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Der Chihuahua soll weg!

m7usicu0s_6x5


Wobei...natürlich könnte ein so kleiner Hund auch einen.... bedauerlichen Unfall haben. Wie schnell tritt man da drauf....

:-o
Einen hilfreichen/konstruktiven Vorschlag stellt das wohl nicht dar. Bitte sachlich bleiben!

DGantxe


Ok, dann sage ich mal so: Nicht der Hund ist hier das Problem! Zumal der für das alles nichts kann.

A#ed3givxa


In einem solchen Fall würde ich SkinnyLove auch sagen:

Setz den Freund samt Hund vor die Tür!

Nicht obwohl, sondern weil Du schwanger bist....

Dein Freund wird Dir ja bei dem kommenden Baby keine Hilfe sein, sondern nur eine zusätzliche Belastung.

Er ist so auf den Hund fixiert, daß er Dich und die Kinder gar nicht mehr wahrnimmt. Und daß er dem Hund mit seiner Verwöhnerei nicht Gutes tut, merkt er ja auch nicht!

Natürlich ist es schwer, allein erziehend zu sein, und dazu noch bald mit einem Neugeborenen. Aber immer noch besser, als Deine jetzige Situation!

Hast Du denn sonst noch Unterstützung von Familie und Freunden?

Im Interesse der Kinder solltest Du schnell Konsequenzen ziehen!

Alles Gute dabei!

MConikTa65


Man trennt sich doch nicht einfach von dem Mann seiner Kinder und zukünftigem Kind wegen so eine Fußhupe. Finde ich eine krasse Idee. :-/

AbedgAiva


@ Monika65

Normalerweise trennt man sich natürlich nicht nur wegen einem unerwünschten Haustier!

Aber hier spielen ja wohl noch ganz andere Dinge mit hinein:

Ein Hund, egal wie klein, darf weder alles vollpinkeln, und schon gar nicht darf er beißen!!

Und der Freund zeigt hier ja überhaupt kein Verständnis, und den Hund zu erziehen, kommt anscheinend für ihn auch nicht in Frage...

Hier geht es quasi ums Prinzip:

Will man einen Partner und Kindesvater, dem es egal ist, wenn die Sachen seiner Kinder vollgepinkelt werden und die Kinder Angst vor dem Hund haben, noch bei sich haben?

Bei mir wäre die Antwort klar Nein!

Mfonikax65


[(...) Bezug auf gelöschte Inhalte] Warum liebe TE versuchst du diesen Hund zu baden? Man kennt eben nur eine Seite. Ich bin deshalb ja auch der Meinung, dass selbst der Hund es woanders besser hätte.

HnypEehrixon


1 Beitrag gelöscht

Msonikxa65


Hier geht es quasi ums Prinzip:

Ich weiß schon, was du meinst, nur trennt man sich ja selten aus Prinzip.

C[oteVSauvxage


Man trennt sich doch nicht einfach von dem Mann seiner Kinder und zukünftigem Kind wegen so eine Fußhupe. Finde ich eine krasse Idee. :-/

"Einfach" sicher nicht, aber was würdest du denn machen? Der Hund beißt andere Leute, und der Freund der TE findet, dass man alles so lassen kann. Er will also nichts ändern, mal ganz davon abgesehen, dass es sicher eine Zeit dauern würde, bis eine Hundeschule greift, wenn überhaupt. Es gibt auch gestörte Tiere (wer auch immer an der Störung "schuld" ist), da nützt die beste Hundeschule nichts.

Was also sollte die TE deiner Meinung nach jetzt tun?

N^urar-ihyoxn


Erstmal braucht es hier eine Menschenschule, denn ich sehe den Halter als Problem, der offenbar überhaupt gar keine Ahnung von Hunden hat.

