Fleckenbühl Frankfurt ein Erfahrungsbericht

Hy,

Ich war in Fleckenbühl Frankfurt und ich bin sehr froh das ich wieder draussen bin.

Und ich kann nur dazu sagen: Vielleicht keine Sekte, aber Sekten ähnliche Züge!

Ein paar Erfahrungen die ich gemacht habe in den 17 Stunden wo ich da war.

Alles fängt damit an, das du deine Sachen abgenommen bekommst.

Du bekommst die Regeln gesagt.....

Keine Drogen oder Alkohol

Keine Gewalt oder deren Androhung

Keine Zigaretten

Dann wirst du gefilzt (von 3 Leuten) und gehst duschen (natürlich nicht alleine).

Dann geht es weiter das du erst mal bis zum Aufnahmegespräch im Aufnahmebüro sitzt und eig. sich keiner mit dir unterhalten darf, weil du dich mit dir selbst beschäftigen sollst und über dein Leben nachdenken sollst. Während dieser Zeit bist du nie alleine und darfst nicht mal alleine aufs Klo gehn.

Ich hatte aber Glück und konnte mich mit einigen betroffenen Unterhalten.

Das habe ich erfahren von den betroffenen:

Sämtliches Bargeld was du bei dir hast, wird in die Gemeinschaftskasse eingezahlt.

Deine sämtlichen Verträge werden aufgelöst! Handy, Gas, Strom, Wasser, Wohnung (mit Möbeln) und genauso Konto und Sparbücher. Du musst zwar zu allem deine Unterschrift setzen, aber in dem Zustand wie da manche ankommen, ist das eig. nicht rechtlich, weil die Leute auf kalten Entzug sind und geistlich nicht auf voller höhe.

Sämltiche Erlöse aus den Auflösungen (Konto, Sparbücher genauso Hausverkäufe oder was man sonst so halt besitzt) wandert in die Gemeinschaftskasse.

Es wird Harzt 4 für dich beantragt, welches komplett in die Gemeinschaftskasse wandert.

Du kannst dort Arbeiten bzw. eine Ausbildung anfangen. Der komplette Erlös davon wandert wohin? Genau in die Gemeinschaftskasse. Man bekommt 30€ Taschengeld monatlich.

Man hat 6 Monate Kontaktsperre (Extern/Intern)

Extern = Alle außerhalb von Synanon/Fleckenbühl

Intern = keine sexuelle Kontakte zum anderen Geschlecht. Keine Gespräche mit dem anderen Geschlecht ohne eine Aufsichtsperson. Keinerlei 2 deutigen Andeutungen das man sich treffen will oder sonst was.

Kein Tagebuch! Man bespricht sein Probleme mit der Gruppe!

Keine Bewusstseins-Verändernde Mittel dazu gehören auch Schmerzmittel. Wenn man (egal wie lange man dort war) Schmerzmittel aus egal welchem Grund benötigt. Verliert man dort alles an Rechten was man sich in dieser Zeit erarbeitet hat und fängt wieder bei Null an. Das heißt: So als wäre man grade erst angekommen.

Was ich dann erfahre habe, war für mich mit das schlimmste!!!

Auf der Homepage wird angepriesen [[http://www.suchthilfe.org/suchthilfe/selbsthilfe/aufnahme.php]]

Entzug?

Kalter Entzug im Haus - wir helfen

Ja sie helfen einem auch dabei.

Dafür gibt es die sog. Zittercouch (mittem im Wohnzimmer). Die Hilfe sieht so aus, das man dort auf der Couch liegt und man den Kopf gekrault bekommt und einen heißen Tee dazu bekommt.

Das ein Entzug auch tödlich enden kann, wird dort fast ignoriert.

Wie das aussieht wollte ich mir dann gar nicht mehr vorstellen.

Wenn es zu schlimm wird, wird man in die 300 meter entfernte Psychatrie Frankfurt eingeliefert.

Dann endlich hatte ich mein Aufnahmegespräch

Dort wurde ich aufgeklärt über alles posetive was diese Einrichtung doch bietet. Das oben genannte wurde nicht mal angedeutet. Dann hat man 2 Wochen Probezeit und kann sich das ganze erst einmal ansehen. Und dann entscheiden ob man bleiben will oder nicht.

Man kann jeder Zeit gehn! Das will ich auch nicht bestreiten! Das ist das einzige was es vielleicht nicht zur Sekte macht.

