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09.09.09 13:54
Hallo ihr da draußen,
ich mußte meinen kleinen Freund einen Jack Russelterrier am Montag einschläfern damit er nicht Leiden mußte und jetzt habe ich das Gefühl das ich ihn getötet habe obwohl er noch leben wollte. Am 30. Juni hat man bei ihm einen Milztumor festgestellt und sofort operiert da er zu Platzen drohte danach kam dann die Diagnose bösartiger Gefäßtumor und an der Leber schon kleine Metastasen die entfernt worden sind er erholte sich nach der OP gut und ich bin immer zur Klinik mit ihm um das Geschehen im Auge zu haben, dann verschlechterten sich seine Blutwerte und zwei Wochen später ergab die Ulltraschalluntersuchung auch eine schlechtes Bild, die Leber war befallen und die Metastasen wuchsen und man empfahl mir ihn einzuschläfern da ich auf keine Fall wollte das er leidet, ich gab ihm einmal am tag Schmerzmittel nach der Aussage des Ultraschalls. Jack Russel sind Kämpfer er wollte immer bei uns sein, lag zwar nicht mehr im Bett sondern auf dem kühlen Boden, er lief draussen nicht mehr seine Runden aber wenn ich mit seinem Herrchen zusammen ging lief er mit, er wollte bei uns sein, er hatte inzwischen einen Runden etwas gespannten Bauch. Es war schrecklich ihn so zu sehen. Ab und zu spielte er wie er es immer Tat, er freute sich und ich konnte nicht Glauben das er so krank ist und doch war er es. Er zitterte abends schon mal ich denke das waren Schmerzen und so machte ich einen Termin mit der Tierärztin für Montag den 07.09.09. Die Tierärztin kam am Nachmittag, wir waren fix und fertig total überfordert mit der Situation, er gab der Ärztin gegenüber Drohgebährden ab bevor sie ihm die Spritze gab und nocheinmal wärend. Es war schrecklich und es ist jetzt noch schrecklicher, ich höre ihn immer und komme mir vor wie in einem Alptraum. Er ist meine große Liebe diese kleine Kerl und ich vermisse ihn so sehr, ich würde ihn am liebsten wieder ausgraben und ihn wachschütteln um ihm noch einmal zusagen was er mir bedeutet hat und ihn noch einmal streicheln zu können
Danke für eure Zeit
Hediitter
09.09.09 13:58
Hab grad voll Tränen in den Augen...tut mir so leid um deinen kleinen Liebling. Aber mach dir keine Vorwürfe. Er wußte, dass Frauchen ihn ganz doll lieb hat und es ist besser, dass du ihn erlöst hast, bevor er richtig anfing zu leiden.
Kopf hoch....

09.09.09 14:01
Das tut mit sehr sehr leid für dich.
Aber ich glaube, es war das beste für deinen Hund. Er leidet jetzt nicht mehr.
Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft. 
09.09.09 14:05
Ich kann es Dir absolut nachempfinden!!!
Wünsche Dir ganz viel Kraft und würde Dich gerne mehr trösten... 
Mein Hund (Border Collie Mischling) ist am 06. August ebenfalls wegen einem Milztumor im Alter von 16 1/2 Jahren eingeschläfert worden.... 
Es tut dann einfach nur weh!!!!
09.09.09 14:05
Ich kann Deine Gefühle gut nachvollziehen. Vielleicht hast Du die "Drohgebärden" auch falsch interpretiert? Wenn der Kleine so oft behandelt, operiert, untersucht wurde, hatte er möglicherweise auch einfach genug davon und wollte DAS zum Ausdruck bringen. Du wirst ihn wieder sehen - eines Tages.
Ich weiss, das tröstet Dich im Moment nicht. Ich wünsche Dir viel Kraft. 
09.09.09 14:07
Auch ich hab grade Tränen vergossen. Es ist schwer zu fassen, dass eine so schreckliche Entscheidung, die einen so traurig macht, gleichzeitig die beste Entscheidung war, die du treffen konntest. Du hast bis zum Schluss das Beste für deinen treuen Freund getan, jetzt darfst du natürlich trauern, aber wirklich bereuen wirst du deine Entscheidung sicher nicht, weil du deinen Hund geliebt hast. Ich wünsche dir auch ganz viel Kraft, das Ganze mit deinem Partner durchzustehen. Denk an die schönen Momente mit deinem Kleinen, so wird er immer in deinem Herzen bleiben

09.09.09 14:09
Ich kann Dir sehr nachfühlen.Es ist immer schwer eine solche Entscheidung zu treffen.Aber glaube mir es war die richtige.Auch ich habe meinen Hund damals so verloren.Schäferhund 16 Jahre alt .Er fehlt mir heute noch sehr.

