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Zahnprobleme bei Hunden und ihre Folgen

30.04.10  13:04

Hallo liebe Hundefreunde,

mein kleiner Mischlingsrüde wird jetzt im Mai 12 Jahre alt. Vor ca. 1 Jahr hatte er plötzlich einseitig eine extrem geschwollene Nase. Laut Tierarzt wäre seine Zähne sehr schlecht, er bekam Antibiotika und ein paar Tage später war nichts mehr von der Schwellung zu sehen. Dazu muss ich sagen, dass er trotz der Schwellung topfit war. Vor einigen Monaten hatter er plötzlich eines morgens wieder diese Schwellung und war zudem sehr wackelig auf den Beinen. Im Laufe des Tages konnte er kaum noch laufen - zitterte nur noch. Der Tierarzt sagte, dieses käme wieder alles vom Zahn. Er bekam wieder Medikamente, Spritzen - es wurde besser - aber richtig laufen, so wie vorher, war ein Problem. Der Tierarzt schloss alles mögliche, u.a. Dackellähmung aus. Als die Medikament abgesetzt wurden, gingen direkt die Probleme wieder los - nur dieses Mal ohne geschwollene Nase. Er zitterte am Hinterleib, wollte nicht wirlich laufen usw. . Der Nottierarzt schob es wieder auf die Zähne und eine leicht geschwollene Prostata. Ansonsten wäre der Hund topfit, tolles Herz, kräftige Muskeln, alles super für einen 12jährigen. Nach einigen Wochen Behandlung geht es ihm besser, aber richtig fit ist er nicht... er zittert oft am Hinterleib... ist oft müde und hat Mundgeruch. Ich muss dazu sage, fressen tut er nach wie vor sehr gut und spielen auch. :-D

Trotzdem ist er jedoch nicht mehr unser alter Bobby. :-(

Immer müde, zittrig am Hinterleib und nicht mehr so aktiv. Der TA hat keine Ahnung was er haben könnten - vielleicht die Zähne vielleicht die Prostata... :(v Er meint er wäre einfach alt und senil geworden. Ein unabhängier TA meinte die Zähne müssen raus. Leider will unser TA ihm die Zähne nicht operieren - wegen der Narkose. Das widerspricht sich doch enorm - einerseits ist er angeblich gesund und andererseits ist die Narkose zu gefährlich.

Hat jemand schon'mal ähnliche Erfahrungen gemacht oder weiß jemand, ob bei Hunden die Zähne wirklich so enorme Probleme bereiten können? Was kann dieses leichte Zittern am Hinterleib bedeuten? Sind OPs bei älteren Hunden wirklich so gefährlich? :-(

Liebe Grüße

Ykoga_frDoscxh

30.04.10  18:22

Also wenn die Probleme wirklich vom Zahn kommen dann hat er garantiert richtige Schmerzen.

Dicke Backe oder auch Schwellung weist auf Bakterien, Eiter, hin und die bleiben nicht nur am Zahn sondern gehen durch den ganzen Körper, Herzklappen, Knochen, Nieren, Gelenke.

Ich hatte vor kurzem auch eine eitrige Zahnwurzel und die Schmerzen wünsch ich keinem. Vor allem ist der ganze Organismus in Mitleidenschaft gezogen.

Wenn dein TA den Zahn nicht raus machen will dann gehe zu einem speziellen Tierzahnarzt oder in eine Klinik. Es gibt Narkosen für alte Hunde.

m5aiax2

01.05.10  12:02

Das habe ich noch vergessen.

Wenn die Entzündung wirklich sehr tiefreichend ist dann ist es vielleicht besser erst mal mit Antibiotika die Keime zu reduzieren und dann die Zahn-Op zu machen.

Ich würde das wirklich bei einem speziellen Tierarzt machen lassen. Zahn op klinkt so läppisch aber da kann auch sehr viel schief gehen.

mPaiax2

01.05.10  12:17

Die Zahnwurzeln eines Hundes gehen oft sehr tief in den Schädel und wenn das entzündet ist, so wie sich das anhört, muss der Zahn raus!

Ich würde auf jeden Fall noch einen weiteren TA hinzuziehen und um Rat bitten,

Andererseits ist der Hund ja auch schon relativ alt und wie beim Menschen kommen die sogenannten Alterserscheinungen manchmal wirklich über Nacht! Da kann so ein Zahn schon mal der Auslöser sein, aber die Alterserscheinungen bleiben oft auch nach erfolgreicher OP.

Wichtig ist aber doch, dass es deinem Tier gut geht und er schmerzfrei ist!

c#ofri?dowo

01.05.10  15:42

Ja, ich denke einerseits auch, ein anderer TA würde ihm vielleicht die Zähne operieren, andererseits kennt unser TA den Bobby vom ersten Lebenstag an und hat schon bei 2 OPs beim durchgeführt... ich habe echt keine Ahnung.

Haben Hunde wirklich Zahnschmerzen? Mein TA sagte, Hunde sind da nicht so empfindlich wie wir... :-(

Woran erkennt man den ob ein Hund Schmerzen hat?