Aber was ist das für ein Leben wenn man aus einer Gemeinschaft kommt wo sich um alles gekümmert wurde, nur nicht um das Leben drausen. Man kommt also da raus und hat NIX!!!! Und Hilfe um sein Leben auserhalb der Gemeinschaft vorzubereiten gibt es nicht.

Und jetzt erst mal zu den posetiven Aspekten

Gute Verpflegung (das Essen war echt super)

Gute Hilfe bei Süchtigen mit Schulden

Eine super Einrichtung für Leute die mit ihrem alten Leben wirklich abschließen wollen. Und das meine ich ernst. Ihr fangt dort ein komplett neues Leben an in und mit der Gemeinschaft. Man wird so zu sagen neu geboren.

Mein Fazit:

Eine super Einrichtung für Menschen die mit ihrem alten Leben brechen wollen.

Eine "Sekte" für Leute die nur Hilfe suchen um mit ihrem Suchtproblem klar zu kommen.

Man muss sich halt im klaren sein, das man dort ein neues Leben in der Gemeinschaft beginnt und dort dann auch erst mal leben soll.

Von daher... das war mein Erfahrungsbericht und ich bin heilfroh das ich in meiner Verzweiflung und Entzug noch so klar denken konnte das ich sagte: Ich will hier raus!

k&ugels5chreUibezrx86

Also das klingt ja mal krass! Und so was in Deutschland ???

Deine sämtlichen Verträge werden aufgelöst! Handy, Gas, Strom, Wasser, Wohnung (mit Möbeln) und genauso Konto und Sparbücher. Du musst zwar zu allem deine Unterschrift setzen, aber in dem Zustand wie da manche ankommen, ist das eig. nicht rechtlich, weil die Leute auf kalten Entzug sind und geistlich nicht auf voller höhe.

Sämltiche Erlöse aus den Auflösungen (Konto, Sparbücher genauso Hausverkäufe oder was man sonst so halt besitzt) wandert in die Gemeinschaftskasse.

Es wird Harzt 4 für dich beantragt, welches komplett in die Gemeinschaftskasse wandert.

Leider bietet die Seite ja nicht viele Informationen. Wenn du Hartz 4 bekommst, MUSST du dich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen! Also kann man da nicht so lange man will, bleiben! Puh, ich bin echt schockiert!

Cbrxeedgsikrl

Dem Arbeitsmarkt wirst du zur Verfügung gestellt. Du "musst" ja dort in der Gemeinschaft arbeiten. Und wenn man dort aufschlägt, ist man eig. so am Ende, das man die erste Zeit nicht arbeiten kann.

kVugeFls$chreiqber8x6

Ja, aber da zahlste doch keine Sozialabgaben oder ???

Chreed9gixrl

Du musst dir das ganze mit dem Arbeiten so vorstellen.

Du Arbeitest in dem Haus bzw. Außerhalb. Du bekommst normalen Lohn! Dieser wandert in die Gemeinschaftskasse abzüglich sämtlicher Sozialabgaben.

Wie gesagt: Du brauchst dich um nix zu kümmern, dafür sind die dann ja da.

k:ug?elYsc|hr;ei&berx86

Achso ok, aber wozu dann noch Hartz 4, wenn die ihr "eigenes" Geld verdienen?

C_rexed*giDrl

Für die erste Zeit wo du noch nicht arbeitest. Du hast immerhin 6 Monate Kontaktsperre nach Außen!

Das heißt wirklich: Kein Gespräch mit Menschen außerhalb der Instituion!

Nicht mal Ärzte oder Gerichtstermine sind davon ausgeschlossen. Wenn du dies trozdem warnehmen willst bzw. musst. Fängst du wieder bei Null an.

Und wenn ich das ganze richtig mitbekommen habe, darf man auch erst nach diesen 6 Monaten mit dem Arbeiten dort anfangen.

k>ugelHschriei-bexr86

Ich bin platt

ich habe gehört dass es solche Einrichtungen gibt aber nie wirklich glauben können. Obwohl...es gab Synanon, das war auch total dubios.

Was passiert denn wenn man nach einer Weile beschliesst doch woanders autark leben zu wollen, dann hat man nichts ?

Kalter Entzug...sowas sollte es nicht geben.

