Hat jemand Erfahrungen mit Bromazepam?

12.12.05  03:39

Ich nehme Bromazepam seit 3mon.Pro Woche/10 Stück...

Ist das viel? Ich nehm auch mal mehr! 2-3 am Tag

Ich war vorher sehr unglücklich verstimmt depresiv,konnt in kein Laden, bin mal 1Monat Lang nicht ans telefohn usw :-(

Jetzt geht's besser, habe eine Beziehung tolles Mädchen.

Aber das Medicament scheint doch ein Problem dazustellen.

Wer hat Erfahrung Abhängigkeitspotenzial usw

Bitte um Hilfe medet euch....

David grüsst

PS: Es macht ein natürlich ein gutes gefühl, da ist es schwer es wegzulassen

J~ürg%en xII

12.12.05  04:14

Bromazepam ist auch u.a. bekannt unter dem Handelsnamen Lexotanil. Es gehört zur Gruppe der Benzodiazepine - und macht somit abhängig.

3 Monate am Stück - das ist sehr fahrlässig von der Person, die dir das verschrieben hat!

Benzodiazepine sollte man nie länger als max. 3 Wochen am Stück einnehmen! Es entwickelt sich auch mit der Zeit eine Toleranz - du brauchst mehr davon.

Ein Entzug ist sehr hart, es wird gesagt er sei härter als ein Heroin-Entzug.

Selber war ich nie von Benzodiazepinen abhängig, ich habe jedoch während meines Klinikaufenthalts zwei Personen kennengelernt, die abhängig waren. Die eine war bei 12mg Lorazepam (Tavor) pro Tag!! Normalerweise gibt man 0.5 oder 1g.

Der Entzug war für sie sehr sehr hart, sie hat es auch nicht geschafft - kurz vor 0 war sie akut suizidal, und es ging ihr beschissen. Allerdings ist dazu zu sagen, dass sie jahrelang abhängig war.

Ich will hier nicht den Teufel an die Wand malen.

Aber hör schleunigst auf, das Zeug zu nehmen - es sollte höchstens noch für Notfälle da sein, wenn überhaupt!

Such dir einen Therapeuten und lass dir, falls deine Depressionen dich wieder im Alltag beeinträchtigen sollten, gegebenfalls ein Antidepressivum verschreiben - aber keine Benzodiazepine mehr!!

Leider gibt es heutzutage immer noch Ärzte, die einfach monatelang und jahrelang verschreiben.

Meine Mutter nimmt seit Jahren Lexotanil und Xanax - alles vom selben Arzt... :(v

G rOaks-Ha]lxm

12.12.05  09:10

Du läufst akut Gefahr physisch abhängig zu werden,

das muss dir klar sein.

Noch kannst du kalt entziehen, d.h von deiner jetzigen Dosis auf 0 - allerdings, schieb es nicht auf sondern nehm es so schnell wie möglich in Angriff.

Deine Freundin sollte dich dabei "überwachen".

Benzos können (!) dir helfen besser zu leben,

aber dafür musst du von deinem jetzigen Konsummuster weg.

S$tbew

22.12.05  15:15

Ich Danke Dir Grashalm und Dir Stew für die Beiträge zum Thema Bromazeepam.

Es hat mir die Augen geöffnet was für eine doch große Gefahr das Medicament darstellt....

J(ürg_en II

22.12.05  17:50

hallo jürgen

das zeug was du nimst ist die hölle ......

ich kenne ein paar leute die davon abhängik waren ...ich selber habe mich auch eine zeitlang mit ropnol zu geknalt .... und der endzug ist echt die hölle...

ich empfele dir auf garkeinen fall sie einfach abzusetzen ,auf null...

mein tip währe reduziere es bis zum neuen jahr und dann gehe in eine endgieftung ... es bestet die gefahr von krampfanfällen und noch einiges mehr... und auserdem hat es ja auch einen grund warum du sie genommen hast und in der endgiftung hast du die möglichkeit darüber nachzu denken eine terapie zu machen ..

gruß mike

m4iky2x000

23.12.05  00:25

das zeug was du nimst ist die hölle ...

Genau, Benzos kommen von Satan persönlich :-/ Wenn man sie ordnungsgemäß einnimmt und einen guten, kompetenten Arzt hat können sie das Leben wieder lebenswert machen (Z.b bei Einnahme in Krisenzeiten, bei Angsterkrankungen - ich meine damit natürlich keinesfalls eine Dauereinnahme) - Es kommt eben darauf an, wie man mit ihnen umgeht bzw. umgehen kann.

