Schlachtpferd als zweites Pferd ??

Hallo Manche kennen mich vielleicht schon. Ich habe schon einige Disskussionen angefangen. Und zwar besitze ich einen Haflingerhengst. Letzte Woche habe ich eine Entscheidung getroffen : Ich möchte (...)   >>>

SOeli!n0x9  am 21.01.12  19:41

24.01.12  09:30

Na klar kenn ich den Unterschied zwischem einm Hengst und einem Wallach !!!!!!! Ein Wallach ist kastriert und ein Hengst nicht!!!

Unverschämt nur weil ich mal eine Frage gestellt habe wird mir gleich unterstellt das ich nicht weiß ob mein eigenes Pferde ien Wallach ist oder nicht >:(

S+eling09

24.01.12  09:56

Willst du das Pony dann reiten? Oder soll es nur ein schönes Leben bei dir haben?

Kraftfutter braucht ein ungearbeitetes Pferd eigentlich nicht, eines mit Rehe schon gleich gar nicht.

Viel gutes Heu und ein gutes Mineralfutter sollte völlig reichen.

Bedenke, dass ein Rehepferd nicht einfach auf der Wiese stehen kann.

Warum willst du unbedingt ein Pferd haben, welches von vornherein Medikamente braucht? Hast du zuviel Geld ???

Dein Gedanke der Tierrettung in allen Ehren, aber damit tust du dir und vermutlich auch dem Piny keinen großen Gefallen :-/

Plali<m_P*a_lixm

24.01.12  17:37

Selin, kein Grund zur Aufregung. ;-) Deine bisherigen Fragen hätten durchaus die Vermutung zugelassen, dass Du es nicht weißt. Zumal Du meine Fragen bezüglich der Verträglichkeit Deines Hengstes bzw. ob er es gewohnt ist, mit anderen Pferden zusammen zu stehen, bisher gekonnt ignoriert hast. Ebenso die Frage, ob der Dich beratende Tierarzt das Pferd auch nur einmal bisher gesehen und untersucht hat, bevor er solche Aussagen tätigt.

Immerhin informiert man sich auch über Pferdefütterung (und noch einige andere Themen der Pferdehaltung UND des Pferdeverhaltens sowie der Erziehung), BEVOR man sich ein Pferd zulegt und nicht erst, wenn man das Tier schon ne Weile hat oder Probleme auftreten.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, weshalb Du hier die Frage gestellt hast, wenn die Argumente, die dagegen sprechen, ebenfalls null Beachtung finden. Dann mache es einfach so, wie Du es für richtig hälst.

Ich hoffe sehr für das Pferd, dass Du in der Lage bist zu beurteilen, wie dessen Lebensqualität unter Deinen Haltungsbedingungen letztlich tatsächlich ist und dass Du im Ernstfall über soviel Selbstreflektion verfügst, einen (eventuellen) Fehler auch einzugestehen. Es wäre schade, wenn dieses Tier es ausbaden muss, dass Du Tierretterin "spielen" möchtest, dabei jedoch die Bedürfnisse des einzelnen Individuums aus den Augen verlierst.

CYhan4ce007

24.01.12  18:01

Selin09

ich achte Deine Idee einem Pferd den Lebensabend zu verschönern und bei Dir das Gnadenbrot zu bekommen. Aber bedenke du machst dem Tier das Du Dir ausgesucht hast, bedingt durch seine Leiden keine Wohltat, wenn es bei jedem Tritt schmerzen hatt und es für den rest des Lebens Medikamentöse behandlung braucht. Lass es sterben im Schlachthof, sorge dafür das es beim Schlachten nicht Leiden muss. damit ist dem Pferd mehr geholfen, und hol Dir ein Pferd an dem du noch Deine Freude haben kannst und nicht krank ist. Damit ist Dir gedient und dem Pferd auch. wenn du mal in die Schweiz kommst schau mal beim Gnadenhof in Le Rosselet vorbei. oder Google Dich unter dem Namen ein. LG @:)

Kiater[_3-x8

28.01.12  19:34

Ich möchte doch einfach nur das dann das Pony ein schönes Leben zusammen mit meinem Haflinger hat. Ich vertraue meinem Tierartzt. Ein Rehepferd braucht leichte sanfte Spaziergänge, gutes Futter....

Deshalb wollte ich wissen wie, wenn meine 2Pferde dann zu mir ziehen, das richtig mit dem Füttern geht, weil das bis jetzt mein Stallbesitzer gemacht hat! Aber da wird einem erst mal unterstellt das man nicht weiß ob sein eigenes Pferd ein Wallach oder ein Hengst ist >:(

SpelTinx09

28.01.12  19:47

Ein Rehepferd braucht leichte sanfte Spaziergänge, gutes Futter....

Jedes Rehepferd braucht vor allem eine INDIVIDUELLE Untersuchung und Einschätzung der tatsächlich bereits vorhandenen Schäden. Und anhand dessen dann eine Einschätzung, ob sein Leben als Lauf- und Fluchttier noch Lebensqualität hat oder eben nur noch Quälerei ist. Erst nach eingehender Untersuchung lässt sich festlegen, welche (und ob überhaupt) eine Behandlung (noch) Sinn macht.

Man kann nicht "DIE Rehepferde" pauschal abhandeln. Jeder Krankheitsverlauf ist absolut unterschiedlich.

Aber all das möchtest Du nicht hören. Ignorierst alle Nachfragen, die Dir nicht genehm sind, aber eine genauere Beurteilung der Sinnhaftigkeit Deines Vorhabens ermöglichen würden. Wenn Du nur Bewunderung für die Errettung eines Pferdes gesucht hast, ist das hier irgendwie die falsche Anlaufstelle.