Ich kenne die Einzelheiten nicht aber 30 € Taschengeld ? Für Erwachsene ??? Das ist bitter...und kommt letztendlich einer Entmündigung gleich oder nicht ? Fast jedenfalls. Man kann ja gehen...das ist LACHhaft.

WWar ama5l d>er Kaxter

Also auf der HP die ich jetzt mal überflogen habe liest sich das alles sehr idyllisch...und gefördert von der EU werden die auch.

Eine Kostenzusage ist nicht nötig, d.h. die finanzieren sich selbst.

Ok, für bestimmte Leute ist es sicher die bessere Alternative als von einem Rückfall in den nächsten zu torkeln, wenn es denn funktioniert. Aber dann muss auch mit offenen Karten gespielt werden.

Schwieriges Thema... :-/

WCar mal? deYr Katxer

Genau deswegen wird es ja nicht als Sekte anerkannt.

Es ist für Menschen die X Entgiftungen und Therapien hinter sich haben und wirklich nochmal von vorne beginnen wollen/müssen.

Sie werden auch vom BTM (Betäubungsmittelgesetz) anerkannt als Therapieform.

Das heißt: Statt Knast kommt man da hin und hat dann nicht die 2 Wochen Probezeit, sondern muss seine "Haftstrafe" dort absitzen. Und ich glaube da ist mir der Knast lieber als bei denen zu sitzen.

Und dann werden Menschen die nur Hilfe suchen dort hingeschickt und das finde ich zu crass.

Ich persönlich wurde von einer Klinik zur Entgiftung abgelehnt, weil sie nicht wussten ob und wie man auf THC entgiftet. Also ab zur Diakonie und nachgefragt was ich jetzt machen kann.

Mein Drogenberater: Haben sie schon mal was von Synanon oder Fleckenbühl gehört? Ich drucke ihnen mal was aus und dann können sie sich dort ja melden. Die helfen ihnen auf jeden fall.

Aus unbestätigter Quelle habe ich auch was über Strafen in diesen Häusern erfahren. Die ich jetzt hier aber nicht so genau ansprechen möchte, weil die Quelle halt nicht bestätigt ist und ich davon nix gehört oder gesehen habe.

Das einzige was ich gesehn und erfahren habe über eine Strafe war.

Er hatte jemanden den mittleren Finger gezeigt und bekam dafür 4 Wochen Blaumann. Wer diesen Blauman trägt, ist eig. gebranntmarkt. Er muss morgens als erster seinen Dienst anfangen (größtenteils Küchendienst) und darf Abends als letzter aufhören zu arbeiten und das für 4 Wochen. Der Junge war 17.

kdugelscxhreixber86

Im Prinzip basieren die meisten Langzeittherapien darauf, also darauf das man das Leben nochmal ganz von vorne erlernen soll. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass es mehr als genug Abhängige gibt, die in ihrem Leben soviele Grenzen überschritten haben bzw. bestimmte Notwendige Gesellschaftliche Aspekte wie Arbeit nie wirklicher erlernt haben, dass es durchaus Sinn für den ein oder anderen macht das alles in einer beschützenden Einrichtung als Trockenübung neu zu lernen. Der Punkt dabei ist, es gibt im Umkehrschluss dazu eine sehr große Menge von Abhängigen die Gesellschaftlich funktionieren, einer geregelten Arbeit nachgehen und bis auf den Konsum wie jeder andere ihr dasein fristen. In solchen Fällen geht es oft weniger um Berauschung als mehr um eine Problem Lösungsstrategie die man eben aufgrund fehlender Alternativen erstmal in einer Substanz sieht. So jemanden komplett aus dem Leben zu reissen halte ich für Gefährlich, in solchen Fällen ist ein totaler Neuanfang nicht immer ein Allheilmittel.

