meine alte Katze ist plötzlich blind? brauche Rat

26.01.12  09:39

Hallo ihr lieben,

seit ein paar Tagen stelle ich fest daß meine Katze fast 15,plötzlich blind sein muß.Sie erschrickt,wenn man sie anfaßt,und stößt an Gegenstände.Sie geht nicht mehr raus (Gott sei Dank)habe schon überlegt sie im Sommer nur rauszulassen,wenn ich dabei bin.Sie hatte kürzlich einen schweren epileptischen Anfall seit dem fällt es mir auf.Der Blick ist auch starr.Hat jemand Erfahrung mit blinden Katzen.?Ist das noch ein schönes Leben für meine Katze?In der Wohnung findet sie sich zurecht,findet ihr Futter,die Schlafplätze und ihre Toilette.Bin verzweifelt!! :°(

pthil/ikp10

26.01.12  10:03

Eine Katze, die im Alter in ihrer gewohnten Umgebung erblindet, findet sich normalerweise recht gut zurecht. Du darfst halt nichts umräumen, einen Umzug würde ich mit ihr auch nicht mehr machen. Sprich sie an, bevor du sie anfasst, stell alles dso hin, wie es immer gestanden hat. Nur-ich würde sie nicht mehr rauslassen oder wenn, dann nur, wenn du dabei bist-je nach dem, wie sich die alte Dame nun mit ihrer Blindheit zurecht findet.. Denn dadurch, dass sie nichts sehen kann, kann es passieren, dass sie auf prötzliche Geräusche extrem reagiert-weil sie eben nicht sehen kann, ob Gefahr besteht.

Warst du nach dem Anfall beim Arzt? Hatte er den Augenreflex gecheckt? Ich würde mit ihr auf jeden Fall mal zum Doc gehen!!

DzieWK#ruemxi

26.01.12  10:15

Blindheit in der gewohnten Umgebung ist kein Problem! Meine Katze war über ein Jahr blind bevor sie einen Schlaganfall erlitten hatte. Sie war sehr zufrieden - vergleichbar mit einem ältereren gebrechlichen Menschen.

Du hast eine alte Dame zu Hause mit besonderen Bedürfnissen, trotzdem kann sie ein schönes Leben haben :)*

E/ierspeMisi

26.01.12  10:16

Sie hatte schon öfter epileptische Anfälle und alles hat sich danach wieder normalisiert.Diesmal war ich in der Arbeit als sie nen Anfall hatte,es ist mir aber aufgefallen,weil sie sich dann immer sehr zurückzieht.Die Blindheit fällt mir erst seit ein paar Tagen auf,weil auch die Augen so starr sind.Nein,ich lasse sie nur in meinem Beisein raus,jetzt ist es eh zu kalt.Habe gerade die Tierärztin angerufen,sie ruft mich zurück.Ich denke,einschläfern braucht man sie wohl hoffentlich nicht.Die Lebensqualität ist natürlich erheblich eingeschränkt.Je nache dem was die TÄ jetzt dann sagt,fahre ich evtl mit ihr hin.Habe Gott sei Dank frei die Tage.Man,ich habe Angst um meine Tigermaus :-(

p/hi]lixp10

26.01.12  10:23

Blöd ist nur,daß ich noch einen Kater habe,der durch die Katzenklappe geht,die sie ja auch kennt.Bis jetzt ist sie schon davorgesessen,aber noch nicht rausgegangen.Hoffentlich bleibt das so,nicht daß sie abhaut. ???

pQhiklip810

26.01.12  10:53

Blindheit ist definitiv kein Grund, eine alte Katzendame, die in einer Wohnung lebt und versorgt wird, einzuschläfern, laß dir da nix einreden!! (Ausnahme: Gehirntumor, der wächst und noch schlimmeres anrichten könnte)

wenn sie auf der Fahrt zum Doc oder auch beim Doc anders, vielleicht auch aggressiver ist, schreibs ihrer Unsicherheit durch Blindheit zu.