C;hancDe00x7

28.01.12  20:27

Ich möchte ein Schlachtpferd retten. Meine Frage: wenn das Tier bei mir zu Hause angekommen ist wie gehe ich dann mit ihm um ?

Zuerst mal etwas Grundsätzliches: es gibt zwei verschieden Arten von "Schlachtpferden": die einen werden dafür gezüchtet (z.B. ein Teil der Freiberger in der Schweiz) und sind vergleichbar mit anderen Nutztieren wie Schweine, Rinder, Geflügel. Diese Pferde werden i.d.R. mit etwa 3/4 Jahren geschlachtet. Bis dahin sind sie in Gleichaltrigen-Gruppen auf Weiden gehalten worden (Pferde kann man nicht mästen!). Wenn Du so ein Tier kaufst, musst Du es wie jedes andere Pferd behandeln: erziehen, anreiten, ausbilden, etc. Die Pferde haben keine schlechte Erfahrungen mit Menschen. Sie gehen in die Metzg, weil sie das Zuchtziel nicht erreicht haben und es eine Nachfrage nach Pferdefleisch gibt.

Dann gibt es die erwachsenen Pferde, die geschlachtet werden. In der Regel, weil sie krank und/oder nicht mehr nutzbar sind. In die Metzg gehen auch viele Pferde, die komplett verritten und psychisch vermurkst sind (für den Menschen im Umgang gefährlich geworden).

Ich halte nicht viel von "Rettungen". Ein junges, gesundes "Schlachtpferd" kaufen und es dann zu einem normalen Reitpferd ausbilden, das ist Okay und meist auch mit Hilfe von Ausbildnern für den Otto-Normalreiter machbar (allerdings ist der Kauf eines Fohlens die teuerste Form des Pferdekaufes).

Ein krankes oder traumatisiertes Pferd retten, ist etwas für Leute mit a) viel Fachwissen im Umgang mit solchen Tieren, b) mit viel Geld, c) viel Zeit und d) am besten mit einem eigenen Stall (weil man sich mit kranken und verhaltensauffälligen Tieren in Pensionsställen meist nicht beliebt macht.


Du hast schon einen Hengst. Der gibt Dir sicher genug zu tun. Gemäss einem anderen Thread bist Du 14 Jahre alt. Das bedeutet, dass in den nächsten Jahren diverse Herausforderungen auf Dich zukommen werden und die Pferde zwangsläufig etwas in den Hintergrund treten müssen. Ich würde die Idee 10, vielleicht sogar besser 20 Jahre verschieben. Dass Du ein Pferd, dass geschlachtet werden soll, retten willst, ist lobenswert, aber Du hast einfach (noch) nicht die nötigen Ressourcen dafür.

Mcayf1low8er

01.02.12  10:26

Ich möchte doch einfach nur das dann das Pony ein schönes Leben zusammen mit meinem Haflinger hat.

Genau, DU WILLST. An allererster Stelle sollte aber das Pony stehen, und wenn es für das Pony Quälerei ist zu leben, dann lass es sterben!!! Mit Hufrehe, selbst wenn es mit Medikamenten "erträglich" ist (Pferde schreien nicht, Pferde nehmen chronische Schmerzen hin und "arrangieren" sich damit, aber sie haben trotzdem die Schmerzen), kannst du nie wissen wieviel Schmerzen das Pony bei jedem Schrit, beim Stehe und beim Liegen trotzdem noch hat. Dein TA kann dir viel erzählen aufgrund seiner Erfahrung und seiner Vermutung aber er kann auch nicht wirklich wissen, ob das Pony dann tatsächlich schmerzfrei ist.

Ich vertraue meinem Tierartzt. Ein Rehepferd braucht leichte sanfte Spaziergänge, gutes Futter....

Jedes Rehepferd braucht eine ganz individuelle Betreuung mit viel Fingerspitzengefühl und vor allem dem sehr sachlichen und fachkundigen Blick, wann das Leben nicht mehr wirklich lebenswert ist.

Ganz ehrlich: dir traue ich das, auch aufgrund deiner vielen andern Fragen in deinen diversen Fäden und deinem konsquenten nicht-eingehen auf kritisches Nachfragen, nicht zu.

Also such dir bitte lieber ein Schlachttier was vielleicht nur aufgrund seines Alters (z.B. ausrangiertes Sportpferd) aber ohne weiter körperliche Mängel, getötet werden soll. Es gibt genügend Leute, die sich das Gnadenbrot für ihre alten Pferde nicht leisten wollen/können, aber die Pferd könnten durchaus noch einige Jahre als Rentner ihr Leben genießen… Ich denke mit so einem Pferd tust du dir und auch dem Pferd einen besseren Gefallen, als wenn du auf Biegen und Brechen das Rehe-Pony "retten" willst (und klar, der TA verdient auch daran, das Pony regelmäßig zu untersuchen und viele teure Medikamente zu verkaufen)

Ich habe allerdings die große Befürchtung, dass du einfach beratungsresistent bleibst.... :(v

aFma]28

01.02.12  10:27

bei jedem Schritt, beim Stehen und beim Liegen

ajmya2x8

22.02.12  11:35

Selin

wie hast du dich denn nun entschieden?

a5ma2x8

23.02.12  09:17

Meine beiden Pferde stehen nun bei mir zuhause. Der TA kommt regalmäßig und kuckt das alles in Ordnung ist. Bin mal gespannt, denn der Hufschmied kommt und versucht bei ihm die Hufe zu korriegieren :-o .

S>elixn09

23.02.12  09:33

Und wer trägt die ganzen Kosten?

l}e s3angV xreal

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