Meine persönliche Meinung zum Thema erfolgreich Abstinent werden ist folgende. Man sollte seinen Konsum ausleben. Jede Art von permanenten Konsum wendet sich irgendwann ganz von selbst gegen sich. Alles was man im Leben zuviel betreibt verliert auf lange Sicht sämtliche Reize! Damit meine ich nicht das man schmutziges Straßenheroin oder ähnliches konsumieren soll, sondern das man in eine Substitution gehen soll. Patient bekommt sein Medikament und kann dann seinen Glauben im Bezug auf das Medikament ganz von selbst ausleben bzw wird dem irgendwann von selbst überdrüssig werden. Dabei bin ich der festen Überzeugung das Konsum im Endeffekt wie eine Religion ist. Solange man davon überzeugt ist das einem welche Substanz auch immer abhilfe gegen was auch immer verschafft, ist ein Entzug Fraglich! Die Motivation die man zu Beginn seines Konsums hat, muss man sich selbst kaputt machen, das passiert in meinen Augen am besten wenn man Gesellschaftlich integriert ist. Wenn man als Einzelner unter vielen ist die nicht konsumieren, lernt man in meinen Augen irgendwann ganz von selbst das man sich mit dem Konsum nur selbst im Weg steht bzw sich selbst sozial ausgrenzt. Die Überzeugung die man am Anfang seines Konsums hat, der Aha Effekt der einem sagt das ist gut und die darauf folgenden Erlebnisse sind nicht von Dauer! Genau so sehr wie man eine Substanz am Anfang seines Konsums für sinnvoll erachtet und daran glaubt, genau so sehr kehrt sich dieser Glaube, wenn man jemanden die Sache zu Ende bringen lässt. Am Ende dieses Prozesses kommt die Überzeugung, dass man alles das im Leben was man mit Substanz erreicht hat auch ohne erreichen kann ganz von selbst! Wobei auch diese Theorie natürlich kein Allheilmittel ist, den es gibt mehr als genug Konsumenten die von selbst nie zu solchen Überzeugungen gelangen.

Deswegen bin ich der Meinung, umso mehr Möglichkeiten es für einen Entzug gibt umso besser, Menschen sind nun mal individuell und genau so individuell kann es manchen gut tun in strengen Einrichtungen an sich zu arbeiten, wärend andere eben mit solcher Strenge wiederum weniger gut bedient sind. Es gibt nicht das Allgemeingültige Allheilmittel, deswegen sollte man solche Einrichtungen nicht unbedingt schlecht machen, den es gibt sicherlich einige viele die genau diese Strenge brauchen.

f[ein-dbild

Die meisten Langzeit Therapien arbeiten darauf hinaus, das die Süchtigen wieder in die normale Leben eingeführt werden und nicht in der Gemeinschaft dort weiter leben sollen.

Deswegen ja mein Fazit:

Eine super Einrichtung für Menschen die mit ihrem alten Leben brechen wollen.

Eine "Sekte" für Leute die nur Hilfe suchen um mit ihrem Suchtproblem klar zu kommen.

Man muss sich halt im klaren sein, das man dort ein neues Leben in der Gemeinschaft beginnt und dort dann auch erst mal leben soll.

Von daher... das war mein Erfahrungsbericht und ich bin heilfroh das ich in meiner Verzweiflung und Entzug noch so klar denken konnte das ich sagte: Ich will hier raus!

kuuge"lschrheibMer86

Feinbild

in den meisten Punkten denke ich ähnlich wie du. Ich halte nur nichts vom Prinzip Abschottung, auch in der Drogenhilfe nicht. Eine gewisse Zeit der begründeten Distanz ist sicher nicht verkehrt, aber keine Hilfeform sollte eine Rückkehr in die normalen gesellschaftlichen Lebensformen erschweren. Und unsere Gesellschaft funktioniert unter anderem auf den Grundlagen von Eigentum und Selbstbestimmung.

Nun kan man sagen, es gibt Drogengebraucher die eine solche Rückkehr nie wieder schaffen werden oder auch nie mehr wollen. Und eine auffangende selbstorganisierte Einrichtung ist da auch eine Alternative. Aber mit der Zeit entscheidet vielleicht der ein oder andere sich doch für einen anderen Weg. Und was passiert dann wenn ich mein gesamtes Hab und Gut einer Einrichtung überschrieben habe, fange ich da mit 0 an ? Wohl kaum.

Deshalb meine ich dass jede Form der Hilfe auch Entscheidungswege offenhalten sollte.

Ansonsten bin ich auch der Meinung, je mehr Möglichkeiten umso besser, den Königsweg gibt es nicht. Ich bin dafür die Heroinabgabe weiter auszubauen und das gesamte Hilfesystem noch besser zu vernetzen und vor allem die bürokratischen Hürden vor vielen Therapieantritten zu verkleinern. Die beste Hilfe ist doch aber dort wo der Betroffene am zufriedensten leben kann und nicht auf Dauer verfrachtet. Und eine riesige Hilfe wäre endlich die Entkriminalisierung der Konsumenten.

