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Gedichte

c,razy7 nitxa


Laß mich los!

Laß mich los,

laß mich leben!

Laß mich fliegen, frei sein,

frei wie ein Schmetterling!

Laß mich ich selbst sein.

Möchte frei sein!

curazy8 nitxa


Schreien

Ich soll schreien,

soll alles raus lassen.

Doch ich kann nicht,

meine Kehle ist zugeschnürt.

:°(

Ich sage "Ich liebe Dich!" zu dir,

doch meine ich in Wircklichkeit nicht sie!?

Warum kann nicht alles vorbei sein,

keinen Schmerz mehr fühlen müssen.

Ich will mich nicht mehr betäuben!

clrazxy nixta


Zwiespalt

Gefühle, hin und her,

hoch und runter.

Herzklopfen.

Allein, allein wenn mein Herz

nach Nähe schreit.

Ein Wechselbad der Gefühle,

ein Zwiespalt im Herzen.

Eine leise Stimme die nach "Hilfe" schreit!

Ein "Nein", es muss sich was ändern!

c1razy Gnita


Hochzeit

Ich werde nächstes Jahr im März heiraten. Meine Mama wird nicht dabei sein. Ja sicher in Gedanken, doch nicht in echt. Ich wollte schon Pappfiguren aufstellen, doch es ist albern. Ich wünscht mir so sehr sie wäre dabei. :°(

Meine Schwiegermutter in Speh ist nicht wircklich ein Ersatz, wer kann auch schon die Mutter ersetzen. Sie hat nichts besseres zu tun, als sich daran zu stoßen das ich nicht getauft bin. Wie man dann kirchlich heiraten könnte. Sie ist sehr streng gläubig, fast schon... naja ihr leben bekommt sie nicht auf die Reihe.

Ich könnte mich jetzt endlos aufregen, doch es bringt nichts. Es ist schwer mit Ihr.

Ich verstehe nur nicht wie sie so sein kann. Wenigstens mein Freund soll eine Mama haben die für Ihn da ist. Aber nein, irgendwelche Seminare sind ihr wichtiger.

Ich vermisse meine Mama. Warum kann sie nicht da sein. Es ist alles so ungerecht!

crazynita :-|

mVee$rblxau


Liebe Crazy nita

Ich werde nächstes Jahr im März heiraten. Meine Mama wird nicht dabei sein. Ja sicher in Gedanken, doch nicht in echt. Ich wollte schon Pappfiguren aufstellen, doch es ist albern. Ich wünscht mir so sehr sie wäre dabei.

wenn du heiratest, stelle Pappfiguren auf. Es wird dir gut tun.

Ich bin auch Mutter. Es ist schön, so eine Tochter zu haben.

Wenn ich einmal fort gehe, von dieser Welt, dann wäre ich froh, so geliebt worden zu sein, wie du deine Mutter liebst.

Nun, ich habe keine Tochter, ich habe drei Söhne. Ich hoffe, sie haben mich auch so sehr lieb.

Du schreibst Gedichte, du möchtest Pappfiguren aufstellen, mache all diese Dinge, sie werden dir helfen über deinen Schmerz hinweg zukommen.

Deine Mutter wäre sicher ganz stolz auf dich.

Liebe Grüße

gZrüneksWa=ssexr


hallo crazy nita

bin zufällig auf deine gedichte gestoßen und find es gut wie du deine gefühle so ausdrücken kannst. deine ma muss ein toller mensch gewesen sein und na ja weiß nichtt was ich sagen soll- irgendwie sind es immer die guten menschen die gehen müssen, das ist echt ungerecht

wünsch dir ein glückliches leben und eine schöne hochzeit

cJrahzy *nita


vielen Dank für die Worte

jetzt kullern mir mal wieder die tränen über´s Gesicht :°(. Wenn ich das lese, wird mir mal wieder bewußt wie sehr ich meinen Mama vermisse. Das ich nicht so stark bin, wie es alle glauben. Sicher werde ich die Figuren nicht aufstellen, denn, naja es gibt ja auch noch viele andere Menschen denen das Herz auch noch weh tut. Doch mir ist gerade eine Idee gekommen. Ich werde mir eine Kette mit Anhänger besorgen. So wie sie das immer in den Filmen zeigen. Dort werde ich dann ein Bild von meiner mum rein machen. So ist sie auf jeden Fall bei mir.

