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Gedichte

cUrazYy nita


Wie soll ich es Dir nur sagen?

Wie soll ich Dir sagen,

dass ich einfach keinen Bock mehr habe?!

Wie soll ich Dir nur sagen,

dass ich endlich mal mein eigenes LEBEN haben möchte!

Wie soll ich Dir nur sagen,

dass ich nichts mehr fühle!

Wie soll ich Dir nur sagen,

dass ich nicht mehr kann, nicht mehr lügen kann!

Wie soll ich Dir nur sagen,

dass Du nicht der einzige in meinem Leben bist!

Wie soll ich Dir nur sagen,

dass ich eine falsche Entscheidung getroffen habe?

Wie soll ich Dir nur sagen,

dass unser gemeinsames Leben hier zu ende ist?

Wie soll ich Dir nur sagen,

dass ich Dich nicht mehr LIEBE!

11/2006

cvra{zy snitxa


Einen Gruß zu Weihnachten

Hallo Ihr Lieben,

in der letzten Zeit lese ich hier so viel was mich an die Zeit errinnert, wo ich meine Mum verloren habe. Bei einigen ist es noch ganz frisch, der Schmerz, die Trauer, die Wut. Bei mir ist diese nach 10 Jahren sicher nicht mehr so frisch, doch habe ich oft das Gefühl, als wäre es erst gestern gewesen. Wie kann es sein, dass es nach über 10 Jahren noch so unendlich doll wehtut?

Wieder steht ein Weihnachten ohne sie vor der Tür. Dieses ist schon seit damals nie wieder das gleiche gewesen, krampfhaft wurde immer versucht alles aufrechtzuerhalten. Ich kann Weihnachten seit der Zeit auch nicht mehr leiden. Wenn ich andere Töchter mit Ihren Müttern sehe, fühle ich ein stechen in meinem Herz, ich freue mich für diese, doch bin ich auch traurig....

Dieses Jahr erlaube ich mir mal meinen Vater und Bruder über die Feiertag alleine zu lassen. Sicher, es kam nicht gut an, doch ich muss hier einfach mal raus. Ich habe das Gefühl, sie erdrücken mich.

Gerade dieses Jahr habe ich das Gefühl nicht mehr mein Leben zu beherrschen. Es wird sich sicher einiges ändern, wer weiß wo mich das hinführt. Doch ich kann dieses Leben nicht mehr leben. Ich möchte mich nicht mehr von der Trauer über den Tod meiner Mutter beeinflussen lassen. Ich möchte keine Verlustängste mehr haben.

So, gut für heute.... Ich wünsche Euch allen ganz viel Kraft für die Feiertage und einen guten Rutsch in das Jahr 2007.

Es grüßt Euch alle!

crazynita

kxe_ttdenr1awlf


@:)

ccrazy6 nita


Hey

Ich war lange nicht mehr hier im Forum. Es kommen so viele neue Schicksale dazu, dass man jedes mal erschreckt.

Was soll ich schreiben? Auch bei mir steht wieder ein Tag an, ein Tag den ich lieber Rückgängig machen wollen würden.

Am 12. Mai sind es jetzt 11 Jahre. Meine Mutter ist ein Teil meines Lebens. Sie ist da, jeden Tag.

Was mich im Moment so unendlich stört ist, dass ich durch den Tod meiner Mutter ständige Verlusängste habe. Diese Angst läßt mich ein Leben leben, was ich nicht und nie wircklich wollte.

Oft wünschte ich mir diese Ängste würde mich nicht hindern Entscheidungen zu treffen, sie bestimmen mein Leben, Tag für Tag.

11 Jahre ist eine lange Zeit. Zu lang. Eine Zeit mir viel Schmerz und Trauer. Ich lebe, ja lebe mein Leben, doch wie wäre es gewesen, wenn das vor 11 Jahren nicht passiert wäre ??? ?

Viele Freund von mir bekommen Kinder, Babys die meine Mutter nicht aufwachsen sieht, meine wird sie auch nie sehen, nie kennen lernen, sie werden nie Oma sagen können. :°(

Mit Gedanken an meine Mutter verabschiede ich mich für heute. Ich wünschen allen für den bevorstehenden Muttertag alle Kraft dieser Welt!

