Euthanasie mit T61

Hallo ihr Lieben, nachdem ich vor kurzem beinahe meine 14jährige Tigerkatze an Erstickung wegen einem Lungenoedem verloren hätte und auch schon mehrere geliebte Tiere einschläfern lassen […]

p5hiQlip1x0   22.05.10  20:56

25.05.10  00:22

der o.g. Post gilt für coracon und sabbs! [...]

pmhilixp10

25.05.10  00:26

Meine Tierärztin hat alle meine Tiere mit Narkoren eingeschläfert, das ist zwar teurer und man muss es besonders dokumentieren, aber alle Tiere sind ganz friedlich eingeschlafen. Ich bestehe immer darauf und würde mich weder auf T61 noch auf eutha77 einlassen!

ILnka-xMaxlou

25.05.10  01:38

Ich bin echt ein friedfertiger,verträglicher Mensch,aber da muß ich mich echt zusammenreißen.

Jetzt reicht es so langsam, du und friedfertig? Wir und angefangen? Wir haben sachliche Beiträge auf deinen Eingangspost abgegeben! Wenn dass nicht das war was du wissen wolltest, dann kannst du dass auch sachlicher mitteilen und musst nicht gleich unfreundlich werden. Wie man eine Konversation führt hast du scheinbar nicht gelernt, ich bin auch nicht perfekt, aber dass was du dir leistest überspannt den Bogen so langsam aber sicher. Die einzige, die die Wahrheit nicht ertragen kann, bist so wie es aussieht du, so benimmst du dich zumindest. Entschuldige bitte, aber JETZT werde ich langsam unverschämt >:(

Ich ziehe mich nun aus deinem Faden zurück, dann hast du deine wohlverdiente Ruhe, aber nicht ohne vorher (entschuldige, deinen vorletzten...) deinen letzten Beitrag zu melden, meine darfst du auch ruhig melden, gleiches Recht für alle.

s'axbbs

27.05.10  10:51

@ Inka-Molou,

mein Tierarzt benutzt auch Narkoren für die Narkose.Und ERST wenn das Tier in tiefer Narkose liegt spritzt er noch Eutha 77.Ich war auch bei meinen Tieren dabei und sie sind alle ganz friedlich und ruhig,ohne Zucken oder sonstwas eingeschlafen.Das ganze hat maximal 5 Sekunden gedauert.

@sabbs,nun beruhig dich wieder.Ich hab dich nicht gemeldet.Das ist mir echt zu kindisch.Ich bin für Frieden,o.k. ;-) :)_ ;-D

puhilxip10

05.06.10  22:44

Meines Wissens nach ist es verboten T61 ohne vorherige Narkose zu spritzen. Mein (Pferde) TA meinte auch daß ein Tier ohne vorherige Narkose beim einschläfern mit T61 jämmerlich kreppiert. Die meisten TÄ schläfern zumindest Pferde mit T61 ein da es sehr schnell wirkt, was gerade bei einem Großtier ja wichtig ist. Zudem fällt Eutha 77 unter das Betäugungsmittelgesetz was eine ständige Mitführung wohl erschwert. Bei Kleintieren verwendet mein TA ein überdosiertes Narkosemittel (nicht Eutha 77).

B@umbl4ebeex2

06.06.10  02:17

Ich bin ganz einfach der Meinung,wenn man sein Tier liebt,es auf keinen Fall leiden darf,wenn man es verhindern kann!Schon gar nicht auf seinem letzten Weg und bei der Euthanasie.Es gibt genügend Methoden,bei denen das Tier absolut nichts merkt und friedlich einschlafen kann.Ich für meinen Teil werde bei meinen und allen anderen Tieren,die in meine Hände geraten,darauf achten,daß sie in keinster Weise leiden müssen.Dafür wird auch jeder verantwortungsbewußte und liebende Tierhalter sorgen.Und jeder,der sein Tier euthanasieren lassen muß,soll unbedingt seinen Tierarzt im Vorfeld danach fragen,welche Medikamente er dazu verwendet und wie das leider oft unvermeidliche Töten von statten geht.Ich glaube,dann ist einem wenigstens etwas wohler,wenn man von "wohl" überhaupt sprechen kann.Aber immerhin besser,als sich über Horrorgeschichten mit t61 Gedanken machen zu müssen,ob mein sein geliebtes Tier womöglich martern hat lassen. :°( Ich bin mir z. B. nicht sicher,ob mein damaliger TA vor 10 Jahren nicht dieses Zeug verwendet hat.Ich wurde nämlich damals vom TA für die letzte Spritze für meinen Kater aus dem Zimmer geschickt,da es nicht schön anzusehen wäre,meinte der TA.Ich denke oft daran,damals unwissend und dem TA vertrauend,meinem Kater womöglich so was schreckliches angetan zu haben.Ich kann nur hoffen,daß es nicht so war.Jetzt bin ich aufgeklärt und würde mich auch niemehr aus dem Zimmer schicken lassen,sondern bis zum letzten Atemzug bei meinem Tier bleiben.Gerade da brauchen sie einen so sehr!! :°(