Warum tut es nur immer noch so weh als wäre es gestern gewesen...... Es geht wieder auf Weihnachten zu, ich finde das ist immer die schlimmste Zeit. Immer wenn ich eine Tochter mit Ihrer Mama sehe, sie also Geschenke einkaufen, geht ein Stich durch mein Herz.

Mein Leben ist gefüllt, ich habe arbeit, einen tollen Freund, eine wunderschöne Wohnung, mache nebenbei ein Studium, werde bald heiraten und doch ist mein Leben so leer und sinnlos. Verzeiht mir!

Vielen Dank für die lieben Worte!

aLngelx82


Das Gedicht habe ich geschrieben, als mein Großvater nach einem Jahr Krebsleiden in meiner Anwesenheit verstorben ist:

Ein Flüstern, zärtliche Worte.

Hoffnung auf Leben.

Ein Aufseufzen,

streichelnde Hände.

Trost spenden.

Ein letzter Atemzug,

leere Versprechen der Ärzte.

Bittere Tränen, ein gehauchtes:

Ich liebe dich, vergiss mich nicht.

Selbst über ein Jahr nach seinem Tod habe ich es noch nicht verarbeitet.

S1chnSuffeFlg1986


Stille Trauer

Nicht eine Träne,

die geweint,

nicht ein Schrei,

der geschrien.

Nur Stille,

Stille, die einen von Innen auffrisst,

alles zerstört, was war uns ist,

die einen kaputt macht

und an der man unter geht...

Das Gedicht habe ich mit 14 Jahren geschrieben, als meine Oma, 2001, gestorben ist.

Ich habe damals nicht richtig trauern können und dadurch gelehrnt, wie wichtig es doch ist, sich für die Trauer zu öffnen, um alles überhaupt verarbeiten zukönnen.

Man darf das alles nicht in sich hinneinfressen, weil es einen sonst von innen auffrisst...

cLrazy Wnitxa


Hallo Ihr!

Wie geht es Euch so? Ich finde diese neue Ecke hier im Forum gar nicht schlecht.... :-)

Ihr merkt, dass meine Gedichte irgendwie nicht so richtig weiter gehen. Das liegt daran, dass ich sie immer nur schreibe, wenn es mir schlecht geht. Naja, sicherlich nicht immer.

Ich möchte damit sagen, dass der Schmerz irgendwann weniger wird, sicher es gibt so ne und so ne Tage, doch man lernt mit dem Verlust zu leben.

Manchmal erschrecke ich, weil ich weiß, wenn meine mum noch da wäre, wäre ich nicht so stark und hätte sicher in meinem Leben auch noch nicht so viel erreicht. Das heißt jetzt um Gottes Willen nicht.... Doch es hat mich geprägt und zu einer Kämpferin gemacht.

Ich möchte doch das meine Mama stolz auf mich sein kann. :-D

Sie fehlt mir in jeder Minute meines Lebens. Wenn ich an sie länger als eine Sekunde denke muss ich weinen. :°(

Fühlt Euch alle gedrück!

crazynita

csraz(y nixta


Danke!

an alle! Erste seitdem ich hier bin, merke ich, dass ich mit meinen Gefühlen nicht alleine bin! Das tut verdammt gut!

Danke an alle!

Gruß *:)

cMrazyy ni^ta


mit Worten von Ihm

Draußen ist es kalt. Draußen liegt Schnee. Draußen passiert so viel. Draußen ist auch ein Mädchen. Sie ist allein. Fast traurig.

Sie läuft sinnlos hin und her, weiß nicht wohin. Es scheint, als warte sie auf jemanden, der nie mehr kommt.

Sie schaut in regelmäßigen Abständen zum Himmel, so, als wollte sie von dort jemanden abholen und mitnehmen.

Ich beobachte Sie, und es holt sie keiner ab. Sie will weg von hier und von allem, weil sie wahrscheinlich verletzt wurde.

Ich bin neugierig und gehe auf sie zu. Ich will wissen, was mit ihr los ist und frage sie.

Die Antwort sind ein paar Tränen und tiefes Schluchzen. Sie stammelt aber bekommt kein Wort zustande.

Es wird dunkel.

Wir stehen uns einige Minuten gegenüber, dann dreht sie sich um und geht. Als Abschied eine Träne auf der Wange und ein kaum zu erkennendes lächeln.

Es ist ein zerschmetterndes Gefühl, zu wissen, dass man nicht helfen kann, weil sie keine Hilfe will.

