die 4. von 5 Schwangerschaften, die eben nicht mehr intakt war. Ich spreche zwar nicht aus Erfahrung, möchte aber dennoch kurz schildern, wie das alles geschah.

Sie stellte die Schwangerschaft fest und ging zum Arzt. Die ersten paar Wochen war auch alles in Ordnung. Beim 2. Termin aber konnte der FA keinen Herzschlag feststellen und sie sollte zur Ausschabung, wo sie dann auch hinging. Die Ärztin da aber sagte ihr, sie sei sich absolut nicht sicher, ob das Kind nicht doch am Leben sei und schickte sie zurück zum FA. Dieser sagte ihr dann, dass das Kind doch am Leben sei. Sie ging wieder nach Hause und wenige Tage später rief sie bei uns an (eigentlich wollte sie meine Mutter sprechen) und erzählte mir, dass sie wohl gerade eine Fehlgeburt hatte und dass "leberartige Bröckchen" aus ihr heraus fielen. Genau so hat sie es gesagt. Wenige Monate später war sie dann das letzte Mal schwanger und die Kleine ist jetzt 2 Jahre und 3 Monate alt!:)*

M%iezex88

25.06.09  19:46

:°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :(v

HEULLLLLLLL!

Nochmals heul, ich meinte, ich hätte es wirklich verkraftet, nun kommen mir die Kummertränen.

Schnief! :°( :°( Es tut mir, glaube ich, gut, wenn ich mich nochmals damit auseinandersetzte, ich habe keine richtige Trauer gehabt.

Heute habe ich schon wieder meine Menstruation (nach 23 Tagen). Mein Bauch ist noch "gut gepolstert", nen Frauenarzttermin (bei einer neuen Ärztin) habe ich erst in etwa 1 Monat. Per Tasten hat sich meine Gebärmutter wieder auf die Hälfte Schambein-Bauchnabelstrecke zurückgebildet, obwohl man das vielleicht anderst lehrt, hatte sie sich bei mir ziemlich vergrößert. Ich wäre wenigstens froh gewesen, jemand hätte zu mir gesagt: "Sie hatten eine Fehlgeburt". Aber: Alles in Ordnung! (Wie? Alles in Ordnung? Wie wenn nichts gewesen wäre??). Wie kann man so jemanden noch auf andere Patienten loslassen?

Ich liebe meinen Mann, und es war schön, von ihm ein Kind gehabt zu haben, und: es ist äußerlich gesehen wohl besser, ich habe noch keine Kinder. Aber trotzdem, auch wenn ich es nicht erwartet habe, bin ich enttäuscht. Man müßte viel sensibler in der Geburtshilfe umgehen.

Ich habe sehr viel recherchiert, man hält sich neuerdings mit Ausschabungen zurück. Kritisch wird es, wenn man zuviel Blut verliert, oder der Körper keine Kraft hat. In Amerika gehen sie sehr abwartend vor. Vielleicht ist man da früher wirklich zuweit übers Ziel hinausgeschossen.

Ich glaube, bequemer ist es doch, die Fehlgeburt natürlich hinter sich zu bringen. Es war eine sehr einschneidende Erfahrung, schwanger gewesen zu sein.

edfga"sxte

28.09.09  23:27

ich will meine geschichte auch mal kurz loswerden, vielleciht hilft mir das nun endlich beim verarbeiten, da ich bis heute nicht mehr drüber geredet hab, aber gerade alles wieder hochkommt, da im Freundeskreis auch eine gerade durch diese schwere Zeit muss.

Ich hatte vor ca. vier jahren eine vermutliche fehlgeburt. vermutlich, deshalb, weil ich nicht auf die idee gekommen war, schwanger sein zu können und ich mich nach der dem es passiert war auch nicht beim arzt vorgestellt habe.

ich war zu dem zeitpunkt noch sehr jung und hatte einen kleinen sohn. meine tage kamen noch super unregelmäßig und darauf war kein verlass, also bin ich auch nicht ins grübeln gekommen, als mal nix oder nur wenig kam.

ich hatte zwei tage blutungen, ähnlich, wie bei meiner mens, nur mit klumpen, die wie leber aussahen. die blutungen wurden immer schlimmer und ich hatte ordentliche krämpfe, dachte aber das sind regelschmerzen, die einfach heftig sind. und als ich einmal den tampon wechseln wollte, kam ein etwa 1euro großer klumpen mit (vielleciht etwas kleiner). es waren klar arm- und beinknospen, der kopf mit kleinen schwarzen augenpunkten und die wirbelsäule (die schimmerte durch die glasige haut) zu erkennen. ich hab sofort meine mutter angerufen, auf deren meinung ich damals (blöderweise) mehr gegeben hab, als auf jeden arzt. ich hab gesagt, dass ich glaube eine fehlgeburt gehabt zu haben und sie meinte, einen so großen embryo, der so aussieht gibt es nicht. es wäre also nur gewebe und ich soll es wegtun und mir keinen kopf machen. ich hatte noch ca tage blutungen, weiter sehr stark, und dann ließ es nach.

