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Zugelaufene Katze, Welpen, Tierarzt, Tierschutz

gresUtern7warVs hat die Diskussion gestartet


Hallo, es handelt sich um die oben erwähnte Katze. Sie tauchte vor Kurzem bei uns auf und sah ziemlich schwanger aus. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß die Tierärzte in unserer Gegend keine schwangeren Katzen kastrieren.

Wir wohnen in einem Häuschen auf dem Land. Hier tauchen sehr oft streunende Katzen und Kater auf. Da wir selbst vier eigene, kastrierte Katzen/Kater haben und Katzenklappen in den Türen, bekommen wir öfter Besuch von den Streunern, die aber immer weitergezogen sind.

Diese Katze blieb am und im Haus, ließ sich nur von mir streicheln, war aber ziemlich unleidlich in ihrer Art. Meinen Mann hat sie nur angefaucht und -geknurrt. Bei Menschen ist sie verschwunden. 'Wir wissen nicht, was sie erlebt hat. Vorgestern kam sie plötzlich ins Haus gerannt und bekam innerhalb von 2 Stunden 4 Junge. Die Katze hat sie ordentlich versorgt, im Aussehen und Gewicht waren die Babys in Ordnung. Sie hat dann ein Baby in den oberen Teil des Hauses getragen und sie dort abgesetzt. Die anderen drei habe ich ihr nachgebracht, eine Decke ausgelegt und geschaut, ob die Welpen gut trinken. Es war alles in Ordnung. Der Mutter habe ich Futter und Dosenmilch (die liebt und verträgt sie) hingestellt.

Gestern nun sah die Katze irgendwie dicker aus, ich habe sie beobachtet. Von dem Futter hat sie nichts gefressen aber die Milch getrunken und im Laufe des Tages ungefähr 340 ml. Katze und Babys haben sich normal benommen. Futter habe ich ihr im Laufe des Tages vier verschiedene Sorten angeboten, sie hat nichts gefressen. Gestern Abend habe ich ihren Bauch vorsichtig abgetastet, weil er unnatürlich dick aussah. Ich habe es mit der Angst bekommen und bin heute Morgen mit ihr und den Kitten zum Tierarzt. Es war furchtbar, die Katze in die Box zu kriegen, beim TA mußte sie mit Decken gehalten und sediert werden. Es kam heraus, daß ihr Magen voll (wovon) war und der Darm stark aufgegast. Meine TÄ wollte da nichts weiter machen und hat mich in die nächste Tierklinik geschickt. Nach der Untersuchung kam heraus, daß sie eine verdickte Galle hat und etwas mit der Leber. Ich wurde vom Personal angezickt, weil die Katze so unkooperativ ist. Naja, das war sie bei uns ja auch schon. Letztendlich hat sie einen Zugang in die Vorderpfote bekommen und eine Halskrause für Infusionen, die täglich gegeben werden müssen, bis sie wieder frisst. Die Babys wurden in der Zeit vom Personal versorgt.

Mir wurde gesagt, daß ich die Katze täglich zum TA bringen müßte für die Infus. Bei uns hat kein Tierarzt am Wochenende Dienst. Wir haben uns darauf geeinigt, sie am Wochenende in der Klinik zu lassen. Das arme Tier ist so fertig und aufgeregt, ich hätte sie nicht jeden Tag in den Korb stopfen können und dann beim Tierarzt wieder und wieder sedieren lassen müssen.

Ich bin dann erstmal nach Hause gefahren und habe die Babys zum Versorgen dort gelassen. Allerdings wurde mir gesagt, daß ich sie am Abend wieder abholen müßte, weil dann keiner mehr Zeit zum Füttern hätte. Als ich zuhause war, habe ich den Tierschutz angerufen und denen mein Problem geschildert. Ich hätte die 4 Katzen jeder Stunde füttern müssen, Tag und Nacht. Dazu bin ich gesundheitlich und nervlich nicht in der Lage. Wann soll ich schlafen? Mein Mann arbeitet und hat keine Zeit, Verwandtschaft hat dankend abgelehnt. Die Dame vom Tierschutz hat mich sehr unfreundlich behandelt, wie ich dazu komme, eine trächtige Katze zu haben, so etwas geht ja überhaupt schon mal nicht, wollte sich aber kümmern.