Ihre Schritte werden leiser, bis ich sie nicht mehr höre. Ich sehe ihr nach.

Plötzlich bleibt sie unter einer Laterne stehen. Sie schreit. Sie weint. Sie schreit noch mal. Dann dreht sie sich um zu mir.

Ich kann sie nicht mehr richtig erkennen und renne auf sie zu. Je schneller ich renne, desto weiter ist sie weg.

Sie ruft, doch ich kann nicht hören was. Es wird leiser, verstummt.

Nun stehe ich da. Unter der Laterne im Lichtkegel. Um mich herum ist es Nacht.

Mir ist kalt und ich will nach Hause, deshalb drehe ich mich um.

Plötzlich jagt mir das Blut heiß und kalt durch die Adern, mein Atem brennt, als würde ich Feuer atmen, denn vor mir steht sie.

Ich zittere! Wie kann das sein? Ich will Ihr Gesicht sehen, doch mein Nachken ist steif. Ich will schreien, doch meine Kehle ist wie zugeschnürt. Dann werde ich ruhig, fast so, als wäre ich betäubt worden. Ich kann mich wieder bewegen, endlich kann ich ihr ins Gesicht sehen.

Ich schaue ihr in die großen braunen Augen. Ihr dunklen Haare bedecken ihr halbes Gesicht. Ich kenne sie. Sofort schießt es mir in den Kopf. Ja, sie ist es!

Und bevor ich sie umarme und küsse, sage ich Ihr: A. ich liebe Dich!

"Tja, so ist es manchmal. Man will helfen, doch Du läßt es nicht zu, man denkt, Dich zu kennen, doch viel ist noch zu wenig. "

Ja, das hat mal mein Freund geschrieben, das ist jetzt so ca. 8 Jahre her. Jedes mal wenn ich es lese, muss ich weinen. Jeder Gedanke von ihm stimmt. Ich erschrecke, denn ich merke, dass er recht hat, mit jedem Satz. Ja es ist schon einfacher geworden das Leben, doch ich gucke immer noch in den Himmel und warte das jemand zurück kommt. Ich möchte mir helfen lassen, doch wie sagt es mein Therapeut; ich möchte schwimmen und dabei nicht nass werden. Und auch er hat recht. Ich kann einfach nicht darüber reden.

Es tut so unendlich doll weh!

Ich hoffe so darauf, dass meine Mama auf mich wartet, dass alles was ihr schreibt stimmt. Gib mir doch ein Zeichen. Dann muss ich nicht mehr so traurig sein. mich nicht mehr so alleine fühlen.

Mama hörst Du mich!??? ??

:°( :°( :°(

c=r]azy nVita


Silvestergrüße

Hallo Ihr da draußen!

Ich wünsche Euch allen ein erfolgreiches Jahr 2006. Möge es in Eurem Herzen nicht mehr so doll schmerzen, wie vielleicht in diesem Jahr.

Mit innigen Gedanken an meine Mama wüsche ich Euch alles erdenklich Gute!

crazynita *:)

c}razCy nxita


Hallo

Ihr lieben!!! Kann es sein, dass der Schmerz wirklich nie geht! Dieses Jahr im Mai sind es 10 Jahre! Oft ist mir so als wäre es gestern gewesen wo ich mich von Ihr verabschiedet habe und sie dann auf Kur gefahren ist!

Ich habe das Gefühl die Medizin bekommt diesen bescheuerten Krebs nie in den Griff!

Sie fehlt mir so unsagbar doll! Ich werde in 2 Monaten heiraten und sie ist nicht da. Wenn ich schon daran denke das mein Vater mit seiner Freundin kommt....

lieben Gruß

crazy nita @:)

G^a>ry[39


@ crazy nita

Hallo,

so wie Du schreibst, hast Du ein sehr inniges Verhältnis zu Deiner Mama gehabt.

Meine Mama ist vor 1 1/2 Jahren verstorben und ich hatte über ein Jahr lang Probleme, meine Trauer auszuleben. Erst seit einigen Monaten kann ich damit umgehen, denn ich weiß jetzt, daß es ihr gut geht, da wo sie ist. Ich begegne Ihr auch ab und zu und sie hat dann immer einen Rat für mich.

Du sagst, daß Deine Mama bei Deiner Hochzeit nicht da sein wird. Doch ich bin mir sicher, daß sie da sein wird. Und ich glaube auch, daß Du das spüren wirst.

Liebe Grüße

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