ich könnte mich heute in den *** beißen, dass ich damals auf sie gehört hab und das nicht hab abklären lassen. aber nun ist es zu spät und die zeit lässt sich nicht zurück drehen. ich hab das bis letzte woche gut verdrängt und wollte, da ich wirklich genug zu tun und stress hatte, meiner mutter einfach glauben. aber seit einigen tagen kommen die bilder von dem "zellhaufen" immer wieder hoch und ich träum davon.

ich mach mir solche vorwürfe... . wieso bin ich damals nicht zum arzt gegangen?

ich dachte, mir passiert sowas nicht und es wäre peinlich gewesen, mit einem normalen geweberest zum FA zu gehen.

die schwangerschaft (falls es denn eine war, wie ich heute stark vermute) wurde nie nachgewiesen und das krümelchen hat es somit offiziell nie gegeben. das macht mich heute fertig. die ungewissheit knabbert an mir und ich werd es nie erfahren :(v

was meint ihr dazu?

ich wünschte, mir könnte jemand gewissheit geben.

lg

l[eUne8x5

29.09.09  11:50

hallo,

also ich habe eine Fehlgeburt am Valentinstag 2008 gehabt. Ich habe schon 2 Kinder und da klappte alles immer ohne Probleme, immer direkt nach Absetzen der Vehütung schwanger geworden und beide Kinder sind zum Termin geboren worden.

Dieses Mal war alles anders. Wir haben mehrere Monate "geübt", dann war ich schwanger mit den üblichen Übelkeitssymptomen und plötzlicher Dauermüdigkeit. Der Schwangerschaftstest war auch positiv nach Ausbleiben der Regel. Doch wenige Tage später hatte ich so ein komisches Gefühl, ich hatte keine Blutungen, war aber irgendwie innerlich unruhig.

War dann am 13.02. bei der Frauenärztin und sie machte nen Urintest. Negativ! Dann machte sie einen Bluttest und das Ergebnis war : schwanger, also positiv, aber das HCG ist zu niedrig. Im Ultraschall sah man keine Fruchthöhle, obwohl ich schon in der 6. Woche sein mußte.

Sie schickte mich nach Hause und meinte, ich müsse abwarten, aber viel Hoffnung hätte sie nicht. Und 1 Tag später setzten morgens plötzlich heftige Krämpfe ein und es blutete. Damit war für mich klar: ok, das wars. :°(

Ich hatte 2 Tage richtig heftige Blutungen, auch immer wieder mit Gewebefetzen und höllische Schmerzen. Dann wurden die Blutungen schwächer hielten aber noch mehrere Tage an.

1 Woche später mußte ich noch mal zum Bluttest, HCG kontrollieren lassen. Der war inzwischen auf 8 gefallen und somit war klar, dass da nix mehr ist. Im Ultraschall war auch alles völlig unauffällig. Somit hat es die Natur geregelt und ich bin um eine Aussschabung herum gekommen.

Wir haben es natürlich weiter versucht und nur 1 Monat Pause gemacht und was soll ich sagen? Ich bin schon 2 Monate nach der FG wieder schwanger geworden und alles ist gut verlaufen. Das Mädel kam 6 Tage vor Termin durch Blasensprung Mitte Januar 09 auf die Welt und ist völlig gesund und fit gewesen. Inzwischen ist sie über 8 Monate alt und unser kleiner Sonnenschein. :-)

also, nicht die Hoffnung verlieren.

LG

M}ondslchei9n0x1

09.10.09  14:22

tja also bei mir wars nicht viel anders...ich hatte allerdings kaum schmerzen!

ich habe meinen kleinen wurm in der 7ten ssw verloren!

bis zu diesem zeitpunkt wusste ich nicht mal dass ich schwanger war...

ich habe eine leberschädigung und der arzt meinte mein körper hätte sich für mich und gegen das kind entschieden....

mir gings nich so klasse hatte blutungen starkes ziehen im unterleib kopfschmerzen und fieber...

eine naschließende untersuchung ergab das das baby schon fast 3 wochen tot war...ich hatte glück geine vergiftung zu kriegen..

ich bin 19 jahre alt und habe einen sohn der mittlerweile 16monate alt ist und alle n meinem umfeld meinen ich könnte glücklich sein dass der kleinne gesund ist und so aber mein stern wird totgeschwiegen...ich weiß´nicht wie ich damt umgehen soll...ich wünsche mir so dass jemand auf mich eingehen würde aberdas tut keiner um mich nicht noch weiter zu belasten....

hat ihr einen rat für mich?

liebe grüße jenny

j"ennhy90

10.10.09  13:36

ich habe am 28.10 positiv getestet und wollte noch warten bevor ich zum arzt gehe damit man auch was sehen kann...ich wäre heute 5+2 habe gestern blutungen bekommen und bin zum arzt..auf dem ultraschall war nichts zu sehen..schwangerschaftstest in der praxis positiv..bisher keine schmerzen..heute nacht gegen 3.00 uhr einen blutschwall verloren..meine ärztin sagte es kan sein das ich eine normale mens bekomme oder aber der krümel im eierstock sitzt..ich muss bis montag warten um den hcg wert noch einmal zu bestimmen..gehe davon aus das mein krümel heute nacht zu den sternen geflogen ist :°( :)*

I6ckebeaxm

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