DCi^e5K)ruem&i

26.01.12  11:29

Die Tierärztin hat sich inzwischen gemeldet,sie hat gesagt,daß Blindheit als Folge eines Anfalles leider sein kann.Es kann sogar sein,daß es sich wieder gibt,was ich aber nicht glaube.Ansonsten sagt sie das gleiche wie ihr.Sie hat noch gemeint ,sogar Freigang ist möglich,weil Katzen automatisch nicht weit weg gehen.Sie wollte jetzt raus,kommt aber mit der Katzenklappe nicht zurecht.Da muß ich ihr helfen.Ich werde gleich mal mit ihr ein bißchen raus gehen in den Schnee.Lange wird s eh nicht sein.Diese Tage fahre ich mit ihr in die Praxis,um ihr ne Kralle schneiden zu lassen,mit der sie immer hängen bleibt.Danke vorerst für die Antworten.Jetzt im Moment hat sie s doch durch die Katzenklappe geschafft.Die TÄ hat recht,sie traut sich nur ein paar Meter in den Garten,sie ist gleich wieder rein.Nun damit muß meine Maus und ich wohl jetzt zurechtkommen.Ich bin froh,sie bewegt sich sehr vorsichtig.Ich möchte meine Mietzi noch ein paar Jährchen behalten.Das wird mal ein schwerer Abschied,vor dem mir jetzt schon graust. :-(

p(hili3p10

26.01.12  12:39

Ich möchte meine Mietzi noch ein paar Jährchen behalten.Das wird mal ein schwerer Abschied,vor dem mir jetzt schon graust. :-(

DAS kann ich total gut nachvollziehen! mein ältester Kater, den ich einst als Findeskätzchen mit der Flasche aufgezogen habe, wird in 2 Monaten 18 Jahre alt- und außer Athrose, gegen die er täglich Schmerztropfen bekommt, ist er zum Glück echt fit! Ich hoffe so sehr, dass das auch noch lange so anhält......

DMiecKru*ekmxi

26.01.12  17:27

Hallo Kruemi,

sie tut mir so leid.Es muß schlimm sein von einem auf den anderen Augenblick zu erblinden.Sie kann auch bei jedem epileptischen Anfall sterben.Da stehe ich immer schlimmste Ängste aus und man kann außer beruhigend auf sie einreden und sie streicheln nix machen.Die TÄ hat gemeint,man könne ihr höchstens ein Beruhigungsmittel per Zäpfchen oder Spritze für den Notfall verabreichen,wenn der Anfall kein Ende findet.Allerdings kann das die Atmung beeinträchtigen und meine Mietzi bekommt während eines Anfalles sowieso schon sehr schlecht Luft.Sie hat Gott sei Dank monatelange Abstände zwischen den Anfällen,darum wird sie auch nicht mit Medikamenten,die ja auch wieder unangenehme Nebenwirkungen haben,belastet.Man kann dann nur bei ihr sitzen und ihr sagen,daß sie nicht aufgeben soll und beten daß sie nicht stirbt.Ich bin dann immer mit den Nerven am Ende,muß mich zur Ruhe zwingen.Es ist absolut grausam das mitanzusehen,wie sich das eigene Tier quälen muß und um s Überleben kämpft. :°( Und man weiß nie,welche Schäden sie zurückbehält.Wenn sie sich wieder erholt hat,war sie bis zur Erblindung,wieder ganz normal.Heute ist sie einige Male im Flur gesessen und hat kläglich miaut,besser gesagt gekrächzt,weil sie keine gescheite Stimme mehr hat.Sie hat sich wohl nicht mehr orientieren können.Ich hab sie dann gerufen und sie hatte keine Probleme zu mir zu kommen.Sie konnte nur nicht abschätzen,wann sie stehenbleiben muß und ist erst an mir vorbei gelaufen.Das ist echt eine Umstellung für mich und für meine Maus.

Das ist sie

[[http://www.fotos-hochladen.net/view/handyfotos106qs6yblrad2.jpg]]

pohil7ip1d0

26.01.12  18:45

Hallo philip,

mir tut deine Tigermaus auch sehr leid. :°( Man leidet so richtig mit, wenns den Tieren schlecht geht. {:( Sieht sie denn überhaupt nichts mehr, oder kann sie noch Umrisse erkennen?