pfhil?ip10

08.06.10  15:42

Ich wusste bis heute nicht mal davon. :-/ Habe zwei Tiere einschläfern lassen und das lief jedes Mal mit nur einer Spritze. Es ging sekundenschnell, dass das Tier bewusstlos war, und absolut problemlos. Ich vermute mal, dass das T61 war, beide TÄ sagten, es wäre ein Narkosemittel, habe das nie nachgefragt.

Eine Katze ist bei mir eines natürlichen Todes gestorben und der Tod an sich wirkte wesentlich dramatischer, ich habe sogar danach dann die Tierärztin angerufen, weil mich das so aufgewühlt hat.

MSoni=ka6x5

09.06.10  22:33

Als Tierarzt möchte ich auch gerne einen Kommentar dazu abgeben: Mir ist bewusst, dass T61 ein Medikament ist, welches beim Tierbesitzer sehr viel Unsicherheit auslöst, da sein einziger Zweck das Töten von Tieren ist. T61 ist eine besondere Zusammensetzung verschiedener Bestandteile (Muskelrelaxans, Schmerzmittel und Narkotikum) in toxischer Menge, die bei korrekter Dosierung zum sofortigen Hirntod führt. KEIN Tierarzt, der nur einen Funken Tierliebe und Berufsethos hat verzichtet auf eine vorherige Narkose!!! Liebe Tierbesitzer, die Kosten für die Narkosemittel für ein Euthanasie sind marginal, von Kostenersparnis kann keine Rede sein.

Muskelzuckungen oder noch vorhandener Herzschalg werden oft als "leiden" und als "falsche Anwendung" gedeutet, sind aber vollkommen physiologisch. Die Tiere sind sofort nach Verabreichung der Dosis hirntod, Muskelzuckungen und vereinzelte Herzschläge können in ganz seltenen Fällen sogar Stunden nach der Euthanasie festgestellt werden. Die Muskulatur ist voll von elektrischer Energiepotenzialen, die erst dann stoppen wenn jegliche Reserve aufgebraucht ist und nicht mit dem Zeitpunkt des Todes.

Leider ist es für uns Tierärzte nicht möglich, die physiologische Reaktion eines Tieres auf dieses Mittel vorherzusehen. T61 ist ein Anästhetikum und jedes Anästhetikum kann eine paradoxe (verkehrte) Reaktion auch bei richtiger Dosierung hervorrufen, d.h. die Tiere beginnen heftig zu krampfen und kämpfen mit dem Tod. Bei richtiger Anwendung kommt das sehr selten, aber doch vor und führt zu den Horrogeschichten. Aber solche Vorfälle können bei jedem Euthanasiemittel vorkommen! Katzen erbrechen häufig bei der Euthanasie, dass liegt daran, dass Bestandteile von T61 auf Katzen als zentrales Brechreizmittel wirken.

T61 ist das Standardmittel zur Euthanasie, auch Rinder und sogar Elefanten werden mit T61 erlöst. Ich hoffe ich konnte einige Unklarheiten beseitigen. *:)