Wear m#al der Khater

Halo ihr armen Süchtigen !! Ich bin 15 Monate bei den Fleckenbühlern gewesen. Und ich kann nur jedem, der noch nicht komplett auf der Strasse oder im Knast sitz davon abraten sich an die zu wenden. Was ich da erlebt habe ist, gelinde gesagt, menschenunwürdig. Das Haus wird nach totalitären Prinzipien geführt. Der Hausleiter führt sich wie ein absolutistischer Herrscher, wie Gott und Kaiser auf. Wenn man den Kalten Entzug überstanden hat bekommt man alles, aber auch wirklich alles abgenommen was man bis dahin noch besessen hat. Deine Konten, Sparbücher werden aufgelöst, Deine Wohnung leergemacht und die Sachen entweder weggeworfen oder unter den Älteren'ím Haus verteilt. Deine Klamotten bekommst Du abgenommen und áufgehoben', weil Du sie ja nach 3 Monaten angeblich wiederbekommst. Allerdings nur das Zeug was die anderen nicht gebrauchen können.Der Rest wird Dir geklaut.Das erste halbe Jahr darfst Du nicht alleine rausgehen, telefonieren, Dich nicht alleine auf dem Gemeinschaftsschlafzimmer aufhalten,nicht essen wann Du willst( kein Obst aus der Schale nehmen),keinen Zucker im Getränk verwenden,bekommst kein Schammpoo oder Duschgel ( erst nach einem halben Jahr kannst Du Dir von Deinen 17,50 kaufen),du wirst auf Schritt und Tritt von den Älteren überwacht ( Ältere sind alle die länger da sind als Du ) , wenn Du Erkältet bist geben Sie Dir Kaffee mit Zitrone ( bei Magenverstimmungen sollst du rohe Kartoffel essen ) , und so weiter......... D.

Das Schlimmste aber ist die ständige Beobachtung durch die Mitbewohner, die dazu angehalten sind auch das kleinste Vergehen sofort zu melden. Tun sie das nicht, machen sie ´Verträge ', was natürlich auch ein böses Vergehen ist.

Dann gibt es da noch die sogenannten Spiele. Die sollten eigentlich ein Gesprächskreis sein in dem Du alles aussprechen darfst was Dir auf dem Herzen liegt

GXu5gge*nheixm

Ja, die sogenannten Spiele : Erstmal ist da kein Therapeut dabei der das ganze leitet. Deswegen werden da Leute die etwas sensibel sind systematisch fertiggemacht. Auf unterstem Niveau :Ich habe selber erlebt das ausländische Mitbewohner als ´Eselficker', Hurensohn, Arschloch, Mongo,usw. betitelt wurden. Leute dürfen sich nicht in ihrer Muttersprache unterhalten. Wenn Du es auf so einem Spiel nicht mehr aushalten kannst und einfach die Runde verlassen willst wirst Du einfach rausgeschmissen. Das heißt, sie setzen Dich ( auch abends um 22.00 Uhr, im Winter ) ohne einen Pfennig Geld und ohne die Chance noch irgendjemanden anrufen zu können, einfach vor die Tür.Dann kannst Du selber sehen wie Du irgendwo unterkommst.Diese ganzen Verhaltensmaßregeln werden natürlich auch völlig willkürlich mit irgendwelchen Sanktionen belegt.Da sind z.B. Ausgangssperre,Sonderdienste , Haarrasur,Umzug in anderes Zimmer ( was dir jeden Tag aus unerfindlichen Gründen passieren kann ), Blaumann ( gebranntmarkt mit blauem Arbeitsanzug, Dienste von 06.00 bis 22.30.) und man kann auch jederzeit wieder ,genullt' werden. Das heißt man fängt wieder an wie ein Neuankömmling.

Leute die etwas länger da sind , sind angehalten auf die neueren aufzupassen. Das fördert ein ganz brutales Denunziantentum, in dem jeder nur daran denkt wie er am bewsten vor allen dasteht.

Ich habe selbst erlebt das sich Leute umgebracht haben die schon mehrere Jahre da waren. Wahrscheinlich konnte er dem dort herrschenden Druck nicht standhalten. Aber dieses Thema wurde von den Verantwortlichen schön unter den Teppich gekehrt und nicht diskutiert.

G=uggen*hei/m

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