Sie eine sehr hübsche Tigerkatze, sieht noch gar nicht so alt aus. Meine Tierärztin hat auch immer gesagt, 15 Jahre sind noch kein hohes Alter für eine Katze. Wir hatten ganz früher auch mal eine Katze mit epileptischen Anfällen. Es sah als sehr schlimm aus, bei so einem Anfall. :°(

Als unserer Jeremy alt war, hörte er nur noch ganz schlecht, da habe ich auch Ängste ausgestanden, wenn ich sah, dass er über die Straße lief. Auch hatte er Kreislaufprobleme. Ich konnte ihn in der Wohnung aber nicht festhalten, er brauchte einfach die Freiheit. :)z er wollte auch nicht aufs Katzenklo, habe verschiedene Katzenstreu ausprobiert, zum Schluß noch Gartenerde, hatte alles nichts genützt, er wollte sein Geschäft nur draußen erledigen.

Wenn man dann noch berufstätig ist, kann man nur hoffen, dass in der Zeit nichts passiert, wenn man außer Haus ist. :-(

Ich wünsche deiner Katze, dass sie nicht so darunter leiden muss und mit der Behinderung einigermasen zurecht kommt :)z auch für dich viel :)* :)* :)*

JYuli-28x8

26.01.12  19:45

Oh nein, die arme! :°_

Ich kann dir von unserer Katze berichten die etwas im selben Alter auch erblindet ist, wahrscheinlich durch einen Schlaganfall. Wir haben die kleine dann leider einschläfern müssen, denn sie war orientierungslos und nicht mehr voll bewegungsfähig, d.h. sie hat nur noch geschrien und gezittert.

Im Gegensatz dazu scheint deine Katze aber ganz gut damit zurecht zu kommen. Ich denke du kennst dein Tier am besten und spürst wenn es leidet. Solange sie alles so gut meistert sehe ich das nicht als Quälerei.

:)* :)*

m`iri8x0

26.01.12  22:11

Danke für die Antworten Juli und miri,

man kann leider schlecht feststellen,ob sie vielleicht noch Umrisse sieht oder gar nichts mehr.Vor ein paar Tagen war alles noch ganz normal.Das erste Mal ist es mir vorgestern aufgefallen.Sie geht immer mit,wenn ich zur Toilette gehe,weil ich da mit ihr immer ein bißchen Gymnastik mache und das liebt sie.Mir kam schon komisch vor,daß sie an mir vorbeiging und an die Wand stieß.Dann sah sie meinen Kater nicht auf sie zukommen und ist furchtbar erschrocken.Auch,wenn ich sie streichle erschreckt sie sich.Jetzt spreche ich sie immer vorher an.Heute hatte sie mal eine Stunde nur miaut und ist ständig unruhig umher gelaufen,als wenn sie was suchen würde und hat sich hin und wieder angestossen.Ich habe sie dann zum Freßplatz,Schlafplatz und zum Katzenkloo geführt,d.h.bin zu ihr sprechend an die Plätze hingegangen und sie ist gefolgt.Das war aber nicht das was sie gesucht hat und sie hat weiter geschrien.Ich denke ,daß sie auch Angst hat,weil sie nicht mehr sehen kann und möchte,daß ich ihr helfe.Oder sie beklagt ganz einfach,daß sie nix mehr sieht,das arme Tier.Wenn die Blindheit so plötzlich kommt,das muß ja schrecklich für sie sein.Ganz anders,als wenn sie langsam immer schlechter sieht.Gott sei Dank findet sie ihre Plätze und springt sogar auf Stühle und Tische,sie geht ganz vorsichtig in der Wohnung umher.Ich hatte vorhin die Terassentüre offen,um zu sehen,ob sie raus will,wollte sie aber nicht.Ich habe das Gefühl,sie macht nur das was für sie sicher ist.Sie war heute ein paar Meter im Garten ist aber sofort wieder rein,das ist ihr nicht geheuer.Ich glaube nicht,daß sie einfach wegrennt,da hat sie zuviel Angst.Sie hat bis jetzt ein glückliches Katzenleben gehabt,ich werde versuchen,es ihrnoch so schön wie möglich zu machen.Sie braucht auch nicht auf ihren geliebten Freigang verzichten,ich gehe halt mit.Dann sind ihre Ausflüge halt nicht mehr so lange.Letzten Sommer war sie ohnehin nur im Garten unter den Büschen gelegen immer in meiner Nähe.Wenn das so bleibt,gäbe es ja keine Probleme.Die TÄ meinte auch,daß blinde Katzen sich nur ein paar Meter vom Haus entfernen,sie sind ja nicht dumm.Mal sehen,wie sich alles entwickelt,ich hoffe nur zum Guten und daß meine Maus nicht so sehr darunter leidet.Natürlich wird sie jetzt extra verwöhnt. ;-) Heute habe ich ihr für ihr Kratzbaumhäuschen eine superweiche Flauschdecke gekauft,damit sie es schön weich und kuschelig hat und sie darf natürlich bei mir im Bett schlafen. x:)