Mein Mann arbeitet in der Nähe der T-Klinik und ist dann nach Feierabend hingefahren um die Babys abzuholen, wir hatten von der Dame nichts mehr gehört und dachten, wir müßten die Katzen selber päppeln. Wie sollte ich das nur schaffen, ich hatte Angst, daß sie alle sterben. In der Klinik wartete aber schon eine andere Dame vom Tierschutz die die Katzen mitnehmen wollte, sie hat Erfahrung mit Handaufzucht.

Dann kam der große Knaller. Die Babys wären in einem schlechten Zustand und schmutzig, ob wir uns nicht schämen würden und wir hätten den Tierschutz anrufen können, die hätten die Katze dann mit einer Lebendfalle gefangen. Mein Mann und ich hatten aber schon beschlossen, Mutter und Kinder zu behalten. Nur mit der Aufzucht wäre ich restlos überfordert gewesen. Da die Dame nun auch nur ein paar Tage Zeit hätte müßte ich die Kitten wieder abholen. Ich habe das abgelehnt mit der Begründung der Überforderung. Das interessierte sie nicht. Ich war so angefasst, daß ich dann unüberlegt gesagt habe, ich nehme die Kitten nicht zurück. Antwort: das müßte ich aber. Schlußendlich wurde mir gesagt, ich müßte im Tierheim anrufen, die würden Mutter und Kinder dann abholen.

Über die Unfreundlichkeit vom Tierschutz und Klinik bin ich sehr erschrocken. Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. Mein Mann war zuhause noch so aufgeregt, daß ich Angst hatte, er kriegt einen Herzkasper.

Was soll ich nur tun. Die Rechnung bezahlen wir natürlich.

Ich bin sehr aufgeregt und traurig und fühle mich allein gelassen.

Vielleicht hat ja jemand hier eine Lösung des Problems.

Mein Bericht ist ziemlich lang geworden, danke fürs Lesen.

Antworten
gresterinwaxrs


Die Frau vom Tierschutz hat zu meinem Mann noch gesagt: sie wohnen auf dem Land? Da ist man sowas ja gewohnt.

Habe ich mich falsch verhalten oder steht der Tierschutz über Allem ":/

Wua%ldxen


Du hast jetzt angefangen, die Verantwortung für zugelaufene Tiere anzunehmen - freiwillig.

Dazu zwingt dich niemand, als deine eigene "bekanntlich Ethik". Und da dankt dir auch keiner für, bestenfalls die Tiere selber (naja, mehr oder weniger...)

Was den Tierschutz angeht: Das sind Leute die das größtenteils ehrenamtlich machen.

Für dieses Engagement wird keinem von Meneschen gedankt, weder denen, noch dir. Das ist einfach ein Riesenaufwand.

Zumal sowieso viele Menschen übellaunig sind, und mit vorschnellen bösen Verdächtigungen fix dabei. Da wird aus jemandem, der notgedrungen selber in den Riß getreten ist, dann in den Köpfen der Menschen dann schnell mal ein Verursacher. Diese Erfahrung tut mir leid für dich.

Die beste Chance, die ich noch sehe, ist, dass die Kätzchen vermittelbar als Haustiere sind. Wenn der örtliche Tierschutz am Limit operiert, und dir übellaunig entgegentritt, vielleicht gibt es ein Tierheim im Umkreis, dass bereit ist, dir zu helfen.

Ich hätte auch allerdings mal wieder Lust, mal kleine Kätzchen zu knuddeln.