Erinnert mich an den ersten Hund von meinem Onkel und meiner Tante. Tolles Haus, zwei fette Gehälter, beide verbeamtet, 2 Autos, 3 Kinder. Und was fehlt da noch? Richtig, ein Hund. Und warum zum Geier auch immer, sollte es unbedingt ein Foxterrier sein. Das Vieh demoliert die Wohnung, beißt die Kinder (bzw. biss, denn die sind mittlerweile alle erwachsen). Die waren total überfordert. Leider verstarb der Hund und ein neuer musste her. Natürlich lernten sie aus ihren fehlern, und diesmal zog ein Foxterrier ein. %-| Viel gelernt haben sie nicht, das Vieh wurde genauso verzogen.

Wenn die mal bei mir zum Sitting waren, sprangen die hier nicht so mit mir um. Ich habe dem Vieh gezeigt wo der Hammer hängt, im auf's Kreuz gelegt und erstmal (nur) dominiert. Das gab dann erstmal Gekämpfe und Gequieke, aber mit der Zeit hat er sich entspannt und abends haben wir zusammen gekuschelt und gespielt. Sobald die Halter wieder in Hörweite kamen, war das alles vergessen.

Man kann auch offensichtlich problematische Hunde recht schnell umerziehen, das muss dann über einen Zeitraum von mehreren Wochen geleistet werden und geleistet werden wollen. Dazu würde dann auch die TE gehören.

Meine Methode erscheint einigen bestimmt brutal und diese totale Dominanzschiene finde ich etwas hart, aber das Tier war hinterher so entspannt, wie es das daheim nie sein konnte.

Ich glaube nicht, dass die Familie der TE dies gemeinsam leisten kann (und will).

Am Ende leidet vor allem das Tier.

N6ur?arihyoxn


Äh, ja. Denkt euch die Fehler einfach raus. War zu faul zum Korrekturlesen. |-o

K angxa


der offenbar überhaupt gar keine Ahnung von Hunden hat.

Man kann auch offensichtlich problematische Hunde recht schnell umerziehen, das muss dann über einen Zeitraum von mehreren Wochen geleistet werden

Du hast keine Ahnung von problematische Hunde ..

H3anqca


Meine Methode erscheint einigen bestimmt brutal und diese totale Dominanzschiene finde ich etwas hart, aber das Tier war hinterher so entspannt, wie es das daheim nie sein konnte.

Nurarihyon, ich weiß nicht, woher du das hast, vielleicht durch eine Sendung von Cesar Millan.

Das ist nicht nur hart, das ist tiefstes Mittelalter, einen Hund derart zu behandeln.

Etliche Verhaltensforscher und gute Hundetrainer haben sich mit diesen Methoden von Millan näher befasst und ausführlich darüber geschrieben, wie man die Hunde damit kaputt macht. Es wurde recherchiert, was aus diesen Hunden geworden ist, die so behandelt wurden. Die meisten Hunde wurden völlig verhaltensauffällig und später getötet. Die angeblichen Erfolge vor der Kamera zeigen nur Hunde, die erstmal in ihrem Wesen gebrochen wurden.

Kennst du die 4 Verhaltensstrategien, die ein Hund in einer Konfliktsituation hat?

Das sind die 4 F (Fight, Flight, Freeze, Fiddle about). Sie bedeuten, der Hund entscheidet zwischen diesen Möglichkeiten: Kampf, Flucht, Einfrieren und Beschwichtigungsgesten, Spielangebote, anbiederndes Verhalten (die letzten 3 Begriffe stehen für Fiddle about).

Der Foxterrier hat sich zwangsweise für das Fiddle about entschieden, weil Kampf, Flucht, Einfrieren nicht möglich waren.

SkinnyLove87

Der Hund deines Partners ist nicht dominant, kontrollsüchtig und was hier alles geschrieben wurde.

Der Hund ist sehr verzweifelt und hat ernsthafte Verhaltensstörungen!!! Hunde können ihre Verzweiflung nicht sprachlich ausdrücken. Sie können nur mit Verhalten reagieren. Das Verhalten wird dann immer gestörter.

Wer immer den Hund erzogen hat, er hat alles falsch gemacht.

Bitte holt euch keinen Hundetrainer ins Haus. Es ist nicht damit getan, dem Hund Grenzen zu setzen und ein paar Gehorsamsübungen zu machen.