pdhili5p10

26.01.12  22:50

Natürlich wird sie jetzt extra verwöhnt. Heute habe ich ihr für ihr Kratzbaumhäuschen eine superweiche Flauschdecke gekauft,damit sie es schön weich und kuschelig hat und sie darf natürlich bei mir im Bett schlafen

ja ich würde ihr das Leben auch noch so angenehm wie möglich machen :)^ Bevor du sie streichelst, würde ich sie erst mal an der Hand schnuppern lassen. Aber ich glaube, du weist schon selber, wie du mit ihr umgehen musst :)z

alles Gute :)* :)* :)*

JFul@ij-8x8

28.01.12  14:45

Nächste Woche fahre ich mit ihr in die TA Praxis.Ich habe heute mit einer Taschenlampe direkt in ihre Pupillen geleuchtet.Da hat sie häufiger geblinzelt als normal.An der Pupille konnte ich keine Reaktion feststellen.Dennoch verändern sich ihre Pupillen von riesig groß zu halbgroßen Schlitzen.Nur ganz schmale Schlitze habe ich bei ihr die Tage nicht gesehen.Liegt ja auch am Lichteinfall.Bei völliger Blindheit dürften sich die Pupillen gar nicht verändern,oder? Ich hatte noch nie eine völlig blinde Katze,daher habe ich auch keine Erfahrung. :-/ Es wäre so schön,wenn sie wenigstens noch Schatten sehen würde.Mit Rausgehen ist sie ganz vorsichtig.Sie sitzt lange vor der Katzenklappe bis sie sie mit der Pfote aufmacht und langsam durchsteigt.Kaum ist sie draußen,schnuppert sie sofort an der Türe,wo sie wieder reinkann.Ich hoffe,sie wagt keine gefährlichen Abenteuer. Ganz versperren kann ich die Klappe auch nicht,sonst kann mein Kater nicht mehr raus und rein und der fängt dann fürchterlich an zu jammern.Auch ihr möchte ich den Freigang nicht ganz verwehren.Jetzt im Winter ist es ihr eh viel zu kalt.Aber das Sonnen auf der Terasse und im Garten,das sie so sehr liebt,möchte ich ihr auf jeden Fall lassen.Sie hat ja sonst nicht mehr so viel vom Leben,jagen wird sie auch nicht mehr können.Dabei hat sie mir immer voller Stolz ihre Beutetiere gebracht.So,wie es aussieht ist sie schon sehr vorsichtig,ich hoffe,daß sie sich nie zu weit von ihrem Zuhause entfernt.Ich werde das weiter beobachten.Wenn es riskant wird,muß ich sie einsperren,wenn ich nicht da bin,was mir unheimlich leid tun würde.Für meinen Kater müßte ich mir auch was einfallen lassen,wie er dann raus und rein kommt.

pxhilipx10

28.01.12  14:56

Anhang:ich meinte mit dem 5. Satz,daß sich die Pupillen im Laufe des Tages verändern,nur beim Taschenlampentest konnte ich keine Veränderung feststellen.Ich werde ihr nächste Woche auch Blut abnehmen und einen Sehtest machen lassen.Vielleicht kann man ihre Situation noch irgendwie verbessern,egal was es kostet,es muß nur Sinn machen.Wer eine blinde Katze hat oder hatte,schreibt mir bitte eure Erfahrungen.

p*hil(ibp1x0

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