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Ich leide so sehr am Tod meiner Mutter

EZinm(ischerxin hat die Diskussion gestartet


Ich habe meine Mutter vor drei Jahren verloren. Sie war an Krebs erkrankt, jedoch an einem Schlaganfall gestorben. Ich vermisse sie so unendlich. Manchmal trifft der Erinnerungs-Schmerz mich so derart heftig, dass ich denke, ich müsste auf der Stelle ohnmächtig werden. Es ist so ein dunkles und tiefes Gefühl, dass ich denke, ich müsste wahnsinnig werden. Sie erscheint mir noch nicht mal in meinen Träumen. Wenn sie mich doch im Traum nur mal in den Arm nehmen würde und mich tröstete...mir sagt, dass es ihr, dort wo sie jetzt ist, gut geht. Leider habe ich keine Geschwister, die mir Beistand leisten könnten. (Dabei bin ich Türkin ha ha) Dazu kommt noch, dass mein Vater auch nicht mehr der jüngste und gesündeste ist. Obwohl ich in einer anderen Stadt studiere und auch nebenbei arbeiten muss, fahr ich fast jeden Tag nach Hause zu meinem Vater und schmeisse den Haushalt. Eigentlich will ich zu ihm ziehen, doch er will das nicht.Er meint, ich würde ihm zu viel quatschen und ihn wie ein kleines Kind behandeln. Zu meiner Trauer um meine Mutter kommt nun auch noch die grosse Angst dazu, meinen Vater verlieren zu können. Dieser Gedanke frisst mich auf. Dann hätte ich ja gar keine Familie mehr. Wieder sehr untypisch türkisch, aber ich habe nur einen Onkel und eine Tante, die in der Türkei wohnen. Zum Grab meiner Mutter kann ich nicht gehen. Meine Vater hat nach ihrem Tod ein Doppelgrab bestellt, worauf " Familie..." steht. Na Super was? Ich weiss dieser kleine Bericht hier hat eigentlich gar keinen Sinn. Tröstet niemanden, gibt keinerlei Anstösse mit dem Tod eines Familienangehörigen umzugehen. Aber, ach, ich wollte mir nur mal mein Leid von der Seele schreiben.

Antworten
R7aucDh_schpwalxbe


Hallo Einmischerin!

Erstmal verstehe ich Dich gut, meine Familie lebt auch nicht mehr. :-(

Als letztes Familienmitglied starb meine Mutter. Bevor sie sehr krank wurde (sie war zwar vorher schon krank, aber noch nicht sterbenskrank) ging es mir haargenau so wie Dir- die Angst, das letzte Familienmitglied auch noch zu verlieren und dann ganz alleine dazustehen. Ich war soo depressiv, ganz schlimm. :-(

Bis ich in einer Klinik einen jungen, schwer krebskranken Mann kennenlernte. Wir wurden sehr schnell gute Freunde, ich vertraute ihm meine Sorgen an. "Wenn meine Mutter stirbt, habe ich niemand mehr" (heul)- daraufhin er

"Es gibt immer jemanden"

Das hat mich derart beeindruckt, das ich heute- 10 Jahre nach unserem Kennenlernen, er starb 1 Jahr später mit 24- meine Mutter starb einige Jahre dannach unter Qualen :-( immer noch sehr oft dran denke.

Nun- er hatte Recht. Ich bin verheiratet und habe viele Freunde. All die sind heute meine Familie.

Es ist sehr schön, daß Du dich so um deinen Vater kümmerst- aber vereinnahme ihn nicht. Um Deine Mutter trauern kannst Du übrigens überall: z.B. an einem Ort, wo sie sehr gerne war, wenn Du ein persönliches Stück von ihr in den Händen hälst, wenn Du in die Wolken schaust.

Ich grüße Dich!

mkee<rblxau


Hi Einmischerin :-)

Ich habe meine Mutter vor einer Woche verloren. Ich weiß nicht, ob mich die Trauer noch überrollen wird.

Aber deine Zeilen haben mich sehr berührt.

Ich bin einiges älter als du und ich habe sieben Geschwister, das hilft wirklich, aber manchmal stresst es auch. Wir waren alle bei ihr, als es so weit war. Ich hielt ihre Hand im Wechsel mit meinen anderen Schwestern. Meine Mutter wollte nicht sterben, sie hatte einen starken Lebenswillen, das tat mir am meisten weh.