Ich will nämlich auf keinen Fall dass mein kleiner leiden muss. :-(

Er spielt immer gerne, er hat nen extrem guten Hunger, will gerne Gassigehen... usw...

Nur dass er manchmal so zittert und so schläfrig ist... das macht mir echt Sorgen. Jetzt hat ihm unser TA mal testweise METACAM gegeben (wohl ein leichtes Schmerzmittel), weil der Tierarzt meint, es könnte auch die Prostata sein.... ach je... ich habe keine Ahnung... :°( Er ist nicht kastriert und wenn läufige Hündinnen unterwegs sind, geht es dem richtig mies, er heult den ganzen Tag und zittert dann noch viel mehr am Hinterleib.

Trotzdem vielen Dank an Euch

Yvogafr*oscQh

02.05.10  10:30

Hallo Yogafrosch,

meine Hündin ist 11 Jahre alt und wird Mittwoch an den Zähnen operiert. Zudem hat sie ein Gesäugetumor und der wird gleich mitentfernt, wenn sie die Narkose gut verträgt.

Meine Lou hatte das erste mal im Februar eine dicke Backe. Sie bekam Metacam und Antibiotikum und nach 10 Tagen waren ihre Beschwerden, so denke ich, vorbei.

Dann bekam sie im April wieder eine dicke Backe und die TÄ sagte, sie empfiehlt, dass wir bei Lou eine Zahnsanierung machen lassen. Obwohl auch bei Lou ein erhöhtes Narkoserisiko besteht, hat unsere TÄ kein gutes Gefühl dabei, unsere Hündin für den Rest ihres Leben mit einer dicken Backe, bzw. einen entzündeten Zahn rumlaufen zu lassen.

Es ist zwar richtig, dass Hunde nicht solche Zahnschmerzen haben wie wir Menschen, aber trotzdem ist es schmerzhaft. Außerdem wurde hier ja schon geschrieben, dass sich die Entzündung vom Zahn auf die gesamten Organe ausbreiten kann.

Jcasmin;dAa7x5

02.05.10  12:03

Hallo Yogafrosch

wenn es mein Tier wäre dann würde ich es nicht mit einer vereiterten Backe rumlaufen lassen. Das wäre wirklich Tierquälerei.

Und ob ein Hund die Zahnschmerzen als nicht so schlimm empfindet kann ich nicht sagen, dein Hund zeigt aber sehr deutliche Symptome. Irgendwann werden die Lymphdrüsen dick und das tut auch verdammt weh.

Und besser wird es mit der Zeit auch nicht, im Gegenteil.

Wenn der Hund schon in Narkose liegt dann laß ihn auf jeden Fall gleich kastrieren. Dann könnte sich das Prostataproblem auch lösen. Die wird nähmlich auch nicht besser sondern mit der Zeit immer schlimmer, bis hin zur Krebserkrankung.

Aber ganz wichtig, suche dir einen Tierarzt der sich mit Narkosen bei alten Hunden auskennt und auch über genügend Personal verfügt das die Narkose während der OP überwachen kann.

Und frag nicht so lange ob der Hund Zahnschmerzen hat denn die hat er garantiert.

mxai.a2

03.05.10  21:00

Hallo Yogafrosch

wie geht es deinem Hund?

warst du beim Tierarzt?

Ich hoffe sehr daß du warst.

mmaiax2

19.05.10  12:21

Unser ist ca. 10 Jahre alt und war auch immer quietschfidel. Hat draußen immer gern mit seinem Ring gespielt und getobt. An den zähnen konnte man jedoch ordentlich Zahnstein erkennen, obwohl wir vor 2 Jahren schon mal eine Zahnsteinentfernung gemacht haben (inkl. 1 Zahn Verlust). Gestern hatten wir nun Termin und was soll ich sagen. Der arme Kerl ist um 6!!!! Zähne ärmer. Auch die Tierärztin meinte, das er wohl wahnsinnige Schmerzen gehabt haben muss. Er hat auch zuhause noch die halbe Nacht gejammert was wir vom ersten Mal gar nicht kannten.

Wie du siehst, merkt man den Hunden das scheinbar nicht an wenn sie tierische Schmerzen. Also such dir einen anderen Tierarzt und hol dir eine zweite Meinung. Unser ist jetzt auch nen neuer. Wir hatten mit unseren Hunden noch nichts großartiges außer die normalen Impfungen und Wurmkuren. Da wir aber umgezogen sind, haben wir uns einen neuen gesucht. Dieser bietet auch verschiedenen Narkoseformen an, die dann auf den jeweiligen Hund abgestimmt sind.

JGuNlimoxon

19.05.10  12:28

Hallo Yogafrosch,

wann habt ihr denn das letzte mal einen Check-up/Blutbild machen lassen? Einfach mal um abzuklären, ob mit den inneren Organen noch alles in Ordnung ist, ob immer noch die Entzündung wütet?

Alles Gute für Deinen pelzigen Freund :)

TtherLesax06

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