dZi>eösteXrreixcherin

10.06.10  01:39

@ österreicherin,

ich frage mich-wenn T61 ein gängiges Euthanasiemittel ist-warum einige Tierärzte,(darunter auch meiner) Eutha77 verwenden? :-/ Dieses Mittel unterliegt dem Btm-Gesetz und fordert eine genaue Dokumentation über die Abgabe und ist auch noch teuer.Es dürfte für die TÄ doch bedeutend umständlicher sein,Eutha77 zu benutzen.Negatives über Eutha habe ich noch nicht gefunden. ":/ Also scheint es doch das bessere oder sanftere Mittel zu sein.Ich habe auch gelesen,daß T61 schon veraltet sei.Ich kann mir auch ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen,daß diese schlimmen Geschichten einfach nur so entstehen.Es müssen doch dementsprechende Erfahrungen und Erlebnisse mit den Tieren vorliegen.Klar du hast geschrieben,das passiere nur bei ungenauer Dosierung.Ich kann mir vorstellen,daß eine sehr genaue Dosierung bei vielen Tieren gar nicht durchführbar ist.(z.B. Gewicht nicht meßbar),oder eine sehr schlechte Allgemein-und Kreislaufsituation. ":/ Auch da darf so ein Mittel nicht derartige Auswirkungen haben.Es sind ja oft nicht nur Muskelzuckungen sondern auch jämmerliches Schreien und Fluchtversuche etc.So habe ich es zumindest gelesen.Man braucht nur nach T61 zu googeln und bekommt haufenweise solche Geschichten.Das macht mir große Angst,denn ich will nur das Beste für meine Tiere und es wäre das Schlimmste für mich,wenn sie-wenn auch nur kurz-leiden und große Schmerzen hätten.Und man möchte mit der Euthanasie das Leben, das nur noch Leiden bedeutet,eben gerade deshalb beenden.Und das soll oder muß ein sanftes,schmerzloses Einschlafen sein.Ich wußte über die Geschichten von T61 auch nichts,ich las nur zufällig darüber.Ich wollte hier die Tierbesitzer aufmerkam machen,was mit diesem Mittel passieren kann.Und leider gibt es,wie in allen Berufen, auch unter den Tierärzten schwarze Schafe!Also mein jetziger Tierarzt,der meine Tiere bisher eingeschläfert hat,hat dies ganz toll gemacht. :)^ :)= Erst tiefe Narkose,dann Eutha77.In Sekundenschnelle war es vorbei ohne die geringsten negativen Reaktionen meiner Tiere. Er kam auch nachhause zu uns,weil ich diesen schweren Weg so angstfrei,wie irgend möglich für meine damaligen Tiere wollte.Tiere sind so etwas Wunderbares,ohne sie wäre die Welt bedeutend uninteressanter und langweiliger.Ich liebe sie über Alles und ich für meinen Teil werde alles mir mögliche tun,um meine eigenen und andere Tiere zu beschützen und für sie einzustehen.Es wird ihnen genug von Menschen angetan und sie sind die Schwächsten unter uns,weil sie nicht aussprechen können wie sie sich fühlen und wie sie behandelt werden.Sie sind den Menschen hilflos ausgeliefert und haben eine liebevolle Behandlung mehr als "verdient" :)z :)z :)*

p$hiliWpx10

10.06.10  08:45

Mein damaliges Pflegepferd wurde vor 8 Jahren eingeschläfert, mit einer Spritze, er lag noch in der Box, konnte nicht mehr aufstehen. Er wurde vorher definitiv NICHT in Narkose versetzt. Ich hatte keine Ahnung was der TA da macht, denn er hat auch nichts gesagt, ich dachte er wird schon das richtige tuen, ich vermute das er dieses Mittel verwendet hat, denn er hat fast 3 Minuten geschrien bis er sich nicht mehr rührte. Der Stallbesitzer hat noch in der Stallgasse nen riesen Streit vom Zaun gebrochen, hätte ihn beinahe mit der Heugabel angegriffen. Der Besitzer vom Stall ist normalerweise ziemlich verklärt, und der Profit steht bei dem im Vordergrund, aber das war selbst ihm zuviel. Die Besitzerin hat dem TA erklärt das es so günstig wie möglich zu halten ist...naja, mit der Frau hab ich bis heut kein Wort mehr gewechselt, und der TA hat auch Hausverbot.

Der Tod trat übrigens ca. 10 Minuten nach dem letzten Schrei ein.

Die Frau vom Stallbesitzer, hat ihn abgehört weil der TA ja rausgejagt wurde.

Hat also definitiv ZU lange gedauert.

T[emyoCat

10.06.10  10:14

Mir wurde von einem Bekannten auch eine solche Horrorstory erzählt.

Er musste eine junge Stute einschläfern lassen, scheinbar hat sie ebenfalls ein "unpassendes" Mittel bekommen. Das arme Tier hat 2 Stunden lang um ihr Leben gekämpft, der Tierarzt spritzte immer nur nach (und das auch nur, weil mein Bekannter sagte, er würde der Stute die Halsschlagader durchschneiden, er könne das nicht mehr ansehen), bis sie endlich sterben durfte :°(

Würde das einer mit meinen Tieren machen, ich würde auf ihn losgehen, da bin ich sicher.

Ich werde künftig auch immer fragen, wenn ich ein Tier einschläfern lassen muss.

Wobei ich persönlich für mich sage, dass ich meine Stute (wenn es mal soweit ist, hoffentlich dauert das noch lang :)z ) im heimatlichen Stall auf der Weide erschießen lassen möchte von jemandem, der was davon versteht. Ob das natürlich umsetzbar ist, müsste die Situation zeigen...