Aber ich möchte dir sagen. Ich sah ihren toten Körper und ich sah, das dieser Körper ein Hülle war. Ich konnte und ich kann sie fühlen und ich habe Kontakt zu ihr.

Ich fühlte sie sagen, dass sie so Angst vorm Sterben hatte und dass sie nicht von diesem so wundervollen aber qualvollen Leben loslassen wollte, was sie nun aber nicht mehr verstehen kann. Dass sie da wo sie nun ist, glücklich ist, dass sie ihren gepeinigten Körper nicht mehr spürt und dass es so wunderschön ist und dass wir uns wiedersehen werden, dass das Leben nur einen kurzen Augenblick dauert, uns lange vorkommt, aber es ist kurz, wie ein Traum. Mein Herz ist so warm, wenn ich sie fühlen kann. Ich vermisse sie sehr, aber ich weiß, der Tag wird kommen, wo sie mich abholen wird, damit ich nicht so viel Angst haben werde.

Versuche doch mit deiner Mutter zu reden, sie wird dich hören. Für dich ist alles so schlimm, weil du jung bist und weil sie so plötzlich ging. Du hattest keine Zeit, Abschied zu nehmen. Aber du kannst es immer noch, sie wird dich hören.

Ich wünsche mir, dass meine Zeilen dir ein klein wenig helfen konnten und ich, für einen kurzen Augenblick, deine große Schwester sein durfte.

E"inmiscPherixn


Hallo Rauchschwalbe und meerblau

Ihr glaubt ja gar nicht, wie gut mir Euer Zuspruch getan hat. vielen lieben Dank. Hab gestern tatsächlich ein Bild von meiner Mama genommen und dabei in den Himmel geschaut. Stell dir vor, liebe Rauchschwalbe, ich hatte dabei ein richtig warmes Gefühl und musste sogar lächeln. Liebe Meerblau, mich hat dein letzter Satz so gerührt, dass ich Tränen in den Augen hatte. Auch Du kannst mich gerne als Deine achte Schwester sehen.Wenn das Leiden um Deine Mama später vielleicht schlimmer werden sollte, bin ich gerne für Dich da. Bin vorgestern von meinem Papa zurückgekehrt. Bin mit ihm spazieren gegangen und habe dabei gemerkt, wie gebrechlich er ist. Das tat mir so im Herzen weh. Ich habe solche Angst, ihn auch zu verlieren. Mein Freund sagt zwar er sei dann meine kleine Familie, aber das ist ja nicht dasselbe.Nun ja... auf jeden Fall wünsche ich Euch alles Liebe und Kraft. Ich denke an Euch

llaJcrimxa


...fühl dich gedrückt!

Liebe Einmischerin,

ich habe richtig Tränen in den Augen gehabt, als ich deine Zeilen gelesen habe. Ich habe meine Mum vor fast 10 Jahren verloren, damals war ich gerade 16. Und ich bin in ein sehr sehr tiefes Loch gefallen, aus dem ich alleine nicht mehr gekommen bin. Ich hab (schon während der Krankheit meiner Mama) Depressionen bekommen und am Schluss so schlimme Angstzustände, dass ich mich nach 4 Jahren in eine Klinik begeben habe. Dort war ich dann ein halbes Jahr und habe um mein Leben gekämpft.

Richtig begreifen kann ich den Tod von meiner geliebten Mama immer noch nicht, höre ich wie irgendwo ein Löffel an den Tassenrand schlägt, schlägt mein Herz schneller und ich erwarte jeden Moment, dass meine Mutter herein kommt. Andererseits wird ihre Stimme in meinem Kopf immer leiser, nur noch manchmal höre ich sie lachen. Und es ist so schrecklich, dass man den Duft und die Stimme einfach so vergisst... Dabei war sie das Wichtigste in meinem Leben... Aber so ist es nunmal.

Ich habe auch immer auf ein Zeichen gewartet - es kam nie eins. Wenn ich geträumt habe, waren es schreckliche Träume. Sie ist weg - und sie kommt niemals wieder! Ich bin aber ganz sicher, dass sie mich abholen kommt, wenn meine Zeit da ist.