(Aber ich will auf keinen Fall ein Haustier, da ich oft von zuhause weg bin, und darf ich hier auch garnicht).

WHal[den


"bekanntlich Ethik" soll heißen "Ethik.

EIhemaliger# Nutzer (#L597322)


Hallo gesternwars

Oh mann, kann ich gut verstehen, dass du sehr aufgeregt und aufgebracht bist. War und ist ja auch sehr stressig, das hin und her und sich Sorgen machen. Umso stressiger wird es dann, wenn du dir noch Vorwürfe anhören musst. Also ich finde es super wie du dich gekümmert hast und finde auch nicht, dass du was falsch gemacht hast.

Ich habe die momentane Situation nicht ganz verstanden: Die Mutterkatze ist in der Tierklinik (noch bis Montag?) und die Kleinen sind bei einer Frau vom Tierschutz, die aber nur ein paar Tage Zeit hat? Und ihr möchtet gerne (alle 5?) Katzen aufnehmen, aber das geht erst, wenn die Kleinen nicht mehr von Hand gefüttert werden müssen? Und ihr könntet sie ins Tierheim geben, aber dann wären sie "weg"?

Kann die Mutterkatze die Kleinen nicht füttern, sofern sie sie nachher noch annimmt? Also wurde das durch ihre OP unmöglich?

Evt. gäbe es noch die Möglichkeit, beim privaten Tierschutz anzurufen,. War das der staatliche Tierschutz (kenne mich in D nicht aus) oder eine private Organisation?

Lg

Rmhelxia


Sind bei euch noch Sommerferien?

Vielleicht findet sich ein verantwortungsvoller junger Mensch in eurer Nachbarschaft, der euch gerne unterstützt?

Ansonsten frag im Tierheim nach, ob sie dich unterstützen können.

Die werden die Kitten ja nicht gleich vermitteln wollen. Im Gegenteil, die werden sich freuen, wenn du sie wieder nimmst.

Vielleicht ist es ja nur über das Wochenende.

g;estqerKnwarxs


Danke für eure Antworten.

@ walden

Du sagst es, ich komme mir vor wie der "Verursacher". In dem Zustand hätte bei uns kein Tierarzt die Katze kastriert. Mein Mann und ich haben länger überlegt und sind zu dem Schluß gekommen, die Katze mitsamt den Jungen zu adoptieren. Sie war überwiegend draußen, kam aber abends, wenn mein Mann schlief, ins Haus und hat sich von mir streicheln lassen. Wenn mein Mann das versucht hat, hat er Haue bekommen und wurde angeknurrt und gefaucht und sie hat dann das Weite gesucht. Auch zu mir war sie nicht durchgehend nett, aber wenigstens durfte ich sie anfassen. Wir wissen nicht, woher sie kommt und warum sie so ist.

Zwei von unseren Katzen sind Geschwister. Eine ist wahnsinnig verschmust, der andere zwar auch, aber beim Doktor hat er Alles und Jeden auseinander genommen. Sie sind gleich aufgewachsen. Also meiner Meinung nach hat jede Katze wie auch jeder Mensch einen eigenen Charakter. Die Tierschutzdame hat zu meinem Mann gesagt, die Katze wäre nicht Schuld an ihrem Verhalten. Wir rätseln nun über die Bedeutung dieses Satzes.

Über die angebliche Verschmutzung der Welpen zerbreche ich mir auch schon seit gestern den Kopf. Ich habe die Kleinen morgens um viertel vor zehn von der Mutter abgenommen (sie haben getrunken) und in eine Box gelegt. Beim Hochnehmen habe ich ja nun nur die obere Seite gesehen, die war normal, die kleinen Körper waren warm und sie haben nicht gequäkt. Die Mutter kam in eine andere Box. Dann zum Tierarzt, Untersuchungen und Spritzen für die Katze. Keine Diagnose. Wir wurden in die nächste Stadt zur Tierklinik geschickt. Mir wurde gesagt, es dauere länger, ich könnte nach Hause fahren, die Babys würden versorgt.