Und den Entzug kann man auch schonend angehen indem man z.b auf Diazepam Tropfen umsteigt und sehr langsam ausschleicht.

Das soll nicht beschönigen, nur die andere Seite zeigen. Sicher sind Benzos nicht harmlos, und für einige gefährlich, doch sie können auch von enormem Nutzen sein.

S~tew

24.12.05  11:17

Schnellstens absetzen, das Zeug.

Ich war mal 2 Jahre lang Benzodiazepin-abhängig und der Entzug ist die Hölle, sag ich dir!!! :(v

Meüm#melkexks

04.02.06  16:04

@ Gras-Halm:

Kann dir nur zustimmen.

Htel|l-bxg

28.03.06  00:03

Setz das ab, der Entzug ist die Hölle. Ich kenne es unter Normoc. Ein Mordbenzo

PYowerwboQoker

03.04.06  16:51

Lass die Finger von dem Scheiß!!!

Am anfang wirken die immer gut,dann brauchst du hohe dosis,weil du anfängst agressiv zu werden,hab des zeug auch genommen.Aber vorsicht langsam absetzten,sonst bekommst du hallus... :-(

mSoni1x102

03.04.06  17:43

Mmh, wahrscheinlich liest der Threadstarter nicht mehr mit hier ... aber sonst, laß dir in Absprache mit dem Arzt evtl. vorübergehend ein Antidepressivum verschreiben und Diazepam in Tropfenform, das kannst du dann über einige Zeit langsam ausschleichen ...

*:)

Nra@chtCwesexn

20.10.06  20:40

Lexotanil

Hallo Ihr Lieben

Nehme Lexo seit 25 Jahren mal mehr mal weniger

Bin immer noch klar im Kopf und kann es sehr gut steuern

wo ist das Problem?

Habe keine Schäden davon getragen, ganz im Gegenteil, es hat mir das Leben gerettet.

Teilt mir doch bitte Eure Meinung und Erfahrungen mit!!!

AIry-C=heyennxe

22.10.06  20:48

hi,

Bromazepam kann schnell sehr abhängig machen (eigene Erfahrung). Nach drei Monaten wird wahrscheinlich noch keine schwere Abhängigkeit bestehen, eher eine Gewöhnung. Lexotanil ist übrigens auf Dauer schlecht bei Depressionen, da es sie sogar verstärken kann.

Ich würde als erstes den Arzt wechseln, der bei Verstimmungen ein starkes Benzo verschreibt, und dann innerhalb von 2 Wochen runterdosieren. Wenn doch (leichte)Enzugserscheinungen oder starkes Verlangen auftreten, ab zum Spezialisten (Psychiater).

Wer 25 Jahre lang Lexotanil nimmt, hat natürlich keine Probleme damit, aber wahrscheinlich ohne um so mehr.

Warum nimmt man dieses Zeug so lange ? Ist mir unbegreiflich.

k{atoera miky

26.10.06  16:17

Was für Erfahrungen hast Du gemacht?

Amry&-Che[yenne

26.10.06  23:52

@ary

ich habe mal eine Weile, ca 6 Monate Lexotanil und andere Benzos genommen (neben anderen Drogen muss ich fairerweise zugeben). Weil ich das Gefühl hatte, nur noch im Tran zu sein, habe ich keine mehr genommen. Eine Woche später begann der Horror. Angstzustände, Schlafstörungen, Zittern, Unruhe. Das war ziemlich ätzend und hat etwa 3 Wochen angedauert.

Das ganze kam eindeutig von den Benzos, als ich vor lauter Schlaflosigkeit mal ne Valium eingeworfen habe, hat der Scheiss sofort aufgehört.

Ausserdem habe ich mal im Krankenhaus gearbeitet (Zivi). Da waren regelmässig Altenheimopfer auf heftigem Entzug. Denen war oft so schwindlig, dass sie rückwaärts in die Toiletten gefallen sind, ausserdem gab es welche, die jahrelang Benzos gekriegt hatten und kaum noch wussten, wie sie hiessen.

Soviel zu meinen Erfahrungen.

Ach so, eine Drogenbekanntschaft hatte mal ein ziemliches Loch im Kopf von dem Krampfanfall, den er im Benzo-Entzug hingelegt hatte...

Beste Grüsse

kBate{r m[i:ky

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