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27.07.10 16:22
Welcher Arzt kann mir weiterhelfen bei Feststellung, woher meine Hitzewallungen kommen, seit ich 28 bin? Die letzten 2 Jahre besonders schlimm. Ist sehr unangenehm u häufiger Kleiderwechsel auch im Winter erforderlich.
Schätze mal, es ist ein Hormonproblem (nicht Schilddrüse).
Ist es besser ich gehe zum Endokrinologen, der die weiblichen Hormone
testet wie Estriol, Estradiol, Dhea, Testosteron, Progesteron, Cortisol usw.?
Oder macht das der Gynäkologe?
Welcher Arzt? Welche Werte am besten testen lassen?
In den Wechseljahren bin ich auch nicht.... Bin 35J.
27.07.10 16:23
Nicht Schilddrüse? Wieso nicht?
Der Endokrinologe ist der Facharzt für Hormone.
27.07.10 16:39
Weil ich die RJT vor 9 Monaten hatte und die Werte gut in der Norm sind. Vor der RJT waren die Werte auch OK. Hatte ja nur ein Struma (Knoten).
Dachte jahrelang, dass es von der SD kommt, aber war wohl nicht so....
27.07.10 16:51
Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, kann eine RJT zu einem sehr lang andauernden Zellzerstörungsprozess führen, so dass man die Werte immer wieder kontrollierenund eventuell durch LT-Einnahme korrigieren muß. Wo liegen denn Deine Werte? Andererseits, falls Du einen heißen Knoten hattest, mag sein, dass die RJ-Dosis zu klein berechnet worden ist.
27.07.10 22:15
Was ist der Unterschied zwischen heißen und kalten Knoten?
Alle Radiologen, war bei 5 sagten, dass die Hitzewallungen nicht von der Schilddrüse kämen.
Warum sind die sich da so sicher?
FT3-Ria: 4,9 (3,1 – 7,0)
FT4-Ria: 9,6 (8,0 -17,0)
TSH-Ria:0,3 (0,20-2,5)
Zur definitiven Sanierung der Autonomie mittelfristig Radiojodtherapie empfohlen.
Struma uninodosa re. mit bishe rkompensierter fokaler Autonomie, V.A.Dekompensation bei zunehmender Hyperthyreosesymptomatik.Keine SD-spez.Medikation.
April 2009 Radiologie Stuttgart:
FT3-Ria nicht getestet (sei nicht nötig)
Freies T4 LIA: 1,05 (0,90 – 2,00)
TSH basal LIA: 0,97 (0,27-4,2)
Unverändert besteht eine funktionelle Autonomie mit euthyreoter Stoffwechsellage. Eine Therapie ist derzeit NICHT erforderlich.
August 09 Endokrinologie Karlsruhe:
FT3: 3,4 (2,0-4,4)
FT4:10,7(9,0-17,0)
TSH:0,77(0,27-2,5)
kompensiertes autonomes Adenom rechts. Das basale TSH liegt im Refernzberich und zeigt mit den ormalen freien T3- und T4-Konzentraionen eine euthyreote Funktionslage der Schilddrüse an. Schilddrüsenspezifische Autoantikörper und Calcitonin waren nicht nachweis bar. Jod muss strikt gemieden werden.
Empfehlung Radiojodbehandlung.
Bin daher durcheinander.
Hab auf eigene Faust und Empfehlung aus einem anderen Forum es mit L-Thyroxin 75 probiert um das Blutbild noch mehr zu verbessern(wurde mir empfohlen) und auszuprobieren, ob die Beschwerden besser werden.
Blutbild Oktober 2009: MIT L-THYROXIN 50
FT3: 3,9 (1,9-6,1)
FT4: 1,3 (0,7-2,0)
TSH (hochsensitiv) 0,01 (0,35 – 4,5)
Blutbild Januar 2010: MIT L-THYROXIN 75
FT3: 4,8 (1,9-6,1)
FT4: 1,8 (0,7-2,0)
TSH hochsensitiv: <0,1 (0,35-4,5)
RJT war am 14.06
27.06.10 wurde nur TSH bestimmt
TSH (0,35-4,5) mUl
Der Hausarzt meinte, dies reicht, der TSH sei optimal und daher braucht man ft3 und ft4 nicht
zu bestimmen.
Nachste BE erst Ende Oktober.... 