Da mein Mann in der Nähe der Klinik arbeitet, ist er um sechs Uhr nach Feierabend hingefahren. Dort wartete schon eine Tierschutzmitarbeiterin und sagte, sie wolle die Katzen abholen. Dort kam dann, wie ich schon erwähnt habe, der Knall. Die Welpen wären total verschmutzt, sie wisse nicht, ob sie die durchkriegt. Jetzt frage ich mich, was ist all den Stunden passiert?

Heute war mein Mann um zehn Uhr morgens da und hat nach der Katze gefragt. Die Helferin hat gesagt, sie wisse es nicht, es wäre noch kein Doktor bei ihr gewesen. Dann hat er 445,09 € bezahlt und ist unverrichteter Dinge gegangen.

Das ist der Stand der Dinge. Wie es weiter geht, wissen wir nicht.

giestIerYn=warxs


@ elith

Ja, die Mutter ist noch in der Klinik. Sie sollte eigentlich nur bis Montag dableiben, danach hätte ich mit ihr jeden Tag zum TA fahren müssen für eine Infusion. Am WE hätte ich wieder in die Klinik fahren müssen, weil hier die Ärzte zu haben. Ich habe sehr mit mir gerungen und bin zu dem Schluss gekommen, die Katze nicht abzuholen. Ich bringe es nicht über mich, sie täglich dermaßen zu belasten. Sie hat so schon eine Höllenangst und ist total verwirrt. Was erst, wenn ich sie täglich in die Box kriegen muß und mit dem Auto fahren. Wie oft und lange ist ja auch nicht klar. Ich habe Angst, daß sie mir kollabiert.

Mein Mann war ja heute morgen nochmal da, erkundigen, wie es ihr geht, und gefragt, ob er jetzt bezahlt und ob er noch einen Test auf FIV und FIP bezahlt. Hat er gemacht und ist gegangen.

Jetzt weiß ich nicht, was ich Montag machen soll. Der Tierschutz und die Ärzte waren nicht nett zu uns. An den TS möchte ich mich nicht mehr wenden, den TA muß ich mir leider "warmhalten", falls unseren mal nachts etwas passiert. Auch können wir nicht unbegrenzt bezahlen. Ich denke, ich setze mich mit dem Tierheim auseinander.

Mein Kopf, mein Herz und mein Kopf sind so schwer.

gyestTernwaxrs


Nicht zweimal Kopf, sondern einmal Bauch.

g)eVsternKwars


@ Rhelia

Die Sommerferien sind bei uns schon durch. Es gibt hier auch niemanden, der Katzen aufpäppeln würde. Umsonst sind hier ja nicht so viele streunende Katzen unterwegs. Uns liegt die Bemerkung der Tierschutzdame noch schwer im Magen. Wir kämen vom Land und da sind die so, das würde man kennen. Dazu muß ich bemerken, daß wir in einem Haus wohnen und nicht auf einem Hof, wir haben kein Vieh, sondern vier kastrierte Katzen/Kater. Mein Mann arbeitet noch, ich bin Rentnerin. Unsere Katzen sind acht, zweimal sieben und drei Jahre alt. Die jüngste ist vor zweieinhalb Jahren bei uns gestrandet. Sie wollte fressen, konnte aber nicht schlucken. Also zum Tierarzt und behandeln lassen. Ein paar Monate später wurde sie kastriert.

Sollten die Katzenbabys tatsächlich verschmutzt gewesen sein, kann das nur in den acht Stunden passiert sein, in denen sie nicht bei der Mutter waren. Wir werden es nie erfahren. Auf der TA-Rechnung steht kein Posten, aus dem hervorgeht, daß Welpen versorgt wurden. Nur die Behandlungen der Mutter.