Gruß

BS-mcheny038x3


Mir scheint meine Tränen trocknen nicht

vielleicht trocknen sie nie mehr

Neun Monate jetzt schon ohne Dich

Seit neuen Monaten fühle ich mich leer

Ein schwerer Stein auf meiner Brust

lässt mich manchmal fast ersticken

Jeden Tag denk ich an dich

dein Lachen, lieben, leben

wie du warst und was ich bin

und was du mir gegeben.

Was soll ich sagen, ich liebe dich

ich werde dich immer lieben.

Unsere gemeinsame Zeit

vergess ich nie mehr

Ich wünschte du wärst länger geblieben.

:°( Für meinen Papa ,ich vermisse dich unendlich.

cRraz!y nxita


LEBEN

Mama,

wie lang ist es jetzt her,

wo ich Dich das letze mal in den Arm nahm?

Vor 11 Jahren warst Du schon weg,

weg von mir,

weg vom LEBEN.

Du hast gekämpft, doch ich bin auch sauer,

sauer, weil Du mich alleine gelassen hast.

Weil ich wegen Dir jetzt so bin, wie ich bin.

Ich möchte mein Leben nicht mehr von Dir bestimmen lassen,

ich möchte los lassen können,

ich möchte endlich LEBEN können.

Warum kannst Du mich nicht mein Leben leben lassen?

Warum musst Du mich in jedem handeln und tun begleiten?

Warum kannst Du mich nicht ICH sein lassen?

Warum muss der SCHMERZ noch so groß sein?

Ich möchte Dich lieben, ich möchte Dich nicht vergessen, doch bitte laß mich doch gehen!!!

Laß mich doch endlich Leben!!!

Ich halte diesen Schmerz nicht mehr aus. Ich kann nicht glücklich sein, nicht ohne Dich. Warum muss ich gerade Dein Leben weiterleben, warum muss ich genau die gleichen Fehler mache wie Du sie getan hast?

Mama, hör doch: Ich bin ICH, nicht Du!

:°(

a<nnGis?o


echt gutes gedicht!@:)

MqenIsch19


Ich hab mal vor längerer Zeit ein Gedicht geschrieben, als meine Oma ein Jahr lang tod war. Es gilt aber eigentlich für jeden, der bisher gestorben ist, den ich gemocht habe, inklusive Hund.

Ist nicht sonderlich originell, aber darauf kommts ja auch weniger an. Muss immer wieder anfangen zu weinen, während ichs les, aber am Schluss bleibt dann doch immer wieder ein kleines lächeln.

Die Zeit heilt alle Wunden.

Das wäre zu schön

Doch der Spruch stimmt nicht!

Ich hab deinen Tod noch immer nicht überwunden

Lange ists nun schon her

dass du von uns gegangen bist

Warum hast du mich allein gelassen?!

mein Herz das wiegt so schwer

Ich kann dich einfach nicht vergessen

und will es auch nicht,

auch wenn ich Traurig bin.

Die vielen schönen Tage und Stunden mit dir

gehn mir einfach nicht aus dem Sinn.

c}razy3 nitxa


Die BRAUT!!! Warum hat niemand NEIN geschrien?

Es war ein Tag im März 2006.

Es war kalt.

Alle waren da. Nur die Mutter der Braut fehlte.

Jeder wollte das glückliche Paar sehen.

Jeder bewunderte das schöne Kleid der Braut.

Wie es sich gehört, die Beste Freundin war Trauzeugin.

Sie stand nicht hinter diesem Ereignis, doch sagte nicht viel dagegen.

Die Braut hatte bedenken, schon sehr oft und lange, doch wagte den Schritt.

Durch den Verlust der Mutter hat die Braut Verlustängste. Sie klammerte sich an allem, wie sie nur konnte.

Jetzt, 1,5 Jahre später ist die Braut sehr unglücklich,

weil NIEMAND geschrien hat NEIN, es ist die falsche ENTSCHEIDUNG die du triffst.

Jetzt hat die Braut eine Ehe, die kaputt ist, immer noch eine fehlende Mutter im Leben und keine Beste Freundin mehr, weil diese nicht weiß damit umzugehen und eine eigene Familie gegründet hat.

Jetzt ist die Braut alleine. Alleine kämpft Sie gegen die Verlustängste.