27.07.10 22:50
RJT war am 14.06
27.06.10 wurde nur TSH bestimmt
TSH 0,58 (0,35-4,5) mUl
Der Hausarzt meinte, dies reicht, der TSH sei optimal und daher braucht man ft3 und ft4 nicht
zu bestimmen.
Nachste BE erst Ende Oktober.... 
28.07.10 10:56
Weil ich die RJT vor 9 Monaten hatte
RJT war am 14.06
Zwei Aussagen von gestern, die nicht ganz zusammenpassen 
Heiße Knoten sind eine Ansammlung autonomer SD-Zellen, die nicht durch den SD-Regelkreis beeinflußt werden, sondern SD-Hormon lustig vor sich hinproduzieren. Sind die autonomen Bezirke noch klein, kann die Rest-SD durch teilweises Herunterfahren ihrer Produktion die ungeregelte Hormonproduktion der autonomen Zellen kompensieren, so dass sich unter dem Strich eine ausgeglichene Stoffwechsellage ergibt. Diesen Zustand nennt man "kompensierte SD-Autonomie". Diese Stoffwechsellage kann aber bei Jodzufuhr aus dem Gleichgewicht geraten, wenn die autonomen Zellen so viel SD-Hormon herstellen, dass die Rest-SD auch durch Herunterfahren ihrer Hormonproduktion kein Gleichgewicht mehr herstellen kann. Der Patient hat dann ÜF-Symptome. Deswegen hat man Dir im August 2009 auch empfohlen, Jod zu vermeiden - gilt übrigens auch für Röntgenkontrastmittel.
Kalte Knoten produzieren kein Hormon mehr. Da 3-5% von ihnen entarten, muß man sie regelmäßig auf Größenwachstum kontrollieren und eventuell operativ entfernen.
Der Rat Deiner Ärzte vom August 2009 war also so zu verstehen, dass Deine SD-Autonomie am Rande der Kompensation angelangt schien und man Dir deshalb mit der RJT ein ÜF-Risiko nehmen wollte.
1. Untersuchung: TSH = 0.3, fT3 = 46%, fT4 = 18%, bezogen auf die jeweiligen Normalbereiche. Der TSH an der Untergrenze weist in Richtung ÜF. Die Gefahr bestand vor allem bei Jodzufuhr.
April 2009: TSH = 0.97, fT4 = 14%. Offenbar zum Untersuchungszeitpunkt weniger ÜF-Gefahr.
August 2009: TSH = 0.77, fT3 = 58%, fT4 = 21%. Kaum Änderung gegenüber April 2009.
Oktober 2009 (mit LT50): TSH = 0.01, fT3 = 48%, fT4 = 46%. TSH ist supprimiert, freie Hormone im Mittelfeld.
Januar 2010 (mit LT75): TSH < 0.1, fT3 = 69%, fT4 = 85%. TSH natürlich immer noch supprimiert, die freien Hormone jetzt im oberen Drittel ihrer Normalbereiche, wie man es oft bei Hashimoto-Thyreoiditis (eine SD-Autoimmunkrankheit) anstrebt.
Du hast ja per LT-Einnahme nun einen breiten Bereich Deiner freien Hormonwerte durchlaufen und solltest dabei gemerkt haben, wann Du Dich besonders wohlgefühlt hast. Falls Deine Hitzewallungen vom heißen Knoten kamen und Deine RJT am 14.06.2010 stattgefunden hat, ist es noch zu früh, über das Resultat zu rätseln, weil sich in den ersten 3 Monaten nach RJT schon "etwas tut", aber man doch erst nach etwa einem 3/4 Jahr genauer sieht, wohin die RJT geführt hat. Dein LT-Experiment zeigt jedenfalls, dass fT3 und fT4 viel enger zusammenliegen als ohne LT; insofern brachte der Rat aus dem anderen Forum schon einen gewissen Erfolg (wohl aber nicht für die Hitzewallungen).
28.07.10 11:56
Meinte natürlich die RJT am 14.06.10 (vor knapp 2 Monaten).
Bei der ganzen Sache wegen der SD ging es mir eigentlich an 1. Stelle um diese üblen Hitzewallungen, was am schlimmsten ist u ich dachte, nach der RJT gehen sie so allmählich
weg.
Klar kommen noch 10 kg Gewichtszunahme dazu, Magen-Darm-Probl., Durchfall-Verstopf,Blähbauch,der gar nicht mehr weg geht, egal was ich esse. Weiss natürlich auch nicht, ob dies ein extra Magen-Darm-Probl. ist oder durch die Schilddrüse.
