Doch keine Nebennierenschwäche?

03.05.11  14:44

seit geraumer Zeit schon leide ich unter sehr starker Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Leistungsschwäche u.a.

Mir fällt es zunehmend schwerer die täglichen Anforderungen zu meistern, sei es im Arbeits- oder Privatleben. Bereits am Morgen nach dem Aufstehen bin ich müde als wäre es bereits Abends bzw. nach einigen Stunden bin ich eigentlich nur noch körperlich aber nicht geistig zugegen. Selbst Dinge die Spaß machen muss ich mir energietechnisch irgendwie organisieren (Kino, Freunde).

es muss doch eine organische ursache vorliegen, wenn ich selbst zu dingen die ich machen möchte und die mir spaß machen zu wenig energie habe!?!!

ich dachte u.a. an nebennierenschwäche.

werte vom endokrinologikum berlin, die ich März machen ließ sind wohl alle okay!?

AP=55; GGT=18; GOT=26; GPT=23; INSU=16.0; CHOL=144

TRIG=46; HDL=51; LDL=84; CA=2.15; PO4=1.13; FERR=31.5; K=3.9

NA=139; CREA=0.78; HST=26.4; HS=3.7; FT3=3.2; FT4=11.5; TSH=1.35

TPO=7.0; KAT; MNEP=79.4,NMNEP=73.4; ACTH=17.4; CORTB=183.5; ANDR=3.14; DHEAS=1.7

hat jemand eine ähnliche leidensgeschichte?

habt ihr einen guten arzt gefunden? vielleicht in berlin?

SHBG=73.4; FAI=1.76; E2=116.1; PROG=5.61; OHP=2.03 +; FSH=3.5

LH=4.8; PROL=33.4 +; TEST=0.37

tQuffaprmi

03.05.11  14:49

upps ich habe mit dem handy geschrieben, daher bin ich wohl mit den letzten Fragen mitten in die Werte gerutscht! |-o

tXuffparm9i

03.05.11  15:18

Die Angabe der jeweiligen Referenzbereiche wäre sicher sinnvoll.

Z wack4x4

03.05.11  16:14

wurde mir so per email zugeschickt (bin grad nicht in dtschl). hatte ich mir schon gedacht, aber aufgrund dessen dass mir der endokrinologe eh nicht sonderlich sympathisch erschien, mich sicher nicht ansatzweise ernstgenommen hat, wollte ich da jetzt nicht nachbohren. das werde ich tun wenn ich zurück bin.

anregungen von leuten, die unter ähnlichen symptomen leiden sind dennoch willkommen. denn zu welchem arzt soll man denn noch wenn nicht mal ein endokrinologe der richtige ansprechpartner ist?!

ich wohne in berpin, fall jemand ein tipp hat!!;-)

teuffaxrmi

03.05.11  16:30

ich würde da wohl eher mal die Schilddrüse und so etwas testen lassen statt die Nieren

bXritYishBlo'ssomxGirl

03.05.11  16:36

niere und nebenniere sind zwei paar schuhe!;-)

natürlich ist die schilddrüse untersucht worden..

t\uff.armxi

03.05.11  18:38

Tja, also schwerpunktmäßig ist die SD sicher nicht untersucht worden. Es fehlt die Bestimmung der SD-relevanten Antikörper, eine Sonographie und, falls Knoten vorhanden sind, eine Szintigraphie. Das TSH ist mit 1.35 zunächst mal unauffällig; solltest Du aber unter einer Autoimmunkrankheit wie z.B. Hashimoto-Thyreoiditis leiden, sollte der Wert besser zwischen 0.3 und 1.0 liegen. Die freien Werte hängen ohne Referenzbereiche in der Luft, aber wenn man mal für fT3 einen Normalbereich von 1.8-4.1 und für fT4 einen von 8-18 annähme, läge das "Vorratshormon" fT4 bei 35%, Dein aktives Hormon fT3 aber bei vorbildlichen 61%, bezogen auf den jeweiligen Normalbereich. Solche Konstellationen, bei denen das fT3 dem fT4 stark vorauseilt, trifft man in Mangelsituationen an, in denen der Körper aus Jod-ökonomischen Gründen möglichst viel L-Thyroxin zu Trijodthyronin verarbeitet. Versteh mich bitte richtig: Die Werte sind alle normgerecht, aber bei Deinen Beschwerden würde ich an Deiner Stelle Wert darauf legen, dass auch auf Hashi geprüft wird. Deshalb sind die AK und das Echomuster des Sonogramms so wichtig. Wir haben hier einige Hashis, deren Laborwerte alle in der Norm lagen - meistens heißt es dann "SD OK" und dann beginnt die Ärzte-Odyssee.