Ich weiß, dass meine Worte nicht trösten können. Nichts tröstet.

Aber fühl dich von jemandem, der dich so gut verstehen kann, in den Arm genommen.

Liebe Grüße

Brigitte

Rxauchsc)hwalxbe


:°( Warum tut es immer noch so weh? Ich bin eine erwachsene Frau- und trotzdem....

Ich schreibe morgen noch was dazu. Heute nicht mehr- sonst kann ich wieder nicht schlafen.

Seid mir gegrüßt. @:)

m#eerbloau


Hallo ihr Lieben @:)

Mit 16 Jahren die Mutter zu verlieren ist so schlimm, in dem Alter kapiert man ja noch nicht einmal richtig was Tod bedeutet. Das Schicksal kann manchmal ganz hart zuschlagen.

Aber egal eines ist sicher, eine Mutter hat man nur einmal, und sie ist die Frau, die uns geboren und mit Liebe und Geborgenheit umgeben hat.

Für mich ist es so, ich habe drei Kinder und ich bete sehr oft, dass ich es niemals in meinem Leben erleben muss, dass eines meiner Kinder vor mir geht. Das wäre mein allerschlimmster Alptraum.

Ich weiß, dass ich noch einige Zeit damit leben werde, mit meiner Trauer, um meine Mutter, zurechtzukommen und ich hoffe ich werde es schaffen.

Weil ich wirklich daran glaube, dass der Tag kommen wird, wo wir unsere Verstorbenen, die wir im Leben liebten, wieder sehen werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, weil wir alle irgendwann einmal sterben werden. Das ist das Gesetz der Natur.

Auch denke ich, dass es für jede Mutter schwer ist, sich von ihren Kindern zu trennen. Sie leidet sicher auch darunter und ich denke, sie leidet vielleicht mehr darunter, wenn sie mit ansehen muss, wie ihre Kinder mit der Trauer um ihre Mütter nicht fertig werden.

Lieben heißt auch loslassen.

Wir müssen es hinnehmen, wir können nichts daran ändern.

Und ich bete weiterhin, dass es meiner Mutter gut geht und ich freue mich auf den Tag, wo ich sie wieder sehen werde.

Und ich bete weiterhin, dass ich als Mutter meiner Kinder, vor meinen Kindern gehen darf, um nicht mitzuerleben, dass eines meiner Kinder vor mir gehen muss. Das würde ich niemals ertragen.

Ich , für mich, versuche, die Menschen die mir blieben und die ich liebe, noch mehr zu genießen. Und meine Mutter trage ich bei mir, in meinem Herzen. Ich weiß, wie sie litt und kaum noch atmen konnte, es war so grausam, ich wünsche, dass sie es gut hat, jetzt.

Enienmis>cheirin


Ach Lacrima

Bei dem, was Du geschrieben hast, hatte ich nicht nur Tränen in den Augen.Ich habe tatsächlich ein wenig geweint. Es hat mich wirklich sehr traurig gemacht, dass du in den jungen Jahren so viel Leid ertragen musstest. Nicht nur den Tod deiner Mutter, auch den Klinik-Aufenthalt und Deine schlimmen Angstzustände. Aber da du in der Vergangenheitsform geschrieben hast, hoffe ich, dass du die Krankheit besiegt hast oder? Das mit dem Vergessen der Stimme ist wirklich sehr schlimm. Obwohl meine Mutter "erst" drei Jahre tot ist, habe ich ihre Stimme vergessen. Das macht mich so traurig. Ein paar Monate nach ihrem Tod, hab ich das ganze Haus auf den Kopf gestellt, um ein Kleidungsstück zu finden , dass nach meiner Mutter duftet. Dann habe ich eine Strickjacke gefunden und als ich daran gerochen habe, kam der Scmerz wie ein Schwall über mich. Ein ganz schlimmes und intensives Gefühl; Eine Mischung aus Angst, Hilfslosigkeit, Kapitulation und Todes-Sehnsucht. Nein, ich bin noch nicht soweit! Ich kann keine Fotos mit ihr anschauen, ich schalte weg bei ihren Lieblingssendungen, ich wechsele den Sender, falls ein Lied im Radio läuft, was ihr gefiel usw.