Dachte halt, irgendwas wird schon nach der RJT weggehen....
Die Werte waren ja gut, also kann es viell. daran gar nicht liegen mit den HItzewallungen...
Doch ein Problem für den Endokrinologen. Da muss ich mir noch einen guten Suchen für Stuttgart+Umgebung.
Kennt jemand einen?
Liegt dann bestimmt an anderen Hormonen, die nicht so stimmem...Progesteron, Testosteron, DHEA, Estradiol, Estriol, Cortisol usw....
28.07.10 11:57
Könnte ich eigentl. Hashi haben, was 5 Radiologen übersehen haben?
An was erkennt man es ganz genau?
28.07.10 12:09
SD-Entzündungen erkennt man am Echomuster des Sonogramms (echoarm, inhomogen). Falls die Antikörper TPO-AK bzw. Tg-AK erhöht sind, hat man höchstwahrscheinlich Hashi; sind die Ak nicht erhöht, schließt das Hashi nicht aus, weil es auch sog. seronegative SD-AI-Krankheiten gibt, bei denen erhöhte Ak nicht nachweisbar sind. Hashi kann am Anfang mit ÜF-Symptomen verbunden sein, führt aber durch den Zelluntergang meist allmählich zu einer UF.
28.07.10 12:22
Dann hab ich wohl kein Hashi, einer der Ärzte hätte es bestimmt bemerkt...
Mich wundert halt nur, weil seit ca. 1 Jahr mein Körper mit verschiedenen Dingen so verrückt spielt...ausser Hitzewallungen, die sind schon 10 Jahre cirka vorhanden, seit 1 Jahr auch sehr verstärkt.... 
20.08.10 08:12
Hi,
wie siehts bei dir aus? Hast du inzwischen raus was du hast?
Ich hab nämlich das selbe Problem.
Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Müdigkeit und diverse andere Symptome die zu SD-Unter oder Überfunktion passen würden – also evtl. Hashi hab ich mich gefragt – aber mein Arzt sagte mir nun gestern das meine Scilddrüsenwerte ok sind....
31.08.10 16:03
Bisher schwitze ich immer noch so sehr. Könnte viell. auch an den weibl.Hormonen liegen, die bei mir etwas zu niedrig sind laut Endorkrinologe.
Er sagt, von der Schilddrüse kommt es nicht. Denn selbst als ich super eingestellt war, hatte ich Hitzewallungen. Hashi habe ich nicht.
Doch mein Endokrinologe will noch andere Bluttests machen am 30.09, viell. kommt da was raus...
31.08.10 16:06
RJT 14.06.10
TSH am 26.07.10 ist 0,58 (0,35 - 4,5 mU/l)
T3 und T4 hielt der HA für unnötig, daher ging ich zum Endo: 03.08.2010
TSH 7,83 (0,30 - 4,0)
FT4 0,88 (0,97 - 1,58)
FT3 3,12 ( 2,38 - 4,37)
AK/TAK 31 < 115
AK/MAK 12 < 34
AK/TRAK <0,2 < 2,0
Kein Hinweis auf Autoimmunthyreoiditits oder MB.
Manifeste primäre Hypothyreose.
Leptin 20,0 <12,0
Cortisol 8.00 44,23 (62 - 194
GPT 38,0 (10-35)
Bilirubin gesamt 0,27 (0,3 - 1,10)
Östradiol E2 28 ( 30-150)
Progesteron 0,38 (0,8 - 8,0)
FSH 7,3 (3.0 - 10 Foll.p.
2.0 - 35 Ovul.p.
1.7 - 10 Lute.p.)
LH 5,8 (2.0 - 10 Foll.p.
25 - 75 Ovul.p.
1.0 - 10 Lute.p.)
LH-FSH-Quotient 0.8 (0.7 - 2.0)
Prolaktin 19.8 ( 4.3 - 22.9 Foll.p.
4.3 - 36.0 Ov.p.
6.2 - 36.0 Lute.p.
Kein Hinweis auf eine reduzierte Ovarialreserve lt. Bericht.
Kein Hinweis auf Hyperandorgenämie.
keine manifeste Hyperprolaktinäme.
Ggf. Kontrolle oder Metoclopramid (Paspertin)-Stimulationstest empfohlen.
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