Alles, was jetzt noch zusätzlich falsch gemacht wird, kann zur Eskalation führen.

Wenn dein Partner den Hund wirklich liebt, dann gibt er ihn in verständnisvolle Hände ab.

Wenn sich für den Hund nichts ändert, dann wird sein Leben wahrscheinlich bald auf dem Tisch eines Tierarztes enden mit der Todesspritze.

So ein Verhalten ändert sich nicht von allein, sondern es sind noch etliche Steigerungen möglich.

Falls dein Partner sich für eine Abgabe entscheidet, kann ich dir Adressen von kompetenten Verhaltenstrainern nennen, die solche Hunde aufnehmen, sie therapieren und dann in sorgfältig ausgesuchte Hände vermitteln.

Ein normaler Hundetrainer ist dafür nicht ausgebildet!!!

Liebe zu einem Tier bedeutet manchmal auch zu erkennen, dass man nicht der geeignete Halter ist.

VUagabu_nxdin


Hanca

Deine Einschätzung über den Chihuahua teile ich voll und ganz; allerdings ist das Skinny Love gewiss relativ egal und löst auch nicht das Problem.

Für alle Beteiligten (vor allem für den Fiffi) wäre eine Abgabe in kompetente Hände das Beste. Allerdings wird das (gerade in den USA) ein Problem. Es gibt so viele nette, normale Hunde, warum sollte man sich dann so ein massiv gestörtes Tierchen ins Haus holen?

Skinny

Hat das Hündchen einen Kennel in denes sich zurückziehen kann und dort auch wirklich absolut ungestört ist? Das wäre eine schnelle und evtl. auch hilfreiche Erstlösung. Den Kennel an einen ruhigen Ort stellen wo auch keiner reinglotzt und der Hund seine absolut Ruhe hat. Über Nacht kannst Du das Teil auch schließen, jedoch ist es keine gute Idee, den Fiffi auch tagsüber dort einzusperren, wenn er denn mal wieder nervt.

Ihr müsst euch wie gute Chefs verhalten. Das bedeutet nicht "auf den Rücken schmeißen" oder sonstwie zu bedrohen; das macht es bei einem eh schon gestörten Hund noch schlimmer. Ihr teilt ihm die Ressourcen zu. Futter nur aus der Hand als Belohnung und Zuweisung des Ruhe-/Schlafplatzes. Alle Ruheplätze der Chefetage (Sofa, Bett) sollten absolut Tabu sein. Ansonsten würde ich das Hündchen komplett in Ruhe lassen (auch nicht Baden oder anderen Scheiß der nur Stress auslöst) und mich nur um die Grundbedürfnisse kümmern (Futter, Wasser, Gassigänge, ungestörter Ruheplatz).

Anderenfalls einpacken, in den Flieger bringen und zur Tante Vagabundin nach good, old germany schicken. Die hat auch einen ehemals gestörten Chihuahua, aus dem ein supernettes Tierchen geworden ist ;-)

Buate~r9 Wx.


Ansonsten würde ich das Hündchen komplett in Ruhe lasse (auch nicht Baden oder anderen Scheiß der nur Stress auslöst)

Genau. Stress und Angst. Und dann beißt das Tier um sich - sicher Angstbeißerei.

Mal komplett in Ruhe lassen. Nicht hochheben, nicht rumzerren, nicht in Taschen stopfen. Nicht den Kindern überlassen.

Die Erwachsenen gehen regelmäßig Gassi, nicht die Kinder.

Sich einfach mal vorstellen, dass Tier wäre eine andere Hunderasse, z. B. ein Rottweiler.

Würde man einen Rottweiler hochheben, rumzerren und in eine Tasche stopfen? Nein.

Würde man kleine Kinder unbeaufsichtigt mit einem Rottweiler allein lassen? Hoffentlich nicht.

wo auch keiner reinglotzt und der Hund seine absolut Ruhe hat

Und den Kindern beibringen, dass der Hund ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen ist, die man zu respektieren hat.

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