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Hund, ja oder nein?

26.01.10  00:18

Hallo an euch alle *:)

Wir (meine Mutter und ich) überlegen schon seit mehreren Monaten, ob wir uns einen Hund anschaffen sollen. Der Grund dafür ist, dass meine Mam Frührenterin ist (sie ist krank) und daher ziemlich alleine ist wenn ich arbeite. Sie sagt, sie braucht einen Grund mehr rauszugehen (jetzt geht sie auch öfters aber eben nicht regelmäßig) und sie mag spazieren gehen nur eben nicht alleine.

Ich hab mir mein Leben lang einen Hund gewünscht und da ich ne Teilzeitstelle habe könnten wir uns die Arbeit auch teilen. Wir leben in einem Einfamilienhaus (150qm) mit Garten. Platz wäre also schon genug da. Die Kosten wären für uns auch nicht das Problem.

Es gibt nur soviele Vor- und Nachteile... was passiert wenn wir mal ein Wochenende oder länger weg sind? Wie lange kann ein Hund tagsüber alleine bleiben? Nimmt man einen Welpen oder lieber einen aus dem Tierheim (momentan sind wir eher für letzteres). Welche Rasse? (es sollte kein kleiner Fifi sein, wir mögen beide gerne große Hunde)

Zudem sind wir Anfänger was Hundehaltung angeht...

Wir möchten auf keinen Fall dass der Hund nachher wieder weg muss also muss alles gut überlegt sein. Was hat euch -die jetztigen Frauchen und Herrchen- dazu bewogen diesen Schritt zu machen?

s chnucfkipzutzx84

26.01.10  00:33

Da der Mensch nicht der natürliche Lebensraum eines Hundes ist.

Nicht kaufen.

T%ütenasuppxe

26.01.10  00:46

Und was ist deiner Meinung nach der natürliche Lebensraum eines domestizierten Wolfes? %-|

@ schnuckiputz

Ich würde euch raten mal ins Tierheim zu gehen. Da können die euch ganz sicher weiterhelfen. Ihr könnt dort auch mit Hunden mal Gassi gehen etc. und so den Hund finden der zu euch passt. Dort gibt es so viele gut erzogene Vierbeiner, welche eben auch für Anfänger geeignet sind. :)z

Hklod\yxn

26.01.10  10:42

Zudem sind wir Anfänger was Hundehaltung angeht...

Dann würd ich - egal was für einen Hund ihr am Ende auswählt - ne Hundeschule besuchen, da lernt nich nur der Vierbeiner was

MqissF_Rohrspaxtz

26.01.10  11:34

Da der Mensch nicht der natürliche Lebensraum eines Hundes ist.

Aha... das Tierheim wird besser geeignet sein %-|

Dann würd ich - egal was für einen Hund ihr am Ende auswählt - ne Hundeschule besuchen, da lernt nich nur der Vierbeiner was

Ja danke für den Tipp! Hatten wir aber sowieso dann vor @:)

Die Frage nach dem OB ist nur halt noch nicht geklärt... ich hab halt Angst dass ich nachher sage: Ohne Hundi war´s besser. Da würde man jetzt sagen Versuch macht klug... aber am Ende ist der Hund immer der leidtragende, daher halte ich von so einem Experiment nix. Wenn wir es aber nie versuchen werden wir immer von einem Tier träumen und uns wohl immer fragen wie es am Ende geworden wäre... was ein Dilemma

s\chnuck iputxz84

26.01.10  11:38

Dann geht wirklich erst mal ins Tierheim und schaut euch dort um. Geht mit einigen Hunden Gassi, dann könnt ihr schauen, wer zu euch passt. Auch kann man da Probetage oder Wochenenden vereinbaren, an denen man den Hund mit nach Hause nimmt um zu gucken, wie er sich dort verhält. Wenn alles passt und der Funke überspringt, wird dieser Gedanke:

Ohne Hundi war´s besser.

gar nicht aufkommen.

c`oVrazqon81

26.01.10  11:45

schaut doch einfach mal ins nächste Tierheim, seht euch die Hunde an, geht Gassi, am besten über etwas längeren Zeitraum, so 2-3 Wochen sollten es schon sein :)z

Dann wenn ihr euch beide in einen Hund verliebt habt und ihn richtig kennen gelernt habt (und er euch)

könnt ihr ihn ja adoptieren und ihm wieder ein schönes familienleben schenken :)z

ach ja und Hundeschule ist natürlich Plicht ;-)

ssuga[rlxove

26.01.10  11:46

@ corazon81

selber Gedanke zur selben Zeit ;-)

s&ugzarloxve

26.01.10  11:58

Hallo *:)

man könnte sonst auch einen Hund erstmal zur Pflege nehmen, viele Organisationen suchen dringend Pflegestellen.