Ich bin hin- und hergerissen, ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.

g/est ernwCaxrs


Da die Mutter nicht säugen kann, weil sie eine Halskrause bekommen hat und so auch nicht die Babys putzen kann, habe ich mich dazu entschlossen, die Kleinen beim Tierschutz zu lassen. Von dort können sie dann vermittelt werden.

Da es ja auch sehr schwierig ist, an die Katze heran zu kommen, nehme ich an, daß sie in ihrer Panik die Kleinen versehentlich verletzen oder töten könnte.

Die arme Katze wurde am Freitag sogar zweimal sediert. Einmal beim TA, einmal in der Klinik.

cJriec}harwlxie


Welpen aufzuziehen ist nicht so lustig oder romantisch oder leicht, wie man das meint. Die Welpen wollen nämlich nicht mit der Hand aufgezogen werden, ohne Amme ist das richtig schwer, man muss z.B. mit Kosmetikschwämmen und Pipetten arbeiten...

das ist was für Könner und klar - alle zwei Stunden muss man als Mensch ran....

das ist ein Rundumjob und zwar mind. 3, besser 4 Wochen lang.

Deswegen ist der Tierschutz eine gute Lösung.

Allerdings ist das mit dem Kragen Blödsinn, besser wäre eine Art Pulli, dann kann die Kätzin auhc säugen.

Verschmutzung: eigentlich muss man Welpen überhaupt nicht waschen, das Muttertier kümmert sich drum. Bis die alle Blut- und Plazentareste von den Welpis entfernt haben, dauert es ein paar Tage. Auch blutet und schleimt die Mutter noch, die Welpen machen sich dabei immer wieder dreckig, so viele Tücher kann man gar nicht auslegen.... das muss sich erst einpendeln. Ist doch Blödsinn, was die Frau da erzählt. Laß' das nicht an Dich ran.

Die haben bloß "Bauernhof" oder "Land" gehört und sind frech geworden.

Du hast alles rihtig gemacht, Du hast Dir Hilfe geholt und die Katze und die Jungen gerettet. Und Du würdest sie sogar aufnehmen.

Was wollen die noch mehr?

g.estLernxwars


Hallo chriecharly,

daß die Welpen erstmal ganz von der Mutter wegkommen, hatte ich auch nicht gedacht. Da sie sehr angriffslustig und wild ist, wurde sie wohl im Schiebekäfig ein zweites Mal sediert (vorher ja schon beim TA). Sie wurde untersucht, behandelt und bekam einen Zugang in eine Vorderpfote, weil sie jeden Tag Infusionen haben muß. Ich kann mir vorstellen, daß der Trichter ziemlich lang sein muß, damit sie nicht an die Pfote kann.

Mir wurde gesagt, daß sich um die Babys gekümmert wird. Darauf habe ich beim Tierschutz angerufen, hatte eine unfreundliche, hektische Dame am Telefon. Sie versprach mir sich zu kümmern. Da ich nichts mehr von ihr hörte, habe ich Panik bekommen, weil ich die Babys um sechs Uhr hätte abholen sollen, weil sich nachts keiner kümmern kann.

Naja, mein Mann abends hin und wurde von einer verbissenen Tierschützerin und unfreundlicher Ärztin empfangen. Er hat dann bei mir angerufen und wußte von nix. Vom Tierschutz habe ich keinen Rückruf bekommen und gedacht, es kommt niemand. Es war wohl sehr unschön, mein Mann war so aufgeregt, ich dachte, der kriegt mir noch einen Herzinfarkt.

Heute habe ich mit einer Ärztin telefoniert, sie war sehr nett. Ich habe ihr nochmal alles erklärt. Die arme Katze hat eine Pankreatitis und irgendwie auch was an der Leber. Dazu Diabetes, die aber wohl schon wieder zurück gegangen ist. Es soll an der Geburt liegen, könnte vorkommen. Im Netz habe ich heute alles was ich finden konnte über Pankreatitis bei Katzen gelesen. Das hört sich gar nicht gut an.