Jetzt kämpf die Braut um ihr Leben, um die Freiheit und um die Hoffnung nicht auch die gleichen Fehler wie die Mutter zu machen und nicht auch an dieser Krankheit zu sterben.

Gruß

Die BRAUT

c6razLy nxita


Verlorenes Lachen

Es gab einen bestimmten Moment,

sicher nur einen kleinen,

da habe ich es verloren,

das Lachen, das Glücklich sein verloren.

Es ist gegangen,

weit weg,

weil ich es gehen lassen habe,

weil ich es nicht halten konnte,

vor langer, langer Zeit schon.

Will es zurück,

ich will endlich wieder lachen und

glücklich sein.

Ich möchte endlich wieder auf der

Sonnenseite des Lebens stehen.

Ich möchte endlich los lassen,

Dich los lassen, das Leben lachend

und glücklich bestreiten.

Ich möchte Dich nie vergessen,

aber endlich überwinden,

den Schmerz überwinden!

11/2007

c+razyk nita


Alles hat seine Zeit...

Das Leben hat Höhen und Tiefen.

Das Leben fragt Dich nicht, wonach DIR gerade ist.

Das Leben sagt: Alles hat seine Zeit.

Lachen hat seine Zeit,

Schmerz hat seine Zeit,

Liebe hat seine Zeit,

Sehnsucht hat seine Zeit,

Allein sein hat seine Zeit.

Ich frage das Leben: Warum läßt Du mich nicht mal wieder glücklich sein? Warum fügst Du mir jeden Tag aufs Neue Schmerzen zu? Warum kann ich nicht einfach mal wieder lachen?

Das Leben Antwortet: Weil ALLES seine Zeit hat!

12/2007

c]ra[zy @nitxa


Ein neues Jahr

Hallo Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen ein gutes Jahr 2008. Ich wünsche jedem, dass er halbwegs mit dem Verlust den er erlitten hat das Jahr meistert und das der Schmerz jeden Tag erträglicher wird.

Eure crazynita

cArazIy nixta


Ein besonderer Mensch...

Wir haben uns hier gefunden,

wir haben uns hier kennen gelernt.

Von jemand fremden bist Du zu einem ganz besonderen in meinem Leben geworden.

Innerhalb kürzester Zeit hatten wir Höhen und Tiefen. Unbewusst habe ich Dich oft enttäuscht.

Erst zu spät habe ich gemerkt, was ich Dir angetan habe und was ich wollte ohne es sagen zu können.

Zu spät merkte ich, dass ich hätte ehrlich sein müssen, hätte kämpfen müssen. Du wolltest von mir immer nur das ich ICH bin, doch ich konnte es nie sein. Jetzt ist es zu spät, ich habe Dich verloren.

Frage mich, ob unsere Freundschaft stark genug ist, die Zeit der Entscheidungen zu überstehen.

Es tut mir leid habe ich schon zu oft gesagt. Bitte verzeih mir wohl eher selten.

01/2008

Und wieder schließt sich der Kreis, ich habe einen Menschen verloren, der mir sehr nah war und ist. Wann hört das endlich auf?!

Der unterschied dieses Mal ist, ich habe es selber verbockt. Ich habe einen besonderen Menschen gehen lassen....

Zurzeit bin ich dabei, mein Leben zu ändern. Ich möchte mein Leben nicht mehr von dem Tod meiner Mutter beherschen lassen. Dazu versuche ich meinen eigenen Weg zu finden, was sich nicht gerade als einfach herraus stellt. Ich habe mich für einige Zeit meinen Mann verlassen. Dieser versteht die Welt nicht mehr. Doch ich habe schon seit Monaten den innerlichen Drang verspürt zu gehen. Um mich kennen zu lernen, um mein Leben zu leben.

Jetzt frage ich mich, was ist mein Leben? Wie habe ich es mir vorgestellt? Ich möchte nicht mehr für jede falsche Entscheidung meiner Mutter die Schuld geben, ich möchte endlich meine eigenen Entscheidungen treffen.

Es tut mir leid, dass ich sicher einigen Menschen im Moment und auch in den letzten Monaten verletzt habe. So undenlich leid, weil das eigentlich auch nicht ich bin!

nita

cKra&zy gn5ita


Verrate ich Sie damit?

Nun sitze ich hier, allein. Eine Menge ist passiert. Ich bin am Samstag vor 1,5 Wochen von zu Hause ausgezogen! Warum?