Man hat da die Möglichkeit zu sagen dass man den Hund selbst behalten möchte wenn Interessenten auftauchen. :)z

Passt es nicht und man sagt: Oh gott ich hab mir das alles anders vorgestellt, dann kann man ihn quasi seinen Besitzern übergeben.

Da gibts auch viele Hunde von verstorbenen Leuten, denen man die Übergangszeit im Tierheim ersparen möchte.

AlldiEiQstee

26.01.10  12:00

was passiert wenn wir mal ein Wochenende oder länger weg sind?

Dann solltet ihr den Hund entweder mitnehmen (was in den allermeisten Fällen kein Problem ist) oder Euch einen Hundesitter suchen. Wenn es nicht zu häufig vorkommt, gibt es vllt. auch Hundepensionen .. aber ehrlich gesagt sind die meisten Fiffis am glücklichsten, wenn sie mitkommen können. Und wie gesagt, da spircht auch eigentlich kaum etwas dagegen.

Wie lange kann ein Hund tagsüber alleine bleiben?

Ich würde einen Hund nicht regelmäßig länger als 4 Stunden allein lassen. Aber da kann man geteilter Meinung sein.

Nimmt man einen Welpen oder lieber einen aus dem Tierheim (momentan sind wir eher für letzteres)

Wie die anderen schon geschrieben haben: gerade wenn ihr Anfänger seid, nehmt lieber einen erwachsenen Hund aus dem Tierheim. Dort sitzen nicht nur Problemfälle, sondern ganz liebe, bereits erzogene Hunde, die bspweise wegen Scheidung o.ä. abgegeben wurden.

Rasse ist doch egal. *:) Schaut einfach, bei welchem es Klick macht. :-)

Ihr solltest Euch bewusst sein, dass ein Hund auch Geld kostet - man sollte Rücklagen haben, da Tierarztrechnungen leider auch mal in den vierstelligen Bereich schnellen können, wenn der Hund bspweise einen Unfall hat oder oder... will man natürlich nicht hoffen, aber vorbereitet sein sollte man. Da gibt es z.B. auch Versicherungen extra für Tiere.

Ihr solltet Euch auch über artgerechte Ernährung informieren, damit kann man sich viele Tierarztrechnungen ersparen. :-)

aN.gfish

26.01.10  12:08

Ich bin seit einiger Zeit eine Pflegestelle für Hunde. Ich war, was zwar nicht optimal ist, aber geht, auch ohne Hundeerfahrung. Dieser Verein sucht rein übers Internet nach den endgültigen Plätzen für die Hunde. Wir schreiben da Tagebücher, wie es den Hunden geht und wie sie sich entwickeln. Da kann man dann schon sehr gut abschätzen, ob der Hund zu einem passt.

Übrigens schließt sich Welpe und Tierschutz nicht aus, es gibt auch immer wieder Welpen im Tierschutz. Also auf keinen Fall einen Welpen, den Ihr irgendwo als "Schnäppchen" bekommt. Das ist nämlich genau das Anliegen unseres Vereins, sie kümmern sich um die "Ausschußware" von solchen unseriösen Vermehrern.

Wenn Du mehr darüber wissen willst, schicke ich Dir gern eine PN, ich weiß nämlich nicht, ob ich hier einfach so einen Link reinstellen darf.

Ich finde es ganz toll, dass Du Dir so viele Gedanken machst. Das ist heutzutage leider nicht selbstverständlich. :)^ Aber die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen.

Vielleicht könnt Ihr jamal von einem Bekannten einen Hund in Pflege nehmen, so für eine Woche oder so, das wäre dann eine Art Probelauf.

*:) *:) *:) *:)

pIepHa-xse

26.01.10  12:24

Hallo Schnuckiputz,

ich denke, bei euch kommt es auf die weitere Lebenssituation an.