Ich möchte ungern ein Risiko mit diesen Euthanasiemittelchen eingehen und ich möchte auch mein Pferd nicht zum Sterben aus seiner Umgebung reißen, wenn es nicht sein muss.

AYnnahmiax84

10.06.10  10:51

Jeder hört oder liest nur immer von diesen Horrorgeschichten, aber selber dabei war bisher kaum einer. Eines meiner Pferde wurde mit T61 eingeschläfert und zwar ordnungsgemäß mit vorheriger Sedierung UND Narkose und es gab keine unschönen Bilder (davon abgesehen daß es "lange" dauert im Gegensatz zum Bolzenschuß, den ich beim nächsten mal soweit möglich vorziehen würde). Auch bei Eutha 77 kann es bei falscher Dosierung sein daß das Tier wieder wach wird. Bei RICHTIGER Anwendung ist es denke ich egal welches Mittel genommen wird, T61 soll von der Wirkung her schneller sein. Was die Kosten anbelangt dürfte das dem TA egal sein, denn die Kosten trägt der Tierbesitzer.

@ dieoestereicherin:

Danke für die Aufklärung. Ich kenne das T61 auch als gängiges Mittel das die Pferde-TÄ hier bei uns verwenden.

@ temycat:

Du weißt nicht welches Mittel beim einschläfern verwendet wurde also ist es wohl schwer darüber zu urteilen. Soweit ich weiß lähmt T61 sehr schnell Atmung, Muskeln und Herz.

BQumb2lsebee2

10.06.10  12:12

@ Philipp:

Natürlich gibt es mehrere Mittel, Thiopental und Eutha77 zählen auch dazu. Aber in der Praxis wird T61 am häufigsten eingesetzt. Eutha77 wurde aber in Deutschland mittlerweile vom Markt genommen. Warum weiß ich nicht, werd mich mal darüber schlau machen. Dafür gibts was neues, und zwar "Release", damit hab ich aber keine Erfahrung.

Ich vergaß zu erwähnen, dass man Großtiere wie Rinder und Pferde auch mittels "Sturzeuthanasie" ohne vorherige Narkose einzuschläfern kann. Dafür wird eine massive Überdosis (60 - 100 ml) T61 intravenös im Schuß gegeben, die Tiere brechen nach wenigen Sekunden tot zusammen. Habe damit noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Dennoch würde ich bei Rindern und Pferden den Bolzenschuß oder eine Kugel bevorzugen. Leider haben v.a. Pferdebesitzer damit oft Schwierigkeiten, aber es ist die schnellste und sicherste Methode.

Ich will hier keine Werbung für T61 machen, aber es hat schon seine Gründe warum immer wieder neue, angeblich bessere Euthanasiemittel am Markt erscheinen und ebenso schnell wieder verschwinden. T61 hat sich lange bewährt und ist darum bei vielen TÄ Mittel der Wahl. Euthanasie ist ein heikles Thema und man braucht viel Vertrauen zum TA. Hat sich ein Mittel gut bewährt, kann man ja dabei bleiben, aber man sollte nicht vergessen dass immer etwas schief gehen kann. Ich für meinen Teil kann nur darum bitten nicht gleich den TA zu lynchen wenns zur Katastrophe kommt, auch wenn mans am liebsten tun würde. In solch einem Fall trotzdem Nerven bewahren, das Tier sofort in ein pathologisches Institut einschicken (mit Hilfe eines anderen TA) und ein gerichtliches Gutachten einholen. Kann man dem TA einen Kunstfehler nachweisen, kann man ihn damit immer noch zur Verantwortung ziehen. Fast immer ist es leider so, dass die Besitzer den TA angehen (so wie oben berichtet, vom Hof jagen,...), es aber verabsäumen Gutachten einzuholen. Wäre nämlich interessant in wie vielen Fällen der TA wirklich Schuld hat.