Schon sehr lange hatte ich das Gefühl nicht das Leben zu leben, was ich eigentlich führen möchte. Mein Mann war für mich die ganzen Jahre eine Art Muttererstatz, ich wollte das nie, doch so war es. Ich konnte einfach nicht mehr. 4 mal musste ich ihm meine Gründe nennen, bis er es endlich verstanden hat. In den letzten Jahren habe ich es auch verlernt zu reden. Ja, denken tu ich eine ganze Menge, doch diese Gedanken bleiben dann auch bei mir.

Das Jahr 2007 war wirklich ein scheiß Jahr! Ich habe meine Beste Freundin verloren. 25 Jahre Freundschaft sind ihr anscheinend völlig egal.Mein Bester Freund hat nun eine Freundin und auch kaum Zeit mehr. Ich hatte einen für mich harten Bandscheibenvorfall. Die Ärzte mussten mich auch in diesem Punkt in die Realität zurückholen und ich musste etwas tun. Denn nach 10 Jahren ignorieren reichte es wohl auch mal. Die Beziehung zu meinem Mann wurde immer schlimmer. Wir lebten nur noch nebeneinander her.

Positiv ist, ich habe wirklich einen besonderen Menschen kennen gelernt und ihn nicht gerade immer nett behandelt. Ich habe einfach mein ignorantes Leben weitergeführt. Erst zu spät habe ich gemerkt, was ich dort für einen Menschen kennen gelernt habe. Jetzt sind wir noch "Freunde", doch wirklich einfach gestaltet sich das nicht, weil ich es einfach nicht akseptieren kann, dass ich es verbockt habe. Und auch alles andere nicht realisiert habe.

Nun sitze ich hier allein und mache das eigentlich alles, also versuchen mein Leben zu ändern, weil meine Mum nicht mehr da ist. Doch wie schaffe ich es nun, mich nicht mehr von dem Tod meiner Mutter beinflussen zu lassen?! Ich habe das Gefühl, ich würde sie verraten, ich würde sie vergessen.

Dabei wünschte ich mir doch nichts mehr, als das sie mir sagt was ich jetzt nur machen soll.

Ich sitze hier und weiß nicht wie es weiter gehen soll, wünsche mir nichts mehr als Geborgenheit, doch ich habe für die Freiheit gekämpft. Wie sieht die Freiheit aus? Party ohne Ende?

Viele sagen ich hätte die richtige Entscheidung getroffen. Doch sie sitzen nicht in einer für sie fremden Wohnung. Sie sind nicht so allein, wie ich mich fühle.

Wie geht mein Leben jetzt nur weiter, wie geht es weiter ohne meine Mutter? Oder gebe ich ihr völlig unbegründet Schuld an allem?

Wie lange habe ich dafür gekämpft und es fühlt sich doch alles so falsch an! Warum?

cJrazy onita


Und schon kommt der nächste Abschied....

heute aufn Mittag rief mich mein Mann aufm Handy an. Er erzählte mir, was ich schon lange vermutet habe das es wieder passiert.

Er wird von März an wieder 4 Monate nach Uzbekistan/Afghanistan gehen. Auslandeinsatz, von oberster Stelle befohlen.

Jetzt sitze ich hier und frage mich was das für uns bedeutet. Nicht ganz vor 2 Jahren war es auch so weit. Ok, zu Zeit habe ich mich getrennt. Doch wie geht es weiter? Er möchte von mir vorher eine Antwort haben. Doch ich weiß nicht, ob ich noch mal die 4 Monate überstehe.

Die letzten haben uns auseiander gebracht und die nächsten werde uns sicher nicht mehr zusammen bringen. Auch dieses Mal wird er wieder ein Testament schreiben.

Ich weiß nicht mehr was ich fühlen soll. Wir wollten eigentlich zu einer Eheberatung gehen, doch das brauchen wir bei 8 Wochen Wartezeit nun nicht mehr in Angriff nehmen.

Ich sehe ihn im Moment auch nicht wirklich oft, doch der Gedanke, dass er wieder so weit weg ist und dann wieder so lange, macht mich irgendwie verrückt.

Ich denke die 4 Monate bedeuten jetzt schon das komplette aus für uns.

Fühle mich gerade einfach nur allein :-(

lg nita

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