Liebe Meerblau, Liebe heisst auch loslassen. Wie recht du hast. Es fällt nur so schrecklich schwer. Aber es stimmt ja absolut, was du geschrieben hast. Wir werden unsere Verstorbenen auf jeden Fall wiedersehen.Es waren sehr aufbauende Worte. Es muss für Eltern tatsächlich das Allerschlimmste, seine Kinder zu verlieren. Manchmal erwische ich mich bei dem Gedanken, sogar früher als mein Papa zu sterben, damit ich seinen Tod nicht auch miterleben muss. Aber was für ein egoistischer Gedanke. Er würde daran zerbrechen.

Liebe Rauchschwalbe..sei doch bitte nicht so streng mit dir..Egal welches Alter du hast, wie "erwachsen" du bist. Du wirst immer Das "kleine "Kind bleiben, das um seine Mutter trauert.

Ich drücke euch alle ganz feste

RLaucjh.schwaxlbe


Ich euch auch!

@:) Für euch und alle guten Mütter!

Es gibt ein gutes Buch- ich werde es euch raussuchen, sehr empfehlenswert. Es heißt: "Wenn die alten Eltern sterben"

Und handelt von der Trauer von erwachsenen Leuten um ihre Eltern. Natürlich ist das Buch auch lesenswert, wenn die Eltern noch gar nicht alt waren- es geht nur um die Tatsache, das man sich auch als Erwachsener wie ein Waisenkind fühlen kann, wenn kein Elternteil mehr lebt. Ich empfand es ebenso. Das ich auch keinen Bruder mehr habe (Tod mit 29 bei einem Verkehrsunfall-natürlich unschuldig) machte die Sache natürlich noch schlimmer. Ich bin Vollwaise geworden mit 27 Jahren. Es hört sich lächerlich an- vor allem für Kinder, die ihre Eltern schon als Minderjährige- oft schon als Kinder verloren- aber:

Bei mir war es so, das mir Jahre des reifens gefehlt haben- weil ich viel zu schnell erwachsen werden mußte wegen meiner kranken Mutter. Diese Jahre konnte, mußte ich nach ihrem Tode nachholen. Daher kommt, das ich heute noch nicht in allen Teilen erwachsen bin. In vielen Teilen allerdings ein Greis.

Ich grüße euch!

c}razyl nitxa


traurig...

Hallo, auch ich habe meine Mutter vor rund 9 Jahren verloren, ich war damals auch fast 16 Jahre alt.

Vielen Menschen denken, dass der Schmerz weg gehen wird, sie tun irgedwann so, als wäre es nie passiert, es wird einfach nicht mehr darüber geredet. Sie gehen davon aus, dass man es "verkraftet" hat.

Doch, der Schmerz wird immer, ein Leben lang bleiben. Mann lernt jedoch damit zu leben.

Was für mich ebenso schlimm ist, ist das Gefühl zu haben, sie langsam zu vergessen. Einfach nicht mehr zu wissen wie sie war. Meinen Kindern nicht von ihr erzählen zu können. Öfter denke ich, dass ich nicht jeden Tag an sie denke, doch dann merke ich, das sie immer, in jeder Minute bei mir ist. Oft fällt es mir gar nicht mehr auf.

Ich vermisse sie unsagbar doll, doch sie ist da, ganz sicher!

Mir hilft in letzter Zeit dieses Forum sehr, denn hier merke ich, dass ich nicht allein mit diesem Schmerz bin, das andere einen verstehen....

DANKE!

Weiterhin allen viel Kraft! @:)

lRacurima


@ all:

Habt ihr auch das Gefühl, dass ihr durch den Tod eines nahestehenden Menschen "anders" seid als der Rest der Welt? Dass ein ganz tiefer Schmerz in euch ist, der niemals gehen wird, der euch von den anderen trennt?

Wie würdet ihr einem Treffen "Betroffener" gegenüberstehen?

Fragende Grüße,

Brigitte

c"are4Jyoxu


ES TUT WEH JEMANDEN ZU VRLIEREN

Hallo

Ich bin neu hier und habe eure Beiträge gelesen.