Ich spreche aus Erfahrung. Ich habe seit fast 11 Jahren einen Hund, wohne alleine. Grundvoraussetzung für mich war, daß ich als Selbstständige den Hund mit ins Büro nehmen kann. Für die wenigen Fälle, wenn ich geschäftlich weg musste, sprang meine Mutter ein, die jetzt leider seit 5 Jahren verstorben ist. Gott sei Dank habe ich sehr hundeliebe Nachbarn (die allerdings auch schon älter sind...), wo ich den Hund einen Tag mal unterbringen kann. Urlaub habe ich seitdem nur noch im Inland gemacht, mein Hund fährt sehr gerne Auto, ist lieb und erzogen und kann so fast überall hin mit. Vor 2 Jahren hatte ich mir das Bein gebrochen, 8 Wochen konnte ich nicht raus. Gott sei Dank war ich zu Hause und meine ganze Nachbarschaft hat "Hundedienst" gemacht: morgens, mittags, abends und vor dem Zu-Bett-Gehen. Ihr müßt euch darüber klar sein: wie krank ist Deine Mutter, kann sie den Hund noch lange versorgen? Wirst Du für längere Zeit bei ihr wohnen? Was ist, wenn Du beruflich wegziehst, oder passiert das nicht? In Tierheimen suchen sie ja manchmal auch regelmäßige "Gassigeher", die mit den Hunden rausgehen. Wäre das etwas für Deine Mutter? Ansonsten wäre ein mittelalter, mittelgroßer Hund aus dem Tierheim vielleicht das Richtige. Ich würde aber fragen, ob er gern Auto fährt, das mag nicht jeder und ich glaube, es ist ein hartes Stück Arbeit, einem solchen Hund das noch beizubringen. Dann könntet ihr ihn wenigstens mitnehmen, wenn ihr übers WE wegfahrt. @:)

B:ENA}OH

28.01.10  18:29

Also die Bedingungen bei euch sind doch wirklich super!!!

Selbst wenn Deine Mutter mal krank wird, ihr habt einen Garten, so dass der Hund zum Pippimachen rausgelassen werden kann. Für die große Hunderunde bist Du dann eben zuständig. Außerdem gibt es ja auch Hunderassen/Mischlinge, die nicht so ein extremes Laufbedürfnis haben. Aber eine große Runde am Tag muss sein, egal was für ein Fiffi es wird ;-)

Du arbeitest ja nur Teilzeit und das hält ein normaler Hund schon aus. Ich arbeite 6 Stunden und habe es mit einer Maxi-Katzenklappe so geregelt, dass der Hund jederzeit in den Garten kann; außerdem hat mein Hund einen eigenen Kater zur Unterhaltung ;-)

Natürlich ist man mit einem Hund gebunden aber ein Hund passt sich jeder Lebenslage des Besitzers an, Dabeisein ist alles ;-)

V1a}gabunxdin

29.01.10  01:13

Solche Gedanken haben wir uns im Mai 2008 auch gemacht.

Wir haben dann im Juni einem Listenhund aus dem Tierheim ein neues Zuhause bei uns gegeben, unser erster Hund. Er kam aus schlechter Haltung und war schwer krank.

Wir haben dann mit ihm gearbeitet (er kannte NICHTS), ihn aufgepäppelt und inzwischen haben wir einen lebenslustigen, tollen Hund der als Therapiehund arbeitet und Menschen hilft.

Ich möchte ohne unseren Hundeschatz nicht mehr sein, es ist so eine Freude so ein Tier um sich zu haben.

Folgt eurem Herzen und findet den Hund der zu euch passt. Es gibt bei Hunden auch welche, die ruhig sind und eher faul (so wie unserer). Da ist das Tierheim der ideale Ort um herauszufinden, ob ein Hund zu euch passt.

C5arahmexla

30.01.10  20:55

Tierheim ist sicherlich ein guter Tip, schon allein, weil man den Hund kennenlernen kann, und außerdem den "Stress" mit dem Erziehen und dem Entwickeln von Stubenreinheit nicht so hat (bäh) ;-)

Wobei ein Welpe natürlich auch verdammt süß ist, und man sich ewig an das niedliche kleine Vieh (und die nicht so niedlichen blauen Flecken, wenn er mal wieder mit den Zähnchen gespielt hat) erinnert, wenn der Hund älter und ruhiger ist.

Ich hatte 13 1/2 Jahre einen Hund (letzte Pfingsten leider verstorben :/). Wir haben sie bekommen als sie einige Wochen alt war, und ich werde nie wieder in mein Elternhaus kommen können ohne erstmal einen unfreiwilligen Blick ins Wohnzimmer zu werfen, wo sie denn grade ist.

Sie hat Kosten verursacht ohne Ende (zerbissene Türen, weil im Garten zwei Eichhörnchen ihre Nüsse vergruben, als Welpe aus dem Regal gezerrte Lautsprecherboxen - sie wäre fast erschlagen worden - die Tropenkrankheit, die sie sich in Südfrankreich eingefangen hat, und an der sie fast gestorben wäre, uswuswusw), aber ganz ehrlich? Sie war eine absolute Bereicherung für uns, und ich würde mir, wenn ich nicht momentan in einer 1-Zimmer-wohnung in der Stadt wohnen würde sofort wieder einen Hund kaufen.

Nqamj6a

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