Mama stirbt durch Alkohol

27.05.09  19:15

So langsam kann ich nicht mehr. Meine Mutter trinkt seitdem ich denken kann undnichts hat geholfen, weder Hilfe, noch "fallen lassen" .

Letztes Jahr im September hat sie wie durch ein Wunder ein Leberkoma überlebt- habe sie jetzt zu mir geholt und wolltenach ihrem Entzugneumit ihr und meiner Schwester anfangen. Ich lebe schon seit einpaar Jahrennicht mehr in unserer Heimat und habe mir eingebildet, wenn sie aus dem Suchtumfeld heraus kommt, wird alles besser.

Nunhat vor zwei Wochen meine Schwester sich überlegt, nicht hierher nach zu ziehen-und seitdem hat sich meine Mutter komplett aufgegeben. Sie trinkt wieder und viel. Sie ist weiß wie eine Wand und man kann als Laie sehen, dass ihre Organe aufgedunsen sind und rausschauen.

Sie will nicht mehr zum Arzt und nur noch sterben.

Ich weiß nicht mehr, was ich machensoll. Selbst auf der Arbeit rufe ich alle zwei Stunden zu Hause an, umzu hören,wie es ihr geht und ob sie noch ans Telefon geht.

Danke fürs zuhören...

T2a=tum

27.05.09  19:18

ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. mir fehlen so ein bisschen die worte. es tut mir unendlich leid, dass du das durchmachen musst. ganz liebe grüße. :°_ und ganz viel stärke :)*

Bealen+ciaPga

27.05.09  19:20

Wie kommt sie denn an den Alkohol?

Ezbbusxchka

27.05.09  19:21

Sie kauft ihn sich. Einfach im Geschäft. Ich kannihr ja nicht einfach ihr Geld wegnehmen-auch wenn ich das schon lange überlege..

TMatuxm

27.05.09  19:22

Du arme !!!

Wenn du das gefühl hats, dass alles durch die nähe deiner schwester besser werden könnte, dann rede doch mal mit deiner schwester.

Vielleicht kann sie solange bei euch wohnen , bis eure mama sich gefangen hat und einen neuen weg schafft.

Ich drück euch die daumen, denn alkoholismus ist ne echte sch....krankheit.

1M01birwgitxb

27.05.09  19:29

Ich versuche mirihr zu reden, aber irgendwie klappt momentan auch einfach gar nichts. Ich lese mich seit Tagen durch Seiten über Therapien, dienoch einsatzbar wären oder wiemannoch etwas verändern kann. Was ich mir am Meisten dabei vorwerfe ist, dass ich selbst Pädagoginbin und eigentlich genau wüsste, welche Schritte ich unternehmen könnte.

Aber mich lähmt einfach diese totale Selbstaufgabe...

TWatuxm

27.05.09  19:41

Es hört sich hart an- aber: Schmeiße diese Frau raus aus Deinem Leben und kümmere Dich um Dich und Dein Wohlbefinden. Du gehst doch selber dran kaputt.

Sie macht sich um sich und gerade auch um Dich nicht halb so viele Gedanken wie Du um sie. Ihr ist Alles und Jeder "scheißegal". Das ist die traurige Wahrheit.

Du hast zuviel Mitleid und Verantwortungsgefühl Deiner Mutter gegenüber. DU hast selber ein Problem.

Denk doch einmal ein bißchen objektiver nach: Deine Mutter behandelt mit Ihrer Ignoranz und Scheißegal-Einstellung Dich und alle die sie lieben wie den letzten Dreck! Das hast Du nicht verdient. Laß Dich einmal ganz fest drücken. Das tut mir unendlich leid für Dich und allen Angehörigen.

Wenn sie gehen will- laß sie gehen. Für Dich ist es besser.

Würdest Du Deine Lieben so behandeln wie sie Dich? Denk mal drüber nach.

Alles Liebe! :)*

pnhNenom^exn

27.05.09  19:41

Es ist schrecklich, wenn ein Mensch, den man liebt so im Alkoholrausch vor sich hin vegetiert u. größtenteils nicht bei Sinnen ist. Und das Schlimmste, es müsste nicht sein - aber man kann als außen stehender nichts tun. Die betreffende Person muss unbedingt ganz fest wollen u. selbst dann schaffen es manche wohl nicht. Die Suchtneigung soll wohl auch irgendwie mit den Erbanlagen zusammen hängen. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und das du Unterstützung durch deine Schwester erhälst u. vielleicht noch ein Wunder geschieht. :°_

SdherSryx3

03.06.09  12:53

:°( tod auf raten ... ich habe es 2x durch die zigaretten-droge erlebt {:(

oYros-rlan

03.06.09  15:08

:°_ Das ist hart. Machen kannst du nicht viel. Pass auf dich auf – das DU nicht dabei unter gehst. Und wie wäre es, wenn du mal jemanden zu dir nach Hause holst ??? Eine Beratung ???

Cohevy_laxdy

11.08.09  19:04

Hallo ihr!!

Vielen Dank für Eure Antworten. Ich habe meine Mutter damals zusammen mit dem Arzt einweisen lassen. Und im Moment geht es ihr auch ganz gut.

Bei mir ist es nicht besser geworden-ich habe immer noch unheimlich Angst und kann kaum schlafen. Habe mir jetzt eine Selbsthilfegruppe gesucht und hoffe, dass hilft mir.

Aber es hat mir sehr geholfen, dass ich Eure Meinung bekommenhabe- sowohl in die eine als auch in die andere Richtung!!

Liebe Grüße,

Tatum

T_atum

12.08.09  10:44

Sherry3

Und das Schlimmste, es müsste nicht sein

Das sieht wohl nur ein Aussenstehender so.

Die Suchtneigung soll wohl auch irgendwie mit den Erbanlagen zusammen hängen

Suchtneigung ist wohl eine neue Kreation weil man nicht gerne Suchterkrankung sagen möchte. Das mit den Genen ist absoluter Nonsens. Hunderte von Ärzten haben sich darean schon die Zähne ausgebissen. Wenn es so einfach wäre, wäre wohl auch die Heilung nicht so schwierig. Suchterkrankung ist eine Erkrankung bei der nur der Betroffene das Medikament in seinem Kopf hat und nur er kann es anwenden. Leider.

In deinem Falle würde ich, weil ich was für mich tun möchte, zu einer Suchtberatungsstelle gehen. Der Betroffenene kannst du durch vermeintliche Hilfen gar nicht helfen.

In einem solchen Falle ist (wenn es sich auch hart anhört) keine Hilfe die beste Hilfe.LG

P{ointS Alphxa

12.08.09  12:25

Wieder eine solche Aussage – es hängt mit den Erbanlagen zusammen. %-| Erst letztens hab ich hier noch gehört: Kinder von Alkoholkranken sind entweder selber süchtig oder Co-Abhängig. Schade das hier Leuten so etwas versucht wird einzureden.

Wie geht es denn der Mutter wohl von Tatum ??? :)* Und vor allem IHR selber mittlerweile. Schade das man späterhin so wenig hört.

C`hevyxlady

12.08.09  14:45

Chevylady

Ist doch eine schöne Entschuldigung,

habe ich von meinen Eltern geerbt,

Dann kann ich ja auch nichts dagegen zun :-D ;-)

LG

*:) :=o

P,oi!nt Alpxha

12.08.09  15:10

Point Alpha *:) Stimmt ;-D Wenn alles im Leben so einfach wäre ;-)

CUhevyIlady

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