Ich bin 18 Jahre alt und habe meinen Opa letztes JAhr 4 Tage vor Weihnachten verloren. Er litt viele Jahre an Asthma und letzten Sommer stellte man dann auch noch ein kleinwüchsiges Lungenkarzinom fest.

Als mein Opchen verstarb brach auch für mich eine Welt zusammen denn er war immer wie ein Vater für mich. Er hatte mich zu dem erzogen was ich heute bin und brachte mir viel Gutes bei.

Mit mir ging es zu dieser Zeit auch bergab. Ich vernachlässigte meine Freunde, legte keinen wert mehr auf meinen Fachabi-abschluss und ließ einfach alles lings liegen.

Das ganze ist jetzt fast 8 Monate her als er verstarb. Am Anfang dachte ich, so könne mein Leben niemals weitergehen. Es fehlt ein wichtiger Teil meiner Famielie und ohne ihn ist es nicht mehr das selbe Leben. Es ist ein Leben voller Zorn,Hass und Wut, weil er so leiden musste aber auch ein Leben voller Trauer weil keiner ihm helfen konnte.

Ich weiß selbst es ist leicht gesagt, wenn dich jemand aufheitern will das leben geht shcon weiter.

Doch das geht es in dem Moment einfach nicht.

Ich habe damals angefangen Gedichte für meinen Opa zu schreiben und darin meinen Schmerz meine Wut und die Trauer zu verarbeiten. Diese Gedichte schreibe ich heute noch. Und ich schreibe auch Gedichte darüber, was in meinem Leben geschieht.

Wenn ich mich bereit dazu fühle lese ich diese Gedichte vor meinem Fenster laut vor und blicke hoch in den Himmel. Und ich rede auch mit dem Himmel. Ich erzähl meinem Opa was ich erlebt habe was sich verändert hat und wie sehr ich ihn vermisse und immer noch lieb habe.

An sein Grab gehe ich selten, denn dann kommen mir die tränen und ich würde am liebsten jedes mal dort bleiben und mich neben sein grab legen um ihm nah zu sein.

Ich habe 2 Mützen von meinem Opchen aufgehoben, diese hatte er immer an als er durch die Chemo seine Haare verlor.

Diese Mützen riechen serh nach ihm und ich bewahre sie zusammen mit den Gedichten in einer Dose gemeinsam mit Bildern von ihm undmir auf. Es ist so zu sagen meine eigene Gedenkstelle für ihn.

Mein Opa erscheitn mir auch nie im Traum und wenn er es mal doch tut dann träum ich nur schlechte Dinge die mir erneut angst bereiten.

Ich weine heute noch viel wenn ich an ihn denke, aber das ist völlig ok, denn ich weiß ich muss mich dafür nicht schämen.

Ich habe für mich beschlossen auch wenn mein Opa nicht mehr als Mensch beimir ist, er wird dennoch immer an meiner Seite sein, denn so lange man slebst die Erinnerungen nicht erlüschen lässt lebt die Person die man einst so sehr liebte immer noch im Herzen weiter.

Ich habe oft das Gefühl, dass mein Opa mir in schwierigen Zeiten beisteht. Acuh habe ich wenn ich Angst vor etwas habe das Gefühl mein Opa stände neben mir und passt auf mich auf.

Es klingt vielleicht manchmal albern aber ich denke wirklich, dass menschen die uns am Herzen lagen und verstorben sind von irgendwo auf uns aufpassen.

Ich danke meinem Opa für viele Dinge und hoffe, dass er nun dort wo er ist keine Schmerzen mehr ertragen muss und keine Therapien über sich ergehen lassen muss.

Ich weiß nicht ob ich einen von euch aufheitern kann, aber denkt einfach an die schönen Zeiten die ihr mit euren Liebsten erlebt habt, was ihr von ihnen gelernt habt und denkt immer daran, dass sie in eurem HErzen weiterleben. Und eines Tages , da bin ich mir sicher werden wir alle unsere Freunde, Verwanten und alle die wir mochten wieder sehen.