Die Katze muß noch am Schlauch hängen und bekommt Medis. Die Ärztin muß nun mit dem Tierschutz klären, wem die Katze gehört. Ich habe auf baldige Erledigung gedrängt. Das Ganze ist ja nun auch nicht gerade billig.

Sollten wir die Katze zurück bekommen, bekommen wir auch die Jungen wieder dazu. Soweit ich verstanden habe, braucht die Mutter täglich Medis. Dürfen die Jungen dann überhaupt noch trinken? Was ist, wenn sie ihre Kinder nicht mehr annimmt.

Mir schwirrt der Kopf, ich bin durcheinander. Merkt man glaub ich auch an meinem Post.

Danke für dein Interesse.

c5rie(charlxie


Es gibt medis, die auch während der laktation gegeben werden können., der Arzt weiß welche.die mama macht auch keinen stress. Je mehr die zwerge saugen, desto mehr wächst wieder ihre Bindung zu den Zwergen. Hormone. Das ist ein Ursache wirkungs Kreislauf.

Aber ehrlich, wenn nicht... Ich wuerde an deiner Stelle alles vermeiden, die zwerge mit Hand aufzuziehen. Ich kenne das nur von einzelnen leicht gewichten, denen ich ein paar Tage auf die Sprünge geholfen habe, aber ein ganzer wird, vier Wochen? Bei aller Liebe.... Da wuerde ich liebe die Medikamentenvergiftung in Kauf nehmen oder die Sache beenden.

Das stemmt man nicht so einfach....

Hört sich schlimm an, ich weiß.

Oder Such ' doch im Internet nach einer Amme, eine Katze, die gerade saeugt.

gmeste rnwarxs


Also, seit gestern Nachmittag ist die Katze, sie heißt jetzt Gerlinde, wieder bei uns. Im Auto hat sie keinen Mucks gemacht. Aber sowie wir drin waren, miaute sie so, als würde sie sagen: endlich! Eigentlich haben wir eine böse, zerzauste Katze erwartet. Aber nein, als ich mit ihr gesprochen habe hat sie gleich mit erzählt. Und das so richtig viel. Ich durfte die Tür von der Box öffnen und wurde sofort beschmust :-o . Sie sah gut aus, viel schlanker und hatte einen roten Verband an der linken Vorderpfote. Ich bin froh, daß der aufgeblähte Bauch weg ist.

Die Kitten sind beim Tierschutz geblieben, da bin ich richtig erleichtert, ich hätte es nicht geschafft. Zumal nicht sicher wäre, ob sie die Kinder noch angenommen hätte.

Stand der Dinge: sie frisst (zwar nicht übermäßig), trinkt und geht aufs Klo. Sie ist aber sehr klettig (wir sind einfach nur überrascht, so war sie ja vorher nicht), und schmusebedürftig. Ich habe in unserem kleinen Wohnzimmer mein Luftbett aufgestellt und wir haben die ganze Nacht gekuschelt. Leider muß ich sie ja einsperren. Da wir viele Katzenklappen haben, ist das gar nicht so einfach. Schließlich wollen unsere Katzen wie gewohnt rein und raus. Sie sind leicht beleidigt, weil hin und wieder mal eine Klappe zugestellt ist. Sie können aber alle ins Haus, sie sind nicht ausgesperrt. In vierzehn Tagen muß sie zur Blutkontrolle zu unserem TA. Davor habe ich schon große Angst. Das gibt wohl Stress.

Außerdem muß sie noch kastriert werden. Wie das alles gehen soll ist mir ein Rätsel. Sie möchte gern raus, macht aber keinen Aufstand. Ich habe noch ein altes Katzengeschirr rausgekramt, vielleicht funktioniert das ja.

Drückt mir die Daumen, daß alles gut wird. Vor einem neuen Schub hab ich Angst. Hoffen wir, daß es nicht soweit kommt.

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