09.09.09 14:18
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält mich wach -
Was Du dann tun mußt - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Daß Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
Muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
Bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
Es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist -
Der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es soll nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.
09.09.09 14:24
Die Seele deines Hundes kommt irgendwann wieder zu dir zurück....schau in die Augen jedes Geschöpfes dem du Begegnest und du wirst ihn erkennen.Ich weine mit dir....
09.09.09 14:27
hi heditter
ich weis ganz genau wie es dir gerade gehst
ich muesste auch vor ein jahr unser kleine "Westi"einschlaefern lassen
Das war schrecklich ,das hat auch mit einen Milztumor begonnen!Der war aber gutartig aber sehr,sehr gross!!Unser kleiner war bereits 13 jahre ,aber er hat den OP gut ueberstanden
kurz danach fing er an viel zy trinken,er wollte nichts essen,und ist staendig umgekippt
der tierarzt hat alle untersuchen gemacht und festgestellt das seine nieren nicht mehr funktionierte
4 monate lang ging ich woechenlich mit ihn zumTA wo seine nieren durchgespuelt wurde,danach wurde es fuer ein tag ein bisschen besser,aber am naechsten tag ging es ihn wieder sehr schlecht
zum schluss ging gar nichts mehr!!er koennte nicht mehr gassi gehen,und er hat total aufgehoert zum fressen!!!er wurde duenner und duenner,einfach nur schrecklich:°ich habe zum schluss gehofft das er von alleine einschlafen wurde,aber das passierte nicht!!ein abend muesste ich einsehen das ich naechsten morgen,der schwerste gang in menem leben gehen muesste,naehmlich zum tierarzt um ihn einschlaefern zu lassen
ich sas mit ihm im wartezimmer und er hat gezittert ohne ende!!ich habe staendig zu ihn gefluestert das ich ihn jetzt helfen werde,und das er bald keine schmerzen mehr haben werde
ich sas mit ihn in meiner arme wo er eingeschlaefert wurde,und der tierarzt hat meiner hand gehalten
ich war fuer monate deswegen krank,mein koerper hat total repeliert,staendige magenprobleme und,und,und!ich fuelte mich genau wie du,wie ein moerder!!ich habe mich staendige vorwuerfe gemacht!! aber heute weis ich das ich rigtig gehandelt habe!!so wirst du auch in ein par monate denken!das dauert nur!!!irgendwann ist das halt zeit abschied zu nehmen
und zur dieser zeitpunkt muss man sein hund den groessten gefallen tun,was man ihn jemals getan hat,ihn zu erloesen
mein kleiner liegt jetzt in unser garten,mit ein schoenen stein,mit blumen geschmueckt!!und ich weis irgendwann werde ich ihn wieder sehen,auf einer gruene wiese,wo er wie immer mich entgegen springt!!ich werde ihn hochheben und er wird mein gesicht vor freude ablecken!!erlaub dir selber zu trauern,irgenwann wirst du das alles mit ein bisschen mehr abstand betrachten koennen!!mein beleid 
09.09.09 14:49
Ich weiß genau, wie Du Dich jetzt fühlst, das hab ich auch schon zweimal durchgemacht.
Aber keinesfalls darfst Du Dich schuldig fühlen, Du hast den kleinen von seinen Leiden erlöst, auch wenn das einer der schwersten Gänge ist, die man als Hundehalter machen muß.
Es geht ihm jetzt gut und der Gedanke, daß er jetzt zusammen mit den Hunden von tigerente80, hübi, zwetschge 1 und dem meinigen über eine Wiese tollt und Spaß hat, tröstet vielleicht ein ganz kleines bischen.
Beim lesen dieses Fadens mußte ich schon schlucken, aber als ich Dein schönes Gedicht gelesen hab, war´s dann vorbei, da liefen auch mir die Tränen...
09.09.09 15:07
Ich wünsche dir auch alle Kraft dieser Welt, um durch die wohl schwerste Zeit zu kommen. Sein wir mal erlich, es ist doch genau so schlimm, nen Hund zu verlieren, wie einen Menschen oder?
Gerade bei Hunden, ist ganz schrecklich, da man zu diesen Tieren ein sehr imutionale Verhältnis aufbaut.
Fühle dich von mir gedrückt.

09.09.09 15:32
das ist leider der traurige weg, aber das vorher ist wunderschön denk an das.

09.09.09 15:37
Das Gedicht hab ich damals von unserem TA bekommen, als wir unseren Hund einschläfern lassen mussten. Das war zwar 2002, aber der Schmerz ist noch immer da.
Ich wünsche dir viel Kraft in der nächsten Zeit.

09.09.09 15:45
Hallo,
ich möchte mich für alle eure Antworten bedanken, ich habe noch nie in einem Forum geschrieben aber den Schmerz über den Verlust meines kleinen Freundes möchte man am liebsten hinausschreien damit man daran nicht erstickt.
Danke an Euch allen
Hediitter
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