d;ieö"sterreiUcherin

11.06.10  00:44

Hallo,

ich weiß ja ned,wie lange meine 14Jahre alte Kätzin noch lebt,nachdem sie schon Herzprobleme hat.Im Moment geht s ihr wieder recht gut mit ihren Medis.Jedoch wird dieses unerfreuliche Thema früher oder später, bei so einer alten Katze,wieder auf mich zukommen. :°( Es kann jeden Tag soweit sein und ich werde meiner kleinen "Maus" ;-D nicht von der Seite weichen.Ich hoffe,daß es auch bei ihr wieder schnell geht.Wenn möglich lasse ich die Mittel i.v. geben,damit es nur bald vorbei ist.Wenn Eutha77 lt.österreicherin, nicht mehr auf dem Markt ist,wird mein TA schon ein anderes Medikament parat haben.Das wichtigste bei dieser Diskussion hier ist,sich von dem TA seines Vertrauens aufklären zu lassen,wie das Medikament wirkt und wie der Ablauf der Euthanasie von statten geht.Jetzt mal unabhängig vom Tötungsmittel,werde ich meine Mieze unbedingt in Narkose legen lassen.Und Geld darf dabei überhaupt keine Rolle spielen!! Man kann also letztendlich nie genau sagen,ob es zu Zwischenfällen kommt.Aber man kann sich vorher informieren.Je mehr Infos umso besser kann man mit dem ganzen umgehen.Und auf keinen Fall soll man sein Tier für die allerletzte Spritze alleine lassen,weil man es vielleicht nicht erträgt.Da muß man durch,das Tier braucht seinen vertrauten Menschen in dieser Situation um so mehr und man ist es seinem treuen Freund schuldig. :)z Sehr schmerzvoll ist es ohnehin schon,wenn das geliebte Tier gehen muß.Ich denke mit Grauen daran!! :-(

Der Sinn dieses Fadens sollte ja sein,daß man sich als Tierhalter Gedanken über dieses Thema macht und der Tod nicht gleich immer beiseite geschoben wird.Irgendwann kann man nicht mehr ausweichen und es ist nur von Vorteil sich vorher informiert zu haben. Ich glaube,man ist dann wenigstens etwas ruhiger,wenn man weiß wie und was abläuft und das überträgt sich auch auf sein Tier :)z

L.G. *:)

p5hiXlip1x0

11.06.10  14:26

@ Philipp:

bei Kleintieren ist eine Narkose zwingend vorgeschrieben, ansonsten könntest du deinen TA anzeigen. Vorsicht aber bei Infos aus dem Netz, die Quellen sind unklar, es wird viel spekuliert, über- oder untertrieben oder einfach nur gelogen. Hab den Artikel über den T61-Skandal gelesen und in meinen Augen ist er panikmachend und so nicht richtig.

Das österreichische Tierschutzgesetz schreibt zB. vor:

§ 32. (1) Unbeschadet des Verbotes der Tötung nach § 6 darf die Tötung eines Tieres nur so erfolgen, dass jedes ungerechtfertigte Zufügen von Schmerzen, Leiden, Schäden oder schwerer Angst vermieden wird.

(2) Die Schlachtung, Tötung, Verbringung, Unterbringung, Ruhigstellung, Betäubung und Entblutung eines Tieres darf nur durch Personen vorgenommen werden, die dazu die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen.

§ 6. (1) Es ist verboten, Tiere ohne vernünftigen Grund zu töten.

(2) Es ist verboten, Hunde oder Katzen zur Gewinnung von Nahrung oder anderen Produkten zu töten.

(3) Die Tötung von Tieren zum Zweck der Aus-, Fort- und Weiterbildung ist nur an wissenschaftlichen Einrichtungen und nur insoweit zulässig, als sie für den angestrebten Zweck unerlässlich ist und nicht durch alternative Methoden ersetzt werden kann.

(4) Unbeschadet der Verbote nach Abs. 1 und 2 darf das wissentliche Töten von Wirbeltieren nur durch Tierärzte erfolgen. Dies gilt nicht

1.

für die fachgerechte Tötung von landwirtschaftlichen Nutztieren und von Futtertieren (§ 32),

2.

für die fachgerechte Tötung von Tieren im Rahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung gemäß Abs. 3,

3.

für die fachgerechte Schädlingsbekämpfung,

4.

in Fällen, in denen die rasche Tötung unbedingt erforderlich ist, um dem Tier nicht behebbare Qualen zu ersparen.

Der Gesetzestext ist für jedermann öffentlich im Internet zugänglich, wie man sieht sind dem TA sehr enge Grenzen gesteckt. Darum finde ich den Brief, welcher das sofortige Verbot von T61 fordert, weil durch den fehlerhaften Beipackzettel der Tierarzt zum qualvollen Töten verleitet wird und damit rechtlich geschützt wäre absoluten Humbug! Quält ein TA ein Tier ist er dafür zur Verantwortung zu ziehen und ein Einsatz von T61 bei Kleintieren ohne vorherige Narkose ist Tierquälerei und nicht lege artis (dh. = Kunstfehler).

d\ieös-terFreicherxin

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