Was mir auch immer hilft, wenn ihr in dieses Loch fallt und ihr denkt es sei ungerecht, denkt auch an die MEnschen, die es auf dieser Erde gibt, die vielleicht genau im selben Moment den selben Kummer haben wie ihr selbst und das der euch Verstorbene sicher nicht gewollt hätte das ihr so sehr um ihn weint und euch besorgt.

Denn es ist besser einen Menschen so in Erinnerung zu behalten wie er in den guten Zeiten war und lieber darüber zu lächeln was man alles mit dem Menschen erleben durfte.

Ich weiß es ist immer leicht so etwas zu sagen, aber irgendwann wenn der Schmerz ein bisschen vergeht ist dies zu machen. Und wenn ihr weinen müsst dann weint, denn man sagte mir mal Die trauer die man im Herzen trägt muss irgendwo rauskommen, und selbst wenn man in den Tränen baden könnte ist keine Träne vergebens geflossen, denn sie ist ein Zeichen für ein ganz besonderes Gefühl.

Liebe grüße care

c"razy enita


sorry, bitte versteht mich nicht falsch, doch seine Mutter nicht mehr zu haben ist was anderes als......

Ich möchte es nicht ausschreiben, weil es in jeder hinsicht schmerzlich ist einen Menschen zu verlieren der einem nah stand, jemanden aus der Familie.

Doch die Mutter hat einen geboren, einem das Leben gezeigt, einem Geborgeheit und Wärme gegeben. Es ist einfach ein andere Schmerz............ :°(

Ein treffen? Ich weiß nicht! Ach, ich bin heute auch nicht gut drauf!

Ja, irgendwie fühlt man sich anders. Ich war letztens bei einem Erste-Hilfe-Kurs. Dort bin ich mit einer anderen TN auf die Familie gekommen. Ich sagte das es sicher ein Vorteil ist, wenn man nicht mehr zu Hause wohnt. Dann sagte sie, ja und wenn man dann wieder zu Hause ist, dann wirst du doch sicher auch wieder bemuttert..... Im ersten Moment wußte ich nicht was ich darauf sagen sollte. Ich musste schlucken.

gruß

mYeerblxau


Liebe Care4you

du erinnerst mich an meine Mutter, die liebte auch ihren Opa am meisten, als sie starb, dachte ich sofort, jetzt ist sie bei ihrem Opa und wir werden nie wieder die schönen Geschichten von ihrem Opa hören.

Sie verlor ihre Eltern ihre Großmutter, ihren Ehepartner, aber sie erzählte immer nur von ihren Opa. Er war ihr Held.

Ich kann verstehen, dass du so eine große Trauer zu deinem Großvater empfindest, für dich war er ein ganz besonderer Mensch.

Ich empfinde alles genauso wie du es geschrieben hast. Wir werden unser LIEBEN wiedersehen. Wir müssen mit dem Schmerz leben, jeder muss ihn auf seine Weise verarbeiten. Und alle Gefühle zulassen. Es ist eine höhere Macht, die wir hinnehmen müssen, wir können nichts daran ändern. Ich wünsche Euch allen zusammen viel Kraft und alles, alles Liebe. @:)

R~auc/hYschwa<lbe


Crazy Nita

Meinst Du den Partner?

Meine Mutter verlor ihn früh- ihrem Sohn mußte sie auch ins Grab nachschauen. Deshalb, und ich bin mir sicher dass es so ist- hatte sie selbst diesen furchtbaren Leidensweg. Sie starb sehr elend an Krebs- ich immer mittendrin. Ich hatte keine Kindheit (er starb als ich 4 1/2 war), meine Mutter hatte nach dem Tod meines Vaters schwere Depressionen, als sie 49 bekam sie Krebs. Ich war damals 11 Jahre alt. Als sie 59 war- ich 20- starb mein Bruder bei einem Verkehrsunfall. Das war es dann- die Metastasen breiteten sich überall aus bei ihr. Zum Schluß war sie ab dem Halswirbel gelähmt- nur noch den linken Arm konnte sie bewegen. Ich habe sie gepflegt bis zum Schluß.

Ich immer mittendrin und selbst schwer krank. Letztes Jahr- meine Mom war 5 Jahre tot- bekam ich auch noch Brustkrebs- wie sie. Da war ich schon seit 9 Jahren in Rente wegen anderer Erkrankungen.

Meinst Du das?

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