Ein Hinweis noch zur Psyche: Deine Symptome könnten auch gut zu einer Depression passen, und Deine Bemerkungen dazu sind nicht richtig, wie ich leider am eigenen Körper zu lernen die Gelegenheit hatte: Das Auffallende ist ja gerade, dass man selbst das, was man vorher gerne gemacht hat, als quälend lästig empfindet und das Leben insgesamt recht beschwerlich wird: innere Leere, eingeschränkte Belastbarkeit, Antriebsmangel, Entscheidungsschwäche, Unfähigkeit, Glück zu empfinden, Introvertiertheit, Sozialphobie, abrupte Stimmungswechsel, Schlafstörungen, Libidoverlust, evtl. Suizidgedanken. Für Arbeiten, die man gesund in 10 Minuten erledigt, braucht man eventuell 2 Stunden. Findest Du Dich darin wieder? Bevor man aber an die Psycho-Schiene denkt, müssen alle möglichen organischen Ursachen ausgeschlossen werden.

Zvwackx44

03.05.11  22:01

dank dir zwack!

ehrlich gesagt finde ich mich mit meinen symptomen und meiner vorgeschichte eher in der nebennierenschwäche als auch in deiner depressionsbeschreibung wieder.

kennt ihr das, wenn man sich sicher ist dass etwas organischen und nicht rein psychischen ursprungs ist? sprich, eine depression (sollte sie da sein) ist für mich folge eines hormonellen ungleichgewichts.

wie auch immer, hashimoto habe ich wohl nicht...

t[u[ffarxmi

04.05.11  08:14

wie auch immer, hashimoto habe ich wohl nicht...

... ungeprüfte Annahme :-D

ZNwackD4x4

04.05.11  08:22

Eine NNR-Schwäche sollte man an den Meßdaten ablesen können (wenn man die Referenzbereiche kennt) - kommt übrigens oft in Kombination mit SD-UF vor. Bei der Betrachtung von Depressionen ist die Frage, ob das Ei oder die Henne zuerst da war, noch nicht beantwortet: Erzeugt ein Ungleichgewicht der Neurotransmitter Depressionen oder stören Depressionen das Gleichgewicht der Neurotransmitter? Vielleicht hängt die Antwort auch noch davon ab, ob es in der Vergangenheit traumatische Erlebnisse gab.

Zmwack&4x4

04.05.11  11:32

stimmt, du hast schon recht. es ist alles gar nichz so leicht und eindeutig einzuordnen.

und genau das finde ich macht die sache noch quälednder als sie ohnehin schon ist.

ein gebrochenes bein wäre mir jedenfalls allemal lieber als diese ungewissheit!;-)

hat man denn bei hashimoto nicht eher probleme mit übergewicht u.a.?

tyuff!armxi

04.05.11  11:34

wie genau erfolgt eigentlich die diagnose depression?

tPuffa/rmi

04.05.11  11:45

Eine NNR-Schwäche sollte man an den Meßdaten ablesen können (wenn man die Referenzbereiche kennt) – kommt übrigens oft in Kombination mit SD-UF vor.

Und/oder in Kombination mit Diabetis, aber auch das müsste der Endo mit testen.

Leider sagen mir die Werte nichts obwohl ich selben eine Nebennierenrinden-Insuffizienz ( Borbus Addison ) habe.

Die Symtome sind ähnlich,meine leistunsfähigkeit lässt sehr zu wünschen übrig und ohne Hydrocortison geht gar nichts.

Da aber Borbus Addison ohne vernünftige Einstellung u.U. tötlich verlaufen kann würde ich dem Endo schon glauben, er hätte dich sonst sicher über die Risiken der Krankheit aufgeklärt und dir Medis verschrieben.

M}arryP3oppinxs

04.05.11  11:57

ich glaube dem endo dahingehend schon. nur kann es zwischen insuffizienz und 100% funktionstüchtig nicht auch noch grautöne geben. genau das wäre dann z.b. eben die nebennierenschwäche. für viele endos existiert diese gar nicht.

sobald ich in dtschl. bin werde ich in jedem fall mal ein cortisol tagesprofil machen lassen. einfach um die nns ausschließen zu können!

t}uff6ar7mi

04.05.11  12:04

nebennierenschwäche. für viele endos existiert diese gar nicht.

Doch, meiner kennt diese.

Meine NNR abrbeiten auch nicht mehr richtig, allerdings sind sie noch nicht ganz kaputt.

Nächsten Monat muss ich wieder testen laasen obs endlich besser geworden ist.

Bei meinem Endo dauert das eine Stunde, gemessen wird in der zeit 3 mal.

MQarryPPoppxins

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